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Nicht mehr lange, dann kommt die Rezession

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  1. Nicht mehr lange, dann kommt die Rezession

    Autor: derdiedas 17.10.19 - 08:53

    Wer schon Freiberufler ist sollte vorsorgen, wer aktuell einen sicheren Job hat sollte sich das 5 mal überlegen.

    Alle Zeichen deuten auf eine kommende Rezession hin, bei der niemand sagen kann wie stark diese sein wird und wie lange diese dauern wird. Und wenn Firmen durch eine Rezession tauchen wollen, werden als erstes unnötige Kosten beseitigt. Sprich eigene Mitarbeiter in die Kurzarbeit geschickt und die Freiberufler setzt man vor die Tür.

    Wer Freiberufler werden möchte sollte aktuell seinen Job behalten und die Zeit nutzen den Weg in die Selbsständigkeit sorgsam vorzubereiten und zumindest bis Mitte 2020 abwarten ob es aktuell nur eine kleine Flaute ist oder man das Projekt Selbsständigkeit nicht auf unbestimmte Zeit verschiebt.

    Und die Aussage das man als Freiberufler das doppelte verdient ist schlichtweg gelogen. Denn es gibt Arbeitgeber die einem ohne Probleme auch Gehälter jenseits der 100.000 Euro auch als Festangestellte(r) zahlen (Sind halt nur nicht die deutschen Firmen).

    Daher evtl. vorher mal seinen Marktwert als Festangestellter ermitteln und DANACH schauen ob sich die Selbsständigkeit überhaupt noch lohnt.

    Gruß DDD

  2. Re: Nicht mehr lange, dann kommt die Rezession

    Autor: Geistesgegenwart 17.10.19 - 10:08

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer schon Freiberufler ist sollte vorsorgen, wer aktuell einen sicheren Job
    > hat sollte sich das 5 mal überlegen.
    >
    > Alle Zeichen deuten auf eine kommende Rezession hin, bei der niemand sagen
    > kann wie stark diese sein wird und wie lange diese dauern wird.

    Gebe dir Recht, allerdings solltest du zufügen dass die Rezession in Deutschland bzw. Euroraum stattfinden wird. Es gibt überhaupt keine Anzeichen das die Techgiganten FAANG in den USA ebenfalls in eine Rezession schlittern. Daher kannst du dich als Entwickler auch zur Not in Richtung USA orientieren solange die Rezession bei uns anhält.

    Aber ja, es gilt vorbereitet zu sein. Am besten gerade nix kaufen was einen an das Land bindet (Immobilie, Neuwagen) um im Fall der Fälle weg zu sein. Als Freelancer ist man ja flexibel :)

  3. Re: Nicht mehr lange, dann kommt die Rezession

    Autor: MarkuusM 17.10.19 - 10:17

    Mit dem richtigen Satz an Befähigung in einer klassische Freiberuflertätigkeit ist eine Rezession weitestgehend egal. Aus meiner Erfahrung sind Krisenzeiten sogar eher die besseren Zeiten für Freiberufler. Wenn es allen gut geht und Geld nichts kostet, dann bleibt alles wichtige liegen, aber man kann sich auch mal einen Freiberufler leisten. Geht es langsam schlechter, dann müssen sich die Unternehmen Externe holen, weil sie es selber in den Jahren vorher versemmelt haben. Meine Tagessätze in den Rezessionen waren jedenfalls höher als in den vermeintlich "guten" Zeiten ;-).

  4. Re: Nicht mehr lange, dann kommt die Rezession

    Autor: Trockenobst 17.10.19 - 21:25

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle Zeichen deuten auf eine kommende Rezession hin, bei der niemand sagen
    > kann wie stark diese sein wird und wie lange diese dauern wird.

    Es gibt in vielen Firmen Standardthemen und Services, deren Nichtverfügbarkeit indiskutabel sind. Dazu zählen auch regelmäßige systemische Updates.

    Anders gesagt: der Frankfurter Flughafen wird auch in einer Rezession Flugzeuge abfertigen und denen ist es nicht egal, ob der Softwarestack gerade ein Pflichtupdate wegen einer großen Securitylücke braucht. Und irgendwer muss das dann tun.

    Die einzige Lücke die ich hatte, war tatsächlich die 2008. Für sechs Monate. Musste ich mich für 50% unter Preis verkaufen. Die Projekte danach hatten dann für 1 Jahr 120% statt 100% weil jeder wie ein Irrer suchte und ich ganz slow gepokert habe :)

    > Denn es gibt Arbeitgeber die einem ohne Probleme auch
    > Gehälter jenseits der 100.000 Euro auch als Festangestellte(r) zahlen (Sind
    > halt nur nicht die deutschen Firmen).

    Der Sohn des Kumpels hat Master, Dipl-Ing, Großbereich Mobilfunk.
    Der lebt inzwischen in der Schweiz, weil er genau diese Summe dort verdient (sogar mehr) aber die drei, vier großen Firmen in DE in dem Bereich nicht bereit waren über 80k plus Perks zu zahlen. Und er war natürlich auch nicht direkt bei der Firma beschäftigt worden, sondern eben nur bei wilden Töchterfirmen-Konstrukten, wo irgendwelche Aussagen über "5 Jahre Beschäftigung mindestens bevor wir über mehr Geld reden" natürlich gute Schwindelei sind.
    (Laut Firmenregister waren diese Firmen alle keine 5 Jahre alt.)

    Somit schiebe ich solche Aussagen ins das Land der Fantasie. Vielleicht bekommt der Sohn des Gründers einer Mittelstandsfirma die 1000 Patente hat die jeder auf der Welt beim Auto braucht solche Gehälter. Aber Regulär sind diese nicht ohne 60h Wochen, ruiniertem Privatleben oder irgendwelche Netzwerke. Jobs die der Normale nicht bekommt.

    Dagegen kenne ich Leute in Standardthemen der IT die 100k zum 35 Geburtstag erreichen, einfach durch Maximierung ihres Nützlichkeit für Kunden und suchen der richtigen (breiten) Nische.

  5. Re: Nicht mehr lange, dann kommt die Rezession

    Autor: derdiedas 21.10.19 - 09:22

    In der IT Security verdient so gut wie niemand mehr unter 100k, aktuell gehen die Gehälter in den Großstädten sogar Richtung 200k.

  6. Re: Nicht mehr lange, dann kommt die Rezession

    Autor: MarkuusM 21.10.19 - 21:23

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der IT Security verdient so gut wie niemand mehr unter 100k, aktuell
    > gehen die Gehälter in den Großstädten sogar Richtung 200k.

    Was meinst du mit "Gehälter"? Umsatz, ganz klar, wer heute noch als Selbstständiger unter 200k Umsatz ist, der hat was falsch gemacht und wird 2020 massive Probleme bekommen, aber zu versteuerndes Einkommen ist dann ganz klar und weit unter 100k für Freiberufler (oder derdiedas macht was anderes falsch).

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