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  5. › IT-Firmen: Fachkräftemangel wird…

Man darf sich seinen Nachwuchs auch gerne ausbilden

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  1. Man darf sich seinen Nachwuchs auch gerne ausbilden

    Autor: Mopsmelder500 27.12.16 - 10:24

    Lehrlingne, BA, Praktika und dann ein gutes Angebot zum Start und schon ist der Mangel nur noch bei den unseriösen, unfrairen und unsozialen Betrieben.

    Da ist wie der Fachkräftemangel bei den Paketdiensten oder Pommesbuden.

    Wäre ich ne junge IT Fachkraft wäre ich in LA

  2. Re: Man darf sich seinen Nachwuchs auch gerne ausbilden

    Autor: rugel 27.12.16 - 10:59

    Sowas kostet aber Geld und man bekommt den Eindruck dass eine langfristige Planung kaum noch stattfindet. Besser kurzfristig die Gewinne steigern, dicken Boni kassieren und was danach kommt ist egal.
    Und - ganz ganz wichtig - irgendwelche Märchen von Fachkräftemangel erzählen, gleichzeitig aber die Mitarbeiter ausbeuten

  3. Re: Man darf sich seinen Nachwuchs auch gerne ausbilden

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 27.12.16 - 11:08

    Mopsmelder500 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lehrlingne, BA, Praktika und dann ein gutes Angebot zum Start und schon ist
    > der Mangel nur noch bei den unseriösen, unfrairen und unsozialen
    > Betrieben.

    Großunternehmen denken nur noch selten in Generationen. Der Trend geht von Jahreszielen hin zu Quartalszielen. Das Problem: Menschliche Mitarbeiter sind zwar flexibel. Aber so flexibel nun doch nicht. Man kann das Kind halt nicht alle 15 Monate auf einen neue Schule schicken.

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  4. Re: Man darf sich seinen Nachwuchs auch gerne ausbilden

    Autor: Oktavian 27.12.16 - 12:05

    > Lehrlingne, BA, Praktika und dann ein gutes Angebot zum Start und schon ist
    > der Mangel nur noch bei den unseriösen, unfrairen und unsozialen
    > Betrieben.

    Tun wir, wir haben eine mittlere zweistellige Zahl an auszubildenden Fachinformatikern, fördern duale Ausbildung mit Studium, haben Werksstudenten, vergeben und betreuen Bachelor- und Masterarbeiten. Wir haben in Kooperation mit Unis eigene Forschungsprojekte, sponsorn Spinn-Offs, usw. Ja, das hilft auch alles, und trotzdem spüren wir den Fachkräftemangel massiv.

    Gerade wenn ich mich verstärken will mit ein paar erfahreneren Kollegen, wird es echt schwierig. Man kann nicht nur auf Selbstausgebildete setzen, dann rührt man immer nur in der eigenen Sch... Etwas frisches Blut von Außerhalb tut einem Unternehmen sehr gut.

    Es liegt gar nicht am Geld, die Bezahlung bei uns ist sehr gut. Häufig ist es schon schwierig, überhaupt geeignete Kandidaten zu finden.

  5. Re: Man darf sich seinen Nachwuchs auch gerne ausbilden

    Autor: pre3 27.12.16 - 12:38

    Bitte auch nicht die Standortfrage vergessen, ein weiteres nicht zu unterschätzendes Problem.
    Wir bilden selbst aus und zahlen nicht schlecht, sitzen aber am Stadtrand von Berlin. Nicht wenige wollen lieber im Zentrum bei einem hippen Startup arbeiten.
    Die gut ausgebildeten Leute grasen dann die Startups ab. Schade eigentlich...

  6. Re: Man darf sich seinen Nachwuchs auch gerne ausbilden

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.16 - 16:52

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es liegt gar nicht am Geld, die Bezahlung bei uns ist sehr gut. Häufig ist
    > es schon schwierig, überhaupt geeignete Kandidaten zu finden.

    Ein gutes Gehalt alleine reicht eben nicht aus, entweder ihr Sortiert zu sehr aus, oder aber euer Standort selbst ist das Problem, denn nicht jeder will 2-3 Stunden mit dem Arbeitsweg verschwenden.

  7. Re: Man darf sich seinen Nachwuchs auch gerne ausbilden

    Autor: Johnny Cache 28.12.16 - 07:54

    Carlo Escobar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein gutes Gehalt alleine reicht eben nicht aus, entweder ihr Sortiert zu
    > sehr aus, oder aber euer Standort selbst ist das Problem, denn nicht jeder
    > will 2-3 Stunden mit dem Arbeitsweg verschwenden.

    Genau der Standort ist oft das Problem. Ich habe seit zwei Jahren auch die zweifelhafte Ehre jeden Tag mindestens drei Stunden für einen eigentlich nur 50km entfernten Arbeitsplatz zurücklegen zu dürfen.
    Das allein ist schon ein Granatenscheiß, aber wenn dann auch noch das gesamte Umfeld nicht stimmt, weil z.B. der Rest der Kollegen kaum was arbeitet, aber größtenteils mehr Geld dafür bekommt, dann ist irgendwann wirklich Schluß mit lustig.

    Einen vergleichbaren Job, für den ich nur ne Stunde unterwegs sein müßte, würde ich jederzeit auch für nen Tausender weniger annehmen. Aber in der Gegend gibt es offensichtlich keine entsprechenden Stellen. Schade eigentlich...

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