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Informationsquelle zum Thema

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  1. Informationsquelle zum Thema

    Autor: AnMaPi 16.10.19 - 13:28

    Ich beschäftige mich aktuell auch mit dem Thema Freelancer zu werden.
    Kennt jemand einige gute und seriöse Quellen zu dem Thema auf denen man sich einlesen kann?
    Leider ist googeln zu dem Thema gar nicht so einfach, mir scheint das ganze etwas zu sehr gehyped zu sein (alles ist "paradiesisch" einfach, um bei der Wortwahl des Artikels zu bleiben).

    Schön wäre eine klare und nüchterne Abwägung pro / kontra. Auch gut wäre eine klare finanzielle Durchleuchtung, also mit Krankenversicherung, Altersvorsorge, Arbeitsunfähigkeit, Rücklagen wenn die Wirtschaft nicht ganz so rund läuft usw. usf.

  2. Re: Informationsquelle zum Thema

    Autor: st0 16.10.19 - 14:35

    Würde mich auch interessieren.

    Ansonsten kannst du mir bei konkreten Fragen gerne eine PN schicken, bin seit Abschluss meines Studiums vor ein paar Jahren als IT-Freelancer in Österreich tätig.

  3. Re: Informationsquelle zum Thema

    Autor: Geistesgegenwart 16.10.19 - 17:09

    Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn du es dir nicht ergooglen kannst, bist du nicht der Typ für Freiberufler bzw. selbständiger Arbeit. Ich hab mich vor 5 Jahren selbstständig gemacht als Freelancer und alles an Informationen dazu im Netz gefunden - also kein Mentor o.ä. gehabt der mich angeleitet hätte.

    Einfach den Sprung wagen, das wichtige findest du unterwegs heraus.

  4. Re: Informationsquelle zum Thema

    Autor: AnMaPi 16.10.19 - 17:36

    Googeln kann ich schon, aber mir kommt es so vor, als wäre da sehr viel "influencing" mit im Spiel. So wie sich alles liest, wäre man ja quasi ein Holzkopf wenn man fest angestellt arbeitet. Aber ich denke ganz so einfach ist es dann doch nicht. Auch im Forum hier liest man ja schon das ein oder andere kritische.

    Das Ding ist, wenn man einen (finanziell) guten Job hat, kann man nicht einfach mal ausprobieren, wie es ist, sich selbstständig zu machen und hoffen das man nach 2 Jahren den alten Job wieder bekommt ,wenn das Experiment schief gelaufen ist. (insbesondere dann, wenn die Konjunktur voraussichtlich schwächelt).

    Deswegen wäre eine nüchterne Betrachtung ziemlich gut, idealerweise über einen längeren Zeitraum inkl. der letzten "Wirtschaftskrise". Weil nur so bekommt man ein realistisches Bild von der Geschichte.

  5. Re: Informationsquelle zum Thema

    Autor: Geistesgegenwart 16.10.19 - 17:40

    AnMaPi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Googeln kann ich schon, aber mir kommt es so vor, als wäre da sehr viel
    > "influencing" mit im Spiel. So wie sich alles liest, wäre man ja quasi ein
    > Holzkopf wenn man fest angestellt arbeitet. Aber ich denke ganz so einfach
    > ist es dann doch nicht. Auch im Forum hier liest man ja schon das ein oder
    > andere kritische.
    >

    Nimm nicht das Golemforum als Maßstab. Hier sitzen die Festangestellten die sich selbst nicht trauen, und es daher schlechtreden. Rede direkt mit Freiberuflern, gehe zu Meetups etc. Ich bin selbst Freiberufler und habe noch nie einen anderen Freiberufler getroffen, der es bereut oder nicht wieder tun würde.

    > Das Ding ist, wenn man einen (finanziell) guten Job hat, kann man nicht
    > einfach mal ausprobieren, wie es ist, sich selbstständig zu machen und
    > hoffen das man nach 2 Jahren den alten Job wieder bekommt ,wenn das
    > Experiment schief gelaufen ist. (insbesondere dann, wenn die Konjunktur
    > voraussichtlich schwächelt).

    Richtig. Ein Freelancer ist im Prinzip Unternehmer (wenn auch im kleinen Sinne), und Unternehmer tragen mehr Risiko als Angestellte. Rendite kommt immer von Risiko - willst du mehr Gehalt (als Freelancer), muss du also mehr Risiko tragen. Das kann dir keiner abnehmen.

  6. Re: Informationsquelle zum Thema

    Autor: Auspuffanlage 16.10.19 - 21:35

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AnMaPi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Googeln kann ich schon, aber mir kommt es so vor, als wäre da sehr viel
    > > "influencing" mit im Spiel. So wie sich alles liest, wäre man ja quasi
    > ein
    > > Holzkopf wenn man fest angestellt arbeitet. Aber ich denke ganz so
    > einfach
    > > ist es dann doch nicht. Auch im Forum hier liest man ja schon das ein
    > oder
    > > andere kritische.
    > >
    >
    > Nimm nicht das Golemforum als Maßstab. Hier sitzen die Festangestellten die
    > sich selbst nicht trauen, und es daher schlechtreden. Rede direkt mit
    > Freiberuflern, gehe zu Meetups etc. Ich bin selbst Freiberufler und habe
    Meetup? Kannte ich nicht, danke für den Tipp (Ich bin noch am Studieren). Ich werde da mal gucken ;)
    > noch nie einen anderen Freiberufler getroffen, der es bereut oder nicht
    > wieder tun würde.
    >
    > > Das Ding ist, wenn man einen (finanziell) guten Job hat, kann man nicht
    > > einfach mal ausprobieren, wie es ist, sich selbstständig zu machen und
    > > hoffen das man nach 2 Jahren den alten Job wieder bekommt ,wenn das
    > > Experiment schief gelaufen ist. (insbesondere dann, wenn die Konjunktur
    > > voraussichtlich schwächelt).
    >
    > Richtig. Ein Freelancer ist im Prinzip Unternehmer (wenn auch im kleinen
    > Sinne), und Unternehmer tragen mehr Risiko als Angestellte. Rendite kommt
    > immer von Risiko - willst du mehr Gehalt (als Freelancer), muss du also
    > mehr Risiko tragen. Das kann dir keiner abnehmen.

  7. Re: Informationsquelle zum Thema

    Autor: ExperiencedFreelancer 17.10.19 - 08:52

    AnMaPi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kennt jemand einige gute und seriöse Quellen zu dem Thema auf denen man
    > sich einlesen kann?

    Ich freelance seit mehr als drei Jahrzehnten, und habe hier im Forum mal ein paar längere Beiträge geschrieben. Falls interessiert, google mal nach meinem Usernamen (Links kann ich leider nicht posten).

    Den Hinweis des Kollegen "Auspuffanlage" auf Meetups mit anderen Freelancern kann ich uneingeschränkt unterstützen. Es geht weniger um Meetup als Webseite, als darum sich mit echten, erfahrenen Freelancern persönlich zu treffen, egal in welcher Form. Auch mache Vermittler organisieren gelegentlich ähnliche Veranstaltungen. Gerade in Foren dominieren oft lautstarke "Extremisten", die gerne Aussenseiterpositionen beziehen. Die breite Mitte dagegen äußert sich seltener, dies verzerrt für Neueinsteiger ziemlich die Wahrnehmung.

    Prinzipiell finde ich auch immer noch das Gulp-Forum interessant. Vor langer Zeit war Gulp einmal eine neutrale Anlaufstelle für IT-Freelancer (bevor sie von Randstad gekauft wurden), da war das Gulp-Forum noch recht interessant. Ich würde mich da mal kreuz und quer lesen. Klar, manches ist veraltet (etwa Diskussionen über vergangene Gesetzeslagen zur Scheinselbständigkeit), aber es sind doch noch etliche nützliche Debatten dabei, auch wenn in den letzten Jahren zunehmend etliche Spinner posteten.

  8. Re: Informationsquelle zum Thema

    Autor: Geistesgegenwart 17.10.19 - 09:35

    Auspuffanlage schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > sich selbst nicht trauen, und es daher schlechtreden. Rede direkt mit
    > > Freiberuflern, gehe zu Meetups etc. Ich bin selbst Freiberufler und habe
    > Meetup? Kannte ich nicht, danke für den Tipp (Ich bin noch am Studieren).

    Ich meinte nicht die Website, sondern diverse Usergroups und Treffen. Gibts in jeder größeren Stadt, zu allen möglichen Themen. Ja, viele findet man über Meetup.com andere sind aber auch anderweitig organisiert.

    Aber hier der Punkt: Als Absolvent ohne Berufserfahrung wirst du sogut wie kein Projekt finden. Ohne Berufserfahrung in der Industrie geht da nix. Ja, ich traue dir zu dass du es auf dem Kasten hast und bereits nebenher arbeitest, und durchaus so manchen Angestellten mit 10 JAhren Erfahrung ersetzen könntest. Aber so denken die Entscheider im Einkauf nicht, deswegen solltest du erstmal irgendwo Berufserfahrung sammeln. Ideal sind Dienstleister, also quasi als Consultant (Ferchau, aber auch Accenture und Co.). Da machst du im Prinzip 100% das gleiche wie später als Freelancer. Nach 2 Jahren kannst dann den Absprung machen.


    > Ich werde da mal gucken ;)
    > > noch nie einen anderen Freiberufler getroffen, der es bereut oder nicht
    > > wieder tun würde.
    > >
    > > > Das Ding ist, wenn man einen (finanziell) guten Job hat, kann man
    > nicht
    > > > einfach mal ausprobieren, wie es ist, sich selbstständig zu machen und
    > > > hoffen das man nach 2 Jahren den alten Job wieder bekommt ,wenn das
    > > > Experiment schief gelaufen ist. (insbesondere dann, wenn die
    > Konjunktur
    > > > voraussichtlich schwächelt).


    Ich schicke aber vorab, ich bin direkt nach der Uni Freelancer geworden. Es geht, aber es ist selten. Ich hatte auch viel Glück, und neben Werkstudententätigkeit in genau dem Bereich auch etliche gut bewertete ("Stars") Repos auf GitHub von mir, die zufällig auch für den Kunden relevant waren. Dazu kam, dass der Entscheider beim Kunden selbst ein Techie war und das auch bewerten konnte. Beim Stundensatz wurde ich aber gnadenlos gedrückt, mangels Erfahrung. War für den Einstieg dennoch gut.

  9. Re: Informationsquelle zum Thema

    Autor: Geistesgegenwart 17.10.19 - 09:38

    ExperiencedFreelancer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzipiell finde ich auch immer noch das Gulp-Forum interessant. Vor
    > langer Zeit war Gulp einmal eine neutrale Anlaufstelle für IT-Freelancer
    > (bevor sie von Randstad gekauft wurden), da war das Gulp-Forum noch recht
    > interessant.

    Es gibt bei Xing die Gruppe "Freiberufler Projektmarkt / freelance projects exchange" (Das ist auch zugleich die größte Gruppe bei Xing überhaupt). Kann auch als Anlaufstelle dienen, wenn das Gulpforum nicht mehr taugt.

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