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Wie immer fehlt die Prozessanalyse

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  1. Wie immer fehlt die Prozessanalyse

    Autor: REAL*16 06.08.20 - 12:10

    Wenn auf einem Amt die Abläufe so sind, wie sie sind, dann muss man die eben in den IT-Lösungen so abbilden und nicht die Abläufe so umbiegen, dass sie zur Software passen. In letzterem Fall wird die Software immer ein Fremdkörper bleiben und sie wird als bei der Arbeit störend empfunden. Ob zu recht oder nicht, oder ob andere Abläufe vielleicht besser wären, ist dafür irrelevant, wenn die Softwarelösung nicht angenommen wird. Und dazu muss man eben vorher detailliert erfassen, was wie läuft, ein passendes Datenmodell und ein Bedienkonzept entwickeln und dann schulen. Meist aber wird irgendeine Software gekauft, die die IT-Abteilung nach ihren fachlichen Kriterien sorgfältig ausgewählt hat. Im besseren Fall dann wird geschaut, wie man deren Strukturen und die bisherigen Abläufe überein bekommnt (vielleicht sogar unter Einbeziehung der Nutzer); im schlechteren (häufigeren) Fall heist es einfach "Das ist jetzt so. Basta.". So wahnwitzig manche der realen Abläufe auch sind, da fehlt es den Software-Lieferanten (und auch den IT-Abteilungen) einfach oft an Kundenorientierung.

  2. Re: Wie immer fehlt die Prozessanalyse

    Autor: quadronom 06.08.20 - 15:16

    REAL*16 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da fehlt es den
    > Software-Lieferanten (und auch den IT-Abteilungen) einfach oft an
    > Kundenorientierung.


    Gut, dass ja nichts neues. Dafür muss man nicht weit gucken, um die Firmen zu finden, die nicht das liefern, was die Kunden wollen ;)

    Ich denke, der Hund liegt einfach darin begraben, dass Software eingekauft wird und jede Kommune ein eigenes Ding fährt. Wird ja auch im Artikel gut mit Wagenburgmentalität beschrieben.
    Von daher, ja doch, es muss erstmal ein Umdenken stattfinden, und gerne auch die Abläufe entschlacken. (Auch wenn ich dir Recht gebe, dass Software das leisten soll, wie es der Kunde will – nur Behördensoftware ist keine Anwendersoftware! Dementsprechend hat natürlich der Beamte sich an den Ablauf zu halten, und nicht sein eigenes Ding zu drehen)

    %0|%0

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