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Neue Abläufe, neue Belastung

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  1. Neue Abläufe, neue Belastung

    Autor: nille02 04.08.20 - 14:39

    Ich kann da einige durch aus verstehen. Ich bin selber im Öffentlichen Dienst und jede Modernisierung bedeutet meist ein vielfaches an Arbeitsbelastung weswegen jeder versucht das irgendwie zu umgehen.
    Ein neues System mit dem man doppelt so schnell arbeiten könne? Verlangen tut man dann vierfache. Bei der letzten Leistungsbeurteilung haben die meisten sich über die neuen Bewertungen beschwert.

    Klar, Technik kann vielen vereinfachen, aber leider vergisst man schnell da da Menschen arbeiten und was die Anforderungen sind. Das viel größere Problem ist eher der Personalmangel, nicht weil es niemanden gibt der die Arbeit machen könnte, sondern weil man nicht einstellt.

  2. Re: Neue Abläufe, neue Belastung

    Autor: John2k 04.08.20 - 14:54

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann da einige durch aus verstehen. Ich bin selber im Öffentlichen
    > Dienst und jede Modernisierung bedeutet meist ein vielfaches an
    > Arbeitsbelastung weswegen jeder versucht das irgendwie zu umgehen.
    > Ein neues System mit dem man doppelt so schnell arbeiten könne? Verlangen
    > tut man dann vierfache. Bei der letzten Leistungsbeurteilung haben die
    > meisten sich über die neuen Bewertungen beschwert.
    >
    > Klar, Technik kann vielen vereinfachen, aber leider vergisst man schnell da
    > da Menschen arbeiten und was die Anforderungen sind. Das viel größere
    > Problem ist eher der Personalmangel, nicht weil es niemanden gibt der die
    > Arbeit machen könnte, sondern weil man nicht einstellt.

    Viele scheinen unter Angst zu leiden. Angst, dass sie zum Vorgesetzten gehen müssen, um folgendes zu sagen: "Chef, gib mir Arbeit. Ich habe meine Erledigt."
    Man muss sich von Arbeit befreien. Nicht ist schlimmer, als Arbeit, die niemals erledigt werden kann.
    Wenn ein Job irgendwo getan ist, geht man lachend irgendwo anders hin. Man hat was geschafft.

    Aber diese Diskussion führt man vielfach, auch in ganz anderen Bereichen.
    Sei es nur Automatikgetriebe vs. Schaltgetriebe. Oder Assistenzsysteme.
    Wo man es kann, sollte man sich von dummer Arbeit befreien.

    Klar bringen Veränderungen erst mal andere Workflows mit. Aber wenn man sich drauf einlässt, ist es halt einfach nur anders. Eventuell sogar besser als vorher und man hat mehr Zeit zum Kaffetrinken(?).

    Man muss ja bedenken, dass man nicht nur seine Lebenszeit verplempert, sondern auch die von vielen anderen Menschen, die von einem abhängig sind.
    Alleine die digitale Verarbeitung und Einreichung aller Dokumente, würde vielen reichlich Lebenszeit sparen.
    Auch euch Angestellten und Beamten. Ausdrucken, einscannen, Briefe öffnen fällt alles weg und was sonst nicht auch noch alles.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.20 14:56 durch John2k.

  3. Re: Neue Abläufe, neue Belastung

    Autor: grumbazor 04.08.20 - 15:01

    Arbeit verhält sich wie ein ideales Gas. Sie nimmt sich sämtlichen verfügbaren Raum. Schnellere Arbeit wird nicht belohnt, im Gegenteil. Wer immer überlastet tut ist fleißig, ist Vorbild, ist toll. Morgens denkt keiner "was will ich erledigen bevor ich ins Freibad kann", es geht nur darum, wie lange muss ich heute bleiben um kein Minus zu machen. Und da ist es eben hilfreich die Zeit mit Arbeitssimulation zu füllen. Scheffe sieht dass alle beschäftigt sind und kann mehr Personal beantragen, wird dadurch selbst wichtiger. Und viele MA fühlen sich halt gut ausgelastet und haben viel geschafft wenn sie viele Mails, oder noch viel besser, Papiere und Akten sie weitergeleitet haben. Dass da im Endeffekt viel Blödsinn dabei ist juckt keinen. Liegt aber auch daran dass gern mit viel Herrschaftswissen gearbeitet wird. Die Strukturen mit exklusiven Arbeitsbereichen ohne Überlappungen und Vertretungen fördern das auch noch. Und so kann man mit 3 Mails den ganzen Tag rumbekommen. Traurig.

  4. Re: Neue Abläufe, neue Belastung

    Autor: lottikarotti 04.08.20 - 15:05

    > Klar bringen Veränderungen erst mal andere Workflows mit. Aber wenn man
    > sich drauf einlässt, ist es halt einfach nur anders. Eventuell sogar besser
    > als vorher und man hat mehr Zeit zum Kaffetrinken(?).
    Das ist eine Illusion. Durch die Optimierung von Prozessen wird Zeit für andere Tätigkeiten gewonnen oder unnötiges Personal abgebaut, wobei letztere sicherlich mehr Zeit fürs Kaffeetrinken haben :-D

    R.I.P. Fisch :-(

  5. Re: Neue Abläufe, neue Belastung

    Autor: /mecki78 04.08.20 - 15:58

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann da einige durch aus verstehen. Ich bin selber im Öffentlichen
    > Dienst und jede Modernisierung bedeutet meist ein vielfaches an
    > Arbeitsbelastung weswegen jeder versucht das irgendwie zu umgehen.

    Nirgendwo in der Privatindustrie setzt man neue Technik ein für mehr Arbeitslast ein, sondern immer um die Arbeitslast zu reduzieren. Das ist der Hauptgrund, warum man dort neue Technik einführt. Wie bitte führen automatische Abläufe zu mehr Arbeit? Computer existieren überhaupt nur, um Arbeit für dich zu erledigen und dir damit Arbeit abzunehmen.

    Statt also deinen Arbeitstag mit stumpfsinnigen Aufgaben zu füllen, die ein Computer automatisiert für dich erledigen kann, kümmerst du dich dann nur noch um die wirklich wichtigen Aspekte deiner Arbeit. Und ja, das führt dann dazu, dass du statt 10 Anträge pro Tag 50 Anträge bearbeiten kannst, aber es führt nicht zu mehr Arbeitslast, weil du jetzt den Antrag mit ein ein paar Mausklicks in ein paar Minuten bearbeiten kannst und nicht wie heute händisch 30-50 Minuten pro Antrag aufwenden musst.

    Du sprichst hier von Arbeitslast, aber in Wahrheit sträubt ihr euch nur dagegen effizienter zu arbeiten. Das ist so, wie wenn ein Bauarbeiter sich gegen einen Bagger sträubt und weiter mit der Schaufel arbeiten möchte und als Argument bringt er vor: "Wenn ich einen Bagger habe, dann wird ja auch von mir erwartet, dass ich täglich mehr Erde bewege". Ja, natürlich wird da erwartet, sollte aber mit einem Bagger auch kein Problem sein und dennoch wird er am Ende des Tages weniger hart gearbeitet haben, weil die wirkliche Arbeit hat ja der Bagger erledigt.

    /Mecki

  6. Re: Neue Abläufe, neue Belastung

    Autor: GangnamStyle 04.08.20 - 16:07

    Ich schätze, dass viele einfach davor Angst haben, dass ihre Jobs durch mehr IT-Einsatz einfach überflüssig werden. Sie sehen einfach nicht ein, dass sie durch IT-Einsatz viel Zeit einsparen können und dadurch mehr Zeit für andere Tätigkeit hätten, die sie mehr fordern. Aber wahrscheinlich wollen sie das auch nicht.
    Das Problem in Deutschland insgesamt ist, dass die Verwaltungen nicht kundenorientiert arbeiten. Viele Sacharbeiter einer Verwaltung haben die Einstellung, dass die Kunden mehr Arbeit bedeuten, was sie ungern tun. Dabei sollte der Kunde doch König sein. Öffentliche Verwaltungen haben keinen Konkurenzdruck. Daher sind sie auch sehr lahm.
    Auch in Südkorea gibt es Bürokratie. Aber dort können die Verwaltungswege durch IT-Einsatz häufig erspart werden. Viele Dinge laufen dort rein digital ab. So können die Behörden Arbeitskräfte einsparen und die Bürger viel Zeit. Das das in der Summe enorme volkswirtschaftliche Bedeutung haben könnte, müsste auch unsere Bundesregierung und Landesregierungen erkennen.

  7. Re: Neue Abläufe, neue Belastung

    Autor: nille02 04.08.20 - 18:19

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Statt also deinen Arbeitstag mit stumpfsinnigen Aufgaben zu füllen, die ein
    > Computer automatisiert für dich erledigen kann, kümmerst du dich dann nur
    > noch um die wirklich wichtigen Aspekte deiner Arbeit. Und ja, das führt
    > dann dazu, dass du statt 10 Anträge pro Tag 50 Anträge bearbeiten kannst,
    > aber es führt nicht zu mehr Arbeitslast, weil du jetzt den Antrag mit ein
    > ein paar Mausklicks in ein paar Minuten bearbeiten kannst und nicht wie
    > heute händisch 30-50 Minuten pro Antrag aufwenden musst.

    Ich meine nichts Stumpfsinniges. Aber wenn du dein Beispiel nimmst. Sag du hast vorher wirklich nur 10 Anträge gemacht und mit dem neuen System kommst du auf 50. Das ist eine klare Verbesserung und die ist auch nicht das Problem. Sondern dass das neue System 100.000¤ und mehr gekostet hat und man nun erwartet das du 100 am Tag bearbeitet bekommst, weil man ja nun was neues hat.

  8. Re: Neue Abläufe, neue Belastung

    Autor: /mecki78 04.08.20 - 23:05

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sondern dass das neue System 100.000¤ und mehr gekostet hat und
    > man nun erwartet das du 100 am Tag bearbeitet bekommst, weil man ja nun was
    > neues hat.

    Das Argument ist in etwa so sonnig wie wenn du Antrage per Hand ausfüllst mit einem Kugelschreiber, deswegen nur 10 Stück pro Tag schaffst, dein Arbeitgeber dir einen Mont Blanc Kugelschreiber für 1.465¤ kauft [1] und jetzt erwartet, dass du 25 Anträge pro Tag schaffst, denn immerhin hast du jetzt ein neues Arbeitsgerät und das hat eine ganze Stange Geld gekostet.

    Na, merkst du was? Der Preis ist kein Indiz dafür wie viel effektiver man damit arbeiten kann. Und genauso gut kann dir dein Arbeitgeber kein neues Arbeitsgerät und einfach so fordern, dass du jetzt doppelt so viele Anträge pro Tag schaffen sollst. Warum denkst du, dass er dafür dir ein neues Arbeitsgerät kaufen muss? Er muss seine Forderungen dir gegenüber nicht rechtfertigen. Und wenn er bisher keine unrealistischen Anforderungen gestellt hat, warum sollte er jetzt damit anfangen?

    [1] https://0cn.de/fk97

    /Mecki

  9. Re: Neue Abläufe, neue Belastung

    Autor: /mecki78 04.08.20 - 23:29

    grumbazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schnellere Arbeit wird nicht belohnt

    Wenn du selbstständig bist, dann wird sie das, weil mehr Arbeit führt zu mehr Einnahmen und zwar mehr Einnahmen für dich.

    Und wenn du Gesellschafter deines Arbeitgebers bist, dann auch, weil mehr Einnahmen steigert den Wert des Unternehmens, das zum Teil ja dein Unternehmen ist, womit dein Anteil an Wert zulegt.

    Und wenn du für einen vernünftigen Arbeitgeber arbeitest, dann auch, weil die, die schneller und besser arbeiten, die erhalten dort bevorzugt Gehaltserhöhungen oder werden bevorzugt befördert. Wer das nicht tut, der darf sich dann auch nicht wundern, wenn seine Angestellten zunehmend immer weniger Leistung erbringen, was in der Privatwirtschaft aber irgendwann mal jedem Unternehmen das Rückgrat bricht, sofern dieses nicht rechtzeitig seine Belegschaft auswechselt.

    Und genau das ist aber das Problem bei Behörden: Sie arbeiten nicht nach den Prinzipien der Privatwirtschaft und es birgt kaum Vorteile wirtschaftlich zu arbeiten und kaum Nachteil es nicht zu tun, weil niemand einen dafür wirklich effektiv bestraft.

    /Mecki

  10. Re: Neue Abläufe, neue Belastung

    Autor: /mecki78 04.08.20 - 23:37

    lottikarotti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Durch die Optimierung von Prozessen wird Zeit für
    > andere Tätigkeiten gewonnen

    Genau darum geht es doch. Statt dass du X Stunden am Tag Arbeiten durchführst, die auch ein Computer hätte durchführen können, sollst du lieber Arbeiten durchführen, die nach wie vor nur ein Mensch durchführen kann, denn davon gibt es mehr als genug, aber diese bleibt oft liegen, weil eben keiner Zeit dafür hat, solange er mit stumpfsinnigen Arbeiten beschäftigt ist, weil ihm eben kein Computer diese Arbeiten abnimmt.

    Bzw. es geht darum, dass du mehr von deiner Arbeit in der gleichen Zeit verrichten kannst. Ein Arbeiter mit einem Bagger kann mehr Erde bewegen pro Tag als ein Arbeiter mit einer Schaufel, dennoch ist es nicht anstrengender 8 Stunden pro Tag einen Bagger zu bedienen als 8 Stunden pro Tag Erde zu schaufeln, eher das Gegenteil ist der Fall. In diesem Fall wird keine Zeit frei, du hast nach wie vor gleich viel Arbeit, deine Arbeit ist nur deutlich effizienter, weil du jetzt mehr bewegen kannst in der gleichen Zeit.

    /Mecki

  11. Re: Neue Abläufe, neue Belastung

    Autor: elidor 05.08.20 - 09:43

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nille02 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sondern dass das neue System 100.000¤ und mehr gekostet hat und
    > > man nun erwartet das du 100 am Tag bearbeitet bekommst, weil man ja nun
    > was
    > > neues hat.
    >
    > Das Argument ist in etwa so sonnig wie wenn du Antrage per Hand ausfüllst
    > mit einem Kugelschreiber, deswegen nur 10 Stück pro Tag schaffst, dein
    > Arbeitgeber dir einen Mont Blanc Kugelschreiber für 1.465¤ kauft [1] und
    > jetzt erwartet, dass du 25 Anträge pro Tag schaffst, denn immerhin hast du
    > jetzt ein neues Arbeitsgerät und das hat eine ganze Stange Geld gekostet.
    >
    > Na, merkst du was? Der Preis ist kein Indiz dafür wie viel effektiver man
    > damit arbeiten kann. Und genauso gut kann dir dein Arbeitgeber kein neues
    > Arbeitsgerät und einfach so fordern, dass du jetzt doppelt so viele Anträge
    > pro Tag schaffen sollst. Warum denkst du, dass er dafür dir ein neues
    > Arbeitsgerät kaufen muss? Er muss seine Forderungen dir gegenüber nicht
    > rechtfertigen. Und wenn er bisher keine unrealistischen Anforderungen
    > gestellt hat, warum sollte er jetzt damit anfangen?
    >
    > [1] 0cn.de


    Dein Vergleich mit dem Kugelschreiber hinkt gewaltig. Denn du sollst mit digitalisierten Prozessen ja nicht exakt die gleichen Arbeitsschritte und die gleiche Anzahl an Arbeitsschritten ausführen.
    Durch die Digitalisierung fallen einfach etliche Schritte weg. Sie werden (zumindest für die Sachbearbeiter) ersatzlos gestrichen.

    Jetzt gehen wir mal davon aus, dass die Digitalisierung dir 40 von 50 Arbeitsschritten bei einem Antrag abnimmt. Gehen wir mal weiter davon aus, dass du für die verbliebenen 10 Arbeitsschritte doppelt so lange brauchst, wie du für die gleichen Arbeitsschritte nach altem System gebraucht hast, weil du das "z" auf der Tastatur nicht findest. Dann kannst du trotzdem in der gleichen Zeit noch 2,5 mal so viele Anträge bearbeiten wie vorher.

    Wenn dann irgendwann gelernt wurde, wo auf der Tastatur die einzelnen Buchstaben versteckt sind und sich ein bisschen Routine eingeschlichen hat, könnte die Bearbeitung ncohmal schneller werden.

  12. Re: Neue Abläufe, neue Belastung

    Autor: alabiana 05.08.20 - 21:27

    Ich hab bei vielen das Gefühl, dass das einzige Argument die Lernfaulheit ist. In der Coronazeit haben das einige gut gezeigt "Ich mach das seit X Jahren so, warum soll ich das denn jetzt anders machen"
    Bloß nix neues, sonst muss man sich ja plötzlich mit beschäftigen... Ich kann es absolut nicht nachvollziehen. Klar gibt es einige Systeme, da ist der Mehrwert wirklich fraglich oder es hätte wesentlich bessere Alternativen gegeben, aber wenn das System gut abgestimmt ist sollte das kein Problem sein. Ich glaube wenn man bei Software die speziell entwickelt wird und nicht von der Stange gekauft wird, die Mitarbeiter ein bisschen in den Prozess mit einbindet (Anforderungen, Bedienkonzept, was ist die wichtigste Funktion, etc.) dann kann man dem ein wenig entgegenwirken. Aber am Ende des Tages wird eh immer irgendjemand unzufrieden mit dem Konzept sein. Nur hier muss dann einfach in manchen Situationen was erzwungen werden.

    Ich hab in meinem Ausbildungsbetrieb die Umstellung der Windowsrechner von XP auf Windows 7 mitgemacht und wie manche Mitarbeiter sich gewehrt haben glich schon dem Kindergartenniveau. Das beste Argument war "Wann soll ich mir denn meinen Kaffee machen, wenn der Rechner so schnell (SSD) hochgefahren ist?"... Solange solche Argumente gebracht werden, muss man sich als ITler einer Haut zulegen, an der so Argumente einfach abperlen, oder mal den Chef hinzu ziehen.

  13. Re: Neue Abläufe, neue Belastung

    Autor: Profi_in_allem 06.08.20 - 06:51

    alabiana schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich hab in meinem Ausbildungsbetrieb die Umstellung der Windowsrechner von
    > XP auf Windows 7 mitgemacht und wie manche Mitarbeiter sich gewehrt haben
    > glich schon dem Kindergartenniveau. Das beste Argument war "Wann soll ich
    > mir denn meinen Kaffee machen, wenn der Rechner so schnell (SSD)
    > hochgefahren ist?"... Solange solche Argumente gebracht werden, muss man
    > sich als ITler einer Haut zulegen, an der so Argumente einfach abperlen,
    > oder mal den Chef hinzu ziehen.

    Schon mal was von Spaß gehört? Da kann man als ITler sehr schön kontern, z.b. Kaffee ist sowieso ungesund oder jetzt kannst eben doppelt so schnell arbeiten.

  14. Re: Neue Abläufe, neue Belastung

    Autor: alabiana 06.08.20 - 10:41

    In dem Fall die Leute meinten es aber tatsächlich ernst. Ich hab gesagt, "dann wartet der Rechner halt 2 Minuten auf Sie, das erträgt er schon". Aber es ging mir ja nichtmal um das fadenscheinige Argument, sondern um den Widerstand des Windows XP Rechner abzugeben. So Leuten hätte ich am liebsten Linux vor die Nase gestellt, damit sie mal merken was eine "Tiefgehende Umstellung" ist, über die sich manche beim Wechsel von XP auf 7 beschwert haben. Als hätte Windows 7 damals das Rad neu erfunden...

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