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Fachfremde in der IT

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Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Fachfremde in der IT

    Autor: Oktavian 24.06.20 - 10:51

    Fachfremde in der IT einzusetzen, ist ja erst einmal nichts wirklich neues. Noch für 15 Jahren war es ziemlich normal, dass in Teams die meisten keine Informatiker waren. Da hatte man Physiker, Mathematiker, E-Techniker, ein Chemiker, usw. Halt alles Berufsfelder, die einen Zugang zu logischen Abläufen, Zahlen und Strukturen haben. IT bekommt man denen recht schnell beigebracht, meist haben sie selbst im Studium schon viel damit zu tun gehabt.

    Auch weitere Tätigkeiten rund im IT finden sich gut in anderen Berufsfeldern wieder. Wir haben einige Requirement Engineers gesucht. Was muss so jemand können? Denken, kluge Fragen stellen, sozial interagieren, beobachten, lernen, moderieren, klar und eindeutig schreiben. Diese Fähigkeiten findet man in vielen Berufsfeldern, wir haben beispielsweise eine Philosophin eingestellt. Man stutzt erst, aber wenn man sich damit beschäftigt, was ein Philosoph im Studium lernt, passt das erstaunlich gut.

    Also gerade in der IT sind Quereinsteiger schon immer völlig normal gewesen, und meist passt das auch ziemlich gut.

  2. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: Netzweltler 24.06.20 - 11:02

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fachfremde in der IT einzusetzen, ist ja erst einmal nichts wirklich neues.
    > Noch für 15 Jahren war es ziemlich normal, dass in Teams die meisten keine
    > Informatiker waren. Da hatte man Physiker, Mathematiker, E-Techniker, ein
    > Chemiker, usw. Halt alles Berufsfelder, die einen Zugang zu logischen
    > Abläufen, Zahlen und Strukturen haben. IT bekommt man denen recht schnell
    > beigebracht, meist haben sie selbst im Studium schon viel damit zu tun
    > gehabt.
    >
    > Auch weitere Tätigkeiten rund im IT finden sich gut in anderen
    > Berufsfeldern wieder. Wir haben einige Requirement Engineers gesucht. Was
    > muss so jemand können? Denken, kluge Fragen stellen, sozial interagieren,
    > beobachten, lernen, moderieren, klar und eindeutig schreiben. Diese
    > Fähigkeiten findet man in vielen Berufsfeldern, wir haben beispielsweise
    > eine Philosophin eingestellt. Man stutzt erst, aber wenn man sich damit
    > beschäftigt, was ein Philosoph im Studium lernt, passt das erstaunlich
    > gut.
    >
    > Also gerade in der IT sind Quereinsteiger schon immer völlig normal
    > gewesen, und meist passt das auch ziemlich gut.
    Das ist vorbei. Wer die angegebenen Qualifikationen nicht 110%ig erfüllt, wird sofort aussortiert.
    Mit dem tatsächlichen Überangebot an Arbeitskräften kann sich die Wirtschaft das leisten.

  3. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: dontcare 24.06.20 - 11:06

    Netzweltler schrieb:
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    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Fachfremde in der IT einzusetzen, ist ja erst einmal nichts wirklich
    > neues.
    > > Noch für 15 Jahren war es ziemlich normal, dass in Teams die meisten
    > keine
    > > Informatiker waren. Da hatte man Physiker, Mathematiker, E-Techniker,
    > ein
    > > Chemiker, usw. Halt alles Berufsfelder, die einen Zugang zu logischen
    > > Abläufen, Zahlen und Strukturen haben. IT bekommt man denen recht
    > schnell
    > > beigebracht, meist haben sie selbst im Studium schon viel damit zu tun
    > > gehabt.
    > >
    > > Auch weitere Tätigkeiten rund im IT finden sich gut in anderen
    > > Berufsfeldern wieder. Wir haben einige Requirement Engineers gesucht.
    > Was
    > > muss so jemand können? Denken, kluge Fragen stellen, sozial
    > interagieren,
    > > beobachten, lernen, moderieren, klar und eindeutig schreiben. Diese
    > > Fähigkeiten findet man in vielen Berufsfeldern, wir haben beispielsweise
    > > eine Philosophin eingestellt. Man stutzt erst, aber wenn man sich damit
    > > beschäftigt, was ein Philosoph im Studium lernt, passt das erstaunlich
    > > gut.
    > >
    > > Also gerade in der IT sind Quereinsteiger schon immer völlig normal
    > > gewesen, und meist passt das auch ziemlich gut.
    > Das ist vorbei. Wer die angegebenen Qualifikationen nicht 110%ig erfüllt,
    > wird sofort aussortiert.
    > Mit dem tatsächlichen Überangebot an Arbeitskräften kann sich die
    > Wirtschaft das leisten.

    In den letzten zwei Mittelstand Unternehmen in denen ich gearbeitet habe, waren 1/3 fachfremd und haben gute Arbeit geleistet.

  4. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: gaym0r 24.06.20 - 11:06

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fachfremde in der IT einzusetzen, ist ja erst einmal nichts wirklich neues.
    > Noch für 15 Jahren war es ziemlich normal, dass in Teams die meisten keine
    > Informatiker waren. Da hatte man Physiker, Mathematiker, E-Techniker, ein
    > Chemiker, usw.

    Toll. Und bei meiner alten Firma liefen rum: Fahrradmechaniker, Steinmetz, Ernährungswissenschaftler, Schlosser... Alle Ende der 90er umgeschult worden und nach wenigen Monaten in die IT eingestiegen. Man kann erahnen wie gut die sind.

  5. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: Trollversteher 24.06.20 - 11:08

    >Das ist vorbei. Wer die angegebenen Qualifikationen nicht 110%ig erfüllt, wird sofort aussortiert.
    >Mit dem tatsächlichen Überangebot an Arbeitskräften kann sich die Wirtschaft das leisten.

    Sorry, aber das ist Unsinn und entspricht nicht der Realitaet (zumindest nicht in Grosstaedten/Ballungsgebieten). Es herrscht auch keinesfalls ein "Ueberangebot" - wie kommst Du denn darauf?

  6. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: Oktavian 24.06.20 - 11:10

    > Das ist vorbei. Wer die angegebenen Qualifikationen nicht 110%ig erfüllt,
    > wird sofort aussortiert.

    Sorry, aber das ist Quatsch. Wir suchen fortlaufend, und sind da durchaus recht flexibel. Wir bilden selbst auch, haben Werksstudenten, Fortbildungen, Trainee-Programme, Bachelor- und Masterarbeiten, Doktoranden, usw. Wir zahlen gut und haben ein gutes Betriebsklima. Okay, wir verlangen eine gewisse Reisebereitschaft. An der scheitert es oft, die Bewerber sind dann doch zu bequem und es gibt genug Alternativen, bei denen man den heimischen Keller nicht verlassen muss.

    Ach ja, nur um dem Argument gleich vorzubeugen, wir stellen auch über 50-jährige ein.

    > Mit dem tatsächlichen Überangebot an Arbeitskräften kann sich die
    > Wirtschaft das leisten.

    Bei einfachen Lohnsklaven mag das so ein, bei qualifizierten Personen, Fachkräften halt, ist das schwer.

  7. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: haichen 24.06.20 - 11:17

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Toll. Und bei meiner alten Firma liefen rum: Fahrradmechaniker, Steinmetz,
    > Ernährungswissenschaftler, Schlosser... Alle Ende der 90er umgeschult
    > worden und nach wenigen Monaten in die IT eingestiegen. Man kann erahnen
    > wie gut die sind.

    Wenn man als Umschüler die Prüfung bei der IHK gemacht hat, warum sollte man da schlecht sein?

  8. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: Netzweltler 24.06.20 - 11:18

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das ist vorbei. Wer die angegebenen Qualifikationen nicht 110%ig erfüllt,
    > wird sofort aussortiert.
    > >Mit dem tatsächlichen Überangebot an Arbeitskräften kann sich die
    > Wirtschaft das leisten.
    >
    > Sorry, aber das ist Unsinn und entspricht nicht der Realitaet (zumindest
    > nicht in Grosstaedten/Ballungsgebieten). Es herrscht auch keinesfalls ein
    > "Ueberangebot" - wie kommst Du denn darauf?
    Es herrscht ein Überangebot an Arbeitskräften. Die Verengung auf "Fachkräfte" soll die Gruppe der Arbeitslosen und Unterbeschäftigten marginalisieren und ausblenden.

  9. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: Trollversteher 24.06.20 - 11:37

    >Es herrscht ein Überangebot an Arbeitskräften.

    Es herrscht ein ueberangebot an *weniger qualifizierten* Fachkraeften. Aber gutem erfahrene Leute sind in fast allen Branchen Mangelwahre. Unterhalte Dich mal mit einem Handwerksmeister, klar bekommen die regelmaessig Bewerbungen, aber die meisten entpuppen sich als nutzlose und faule "Doedel", die erst mal einen riesigen KAtalog an Anforderung stellen und sich dann bei der praktischen Arbeit als unfaehig und unselbststaendig herausstellen. Und im IT Bereich habe ich das Gleiche erlebt.

    >Die Verengung auf "Fachkräfte" soll die Gruppe der Arbeitslosen und Unterbeschäftigten marginalisieren und ausblenden.

    Das ist doch Quatsch. Erstens blendet das nichts *aus*, und zweitens zeigt das dafuer Mangel im Bildungs- und Ausbildungssektor auf, was ebenfalls nichts ist, womit sich eine Regierung gerne schmueckt.

  10. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: zampata 24.06.20 - 12:09

    haichen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaym0r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Toll. Und bei meiner alten Firma liefen rum: Fahrradmechaniker,
    > Steinmetz,
    > > Ernährungswissenschaftler, Schlosser... Alle Ende der 90er umgeschult
    > > worden und nach wenigen Monaten in die IT eingestiegen. Man kann erahnen
    > > wie gut die sind.
    >
    > Wenn man als Umschüler die Prüfung bei der IHK gemacht hat, warum sollte
    > man da schlecht sein?

    Es gibt sicher Ausnahme aber einige, die das Bild prägen, interessieren sich nicht dafür und machen die Umschulung damit sie einen Job finden.
    Mach dir doch mal den Spaß und frag so einen. Einige wissen noch nicht mal wieso man nicht einfach immer alles copy & pasten sollte

  11. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: Oktavian 24.06.20 - 12:43

    > Toll. Und bei meiner alten Firma liefen rum: Fahrradmechaniker, Steinmetz,
    > Ernährungswissenschaftler, Schlosser... Alle Ende der 90er umgeschult
    > worden und nach wenigen Monaten in die IT eingestiegen. Man kann erahnen
    > wie gut die sind.

    Ja okay, das war mal zur dot-com Zeit, also man jeden abgebrochenen Bäcker, der ne Registrierkasse bedienen konnte, auf MCSE-Kurse geschickt hat. Das ist eben keine verwandte Tätigkeit, auch wenn Kassen Tasten haben.

    Vielleicht kann man auch aus einem interessierten Bäcker einen guten ITler machen, aber das geht nicht in ein paar Wochen MCSE-Kurs.

  12. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: Oktavian 24.06.20 - 12:47

    > Es herrscht ein Überangebot an Arbeitskräften.

    Jetzt gerade in der Corona-Situation ja. Vorher hatten wir quasi Vollbeschäftigung. Die paar, die da keinen Job hatten, waren entweder in einer Übergangsphase (zwischen zwei Jobs), in einer Weiterqualifizierung, unfähig (funktionale Analphabeten) oder unwillig.

    > Die Verengung auf
    > "Fachkräfte" soll die Gruppe der Arbeitslosen und Unterbeschäftigten
    > marginalisieren und ausblenden.

    Hmmm, wenn jemand an meiner Gasleitung zuhause rumschraubt, dann hätte ich da schon gerne eine Fachkraft. Das ist jemand, der das gelernt hat, der es in der Praxis beherrscht und deshalb weiß, was er da tut. Ich mag es einfach nicht so, wenn man morgens ins Bad kommt, das Licht anmacht, und es explodiert einem gleich das ganze Haus.

    Gleiches erwarte ich von einer IT-Fachkraft. Das ist jemand, der das gelernt hat, es in der Praxis beherrscht und weiß, was er da tut.

    Und genau an solchen Leuten herrscht leider Mangel, sowohl an guten Handwerkern wie auch an guten ITlern.

  13. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: elknipso 24.06.20 - 15:59

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollversteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >Das ist vorbei. Wer die angegebenen Qualifikationen nicht 110%ig
    > erfüllt,
    > > wird sofort aussortiert.
    > > >Mit dem tatsächlichen Überangebot an Arbeitskräften kann sich die
    > > Wirtschaft das leisten.
    > >
    > > Sorry, aber das ist Unsinn und entspricht nicht der Realitaet (zumindest
    > > nicht in Grosstaedten/Ballungsgebieten). Es herrscht auch keinesfalls
    > ein
    > > "Ueberangebot" - wie kommst Du denn darauf?
    > Es herrscht ein Überangebot an Arbeitskräften. Die Verengung auf
    > "Fachkräfte" soll die Gruppe der Arbeitslosen und Unterbeschäftigten
    > marginalisieren und ausblenden.

    Absolut nicht.
    Es herrscht ein Überangebot an nicht oder nur gering qualifizierten Arbeitskräften, das mag stimmen.

    Aber als "Fachkraft" oder ganz generell als jemand der was von dem versteht was er macht braucht man sich keine Sorgen zu machen und kann sich seinen Arbeitgeber komfortabel aussuchen.

    Ich bekomme sogar aktiv spätestens alle paar Monate konkrete auf mein Tätigkeitsfeld und Profil zugeschnittene Anfragen oder gleich ein Anruf ob man sich mal treffen möchte für einen Arbeitgeberwechsel. Da könnte ich problemlos noch mehr Gehalt herausschlagen bei einem Wechsel, kann mich aber auch so aktuell nicht beschweren und bin zufrieden bei meinem aktuellen Arbeitgeber.

  14. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: .02 Cents 24.06.20 - 16:11

    Eine formale Ausbildung ist in keinem Fall eine Qualifikation für eine spezifische Job-Beschreibung. Das gilt für die klassische Schulische Ausbildung genauso, wie für das Studium. Diese Abschlüsse besagen in erster Linie, das man in der Lage war, die formellen und informellen Anforderungen der Ausbildung zu bewältigen.

    Niemand ist durch einen solchen Abschluss wirklich für eine konkrete Tätigkeit innerhalb eines IT Projektes oder im IT Betrieb qualifizert.

    Von daher ist es schon mehr als arrogant zu behaupten, 30 Jahre Praxis seien weniger wert als irgendein Bachelor oder selbst Master.

    Und nur so am Rande: Ich habe Abitur, Berufsausbildung und 2 Studienabschlüsse ...

  15. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: Freiheit statt Apple 24.06.20 - 19:10

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fähigkeiten findet man in vielen Berufsfeldern, wir haben beispielsweise
    > eine Philosophin eingestellt. Man stutzt erst, aber wenn man sich damit
    > beschäftigt, was ein Philosoph im Studium lernt, passt das erstaunlich
    > gut.

    Natürlich. In der IT ist man ja in vielen Bereichen schon überdurchschnittlich, wenn man
    - logisch denken kann
    - zusammenhängend denken kann
    - sich Informationen strukturiert aneignen kann

    Also alles Dinge, bei denen viele Studis aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich wohl den im Betrieb ausgebildeten Lehrlingen einiges voraus haben.

    Oder anders gesagt: Der Ex-Lehrling repliziert idR halt das, was der Lehrmeister ihm gezeigt hat. Der Quereinsteiger kann (hoffentlich) selber Denken und entsprechend passende Lösungen finden.

  16. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: minnime 25.06.20 - 11:00

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine formale Ausbildung ist in keinem Fall eine Qualifikation für eine
    > spezifische Job-Beschreibung. Das gilt für die klassische Schulische
    > Ausbildung genauso, wie für das Studium. Diese Abschlüsse besagen in erster
    > Linie, das man in der Lage war, die formellen und informellen Anforderungen
    > der Ausbildung zu bewältigen.
    >
    > Niemand ist durch einen solchen Abschluss wirklich für eine konkrete
    > Tätigkeit innerhalb eines IT Projektes oder im IT Betrieb qualifizert.

    Dann stelle ich, mal wieder, die Eignung dieser Ausbildungen in Frage. Was nützt mir eine Ausbildung mit der ich hinterher nicht in der Lage bin den Job auszuführen. Wenn man einen ausgelernten Bäcker oder Zimmermann oder auch eine Krankenschwester einstelle dann können die sofort anfangen zu arbeiten.

  17. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: Bohnensack 25.06.20 - 12:46

    Ich habe Anfang der 90er den E-Techniker gemacht und dann in einem Industriebetrieb eingestiegen und dort die EDV-Abteilung mitgestaltet und mittlerweile programmiere ich viel und kümmere mich ums ERP.

    Ist bestimmt der Lebenslauf etlicher älterer hier.

    Damals dachte ich das E-Technik der Nabel der Welt ist. ;-)

  18. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: ronda-melmag 26.06.20 - 09:41

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das ist vorbei. Wer die angegebenen Qualifikationen nicht 110%ig erfüllt,
    > wird sofort aussortiert.
    > >Mit dem tatsächlichen Überangebot an Arbeitskräften kann sich die
    > Wirtschaft das leisten.
    >
    > Sorry, aber das ist Unsinn und entspricht nicht der Realitaet (zumindest
    > nicht in Grosstaedten/Ballungsgebieten). Es herrscht auch keinesfalls ein
    > "Ueberangebot" - wie kommst Du denn darauf?

    weil die quereinsteiger nicht mal ein vorstellungstermin bekommen und es einfacher ist den
    Politiker die ohren vollzuheulen das es keine Fachkräfte gibt
    und wenn die maxime vom markt stimmen würde von Angebot/nachfrage warum steigen dann die preise für angestelle nicht
    denke Mitarbeiter abwerben bei andren mit 10% mehr gehalt dürfte klappen

  19. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: ronda-melmag 26.06.20 - 09:59

    tja:
    Beruflich gemacht / Ausbildung
    Novell 3.x, Solaris, Windows NT Admin
    Sun Workstation / NOVA / IBM 3xx
    PC Hardware + Zubehör Fachberatung
    mit den Zertifikaten kann ich die wand tapezieren, allerdings ist ne Raufasertapete wertvoller

    privat Weiterbildung:
    Java / Linux / SQL / PHP
    interessiert kein mensch

    Funfact:
    letzter Berufswechsel vor 10 Jahren: 180 Bewerbungen, 3 Vorstellungsgespräche, 1 Jobangebot

    also sein Sie mir nicht böse, wenn ich die Selbst Beweihräucherung nicht ernst nehmen kann

  20. Re: Fachfremde in der IT

    Autor: Maturion 26.06.20 - 18:04

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Fachfremde in der IT einzusetzen, ist ja erst einmal nichts wirklich
    > neues.
    > > Noch für 15 Jahren war es ziemlich normal, dass in Teams die meisten
    > keine
    > > Informatiker waren. Da hatte man Physiker, Mathematiker, E-Techniker,
    > ein
    > > Chemiker, usw. Halt alles Berufsfelder, die einen Zugang zu logischen
    > > Abläufen, Zahlen und Strukturen haben. IT bekommt man denen recht
    > schnell
    > > beigebracht, meist haben sie selbst im Studium schon viel damit zu tun
    > > gehabt.
    > >
    > > Auch weitere Tätigkeiten rund im IT finden sich gut in anderen
    > > Berufsfeldern wieder. Wir haben einige Requirement Engineers gesucht.
    > Was
    > > muss so jemand können? Denken, kluge Fragen stellen, sozial
    > interagieren,
    > > beobachten, lernen, moderieren, klar und eindeutig schreiben. Diese
    > > Fähigkeiten findet man in vielen Berufsfeldern, wir haben beispielsweise
    > > eine Philosophin eingestellt. Man stutzt erst, aber wenn man sich damit
    > > beschäftigt, was ein Philosoph im Studium lernt, passt das erstaunlich
    > > gut.
    > >
    > > Also gerade in der IT sind Quereinsteiger schon immer völlig normal
    > > gewesen, und meist passt das auch ziemlich gut.
    > Das ist vorbei. Wer die angegebenen Qualifikationen nicht 110%ig erfüllt,
    > wird sofort aussortiert.
    > Mit dem tatsächlichen Überangebot an Arbeitskräften kann sich die
    > Wirtschaft das leisten.

    Quereinsteiger werden zwar sicher weniger, aber es gibt sie immer noch und sie werden auch immer noch eingestellt. Es gibt immer noch keine andere Branche, wo man allein mit Erfahrung und Referenzen soweit kommt wie in der IT. Kommt auch immer drauf an in welchem Teil Deutschlands du bist und auf welche Stellen genau du dich bewirbst.

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