1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › IT-Gehälter: Je nach Branche bis zu…

Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: Pecker 17.01.20 - 13:07

    Banken und Automobilbranche zahlen gut. Schön. Wo gibt es denn diese Jobs? Hauptsächlich in Großstädten. Frankfurt, München, Stuttgart etc. Da sind die Lebenshaltungskosten dann alleine schon durch die Miete "etwas" höher. Wenn man also auf den Land wohnt und mal eben 10.000¤ im Jahr weniger verdient, steht man am Ende ggfs. besser da.
    Wohl dem, der in so einer Stadt wohnt und gut verdient und vor 10 Jahren da eine Wohnung gekauft hat. Aber für Neueinsteiger sind solche Kosten schon nicht zu vernachlässigen und oft nicht durch höhere Löhne auszugleichen.

  2. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: Blade 17.01.20 - 16:25

    Kann ich so unterschreiben.

    Es ist auch nicht nur die Miete bzw. die Preise für Eigentum, die seit Jahren durch die Decke gehen. Höheres Brutto heißt auch deutlich höhere Steuern, so dass netto prozentual nicht soviel mehr übrig bleibt wie der höhere brutto Wert auf den ersten Blick vermuten lässt.

    Andererseits ist es in der IT oft dennoch vorteilhaft, in eine größere Stadt zu gehen - allein weil man mehr Auswahl an potentiellen Arbeitgebern hat. Echte Software-Entwicklung etc. ist halt oft nur in den größeren Städten angesiedelt, weil man auf dem Land kaum die nötige Anzahl qualifizierter Leute bekommt.

    Letztlich muss jeder selbst rechnen. Wer nur aufs Geld schaut, muss sich außerhalb von Deutschland umschauen. USA, Schweiz etc.

  3. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: aLpenbog 17.01.20 - 17:19

    Auch bedenken sollte man, dass selbst wenn Netto nicht so viel mehr übrig bleibt doch ordentlich mehr in die Rente gezahlt wird. Quasi im Süden leben und arbeiten und dann im Norden oder Osten, wenn nicht gar im Ausland zu Ruhe setzen.

  4. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: drvsouth 17.01.20 - 17:24

    Blade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Höheres Brutto heißt auch deutlich höhere
    > Steuern, so dass netto prozentual nicht soviel mehr übrig bleibt wie der
    > höhere brutto Wert auf den ersten Blick vermuten lässt.

    Kommt drauf an. Irgendwann erreicht man die Beitragsbemessungsgrenze für die GKV, dann merkt man schon, daß mehr vom Brutto übrig bleibt, wenn der Lohn steigt.

  5. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: windbeutel 17.01.20 - 18:56

    drvsouth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blade schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Höheres Brutto heißt auch deutlich höhere
    > > Steuern, so dass netto prozentual nicht soviel mehr übrig bleibt wie der
    > > höhere brutto Wert auf den ersten Blick vermuten lässt.
    >
    > Kommt drauf an. Irgendwann erreicht man die Beitragsbemessungsgrenze für
    > die GKV, dann merkt man schon, daß mehr vom Brutto übrig bleibt, wenn der
    > Lohn steigt.

    Naja, dann bist Du mit allem darüber aber auch schon beim Höchststeuersatz von 43(?)% - was soll denn da noch abgezogen werden? Irgendwo in dem Grenzbereich hatte ich vor Jahren mal fast 60% Abzüge.

  6. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: Trockenobst 17.01.20 - 18:59

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man also auf den Land wohnt und mal eben 10.000¤ im Jahr weniger verdient,
    > steht man am Ende ggfs. besser da.

    Vater vom Freund hat 10 Jahre in einer mittelgroßen Tochter einer Dax Firma gearbeitet.
    Alles lief gut, bis der Chef seinen planlosen VWL Sohn als Nachfolger installieren wollte.
    2 Jahre später, viel Drama, Auflösungsvertrag. Die Softwarelösung schwimmt zwischen geht gerade so und kaputt, natürlich sind die Entwickler schuld (lief 10 Jahre gut, komisch).
    Geld war spitze, Tools auf dem neuesten Stand, gute Leute. Nunja, nichts hält ewig.

    Hat sich bei einem Mittelständler beworben. 15% weniger Gehalt. Er kann dafür mit dem Rad zu Arbeit, kann sich aussuchen was er macht und was er an Horden von unterbezahlten FH Studenten mit Praktika auslagert. Seine Android App ist bei den Kunden sehr gut angekommen.
    Sein Chef gibt ihm Prozente von Aktien an der Holding, wenn er fünf Jahre bleibt und die Bude mal verkauft wird, sind das auch noch ein paar 1000er.

    Er sagt, nach drei Monaten ist ihm aufgefallen dass er daheim nie an die Arbeit denkt. Das war vorher nie so.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.20 19:00 durch Trockenobst.

  7. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: dontcare 17.01.20 - 19:55

    Tja schön wenn ihr wo anders niedrige Unterhaltskosten habt, dafür gibts auch weniger Rente am Ende bis zum Lebensende.

    Ich kann später immer noch aufs Dorf ziehen wo es günstig ist...

  8. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: amagol 17.01.20 - 20:14

    dontcare schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja schön wenn ihr wo anders niedrige Unterhaltskosten habt, dafür gibts
    > auch weniger Rente am Ende bis zum Lebensende.
    >
    > Ich kann später immer noch aufs Dorf ziehen wo es günstig ist...

    Die Rente ist sicher :)

    Naja, ich hab das Geld lieber jetzt und zusaetzlich 'nen dicken 401K der meinen deutschen Rentenbescheid recht mager aussehen laesst. Trotz hoher Unterhaltskosten.

  9. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: subjord 17.01.20 - 21:36

    dontcare schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja schön wenn ihr wo anders niedrige Unterhaltskosten habt, dafür gibts
    > auch weniger Rente am Ende bis zum Lebensende.
    >
    > Ich kann später immer noch aufs Dorf ziehen wo es günstig ist...


    Das geht glaube ich gar nicht mal so gut. Man würde ja sein komplette soziales Umfeld verlassen. Gerade im Alter vereinsamt man ja recht einfach. Und aufm Dorf gibt es theoretisch weniger Angebote als in der Stadt (wobei die Angebote in der Stadt auch nicht immer wahrgenommen werden).

  10. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: Gurli1 17.01.20 - 23:24

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dontcare schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tja schön wenn ihr wo anders niedrige Unterhaltskosten habt, dafür gibts
    > > auch weniger Rente am Ende bis zum Lebensende.
    > >
    > > Ich kann später immer noch aufs Dorf ziehen wo es günstig ist...
    >
    > Die Rente ist sicher :)
    >
    > Naja, ich hab das Geld lieber jetzt und zusaetzlich 'nen dicken 401K der
    > meinen deutschen Rentenbescheid recht mager aussehen laesst. Trotz hoher
    > Unterhaltskosten.

    Das ist immer die Mär von den ach so guten Einkommen in den USA. Ja, wenn man Single, jung und kinderlos ist, ist das System der USA eine nette Sache: da alles privatisiert ist, muss man über Steuern deutlich weniger finanzieren als bei uns. Demnach bleibt mehr netto. Generell sind auch die Bruttoeinkommen im Schnitt ca. 30% höher (zumindest in CA).

    Ein komplett anderes Bild zeigt sich aber, wenn man an Familienplanung denkt: Ein EFH mit 3-4 Schlafzimmern: locker mal 4000-5000 USD pro Monat. (Gute) Schule: Locker mal 1500-2000 USD pro Monat und Kind. Da werden dann auf einmal auch 10k USD pro Monat netto auf einmal „wenig“.

    In Deutschland profitiert man enorm als Familie, vor allem wenn die Ehepartner ungleich verdienen (Splitting). Kinderfreibetrag/-Geld bringt sich nochmal mehr als 300 Euro pro Kind bei Gutverdienern.

  11. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: amagol 18.01.20 - 00:20

    Gurli1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein komplett anderes Bild zeigt sich aber, wenn man an Familienplanung
    > denkt: Ein EFH mit 3-4 Schlafzimmern: locker mal 4000-5000 USD pro Monat.
    > (Gute) Schule: Locker mal 1500-2000 USD pro Monat und Kind. Da werden dann
    > auf einmal auch 10k USD pro Monat netto auf einmal „wenig“.

    Gut das ich in den USA lebe und dir von der Wirklichkeit berichten kann ;)

    https://www.zillow.com/seattle-wa/rentals/4-_beds/
    https://www.zillow.com/redmond-wa/rentals/4-_beds/
    Fuer gut 3000 findet sich da was, meist etwas klein (130-200qm) aber fuer den Vergleich mit Deutschland schon OK, denke ich.

    Schulen sind von der Grundschule bis zur Highschool kostenlos (wird von der Grundsteuer bezahlt - ist in der Miete drin).

    10k klingt realistisch als Basisgehalt fuer einen Softwareentwickler, Aktien und Bonus kommen da drauf und sind oft der groessere Teil des Einkommens, aber ja auch von dem Basisgehalt kann man schon ganz gut leben. In Deutschland wuerde ich sicher keinen Tesla fahren ;)

  12. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: quineloe 18.01.20 - 00:25

    Gurli1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Deutschland profitiert man enorm als Familie, vor allem wenn die
    > Ehepartner ungleich verdienen (Splitting). Kinderfreibetrag/-Geld bringt
    > sich nochmal mehr als 300 Euro pro Kind bei Gutverdienern.

    Das solltest du genauer schreiben, denn Kindergeld ist weit von 300¤ pro Kind entfernt.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  13. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: amagol 18.01.20 - 00:33

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gurli1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In Deutschland profitiert man enorm als Familie, vor allem wenn die
    > > Ehepartner ungleich verdienen (Splitting). Kinderfreibetrag/-Geld bringt
    > > sich nochmal mehr als 300 Euro pro Kind bei Gutverdienern.
    >
    > Das solltest du genauer schreiben, denn Kindergeld ist weit von 300¤ pro
    > Kind entfernt.

    Kinderfreibetrag 2020: 7.812 Euro
    Wenn dein Grenzsteuersatz 42% ist waeren das etwa 270/Monat.
    Die 300 sind wohl nicht zu erreichen, aber die Groessenordnung ist ok.

  14. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: Gurli1 18.01.20 - 07:55

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gurli1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein komplett anderes Bild zeigt sich aber, wenn man an Familienplanung
    > > denkt: Ein EFH mit 3-4 Schlafzimmern: locker mal 4000-5000 USD pro
    > Monat.
    > > (Gute) Schule: Locker mal 1500-2000 USD pro Monat und Kind. Da werden
    > dann
    > > auf einmal auch 10k USD pro Monat netto auf einmal „wenig“.
    >
    > Gut das ich in den USA lebe und dir von der Wirklichkeit berichten kann ;)
    >
    > www.zillow.com
    > www.zillow.com
    > Fuer gut 3000 findet sich da was, meist etwas klein (130-200qm) aber fuer
    > den Vergleich mit Deutschland schon OK, denke ich.
    >
    > Schulen sind von der Grundschule bis zur Highschool kostenlos (wird von der
    > Grundsteuer bezahlt - ist in der Miete drin).
    >
    > 10k klingt realistisch als Basisgehalt fuer einen Softwareentwickler,
    > Aktien und Bonus kommen da drauf und sind oft der groessere Teil des
    > Einkommens, aber ja auch von dem Basisgehalt kann man schon ganz gut leben.
    > In Deutschland wuerde ich sicher keinen Tesla fahren ;)

    Ich arbeite selbst für eine amerikanische Firma und verbringe 1/4 meiner Zeit In Kalifornien. Was du schreibst, mag für ein paar wenige gelten die bei Microsoft, Google etc. arbeiten. Die Gehälter bei den allermeisten Firmen sind aber nicht sooo viel höher als in Deutschland.
    Und kostenlos sind die besseren Schulen nicht. Gute Schulen mit vergleichbarer Qualität wie Deutschland kosten mehrere tausend USD pro Monat.
    Keiner meiner Kollegen kommt bei der Miete für ein EFH mit 3000 USD hin. Mag sein dass man schäbige Hütten für den Preis bekommt. Was Vernünftiges mit 3 Schlafzimmern ist für weniger als 4000 im Monat nicht drin.

    Ein eigenes Haus können sich die wenigsten leisten, und der Vorsorgebedarf für das Alter ist hoch, denn dann kommt zu der Miete auch noch die PKV mit 1200 USD pro Monat (und Person) hinzu.

    Ich bin in der angenehmen Situation, in Deutschland lebend ein Gehalt auf amerikanischem Niveau zu haben. Da meine Frau nicht arbeitet, bleibt mir in Deutschland dank Steuerklasse 3 und Kindergeld sogar noch mehr netto vom Brutto als meinen Kollegen in USA, bei denen beide Ehepartner Vollzeit rackern müssen um sich Miete und Schule leisten zu können. Der Lebensstandard meiner Familie ist bedeutend höher als der meiner amerikanischen Kollegen.
    Nicht zu vergessen auch das Sozialsystem: wird man mal arbeitslos, ist das Ersparte in USA ebenso schnell dahin wie die Krankenversicherung, auch für die Kinder. Die privaten KVs kennen da keine Gnade...

    Und schafft man es, sich in USA ein Eigenheim zu leisten, schlägt die Grundsteuer mit 5% vom Hauswert jährlich (!) zu Buche. Bei 1 Million USD Hauswert sind das alleine schon über 4000 USD im Monat nur Grundsteuer.

    In dieser Hinsicht muss ein Ehepaar mit Kindern netto min 15k USD pro Monat haben, um nur einigermaßen über die Runden zu kommen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.20 08:02 durch Gurli1.

  15. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: Gurli1 18.01.20 - 08:09

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > quineloe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gurli1 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > In Deutschland profitiert man enorm als Familie, vor allem wenn die
    > > > Ehepartner ungleich verdienen (Splitting). Kinderfreibetrag/-Geld
    > bringt
    > > > sich nochmal mehr als 300 Euro pro Kind bei Gutverdienern.
    > >
    > > Das solltest du genauer schreiben, denn Kindergeld ist weit von 300¤ pro
    > > Kind entfernt.
    >
    > Kinderfreibetrag 2020: 7.812 Euro
    > Wenn dein Grenzsteuersatz 42% ist waeren das etwa 270/Monat.
    > Die 300 sind wohl nicht zu erreichen, aber die Groessenordnung ist ok.

    Addiere den gesparten Soli mit drauf und du hast deine 300 Euro.

  16. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: SoD 18.01.20 - 08:30

    Gurli1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich arbeite selbst für eine amerikanische Firma und verbringe 1/4 meiner
    > Zeit In Kalifornien. Was du schreibst, mag für ein paar wenige gelten die
    > bei Microsoft, Google etc. arbeiten. Die Gehälter bei den allermeisten
    > Firmen sind aber nicht sooo viel höher als in Deutschland.

    Von welchen Zahlen reden wir denn?
    Von den 62k hier im Durchschnitt, was für viele ja auch bedeutet, dass sie da darunter liegen.
    Oder gehst du auch von einem IGM Gehalt aus und das Senior problemlos 80k bekommt?

  17. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: PiranhA 18.01.20 - 10:32

    Na, wenn er von amerikanischen Niveau spricht, wird das deutlich über 80k liegen. Ich würde eher vom doppelten ausgehen. Klingt natürlich super, aber ich finde 1/4 der Zeit im Ausland auch hart für eine Familie. Wenn man zeitlich flexibel ist und das mit den Ferien kombinieren kann, okay. Ansonsten wäre es mir das über einen längeren Zeitraum nicht wert.

  18. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: Gurli1 18.01.20 - 12:20

    Mit den Durchschnittsgehältern ist das so eine Sache: In Deutschland gibt es einen starken Mittelstand, der vorwiegend außerhalb der Metropolen angesiedelt ist und dort sehr niedrige Gehälter zahlt.
    Internationale Unternehmen in den Ballungszentren zahlen das doppelte und mehr. In USA gibt es das Dumping in mittelständischen Unternehmen weniger, weshalb ein Vergleich der Durchschnittswerte nicht sehr aussagekräftig ist.

    Ich selbst bin nicht in der Softwareentwicklung tätig, aber unsere angestellten Developer in CA liegen zwischen ca. 60k und 120k USD je nach Erfahrung und Fachgebiet, wobei alles über 100k schon sehr spezielle, seltene Kenntnisse erfordert. Dev Manager können bis 160k USD hochkommen wenn sie große Teams managen. Angesichts der hohen Kosten in CA finde ich das nicht so viel. Ein Developer, der in Deutschland zwischen 60 und 80k Euro verdient, lebt, zumindest mit Familie und Kinder, sicher nicht schlechter, sondern eher besser.

    Und: USD != EUR. Auch wenn der Devisenkurs derzeit bei 1,10 liegt, so ist der faire Wechselkurs für einen Euro bei mehr als 1,30 USD.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.20 12:33 durch Gurli1.

  19. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: Gurli1 18.01.20 - 12:26

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na, wenn er von amerikanischen Niveau spricht, wird das deutlich über 80k
    > liegen. Ich würde eher vom doppelten ausgehen. Klingt natürlich super, aber
    > ich finde 1/4 der Zeit im Ausland auch hart für eine Familie. Wenn man
    > zeitlich flexibel ist und das mit den Ferien kombinieren kann, okay.
    > Ansonsten wäre es mir das über einen längeren Zeitraum nicht wert.


    Meine Aufenthaltszeit in USA schwankt. 1/4 ist das Maximum. Ich bin normalerweise alle zwei Monate in CA, meist für eine Woche, wobei dann typischerweise der Samstag draufgeht. Es kann aber auch mal mehr sein. Manchmal auch weniger. Dafür arbeite ich in D zu 100% von zu Hause aus und bin zeitlich sehr flexibel. Andere Dienstreisen fallen kaum an. D.h. ich kann mit meinen Kindern regelmäßig Hausaufgaben machen usw.
    Ich kann mehr Zeit mit den Kindern verbringen als die meisten meiner Bekannten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.20 12:27 durch Gurli1.

  20. Re: Entscheidend ist, was am Monatsende übrig bleibt. Und nichtmal das.

    Autor: stan__lemur 18.01.20 - 13:48

    windbeutel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > drvsouth schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Blade schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Höheres Brutto heißt auch deutlich höhere
    > > > Steuern, so dass netto prozentual nicht soviel mehr übrig bleibt wie
    > der
    > > > höhere brutto Wert auf den ersten Blick vermuten lässt.
    > >
    > > Kommt drauf an. Irgendwann erreicht man die Beitragsbemessungsgrenze für
    > > die GKV, dann merkt man schon, daß mehr vom Brutto übrig bleibt, wenn
    > der
    > > Lohn steigt.
    >
    > Naja, dann bist Du mit allem darüber aber auch schon beim Höchststeuersatz
    > von 43(?)% - was soll denn da noch abgezogen werden? Irgendwo in dem
    > Grenzbereich hatte ich vor Jahren mal fast 60% Abzüge.

    60% der Gehaltserhöhung? Kann in dem Bereich passieren. Aber nicht 60% Abzüge vom Gesamtbrutto, wenn nicht noch Goodies dazukamen. Wenn gerade so der Grenzsteuersatz von 42% erreicht wird, ist der ESt.-Durchschnittssteuersatz noch unter 20% (+Soli und KSt).
    Andererseits drücken dann die Sozialabgaben das zu versteuernde Einkommen in der Steuererklärung deutlich.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Simovative GmbH, München
  2. Obermeyer Planen + Beraten GmbH, München
  3. Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim, Großraum Würzburg
  4. über grinnberg GmbH, Raum Düsseldorf

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-67%) 19,99€
  2. (-55%) 4,50€
  3. (u. a. Die Sims 4 für 9,99€, Inselleben für 19,99€, An die Uni! für 19,99€, Vampire für...
  4. (-69%) 24,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Akkutechnik: In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus
Akkutechnik
In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus

In unserer Artikelserie zu Akku-FAQs geht es diesmal um bessere Akkus, um mehr Akkus und um Akkus ohne seltene Rohstoffe. Den Wunderakku, der alles kann, den gibt es leider nicht. Mit Energiespeichern ohne Akku beschäftigen wir uns später in Teil 2 dieses Artikels.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos BASF baut Kathodenfabrik in Brandenburg
  2. Joint Venture Panasonic und Toyota bauen prismatische Zellen für E-Autos
  3. Elektromobilität EU-Kommission genehmigt europäisches Batterieprojekt

Dreams im Test: Bastelwastel im Traumiversum
Dreams im Test
Bastelwastel im Traumiversum

Bereits mit Little Big Planet hat das Entwicklerstudio Media Molecule eine Kombination aus Spiel und Editor produziert, nun geht es mit Dreams noch ein paar Schritte weiter. Mit dem PS4-Titel muss man sich fast schon anstrengen, um nicht schöne Eigenkreationen zu erträumen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Ausdiskutiert Sony schließt das Playstation-Forum
  2. Sony Absatz der Playstation 4 geht weiter zurück
  3. PS4-Rücktasten-Ansatzstück im Test Tuning für den Dualshock 4

Dauerbrenner: Bis dass der Tod uns ausloggt
Dauerbrenner
Bis dass der Tod uns ausloggt

Jedes Jahr erscheinen mehr Spiele als im Vorjahr. Trotzdem bleiben viele Gamer über Jahrzehnte hinweg technisch veralteten Onlinerollenspielen wie Tibia treu. Woher kommt die anhaltende Liebe für eine virtuelle Welt?
Von Daniel Ziegener

  1. Unchained Archeage bekommt Parallelwelt ohne Pay-to-Win
  2. Portal Knights Computerspielpreis-Gewinner bekommt MMO-Ableger

  1. Wikileaks: Worum es im Fall Assange nun geht
    Wikileaks
    Worum es im Fall Assange nun geht

    Geheimnisverrat, Leben in der Isolation, Anklage in den USA, Foltervorwürfe: Die Auslieferungsanhörung von Wikileaks-Gründer Julian Assange beginnt. Im Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen.

  2. Zahlungsabwickler: Protest gegen Massenentlassungen bei Paypal Deutschland
    Zahlungsabwickler
    Protest gegen Massenentlassungen bei Paypal Deutschland

    Die Beschäftigten von Paypal Deutschland wollen den Abbau von über 300 Arbeitsplätzen nicht hinnehmen. Die Jobs sollen an andere Standorte oder an externe Partner gehen.

  3. DSGVO: Iren sollen Facebook an EU-Datenschützer abgeben
    DSGVO
    Iren sollen Facebook an EU-Datenschützer abgeben

    Bei der irischen Datenschutzbehörde laufen seit 2018 elf Untersuchungen gegen Facebook. Dass noch keine Entscheidungen gefallen sind, bemängeln Politiker und Datenschützer gleichermaßen.


  1. 18:08

  2. 18:01

  3. 17:07

  4. 16:18

  5. 15:59

  6. 14:36

  7. 14:14

  8. 13:47