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Intel ist an allem Schuld!

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  1. Intel ist an allem Schuld!

    Autor: sl0w 03.07.09 - 16:05

    Wer nur um hohe Taktraten zu bekommen so eine Herdplatte wie den Pentium 4 rausbringt, der gehört echt an den Pranger gestellt.

    Mit ein wenig mehr Umweltbewusstsein in der IT-Branche könnte man locker ein Atomkraftwerk abschalten.

    Strom ist leider zu billig und wird es wohl auch bleiben, da helfen wohl nur europa- oder weltweite Richtlinien.

  2. Re: Intel ist an allem Schuld!

    Autor: Mister Schneepflug 03.07.09 - 16:32

    sl0w schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wer nur um hohe Taktraten zu bekommen so eine
    > Herdplatte wie den Pentium 4 rausbringt, der
    > gehört echt an den Pranger gestellt.
    >

    Warum eigentlich nicht mal kreativ mit dem Abwärmeproblem umgehen und den Prozessor gleich in den Herd unter der Herdplatte als Heizung einbauen?
    So ließe sich Energie sparen, dann kann man mit dem Energieverbrauch einer PCs gleichzeitig 3D-Shooter zocken und sich gleichzeitig noch ein saftiges Schnitzel darauf braten. :-D



    > Mit ein wenig mehr Umweltbewusstsein in der
    > IT-Branche könnte man locker ein Atomkraftwerk
    > abschalten.
    >

    Kommt mir gar nicht in die Tüte! Dann wird der Strom ja noch teurer als er eh schon ist.

    > Strom ist leider zu billig und wird es wohl auch
    > bleiben, da helfen wohl nur europa- oder weltweite
    > Richtlinien.
    >

    Stimmt nicht. Strom ist teuer.


  3. Re: Intel ist an allem Schuld!

    Autor: Tingelchen 03.07.09 - 16:48

    Wenn man keine Ahnung hat ;)


    Meine Intel CPU frist zwar nicht weniger als eine meiner alten CPU's, hat aber die 5fach Leistung. Nimmt man als Energieverbrauch / Rechenleistung, verbauchen die neuen CPU's sogar weniger als die alten.


    Zudem... ePC's sind im Vormarsch. Es gibt auch im Desktopbereich praktisch keinen PC mehr der nicht mit allen mitteln versucht Strom zu sparen.

  4. Re: Intel ist an allem Schuld!

    Autor: Tingeltangel-Mel 03.07.09 - 17:47

    Tingelchen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn man keine Ahnung hat ;)
    ...
    > Zudem... ePC's sind im Vormarsch. Es gibt auch im
    > Desktopbereich praktisch keinen PC mehr der nicht
    > mit allen mitteln versucht Strom zu sparen.

    WTF sind den ePC's? Elektronische PCs? :-D


  5. Re: Intel ist an allem Schuld!

    Autor: tus 03.07.09 - 17:58

    >
    >
    > > Mit ein wenig mehr Umweltbewusstsein in
    > der
    > IT-Branche könnte man locker ein
    > Atomkraftwerk
    > abschalten.
    >
    > Kommt mir gar nicht in die Tüte! Dann wird der
    > Strom ja noch teurer als er eh schon ist.
    >

    Nö, nicht wieso denn? Du unterschlägst die Folgekosten der Atomkraft. Die trägt der Steuerzahler.





  6. Re: Intel ist an allem Schuld!

    Autor: werner-egon 03.07.09 - 18:40

    > Meine Intel CPU frist zwar nicht weniger als eine
    > meiner alten CPU's, hat aber die 5fach Leistung.
    > Nimmt man als Energieverbrauch / Rechenleistung,
    > verbauchen die neuen CPU's sogar weniger als die
    > alten.

    Leistung = Spannung * Strom --> er braucht weniger, aber dann doch das 5 Fache :-D



  7. Regenerative Energiegewinnungstechnologien sind (leider) noch nicht ausgereift!

    Autor: Giftgrün 03.07.09 - 18:42

    tus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > >
    >
    > > Mit ein wenig mehr
    > Umweltbewusstsein in
    > der
    > IT-Branche
    > könnte man locker ein
    > Atomkraftwerk
    >
    > abschalten.
    >
    > Kommt mir gar nicht
    > in die Tüte! Dann wird der
    > Strom ja noch
    > teurer als er eh schon ist.
    >
    > Nö, nicht wieso denn? Du unterschlägst die
    > Folgekosten der Atomkraft. Die trägt der
    > Steuerzahler.
    >

    Ach, wenn du wüsstest, was der sonst noch so alles zahlt! Angefangen von den Bad-Banks über diverse Firmenpleiten bis hin zu allseits beliebten

    Internetausdruckern à la Zensursulaschäubles...

    Da sind die Folgekosten für die Kernenergie (Das Wort Atomkraft wurde in der Vergangenheit zu häufig von Umwelthasspredigern und sonstigen

    Volksverhetzern zu populistischen Zwecken missbraucht) doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

    Übrigens sind die regenerativen Energien auch nicht alle so umweltfreundlich und sparsam im Unterhalt wie oft fälschlich von entsprechenden Lobbies

    suggeriert wird.

    Ein paar kleine Beispiele. Mehr gibts bei Google:


    1) Solarzellen: in der Herstellung werden immer noch giftige und umweltschädliche Chemikalien angewandt, die dann später z.B. in den Flüssen landen.

    Leider sind diese Chemikalien für die Reinigung der Siliziumwafer, zum ätzen der Schaltkreise pp. immer noch notwendig. Zudem dürfte sich bereits

    herumgesprochen haben, dass die Panels nur eine begrenzte Lebensdauer haben und stetig an Leistung verlieren. Daher lohnt es sich auch, einmal einen

    Blick auf die Entsorgung der besagten Panels zu richten. Da die Panels leider immer noch nicht vollständlig biologisch abbaubar sind und man sie

    daher nicht einfach auf den Komposthaufen im heimischen Garten - zwecks Verrottung - werfen kann.
    Das nächste Problem ist die Deckung des Strombedarfs in der Nacht. Hier sind zur Speicherung der tagsüber erzeugten Elektrizität leistungsfähige

    Akkumulatoren notwendig. Diese sind jedoch ebenfalls nicht als besonders umweltfreundlich in Herstellung und Entsorgung anzusehen.
    Die Panels sind teuer, werden jedoch staatlich gefördert und damit von Bürgern wie dir und mir zu großen Teilen bezahlt, ohne dass wir davon

    profitieren (ausgenommen, wir bepacken unsere Häuser selbst mit diesen Dingern).


    2) Windkraftwerke: bei Anwohnern, die in der Nähe von Windparks siedeln auch besser bekannt unter der Bezeichnung "lärmende Riesenspargel".
    Außer der nicht zu unterschätzenden Schallemissionen sorgen die lustigen weißen Windmühlen dafür, dass jedes Jahr hunderte von Störchen in deren

    Rotoren geraten, da sie diese nicht als Gefahr identifizieren können. Dabei verunglücken einige von diesen Tieren tödlich, andere hingegen kommen

    mit einem gebrochenen oder amputierten Bein/Schnabel davon. Andere Vogelarten, sowie Fledermäuse, sind auch von derartigen Unfällen betroffen.
    Mehr zu diesem Thema unter:
    http://www.huegelland.net/vogeltotschlag.htm
    http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/international/08319.html

    Ein schöner Anblick sind die Windräder auch nur bedingt, aber die ästhetischen Gesichtspunkte solcher Anlagen habe ich hier bewusst außen

    vorgelassen.


    3) Pumpspeicherkraftwerke: für das Anlegen der Stauseen sind meist umfangreiche Rodungs- und Erdarbeiten notwendig, wodurch Brutgebiete und

    Lebensräume für Tiere aller Art großflächig und unwiederbringlich zerstört werden. Zudem besteht grundsätzlich die Gefahr eines Staudammbruchs, sei

    es durch Mängel am Bau selbst oder durch einen potentiellen terroristischen Anschlag. Durch solch einen Bruch würden weite Gebiete unterhalb des

    Stausees überflutet werden, inlusive aller Folgen für Mensch, Tier und Eigentum.


    Wie du siehst, kann man jede nur erdenkliche Energiegewinnungstechnologie schlechtreden, sofern man das unbedingt möchte. Der einzige Ausweg wäre

    nur, gänzlich auf elektrische Energie zu verzichten und wieder wie die Steinzeitmenschen zu hausen.

  8. Re: Regenerative Energiegewinnungstechnologien sind (leider) noch nicht ausgereift!

    Autor: omgrofllol 06.07.09 - 10:26

    Wie willst du denn Kernfusion schlechtreden?
    (Also jetzt nicht, dass sie noch nicht brauchbar ist. Das ist ja kein Problem der Kernfusion)

  9. Re: Regenerative Energiegewinnungstechnologien sind (leider) noch nicht ausgereift!

    Autor: Oberst 06.07.09 - 11:49

    Hallo,
    KF arbeitet in der Regel mit radioaktiven Gasen (Deuterium und Tritium sollen als Treibstoff dienen)...
    Wenn die irgendwo raus kommen ist das auch nicht gerade schön.

    Trotzdem ist die FK eine interessante Technik, dauert aber wohl noch einige Jahrzehnte.

    Was @Giftgrün noch vergessen hat:
    Um die Schwankungen beim Solarstrom und der Windenergie ausgleichen zu können, müssen ständig Kohle-/Öl- oder Gaskraftwerke bei niedriger Last laufen. Die sind dann natürlich entsprechend ineffizient. Das ist auch ein Problem.
    Mit offshore-Windparks versucht man das zu umgehen, weil diese sehr gleichmäßige Winde nutzen können. Aber was die elektrischen Felder der Hochspannung mit Fischen und anderen Meeresbewohnern machen, weiß man auch nicht so recht.

    Wenn man es will, kann man bei jeder Energietechnik einen negativen Punkt finden. Aber das heißt ja noch nicht, dass sie deswegen Schlecht ist.
    Gruß Oberst.

  10. Re: Regenerative Energiegewinnungstechnologien sind (leider) noch nicht ausgereift!

    Autor: Giftgrün 06.07.09 - 20:40

    Oberst schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo,
    > KF arbeitet in der Regel mit radioaktiven Gasen
    > (Deuterium und Tritium sollen als Treibstoff
    > dienen)...
    > Wenn die irgendwo raus kommen ist das auch nicht
    > gerade schön.
    >
    > Trotzdem ist die FK eine interessante Technik,
    > dauert aber wohl noch einige Jahrzehnte.
    >

    Danke (natürlich auch @omgrofllol), die KF hatte ich in meiner Auflistung glatt vergessen. ;-)
    Hoffentlich gibt es bei der Kernfusion bald den Durchbruch, um sie endlich wirtschaftlich einsetzen zu können.


    > Was @Giftgrün noch vergessen hat:
    > Um die Schwankungen beim Solarstrom und der
    > Windenergie ausgleichen zu können, müssen ständig
    > Kohle-/Öl- oder Gaskraftwerke bei niedriger Last
    > laufen. Die sind dann natürlich entsprechend
    > ineffizient. Das ist auch ein Problem.
    > Mit offshore-Windparks versucht man das zu
    > umgehen, weil diese sehr gleichmäßige Winde nutzen
    > können. Aber was die elektrischen Felder der
    > Hochspannung mit Fischen und anderen
    > Meeresbewohnern machen, weiß man auch nicht so
    > recht.
    >

    Auch ein sehr gutes Argument. Es gab auch schon Experimente mit Pumpspeicherkraftwerken zum Ausgleich der Lastschwankungen im Netz.

    > Wenn man es will, kann man bei jeder
    > Energietechnik einen negativen Punkt finden. Aber
    > das heißt ja noch nicht, dass sie deswegen
    > Schlecht ist.
    > Gruß Oberst.

    Das habe ich nie behauptet ;-) Ich wollte hauptsächlich darlegen, dass in der grünen Energiewelt nicht alles so rosarot aussieht wie es so gerne in den Medien und entsprechenden Gruppierungen gezeichnet wird.

    Mein persönlicher Favorit bei den regenerativen Energien sind übrigens momentan Solarthermiekraftwerke in Wüstenregionen (wie z.B. von Solarmillenium jüngst in Spanien gebaut).


  11. Re: Regenerative Energiegewinnungstechnologien sind (leider) noch nicht ausgereift!

    Autor: omgrofllol 09.07.09 - 20:10

    Oberst schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > KF arbeitet in der Regel mit radioaktiven Gasen
    > (Deuterium und Tritium sollen als Treibstoff
    > dienen)...
    > Wenn die irgendwo raus kommen ist das auch nicht
    > gerade schön.

    Afaik sind die radioaktiven Abfälle die bei der KF enstehen aber nur ~15 Jahre Radioaktiv.
    Also da sehe ich nun wirklich kein Problem.

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