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Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

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Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: oleid 24.06.20 - 12:42

    Ich meine, genau so wenig wie ein Physiker dir automatisch alle Ingenieursprobleme lösen kann, so gut kann ein Informatiker automatisch Software entwickeln oder aber Linux-Rechencluster aufziehen.

    Wie immer im Leben braucht es Eigeninitiative. Wer ohne Programmierkenntnisse in dieses Studium reingeht und auch nicht mal freiwillig außeruniversitär was entwickelt, kann sehr wohl da durch kommen, ohne groß was zu machen. Bei Praktika kann durch geschickte Arbeitsaufteilung die Zahl der beigesteuerten LOC minimiert werden etc. Ach, die Rechner brauchen ein Kabel um miteinander zu reden? Wir haben WLAN daheim. Alles schon erlebt.

    Man kann natürlich jetzt argumentieren : Wer studiert denn Informatik ohne Interesse an IT? Gibt's durchaus. Nicht schlecht in Mathe in der Schule und BWL ist zu überlaufen? Warum nicht Informatik, da sind die Jobchancen gut, denkt sich mancher.

    Natürlich sind solche Leute eher die Ausnahme als die Regel, aber ich würde argumentieren das Leute mit Interesse und Eigeninitiative im Bereich IT eben so gute 'IT-ler' (was auch immer das genau heißt) werden, wenn sie nicht Informatik studiert hätten, sondern bspw Mathematik oder Physik. Es ist nicht das Studium, es sind die Leute.

  2. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: LRM 24.06.20 - 12:48

    Volle zustimmung

  3. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: Oktavian 24.06.20 - 12:51

    > Natürlich sind solche Leute eher die Ausnahme als die Regel,

    Sie sind die deutliche Ausnahme und steigen spätestens bei Theoretischer Informatik II aus. Warum immer mit Randphänomenen argumentieren.

    > aber ich würde
    > argumentieren das Leute mit Interesse und Eigeninitiative im Bereich IT
    > eben so gute 'IT-ler' (was auch immer das genau heißt) werden, wenn sie
    > nicht Informatik studiert hätten,

    Ersetze im Satz oben doch einfach mal IT/Informatik durch Medizin. Und jetzt frage Dich, ob Du Dich von der Person operieren lassen möchtest.

    Ja, nicht jeder im medizinischen Umfeld muss Medizin studiert haben, es gibt auch MTAs, PTA, Pharmazeuten, Therapeuten verschiedenster Richtung. Aber trotzdem lasse ich mich lieber vom Medizin-Mann operieren als von seiner MTA.

  4. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: LRM 24.06.20 - 13:00

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Natürlich sind solche Leute eher die Ausnahme als die Regel,
    >
    > Sie sind die deutliche Ausnahme und steigen spätestens bei Theoretischer
    > Informatik II aus. Warum immer mit Randphänomenen argumentieren.
    >
    > > aber ich würde
    > > argumentieren das Leute mit Interesse und Eigeninitiative im Bereich IT
    > > eben so gute 'IT-ler' (was auch immer das genau heißt) werden, wenn sie
    > > nicht Informatik studiert hätten,
    >
    > Ersetze im Satz oben doch einfach mal IT/Informatik durch Medizin. Und
    > jetzt frage Dich, ob Du Dich von der Person operieren lassen möchtest.
    >
    > Ja, nicht jeder im medizinischen Umfeld muss Medizin studiert haben, es
    > gibt auch MTAs, PTA, Pharmazeuten, Therapeuten verschiedenster Richtung.
    > Aber trotzdem lasse ich mich lieber vom Medizin-Mann operieren als von
    > seiner MTA.

    Ich lasse mich lieber von jemanden Medikamentoes behandeln der Studiert hat und sich mit der BioChemie auskennt.

    Operieren duerfte mich unter aufsicht auch ein talentierter Metzger. Die Ruehige hand ein Messer zu fuehren. Und nach Stunden noch konzentriert zu arbeiten sind keine Faehigkeiten die man sich waehrend eines Studiums aneignen muss.

  5. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: oleid 24.06.20 - 13:01

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Natürlich sind solche Leute eher die Ausnahme als die Regel,
    >
    > Sie sind die deutliche Ausnahme und steigen spätestens bei Theoretischer
    > Informatik II aus. Warum immer mit Randphänomenen argumentieren.

    Interessanterweise kann man sehr gut sein in theoretischer Informatik II ohne die Fähigkeit zu haben etwas wesentlich längeres als hello World programmieren oder aber einen rechencluster zu vernetzen. IT ist ein weites Feld.

    > > aber ich würde
    > > argumentieren das Leute mit Interesse und Eigeninitiative im Bereich IT
    > > eben so gute 'IT-ler' (was auch immer das genau heißt) werden, wenn sie
    > > nicht Informatik studiert hätten,
    >
    > Ersetze im Satz oben doch einfach mal IT/Informatik durch Medizin. Und
    > jetzt frage Dich, ob Du Dich von der Person operieren lassen möchtest.

    Klar, siehe unten.

    > Ja, nicht jeder im medizinischen Umfeld muss Medizin studiert haben, es
    > gibt auch MTAs, PTA, Pharmazeuten, Therapeuten verschiedenster Richtung.
    > Aber trotzdem lasse ich mich lieber vom Medizin-Mann operieren als von
    > seiner MTA.

    Ich lasse mich von jemandem mit einer ruhigen Hand und Geschick mit dem Skalpell operieren.

  6. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: Oktavian 24.06.20 - 13:04

    > Ich lasse mich lieber von jemanden Medikamentoes behandeln der Studiert hat
    > und sich mit der BioChemie auskennt.

    Ja, deshalb liegt die Kompetenz für Medikamente auch mehr bei den Pharmazeuten. Das ärztliche Wissen hierzu ist meist "etwas" veraltet und durch zu viele Besuche von Pharmareferenten getrübt. Gut wer einen Apotheker in der Familie hat...

    > Operieren duerfte mich unter aufsicht auch ein talentierter Metzger.

    Jaja, und die Aufsicht soll dann wahrscheinlich doch ein Mediziner führen.

  7. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: Oktavian 24.06.20 - 13:08

    > Interessanterweise kann man sehr gut sein in theoretischer Informatik II
    > ohne die Fähigkeit zu haben etwas wesentlich längeres als hello World
    > programmieren

    Ich würde eher sagen, diese Fähigkeit ist hinderlich. Zuviel Praxis schadet da. Deshalb heißt es ja Theoretische Informatik. Es ist aber das Fach, bei dem jemand, der gehört hat, in Informatik kann man gut Geld verdienen, doch schnell austeigt. Da braucht man schon echte Freude an Systemen.

    Ziel des Informatik-Studiums war es auch nie, Programmieräffchen auszubilden oder Strippenzieher.

    > Ich lasse mich von jemandem mit einer ruhigen Hand und Geschick mit dem
    > Skalpell operieren.

    Da gibt es viele Hobby-Bastler, die das zusammenbringen. Meine Frau kann exzellent mit Skalpell und Heißklebepistole umgehen. Dennoch wäre mir bei einer Hand-OP ein Neurochirurg lieber. Es reicht nicht, ruhig schneiden zu können. Man sollte auch wissen, wo man schneidet und was.

  8. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: LRM 24.06.20 - 13:12

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich lasse mich lieber von jemanden Medikamentoes behandeln der Studiert
    > hat
    > > und sich mit der BioChemie auskennt.
    >
    > Ja, deshalb liegt die Kompetenz für Medikamente auch mehr bei den
    > Pharmazeuten. Das ärztliche Wissen hierzu ist meist "etwas" veraltet und
    > durch zu viele Besuche von Pharmareferenten getrübt. Gut wer einen
    > Apotheker in der Familie hat...
    >
    > > Operieren duerfte mich unter aufsicht auch ein talentierter Metzger.
    >
    > Jaja, und die Aufsicht soll dann wahrscheinlich doch ein Mediziner führen.

    Naja wenigstens jemand der dem Metzger sagen kann. Dass da muss weg. Oder diese verfarbung deutet auf XYZ hin.

    Sicher brauch irgendwann irgendjemand eine Experiese. Das heist nicht das der jenige der das Messer fuerht diese zwingend benoetigt. Wenn vor dem Op alles klar definiert ist was gemacht werden soll und eine kamera alles aufzeichnet koennte auch nach dem op folgendes geklaert werden .. diese verfarbung deutet auf XYZ hin.

  9. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: Trollversteher 24.06.20 - 13:16

    >Ich lasse mich lieber von jemanden Medikamentoes behandeln der Studiert hat und sich mit der BioChemie auskennt.

    Der muss sich allerdings nicht in Symptomatik und Therapiemoeglicheiten auskennen...

    >Operieren duerfte mich unter aufsicht auch ein talentierter Metzger. Die Ruehige hand ein Messer zu fuehren. Und nach Stunden noch konzentriert zu arbeiten sind keine Faehigkeiten die man sich waehrend eines Studiums aneignen muss.

    LOL, also bitte, erstens muss ein Metzger ganz sicher *nicht* stundenlang ein Skalpell ruhig fuehren muessen, und zweitens sollte ein Chirurg auch wissen, was er da genau macht, welche Risiken er eingeht, auf was er achten muss, wo er auf *keinen* Fall daneben schneiden darf usw.
    Die ruhige Hand ist sicher eines der Vorraussetzungen fuer einen guten Chirurgen, aber ganz bestimmt nicht die einzige und bestimmende.
    Im Mittelalter mag der Metztger der Richtige Mann fuer sowas gewesen sein, aber bei einer Herz- oder Hirn-OP moechte ich *ganz sicher nicht* einen Metzger an mich ranlassen.

  10. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: Trollversteher 24.06.20 - 13:18

    >Da gibt es viele Hobby-Bastler, die das zusammenbringen. Meine Frau kann exzellent mit Skalpell und Heißklebepistole umgehen. Dennoch wäre mir bei einer Hand-OP ein Neurochirurg lieber. Es reicht nicht, ruhig schneiden zu können. Man sollte auch wissen, wo man schneidet und was.

    Richtig, Ich wundere mich schon, was fuer zT mittelalterliche Vorstellungen hier vertreten werden...

  11. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: oleid 24.06.20 - 13:20

    Oktavian schrieb:
    > Ziel des Informatik-Studiums war es auch nie, Programmieräffchen
    > auszubilden oder Strippenzieher.

    Das ist zwar etwas platt ausgedrückt, aber trifft den Kern meint initialen Frage. IT ist so ein weites Feld, wozu wird idR immer wer gesucht, der Informatik studiert hat. Das ergibt für mich keinen Sinn.

    Klar, es ist durchaus sinnvoll wenn ein software architect Informatik studiert hat. Aber warum muss $RandomDude aus der IT-Abteilung gemacht haben.

    > > Ich lasse mich von jemandem mit einer ruhigen Hand und Geschick mit dem
    > > Skalpell operieren.
    >
    > Da gibt es viele Hobby-Bastler, die das zusammenbringen. Meine Frau kann
    > exzellent mit Skalpell und Heißklebepistole umgehen. Dennoch wäre mir bei
    > einer Hand-OP ein Neurochirurg lieber. Es reicht nicht, ruhig schneiden zu
    > können. Man sollte auch wissen, wo man schneidet und was.

    Natürlich. Aber im Zweifel wäre mir deine Frau dann lieber, wenn sie das unter detaillierter Anleitung macht als ein zittriger Studienabsolvent (das war ja das Argument, dass es ein Mediziner sein soll), der unter Stress zusammenbricht.

  12. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: Oktavian 24.06.20 - 13:21

    > Naja wenigstens jemand der dem Metzger sagen kann. Dass da muss weg.
    > Oder diese verfarbung deutet auf XYZ hin.

    Das nennt man dann wohl betreutes Arbeiten. Der eine schneidet, der andere steht daneben, guckt zu und gibt kluge Ratschläge. Der Arbeitende ist wahrscheinlich ein per Werksvertrag angestellter Rumäne, der Mediziner daneben verdient gut und lernt halt noch was Rumänisch.

    Wäre es nicht einfacher, dem Mediziner einfach das Messer in die Hand zu drücken? Der kann das auch alleine. Der Metzger hingegen nicht.

    > Sicher brauch irgendwann irgendjemand eine Experiese.

    Der eine hat die Expertise, das Messer zu schwingen. Der andere hat die Expertise, das Messer zu schwingen und gleichzeitig auch die Expertise zu entscheiden, was wo und wie gesäbelt wird. Warum soll man den Job auf zwei aufteilen, wenn der zweite es auch alleine kann?

    > Das heist nicht das
    > der jenige der das Messer fuerht diese zwingend benoetigt.

    Richtig, aber dann kann er nicht selbständig arbeiten. Es muss immer der Arzt daneben stehen, der ihm gut zuredet. Auf Rumänisch.

    > Wenn vor dem Op alles klar definiert ist was gemacht werden soll

    Du solltest Dich mal länger mit einem Mediziner unterhalten, was man so alles erlebt, wenn der Patient einmal offen ist. Ich möchte da niemanden in mir rumwühlen haben, dem man vorher per Foto erklärt hat, was er da wohl vorfinden wird.

    > und eine kamera alles
    > aufzeichnet koennte auch nach dem op folgendes geklaert werden .. diese
    > verfarbung deutet auf XYZ hin.

    Oder: Oh, das hättest Du besser drin gelassen. Das sieht zwar dem, was eigentlich raus musste, recht ähnlich und gehört eigentlich anatomisch da auch nicht unbedingt hin, aber jetzt haben wir zumindest ne gute Erklärung, warum der Patient es nicht geschafft hat.

  13. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: oleid 24.06.20 - 13:23

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Da gibt es viele Hobby-Bastler, die das zusammenbringen. Meine Frau kann
    > exzellent mit Skalpell und Heißklebepistole umgehen. Dennoch wäre mir bei
    > einer Hand-OP ein Neurochirurg lieber. Es reicht nicht, ruhig schneiden zu
    > können. Man sollte auch wissen, wo man schneidet und was.
    >
    > Richtig, Ich wundere mich schon, was fuer zT mittelalterliche Vorstellungen
    > hier vertreten werden...

    Das Argument ist eher : die Person sollte handwerkliches Geschick mitbringen. Ein medizinstudium alleine besorgt das nicht. NATÜRLICH sollte die Person wissen was tut. Aber das setze ich voraus.

  14. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: Oktavian 24.06.20 - 13:27

    > Klar, es ist durchaus sinnvoll wenn ein software architect Informatik
    > studiert hat. Aber warum muss $RandomDude aus der IT-Abteilung gemacht
    > haben.

    Auch der sollte eine Fachkraft sein für das, was er da tut. Und ja, das geht auch ohne Studium. Aber nicht jeder mit Interesse gibt eine gute Fachkraft ab, und nicht jede Tätigkeit geht ohne Studium. Nicht mal jeder Studierte ist eine gute Fachkraft.

    > Natürlich. Aber im Zweifel wäre mir deine Frau dann lieber, wenn sie das
    > unter detaillierter Anleitung macht

    Also wieder der Mediziner mit Erfahrung, der daneben steht. Das ist dann betreutes Arbeiten. Warum macht der Mediziner es nicht einfach selbst?

    > als ein zittriger Studienabsolvent (das
    > war ja das Argument, dass es ein Mediziner sein soll), der unter Stress
    > zusammenbricht.

    Wenn jemand das Medizinstudium erfolgreich absolviert hat, dann hat er sooft im OP gestanden, so lange Haken gehalten und zugeguckt, so oft selbst genäht, so oft aufgemacht, so oft geschnitten, das passt in aller Regel schon.

  15. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: LRM 24.06.20 - 13:27

    oleid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollversteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >Da gibt es viele Hobby-Bastler, die das zusammenbringen. Meine Frau
    > kann
    > > exzellent mit Skalpell und Heißklebepistole umgehen. Dennoch wäre mir
    > bei
    > > einer Hand-OP ein Neurochirurg lieber. Es reicht nicht, ruhig schneiden
    > zu
    > > können. Man sollte auch wissen, wo man schneidet und was.
    > >
    > > Richtig, Ich wundere mich schon, was fuer zT mittelalterliche
    > Vorstellungen
    > > hier vertreten werden...
    >
    > Das Argument ist eher : die Person sollte handwerkliches Geschick
    > mitbringen. Ein medizinstudium alleine besorgt das nicht. NATÜRLICH sollte
    > die Person wissen was tut. Aber das setze ich voraus.

    Danke <3

    Warum sollte es Schlimm sein wenn Person A ein Super Arzt ist und Person B ein super Skalpel schwinger wenn beide zusammenarbeiten. Der eine weis was gemacht werden muss und der zweite hat die Ruehige Hand.

    Warum jemanden einstellen der eine LandingPage designen kann. Kann doch auchd er Entwickler machen, der kann ja html und css.

    Jeder sollte das machen wo er am besten drin ist. Und die anderen aufgaben auslagern an Menschen die es besser koennen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.20 13:28 durch LRM.

  16. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: Trollversteher 24.06.20 - 13:29

    >Das Argument ist eher : die Person sollte handwerkliches Geschick mitbringen. Ein medizinstudium alleine besorgt das nicht. NATÜRLICH sollte die Person wissen was tut. Aber das setze ich voraus.

    Ja, sie sollte natuerlich *beides* koennen - aber mein Kommentar bezog sich auch weniger auf Deinen, asl auf LRMs Aussage, dass er sich auch von einem talentierten Metzger operieren lassen wuerde...

  17. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: LRM 24.06.20 - 13:30

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das Argument ist eher : die Person sollte handwerkliches Geschick
    > mitbringen. Ein medizinstudium alleine besorgt das nicht. NATÜRLICH sollte
    > die Person wissen was tut. Aber das setze ich voraus.
    >
    > Ja, sie sollte natuerlich *beides* koennen - aber mein Kommentar bezog sich
    > auch weniger auf Deinen, asl auf LRMs Aussage, dass er sich auch von einem
    > talentierten Metzger operieren lassen wuerde...

    Bildlich gesprochen. Kein Metzger arbeitet mit einem Skalpel

  18. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: Trollversteher 24.06.20 - 13:35

    >Warum sollte es Schlimm sein wenn Person A ein Super Arzt ist und Person B ein super Skalpel schwinger wenn beide zusammenarbeiten. Der eine weis was gemacht werden muss und der zweite hat die Ruehige Hand.

    Warum? zB. Weil der Signalweg vom Hirn des Arztes, der das Wissen besitzt um zu wissen, was getan werden muss, zu seiner eigenen Hand um ein vielfaches uerzer ist, als zur Hand einer zweiten Person. Daher ist das ja auch *ein* Job, der beides in sich vereint. Auch wenn manchmal vielleicht noch ein erfahrener Chefarzt die OP eines juengeren Kollegen ueberwacht, muss auch der junge Chirurg wissen was er da tut - Chirurgie funktioniert nicht auf Zuruf, weil manchmal der Bruchteil einer Sekunde ueber Leben und Tod entscheiden kann.

    >Warum jemanden einstellen der eine LandingPage designen kann. Kann doch auchd er Entwickler machen, der kann ja html und css.

    Wenn der Entwickler Erfahrung damit hat und obendrein ein Talent fuer Design mitbringt - klar, warum nicht - aber einfach dem naechstbesten Entwickler noch das Design aufzudruecken, weil's Geld spart, geht meistens in die Hose.

    >Jeder sollte das machen wo er am besten drin ist. Und die anderen aufgaben auslagern an Menschen die es besser koennen.

    Eben.

  19. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: Oktavian 24.06.20 - 13:36

    > Bildlich gesprochen. Kein Metzger arbeitet mit einem Skalpel

    Eben, das ist ein eher grobes schneiden. Da kommt es auf 5mm links oder rechts nicht so an, dem Tier ist das egal, das ist schon lange tot.

    Beim Patienten auf dem Tisch mögen 5mm links oder rechts oft die Grenze zwischen Gesundheit, Überleben und Tod sein.

  20. Re: Was hat IT mit einem universitären Informatikstudium zu tun?

    Autor: Trollversteher 24.06.20 - 13:40

    >Bildlich gesprochen. Kein Metzger arbeitet mit einem Skalpel

    Klar, letztendlich zaehlt vor allem die Erfahrung - aber die baut eben auf Wissen auf. Und waehrend man sich heutzutage durchaus das Grundwissen im IT Bereich autodidaktisch aneignen kann, denke ich nicht, dass man das auf Bereiche wie Medizin oder Chirurgie uebertragen kann. Faengt ja schon damit an, dass Du als autodidaktischer Chirurg nicht am lebenden Menschen ueben kannst (und auch sich frische Leichen zu beschaffen waere illegal). Zumal viel Praxiswissen eben von erfahreneren Chirurgen weitergegeben wird, die betreiben nun mal kein "Chirurgen Stack Overflow", wo man fragen kann "Wie setze ich eigentlich einen Stent, und wie muss ich wo bohren, um optimal an einen Hirntumor heranzukommen?" ;-)

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