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Fehlkalkulation

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  1. Fehlkalkulation

    Autor: BearnHeart 16.10.19 - 22:08

    Es geht schon mal völlig falsch los.
    "IT-Freiberufler arbeiten zeitlich nicht mehr als ihre fest angestellten Kollegen, verdienen aber doppelt so viel wie sie."
    Da gibt es eine ganze Reihe von Kollegen, die nicht richtig kalkulieren können.
    Der Autor gehört offensichtlich dazu.

    In meinen Excel-Tabellen rechne ich eine Menge aus, angefangen davon, was ein Angestellter in meiner Position durchschnittlich verdient ("Entgeltstudie in der ITK-Branche").

    Fazit: Freelancer müssen das Doppelte an Umsatz haben, was ein Angestellter als Bruttogehalt hat, damit das Netto pro Stunde am Ende dasselbe ergibt.

    Ich empfehle allen, ihre Kalkulationen in Excel-Tabellen zu machen. Da läppert sich einiges zusammen, das schätzt man völlig falsch ein.

    Es geht schon damit los, dass in vielen Unternehmen die Angestellten keine 40 Stunden arbeiten, sondern 35, 37, 37,5, 38, etc..
    Bei Aufträgen erwartet der Kunde, dass man 40 Stunden arbeitet, da ist keine Zeit für Weiterbildung vorgesehen, die muss man nach dem Projekt oder abends nachholen.
    Reisezeit, die man nicht nutzen kann, kommt dann noch wöchentlich oben drauf.

    Hinzu kommen bei einem Freelancer noch Zusatzzeit und Kosten.
    Schon für Remote-Arbeit, also ohne Reisezeit und Reisekosten und ohne Pendeln fallen bei einem Freelancer an:
    Zeit für Akquise und Vorstellungsgespräche, für Umsatzsteuer ohne Reisekostenbelege, Weiterbildung;
    Zeit für Urlaub und Krankheit muss man selbst finanzieren, also richtig einkalkulieren;
    Kosten für Büro (gute Sitzmöbel, man sitzt auch zu Hause lange am Schreibtisch, Quadratmeter Miete inkl. NK, vernünftiger Schreibtisch mit anpassbarer Höhe, schnelle Internetverbindung für Tele-Konferenzen ggf.), Hardware (da reicht kein Tablett, man muss auch unterwegs bei unterschiedlichen Sichtverhältnissen gut arbeiten können), Weiterbildung (man bekommt nicht alles kostenlos online, ggf. Kurse, Reise, Bücher), Steuerberatung Umsatzsteuer bzw. Ein-Ausgaben-Rechnung,
    ggf. Software, wenn man man sie nicht als Freeware bekommt, oder sie die Bedürfnisse nicht richtig abdeckt.
    AG-Anteile für Sozialversicherung etc..

    Bei der Reiserei unterschätzen viele die Reisezeit und die Reisekosten.
    Selbst man man die nicht nutzbare Reisezeit mit nur 50% ansetzt, weil es keine richtige Arbeit und keine richtige Freizeit ist, kommen schnell ziemliche Summen zustande.
    Wenn man übernachten muss, kommen schnell 20¤ pro Stunde zusammen,
    selbst wenn man mit der Bahn bei Sparpreisen fährt (Auto ist viel teurer wegen der nicht nutzbaren Zeit) und in einer billigen Pension wohnt (Zweitwohnungen sind besser, aber da ist häufig auch schon viel abgegrast).

    Bei der Reisezeit geht es schon mit der Planung los:
    Hotel oder Zeitwohnung suchen, Lage und Entfernung zum Büro, tägliche Zeit zum Pendeln, die nicht genutzt werden kann,
    Hin- und Rückfahrten suchen und buchen, drucken fürs FA, hinterher abrechnen bzw. einsortieren,
    Packen und Auspacken.

    Dazu kommen natürlich die Reisekosten:
    ÖPNV, Bahn, Übernachtung.

    Wenn man alles zusammen hat und die das Nettogehalt pro Stunde für einen Angestellten ausgerechnet hat und das Zeit und Kosten für den Freelancer hat, dann schaut man mal in den Steuertabellen nach, wieviel Netto pro Stunde dabei heraus kommt. Und siehe da, wir haben eine Steuerprogression. D.h. wenn man dasselbe Netto/Stunde haben will, muss man nochmal etwas oben drauf schlagen.

    2 Empfehlungen:
    Rechnet Euch Zeit und Kosten in einer Tabellenkalkulation aus.
    Sucht Euch eine Festanstellung.

  2. Re: Fehlkalkulation

    Autor: Bitfuchs 16.10.19 - 23:07

    BearnHeart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht schon mal völlig falsch los.

    Das kann ich so zurückgeben. Ich will auch gar nicht auf alle Punkte eingehen, mit einigen hast sicher recht.
    Aber man sieht ja sowas oft von verschiedenen Seiten, daher schreibe ich da auch gerne mal meine darunter.
    Ich habe mal WiInfo studiert und bin seit 15 Jahren in vier verschiedenen Firmen in der Softwareentwicklung
    unterwegs. Alles in Ba-Wü rund um die Region Stuttgart.


    > In meinen Excel-Tabellen rechne ich eine Menge aus, angefangen davon, was
    > ein Angestellter in meiner Position durchschnittlich verdient
    > ("Entgeltstudie in der ITK-Branche").

    Wenn ich das so in Google eingebe, springt mir die IGM Studie als erstes ins Gesicht,
    das ist aber die absolute Oberklasse an Gehältern und zwar auch nur in den Konzernen selbst.
    In den kleineren Firmen und Tochterfirmen, wird gerne 1-3 Stufen niedriger eingruppiert.
    Außerhalb dieser Firmen, wird nochmal deutlich weniger gezahlt. Die meisten KMUs und da dürften immer noch
    die meisten IT-ler unterwegs sein, kommen nicht annähernd an diese Gehälter ran.
    Ich liege mit einer Leitungsposition, fachlich wie auch disziplinarisch unter den Zahlen oder anders gesagt, ich habe keine 75k Brutto.
    Und die Entwickler mit meinem erst recht nicht.


    > Es geht schon damit los, dass in vielen Unternehmen die Angestellten keine
    > 40 Stunden arbeiten, sondern 35, 37, 37,5, 38, etc..
    > Bei Aufträgen erwartet der Kunde, dass man 40 Stunden arbeitet, da ist
    > keine Zeit für Weiterbildung vorgesehen, die muss man nach dem Projekt oder
    > abends nachholen.
    > Reisezeit, die man nicht nutzen kann, kommt dann noch wöchentlich oben
    > drauf.

    Ich hatte schon mehr als einen Vertrag mit einer 42 Stunden Woche, noch nie hatte ich weniger.
    Dafür hatte ich bisher immer Überstunden inklusive, sei es als Kontingent (20h im Monat, 35h im Monat) oder komplett abgegolten (jaja, nicht erlaubt ich weiß, irgendwann wenn ich nicht mehr auf meinen Job angewiesen bin, verklag ich meinen AG mal)

    Weiterbildung ist bei mir auch nicht vorgesehen, Abends oder am Wochenende.
    Je nach Firma, kann ich mir immerhin Bücher auf Firmenkosten bestellen.
    Alles andere geht auf meine Kosten.
    Reisezeit ist auch bei mir keine Arbeitszeit, wenn ich zum Kunden muss und 14h am Tag unterwegs bin, dann ist das so,
    Wenn ich Sonntag Abends nach Rumänien fliege und am Freitag nachmittag wieder nach Hause komme, gibt es auch nichts extra.

    > Kosten für Büro (gute Sitzmöbel, man sitzt auch zu Hause lange am
    > Schreibtisch, Quadratmeter Miete inkl. NK, vernünftiger Schreibtisch mit
    > anpassbarer Höhe, schnelle Internetverbindung für Tele-Konferenzen ggf.),
    > Hardware (da reicht kein Tablett, man muss auch unterwegs bei
    > unterschiedlichen Sichtverhältnissen gut arbeiten können)

    Also mein Homeoffice muss ich mir auch selbst kaufen, wenn ich das nicht habe, darf ich kein Homeoffice machen.
    Es muss ich ein abschließbarer Raum sein und Stuhl, Tisch und Monitore müssen den Richtlinien entsprechen.
    Hardware habe ich auch lange Jahre selbst gestellt und mich dann per VPN auf meinen Rechner in der Firma eingewählt.


    > Lage und Entfernung zum Büro, tägliche Zeit
    > zum Pendeln, die nicht genutzt werden kann,

    Habe ich genauso, nicht jeder wohnt direkt am Arbeitsplatz und ob der nächste noch in derselben Stadt ist, ist fraglich.

    > 2 Empfehlungen:
    > Rechnet Euch Zeit und Kosten in einer Tabellenkalkulation aus.
    > Sucht Euch eine Festanstellung.

    Suchst du eine Festanstellung?
    Wir suchen Entwickler, C#, Erfahrung mit Azure, aws, OnPremise Webhosting sowie Cloud, Aufbau bzw. Umbau unserer CI/CD Pipeline nach Cloud usw.
    5 Jahre Erfahrung sollten es schon sein, dafür sind je nach Eignung auch bis zu 65k an Gehalt drin. Das Büro liegt dafür sehr verkehrsgünstig (Aber ohne Parkplätze) in Stuttgart. Achso und weil wir Vertrauensarbeitszeit haben, sind die Überstunden gleich mit abgegolten. Unsere Rollouts finden übrigens nur am Wochenende oder nach 20 Uhr statt.


    Nein, ist natürlich nicht mit dem Konzern zu vergleichen. Aber so außergewöhnlich ist es trotzdem nicht.

  3. Re: Fehlkalkulation

    Autor: BearnHeart 17.10.19 - 12:23

    Danke für den Einblick in die Realität!

    Ja, ich suche eine Festanstellung.
    Bei Eurem Unternehmen habe ich allerdings den Eindruck, dass der Laden sein Geld nicht an den Kunden, sondern an den Mitarbeitern verdient. Überstunden, Reisezeit könnte man alles fair bezahlen. Aber anscheinend können Eure Leute auch nicht kalkulieren oder nehmen einfach, was geht, und drücken den Rest den MA aufs Auge. Schlechtes Top-Management, das kann nur Ärger geben. Für mich definitiv das falsche Umfeld.

    Wie lange gibt es den Laden schon? Wie leicht findet Ihr Leute? Wie hoch ist die Fluktuation? Macht Dir die Arbeit Spaß mit deinen Chefs? Wie lange gibt es den Laden noch - geschätzt?

    Was die IGM Entgeltstudie angeht, da sind 60% tarifgebundene (nicht nur IGM) und 40% nicht-tarifgebundene Unternehmen drin, also der Bundesdurchschnitt. Immerhin 40.000 MA.
    Wenn man sich die Zahlen für den minimalen und maximalen Unternehmensdurchschnitt ansieht, also, was das "billigste" und das "teuerste" Unternehmen durchschnittlich zahlen, ist darin eine ganz schöne Spannbreite. D.h. bei der Entgeltstudie ist nicht nur die Oberklasse enthalten.

    Vielleicht solltest du auch mal in die Entgeltstudie schauen, dir eine Excel-Tabelle anlegen und dir eine andere Festanstellung suchen. Ich wünsche Dir ehrlich alles Gute!

  4. Re: Fehlkalkulation

    Autor: Bitfuchs 17.10.19 - 12:54

    BearnHeart schrieb:
    > Wie lange gibt es den Laden schon? Wie leicht findet Ihr Leute? Wie hoch
    > ist die Fluktuation? Macht Dir die Arbeit Spaß mit deinen Chefs? Wie lange
    > gibt es den Laden noch - geschätzt?

    Die Firma gibt es jetzt 20 Jahre, mit stetigem Wachstum im In- und Ausland.
    Derzeit rund 250 Mitarbeiter, wir sind TobJob Company und noch so ein paar andere Dinge.
    Die Fluktuationsrate liegt bei 10%, was aber hauptsächlich daran liegt, das die meisten Mitarbeiter nicht in der IT sind.
    Mir macht meine Arbeit schon lange kein Spaß mehr, immer mehr Chaos, ständig wechselnde Prioritäten.
    Zig Projekte gleichzeitig zu bearbeiten, heute ist das wichtig, morgen dies und übermorgen gibt
    Stress weil das andre noch nicht fertig ist. Es gibt kein Urlaub in dem nicht versucht wird mich zu erreichen und während
    Krankheit bin ich eigentlich nur im Homeoffice, weil ich sonst anschließen alles an Überstunden nachholen kann.
    Das Betrifft nicht jeden Abteilung und wie gesagt unser Hauptanteil an Mitarbeiter ist nicht in der IT oder Entwicklung,
    die sind sogar sehr zufrieden.
    Ich weiß nicht, wie gut andere Firmen Leute finden, aber wir brauchen doch auch mal 6 Monate bis wir einen Entwickler gefunden haben,
    der in das Budget passt. Allerdings finden wir doch immer wieder einen, der mit viele Jahren Erfahrung für <60k arbeitet.
    Und es kamen auch schon Leute wieder zurück oder berichten mir, dass sich mit einem Wechsel nichts verbessert hätte.

    Ich denke den Laden wird es noch eine Weile geben, hat sehr große Marktanteile bei Zahlungskräftigen Kunden in einer speziellen Branche
    mit nicht all zuviel Konkurrenz.
    Und ob die Leute davon laufen... ich versuche es jetzt auch schon eine Weile, in die gleichen bescheidenen Umstände zu wechseln, ist kein Problem.
    Sich merklich zu verbessern, ist dagegen nicht so einfach.

  5. Re: Fehlkalkulation

    Autor: bananaking 17.10.19 - 16:06

    Krass. Ich bin auch im Raum Stuttgart, deine Schilderungen kommen mir vor wie von einem anderen Stern.

  6. Re: Fehlkalkulation

    Autor: PiranhA 17.10.19 - 16:33

    Die Diskussion mit Bitfuchs hatten wir schon öfter hier ;)
    Letztendlich haben wir uns darauf geeinigt, dass es beides gibt und jeder irgendwie in seiner eigenen Filterblase lebt. Mir gehts aber auch wie dir.

    P.S.: 9 Jahre, kein Senior oder Projektleiter, 80k plus Extras wie BAV, gute Kantine, Fitnessstudio, gute Arbeitsatmosphäre, kein Stress, etc.

  7. Re: Fehlkalkulation

    Autor: Bitfuchs 17.10.19 - 16:51

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Diskussion mit Bitfuchs hatten wir schon öfter hier ;)
    > Letztendlich haben wir uns darauf geeinigt, dass es beides gibt und jeder
    > irgendwie in seiner eigenen Filterblase lebt. Mir gehts aber auch wie dir.
    >
    > P.S.: 9 Jahre, kein Senior oder Projektleiter, 80k plus Extras wie BAV,
    > gute Kantine, Fitnessstudio, gute Arbeitsatmosphäre, kein Stress, etc.

    Ja, ist halt auch einer der Top Arbeitgeber in der Region.
    Scheint es aber nicht nötig zu haben, letztes Jahr im Dezember habe ich eine Bewerbung abgeschickt, da haben 3 Tage gebraucht um abzusagen, Forderung damals 80k.

    "wir haben uns sehr über Ihre Bewerbung und Ihr Interesse an Name_der_Firma gefreut. Ihre Unterlagen haben uns und unserem Fachbereich einen guten ersten Eindruck vermittelt.

    Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihnen momentan keine Ihren Erfahrungen und Qualifikationen entsprechende Stelle anbieten können."

    Dann wurden einige neue Stellen mit C# geschaffen, da wurde mein Profil von einem Headhunter vorgelegt, vermutlich anonymisiert, kein Interesse. Headhunter sagt, es liegt am Senior Status. Vom Gehalt war nicht mal die Rede.

    Keinen Ahnung was die suchen...

  8. Re: Fehlkalkulation

    Autor: malguckn 17.10.19 - 16:59

    Bitfuchs schrieb:
    > Dann wurden einige neue Stellen mit C# geschaffen, da wurde mein Profil von
    > einem Headhunter vorgelegt, vermutlich anonymisiert, kein Interesse.
    > Headhunter sagt, es liegt am Senior Status. Vom Gehalt war nicht mal die
    > Rede.
    >
    > Keinen Ahnung was die suchen...

    Einen Senior Developer zum Preis eines Junior Developer?

  9. Re: Fehlkalkulation

    Autor: PiranhA 17.10.19 - 17:03

    Muss halt auch sagen, dass Senior-Stellen bei uns sehr selten sind. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Definition von Senior bei uns gefühlt etwas anders ist. Bei manchen Firmen ist Senior ja alles mit mehr als 5 Jahren Berufserfahrung, also 90% der Belegschaft. Bei uns hängt da schon mehr Verantwortung in den Projekten dran. Und da gibt es einfach wenige Stellen, die das erfüllen und nicht intern besetzt werden können.

    Vielleicht nicht auf eine Senior Position pochen. Gehaltstechnisch geht es ja auch ohne den Titel, wie du siehst ;)

  10. Re: Fehlkalkulation

    Autor: Bitfuchs 17.10.19 - 17:29

    malguckn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bitfuchs schrieb:
    > > Dann wurden einige neue Stellen mit C# geschaffen, da wurde mein Profil
    > von
    > > einem Headhunter vorgelegt, vermutlich anonymisiert, kein Interesse.
    > > Headhunter sagt, es liegt am Senior Status. Vom Gehalt war nicht mal die
    > > Rede.
    > >
    > > Keinen Ahnung was die suchen...
    >
    > Einen Senior Developer zum Preis eines Junior Developer?

    Wenn die mir 80k zahlen, können sie mich auch Trainee nennen... mir egal.

  11. Re: Fehlkalkulation

    Autor: Bitfuchs 17.10.19 - 17:30

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht nicht auf eine Senior Position pochen. Gehaltstechnisch geht es
    > ja auch ohne den Titel, wie du siehst ;)


    Hab ich nicht, die erste Bewerbung nicht auf eine Senior Stelle und über den Headhunter war auch klar von spezifischen Stellen die Rede, welches keine Senior Stellen waren.

  12. Re: Fehlkalkulation

    Autor: malguckn 17.10.19 - 17:54

    Bitfuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > malguckn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bitfuchs schrieb:
    > > > Dann wurden einige neue Stellen mit C# geschaffen, da wurde mein
    > Profil
    > > von
    > > > einem Headhunter vorgelegt, vermutlich anonymisiert, kein Interesse.
    > > > Headhunter sagt, es liegt am Senior Status. Vom Gehalt war nicht mal
    > die
    > > > Rede.
    > > >
    > > > Keinen Ahnung was die suchen...
    > >
    > > Einen Senior Developer zum Preis eines Junior Developer?
    >
    > Wenn die mir 80k zahlen, können sie mich auch Trainee nennen... mir egal.

    Das ist klar, leider ist umgekehrt, das Gehalt eines Trainee und die Kenntnisse eines Altvorderen. :-)

  13. Re: Fehlkalkulation

    Autor: BearnHeart 17.10.19 - 20:01

    malguckn schrieb:
    > Das ist klar, leider ist umgekehrt, das Gehalt eines Trainee und die
    > Kenntnisse eines Altvorderen. :-)

    Ein Problem in Deutschland ist, dass man IT nur als Kostenfaktor sieht.
    Schon vor 20 Jahren gab es Untersuchungen, die zeigten, dass Unternehmen, die die Vorteile der IT für ihr Geschäft nutzen, deutlich besser wachsen und bessere Gewinnmargen haben.
    Und heute mit den ganzen Plattform-Geschäftsmodellen und dem Kampf um die Daten zeigt sich immer mehr, dass Good Ol' Germany völlig verschnarcht ist. Das Management in der IT ist wirklich grottenschlecht.
    Im Prinzip gibt's nur SAP, vielleicht noch Software AG.

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