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  5. › IT-Jobmarkt: Ältere IT-Experten…

Habe Angst vor der Zukunft

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  1. Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: buggy 15.02.18 - 14:27

    Ich bin gerade 41. In weniger als einem Jahrzehnt bin ich über 50. Dann muss ich wohl umziehen müssen. Wen soll ich wählen bis dahin denn die Politik übersieht Nerds. Wenn wir jemand wie Merkel bekommen für eine weitere 16 Jahre dann kann man ja alles vergessen, sich ausruhen auf Harz4 (mal wieder). Ich hab bisher nie als armut mensch gelebt (so mit coupons, und abfall durchsuchen nach flaschen zum einlösen)...wird bestimmt kommen oder so. Da kann man eigentlich nur hoffen das die Singularity kommt und jeden sowieso Arbeitslos macht. Darüber wird auch schon toll geschrieben, "Das Erwachen" ist ein gutes Buch. Ist aber irgenwie wie Terminator, also nichts neues. Jetzt aber Freu ich mich mal auf den neuen Job vielleicht mach ich auch ein paar links um mich weiterzuhangeln in der Job welt. Ob das 10 Jahre andauert? Wer weiss... die Zukunft ist noch nicht geschrieben.

  2. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: twothe 15.02.18 - 14:35

    In zehn Jahren wird gerade die KI so viele Jobs zerstört haben, dass die Arbeitslosenquote unangenehm gestiegen ist und die Politik anfängt zu reagieren. Das wird sich auch auf IT-Sektoren auswirken, welche genau ist aber schwer zu sagen. In 20 Jahren, also kurz vor deiner Rente, wird diese Arbeitslosenquote auf 30%-40% angestiegen sein, und das Wirtschaftssystem so wie wir es kennen zusammen brechen. Das einzige was das verhindern könnte wäre ein weitere Weltkrieg, aber der würde auch keine besseren Zukunftsperspektiven schaffen. Deine Angst ist also durchaus berechtigt.

    Wer sich dahingehend absichern will, der muss sich fortbilden und mit der Entwicklung Schritt halten. Sich jetzt in KI-Themen einzuarbeiten ist eigentlich Pflicht, in 5+ Jahren werden Standard-Werkzeuge damit gesteuert werden, und Firmen werden viele Aufträge in genau dem Bereich vergeben. Wer dann nicht auf dem neusten Stand ist oder Spezialwissen anbieten kann, der wird keinen Job mehr finden.

  3. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: subjord 15.02.18 - 14:43

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In zehn Jahren wird gerade die KI so viele Jobs zerstört haben, dass die
    > Arbeitslosenquote unangenehm gestiegen ist und die Politik anfängt zu
    > reagieren. Das wird sich auch auf IT-Sektoren auswirken, welche genau ist
    > aber schwer zu sagen. In 20 Jahren, also kurz vor deiner Rente, wird diese
    > Arbeitslosenquote auf 30%-40% angestiegen sein, und das Wirtschaftssystem
    > so wie wir es kennen zusammen brechen. Das einzige was das verhindern
    > könnte wäre ein weitere Weltkrieg, aber der würde auch keine besseren
    > Zukunftsperspektiven schaffen. Deine Angst ist also durchaus berechtigt.
    >
    > Wer sich dahingehend absichern will, der muss sich fortbilden und mit der
    > Entwicklung Schritt halten. Sich jetzt in KI-Themen einzuarbeiten ist
    > eigentlich Pflicht, in 5+ Jahren werden Standard-Werkzeuge damit gesteuert
    > werden, und Firmen werden viele Aufträge in genau dem Bereich vergeben. Wer
    > dann nicht auf dem neusten Stand ist oder Spezialwissen anbieten kann, der
    > wird keinen Job mehr finden.

    Aber nicht jeder muss wissen wie eine KI funktioniert. Es reicht aus Fortbildung vollkommen aus tools benutzen zu können, die KI benutzen.

  4. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: elitezocker 15.02.18 - 14:44

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In zehn Jahren wird gerade die KI so viele Jobs zerstört haben, dass die
    > Arbeitslosenquote unangenehm gestiegen ist und die Politik anfängt zu
    > reagieren. Das wird sich auch auf IT-Sektoren auswirken, welche genau ist
    > aber schwer zu sagen. In 20 Jahren, also kurz vor deiner Rente, wird diese
    > Arbeitslosenquote auf 30%-40% angestiegen sein,

    Stimmt! Das haben die vor 20 Jahren auch schon gesagt!!!!!111einself
    Bin immer wieder überrascht wie treffsicher solche Prognosen sind..............usw usf etc pp

  5. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: twothe 15.02.18 - 14:54

    subjord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber nicht jeder muss wissen wie eine KI funktioniert. Es reicht aus
    > Fortbildung vollkommen aus tools benutzen zu können, die KI benutzen.

    Wenn du die Traingsdaten für das neuronale Netz so managed kannst, dass es zum gewünschten Ergebnis kommt, kannst du die teuren Jobs bekommen. Wenn du nur das Ergebnis benutzen kannst, musst du dich halt mit den schlecht bezahlten Jobs begnügen.

    > Stimmt! Das haben die vor 20 Jahren auch schon gesagt!!!!!

    Vor 20 Jahren waren solche Systeme aber reine Spekulation, heute sind die da und funktionieren und Hobbyisten können damit bereits rumspielen (siehe DeepFakes). Überzeugte Prognostiker sagen, dass wir in 2-3 Jahren schon alle arbeitslos sind, ich bin da eher Realist und erwarte das der Mensch erst mal rumstümpert, die Politik willkürliche Gesetz erlässt, und sich das damit noch so 10-20 Jahre hinzieht. Wer aber jetzt der Überzeugung ist, dass er in 30 Jahren noch entspannt seine Rente bekommt, der schließt beide Augen vor dem aktuellen Stand der Technik.

  6. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: Akaruso 15.02.18 - 14:55

    Naja, augrund der schnellen Weiterentwicklung der IT lohnt sich Fortbildung im IT-Bereich häufig erst, wenn man das Wissen demnächst benötigt.
    Wenn ich jetzt etwas im IT-Bereich für die Zukunft lerne, dann habe ich, wenn ich dieses benötige, die Hälfte schon wieder vergessen und die andere Hälfte ist bereits veraltet.

    Außerdem sind die Themenbereiche inzwischen so vielfältig (und es werden immer mehr), dass man gar nicht mehr alles wissen kann.

    Nun, ein gewissen Basiswissen, auf dem man dann bei Bedarf aufbauen kann sollte aber natürlich immer vorhanden sein und aktualisiert werden

  7. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: Umaru 15.02.18 - 14:56

    Erster Schritt in die erfolgreiche Zukunft: Nicht auf Wahlen hoffen oder ihnen vertrauen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.18 14:57 durch Umaru.

  8. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: itse 15.02.18 - 15:02

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In zehn Jahren wird gerade die KI so viele Jobs zerstört haben, dass die
    > Arbeitslosenquote unangenehm gestiegen ist und die Politik anfängt zu
    > reagieren. Das wird sich auch auf IT-Sektoren auswirken, welche genau ist
    > aber schwer zu sagen. In 20 Jahren, also kurz vor deiner Rente, wird diese
    > Arbeitslosenquote auf 30%-40% angestiegen sein, und das Wirtschaftssystem
    > so wie wir es kennen zusammen brechen. Das einzige was das verhindern
    > könnte wäre ein weitere Weltkrieg, aber der würde auch keine besseren
    > Zukunftsperspektiven schaffen. Deine Angst ist also durchaus berechtigt.
    >
    > Wer sich dahingehend absichern will, der muss sich fortbilden und mit der
    > Entwicklung Schritt halten. Sich jetzt in KI-Themen einzuarbeiten ist
    > eigentlich Pflicht, in 5+ Jahren werden Standard-Werkzeuge damit gesteuert
    > werden, und Firmen werden viele Aufträge in genau dem Bereich vergeben. Wer
    > dann nicht auf dem neusten Stand ist oder Spezialwissen anbieten kann, der
    > wird keinen Job mehr finden.

    ein bombensicherer job in zeiten der ersten ki-welle sind datacenter-techniker.
    oder meinst du die ki läuft auf wolke7?
    das sind allesamt dell oder hp x86-hobel, irgendwer muss die abertausenden blechkisten warten.
    banale imac-actionen im rz: festplatten, netzteile, ram tauschen.
    etwas anspruchsvoller: fehlerhafte raid-controller aufspüren, fehlerhafte cpus mit speicherfehlern..
    je älter man ist, desto mehr spezialkenntnisse sollte man haben, logisch.

    und auch ein aktienportfolio, was jährlich immer mehr dividende gibt - anonsten work4harz-rente.

    mfg

  9. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: Akaruso 15.02.18 - 15:03

    Nein, wenn ich so bedenke, wieviel Arbeit es jetzt schon macht die IT in unserer Firma selbst einer einfachen Infrastruktur zu pflegen habe ich für die Zukunft keine bedenken.

    Wenn alles Digitalisiert ist, dann gibt es noch viel mehr Probleme und Defekte um die man sich kümmern muss. Die Jobs in der IT-Branche werden eher noch zunehmen.

  10. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: twothe 15.02.18 - 15:10

    Ich erwarte auch, dass die IT der Jobmarkt der Zukunft ist, denn alle Firmen werden in den nächsten Jahren ihre IT massiv aufrüsten müssen oder zugrunde gehen.

    Aber auch hier werden sich die Aufgabenbereich wandeln. Nimmt man beispielsweise mal Kubernetes: das verwaltet Services intelligent und (im gewissen Rahmen) selbstständig. Lastüberwachung und dementsprechendes Eingreifen wie das der Admin vor 5 Jahren noch täglich machen musst ist nicht mehr nötig. Hier wird vielmehr jemand gebraucht, der abstrakte Systeme generieren oder verwalten kann.

    Wenn ich jetzt als Admin sage "Aber irgendwer muss die Server noch zusammen schrauben!" Ja das stimmt, aber der wird natürlich deutlich schlechter bezahlt als derjenige, der sich ausreichend mit Kubernetes beschäftigt hat und das verwalten kann.

    Rechne mal noch 5 Jahre drauf, dann wird der bei Amazon bestellte PC automatisiert von Lager-Robotern individuell zusammen gestellt, und der menschliche Schrauber wird arbeitslos sein, es sei denn er hat sich rechtzeitig auf das Warten von Robotern spezialisiert.

  11. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: Akaruso 15.02.18 - 15:49

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Firmen werden in den nächsten Jahren ihre IT massiv aufrüsten müssen oder
    > zugrunde gehen.

    Selbst das glaube ich nicht mal.
    1. gibt es viele (kleinere) Firmen, für die das gar nicht so viel bringt
    2. Ist es eher sinnvoll die Digitalisierung langsam (aber stetig) voranzutreiben, als alles auf ein Schlag. Ansonsten sind die Menschen, die damit umgehen müssen frustriert, weil sich niemand mehr richtig ausgkennt und die IT-ler sind überfordert, weil einfach zu viel zu neu ist.

  12. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: eric33303 15.02.18 - 17:01

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich erwarte auch, dass die IT der Jobmarkt der Zukunft ist, denn alle
    > Firmen werden in den nächsten Jahren ihre IT massiv aufrüsten müssen oder
    > zugrunde gehen.

    dass Firmen in IT investieren ist ein Glaube :D
    selbst große Player checken das bis heute nicht und bauen massiv IT-Jobs ab.

    Und mal ganz ehrlich... ich denke dass selbst in 30 Jahren, Deutschland nicht mal ansatzweise iwas mit KIs macht. Die ganz großen Konzerne vielleicht... aber mehr nicht.

    Vergleicht doch allein mal den Stand von Deutschland in der heutigen Zeit.

    Wir leben im Vergleich zur USA in der Steinzeit.

    Hier in Deutschland muss sich die nächsten 30 Jahre keiner nen Kopf um sein Job machen.

    Und wegen dem Artikelthema... es gibt keine "älteren IT-Experten". Spätestens ab 40 schlagen sie die Beine auf Tisch und warten bis die Rente kommt. Wer will solche Leute bitte einstellen?

    Die Einstellung war früher auch eine andere. Lern etwas und du brauchst den Rest deines Lebens nicht anderes mehr machen.

    Heute sieht das ein "wenig" anders aus :D

  13. Re: richtig. und je mehr man sich vor dem staat

    Autor: itse 15.02.18 - 17:17

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, wenn ich so bedenke, wieviel Arbeit es jetzt schon macht die IT in
    > unserer Firma selbst einer einfachen Infrastruktur zu pflegen habe ich für
    > die Zukunft keine bedenken.
    >
    > Wenn alles Digitalisiert ist, dann gibt es noch viel mehr Probleme und
    > Defekte um die man sich kümmern muss. Die Jobs in der IT-Branche werden
    > eher noch zunehmen.

    vor dem staat schützen will, desto mehr it-experten braucht man vor ort.
    durch den aufkauf der verzinsten schulden durch die ezb fließen alle unserer steuergelder richtung dieser notenbank. ergo verwundert es nicht, dass die steuersünder-ambitionen der eu-staaten jährlich zunehmen. - die wollen uns aussaugen. und das bei der ezb gehortete geld nicht für die gesellschaft sondern doch lieber eu-armee-projekte investieren? na dann gute nacht ...

    In der geschichte der sog. Staaten-Gebilde (ergo krebsgeschwüre weniger priviligierter) war gelddrucken und steuerlast immer ein vorbote für Kriegsvorbereitungen/Kriegsfinanzierung.
    Als Alan Greenspan sein Gelddrucken von 1987 bis 2000 durchzog, da ging es um steten-Steuer-cashflow für die Kriege im nahen Osten (insg. drei).
    Deshalb sind immer die ersten Staatsanleihen die Notenbanken aufkaufen die höchstverzinsten langlaufenden (10 - 30 jährig).
    Hätte die Fed nämlich die verzinsten langlaufenden Saatsanleihen damals nicht aufgekauft, wäre der usd deutlich schwächer, da der Markt die fehlende Rekapitalisierung des Kriegs-Staates eingepreist hätte.

    Eine ähnliche Situation sehe ich leider für die EU (!). Denn anders als Trump mit seiner Zusage zu Billionenschweren Infrastrukturmaßnahmen in den USA hört man Seitens der EZB ... NICHTS!

    Vor diesem Hintergrund werden immer mehr vor allem Gmbh/Mittelständler auf stärkere Privatspähre ihrer IT achten, auch weil diese gerne für Schwarzgeld-Geldwäsche herhalten oder bunkern im heimischen Tresor - und Steuern generell hassen!
    Jeder vernünftige Mensch hasst steuern, denn vesteuertes Geld ist auch immer Geld, was auch für perfide Zwecke draufgeht...

    MfG



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.18 17:28 durch itse.

  14. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: MrAnderson 15.02.18 - 17:22

    eric33303 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wegen dem Artikelthema... es gibt keine "älteren IT-Experten".
    > Spätestens ab 40 schlagen sie die Beine auf Tisch und warten bis die Rente
    > kommt. Wer will solche Leute bitte einstellen?

    Was bist du für ein arrogantes Exemplar?
    Hast du den heiligen Gral gefunden und bist forever young?

    Ich erlebe gerade in meinem privaten Umfeld, wie heftig der Hammer auf Leute zurückschlägt, die so denken. Früher den großen Max raushängen ... heute in tiefer Depression, weil sie plötzlich nicht mehr so können und man ihnen jetzt zu erkennen gibt, dass sie gefälligst kuschen sollen, wenn sie ihren Job behalten wollen.

  15. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: luarix 15.02.18 - 17:28

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In zehn Jahren wird gerade die KI so viele Jobs zerstört haben, dass die
    > Arbeitslosenquote unangenehm gestiegen ist und die Politik anfängt zu
    > reagieren. Das wird sich auch auf IT-Sektoren auswirken, welche genau ist
    > aber schwer zu sagen. In 20 Jahren, also kurz vor deiner Rente, wird diese
    > Arbeitslosenquote auf 30%-40% angestiegen sein, und das Wirtschaftssystem
    > so wie wir es kennen zusammen brechen. Das einzige was das verhindern
    > könnte wäre ein weitere Weltkrieg, aber der würde auch keine besseren
    > Zukunftsperspektiven schaffen. Deine Angst ist also durchaus berechtigt.
    >
    > Wer sich dahingehend absichern will, der muss sich fortbilden und mit der
    > Entwicklung Schritt halten. Sich jetzt in KI-Themen einzuarbeiten ist
    > eigentlich Pflicht, in 5+ Jahren werden Standard-Werkzeuge damit gesteuert
    > werden, und Firmen werden viele Aufträge in genau dem Bereich vergeben. Wer
    > dann nicht auf dem neusten Stand ist oder Spezialwissen anbieten kann, der
    > wird keinen Job mehr finden.

    Naja, vor 20-25 Jahren wurde einem erzählt, dass man dank CASE (Computer Aided Software Engineering) als Programmierer keine Zukunft hat. Von daher sehe ich das mit der KI ganz entspannt: ich bezweifle, dass sich das (negativ) auf die Arbeitssituation auswirkt. KI ist im Moment halt nur die nächste Sau, die durch's Dorf getrieben wird. Klar ist aber natürlich, dass man sich immer weiter entwickeln muss. Schauen muss, wo der Trend hingeht und sich ggf. hier frühzeitig entsprechend weiterbilden muss.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.18 17:29 durch luarix.

  16. Re: Compi-Aided coding - für die Massen

    Autor: itse 15.02.18 - 17:36

    luarix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > twothe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In zehn Jahren wird gerade die KI so viele Jobs zerstört haben, dass die
    > > Arbeitslosenquote unangenehm gestiegen ist und die Politik anfängt zu
    > > reagieren. Das wird sich auch auf IT-Sektoren auswirken, welche genau
    > ist
    > > aber schwer zu sagen. In 20 Jahren, also kurz vor deiner Rente, wird
    > diese
    > > Arbeitslosenquote auf 30%-40% angestiegen sein, und das
    > Wirtschaftssystem
    > > so wie wir es kennen zusammen brechen. Das einzige was das verhindern
    > > könnte wäre ein weitere Weltkrieg, aber der würde auch keine besseren
    > > Zukunftsperspektiven schaffen. Deine Angst ist also durchaus berechtigt.
    > >
    > > Wer sich dahingehend absichern will, der muss sich fortbilden und mit
    > der
    > > Entwicklung Schritt halten. Sich jetzt in KI-Themen einzuarbeiten ist
    > > eigentlich Pflicht, in 5+ Jahren werden Standard-Werkzeuge damit
    > gesteuert
    > > werden, und Firmen werden viele Aufträge in genau dem Bereich vergeben.
    > Wer
    > > dann nicht auf dem neusten Stand ist oder Spezialwissen anbieten kann,
    > der
    > > wird keinen Job mehr finden.
    >
    > Naja, vor 20-25 Jahren wurde einem erzählt, dass man dank CASE (Computer
    > Aided Software Engineering) als Programmierer keine Zukunft hat. Von daher
    > sehe ich das mit der KI ganz entspannt: ich bezweifle, dass sich das
    > (negativ) auf die Arbeitssituation auswirkt. KI ist im Moment halt nur die
    > nächste Sau, die durch's Dorf getrieben wird. Klar ist aber natürlich, dass
    > man sich immer weiter entwickeln muss. Schauen muss, wo der Trend hingeht
    > und sich ggf. hier frühzeitig entsprechend weiterbilden muss.

    Das stimmt nicht, heute gibts einen steten Mangel an Programmieren und dieses sog. CASE würde es nur abmildern können, aber nicht beseitigen.
    CASE wird eher zum türöffner für Jobs, für die man vorher jahrelanges selbststudium brauchte (aka hobbyprogrammierer), ergo stellt sich dort eine deflationäre spirale ein bei den Gehältern von nicht ausreichend spezialisierten Entwicklern.

    MfG

    Steigen werden in diesem Wirtschaftsumfeld nur best. Aktien von Software-Firmen, die dieses neue enorme Potenzial an Fachkräften zu nutzen wissen (Gaming bsw!).



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.18 17:40 durch itse.

  17. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: _Sascha_ 15.02.18 - 17:36

    Ich verfolge gar KI Thema zwar auch nur oberflächlich, doch kann ich die Angst und Sorge dazu nicht wirklich nachvollziehen.

    Meinem Verständnis nach sind die bisher vorgestellten Systeme noch sehr weit von tatsächlichen künstlichen Intelligenzen entfernt.

    Wenn es hochkommt diese statistisch auf Try and Error setzenden Systeme bessere Algorithmen, die unsere Arbeit zwar komfortabler, aber doch nie (oder zumindest noch lange nicht) mangels tatsächlicher Autonomität, uns den Job weg nehmen können. (auch nicht in 10 oder 20 Jahren, wenn sie nicht mit tatsächlichen KIs kombiniert werden)

    Sich mit ihnen beschäftigen, ist gut für die zukünftigen Anforderungen, allerdings sich Sorgen zu machen, halte ich für übertrieben.

  18. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: eric33303 15.02.18 - 17:44

    MrAnderson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eric33303 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Ich erlebe gerade in meinem privaten Umfeld, wie heftig der Hammer auf
    > Leute zurückschlägt, die so denken. Früher den großen Max raushängen ...
    > heute in tiefer Depression, weil sie plötzlich nicht mehr so können und man
    > ihnen jetzt zu erkennen gibt, dass sie gefälligst kuschen sollen, wenn sie
    > ihren Job behalten wollen.

    das hat nichts mit jung oder alt zu tun. Sondern mit der Einstellung (wie ich ja geschrieben hab)

    Man kann heute nicht erwarten, dass wenn sich jmd weigert sich auf dem laufenden Stand zu halten, man einen sicheren Job hat. Dann hätte man garnicht erst in der IT anfangen sollen... eigentlich selbst schuld.

    Und ich kenne viele ältere Menschen, die sich up2date halten. Und die brauchen alle nichts zu befürchten.

    Ich meine eher diese IT Schmarotzer, die durch ihre Dumm- und Faulheit das komplette Unternehmen zum Stillstand bringen.

    Ich kann das durchaus verstehen, warum man keine älteren mehr einstellen will. Was aber meiner Meinung nichts mit dem Alter zutun hat. Es ist eher die Erfahrung, über solche Menschengruppen...

    IT ändert sich schneller als jeder andere Job. Alle 2-3 Jahre muss man bereit sein, sein Wissen übern Haufen zu werfen. Wer das nicht kann, hat da auch nichts verloren...

    Oder würdest du dich von einem Chirurgen operieren lassen, der noch mit Keule betäubt? So schlimm das privat für die Leute auch ist, IT ist ein harter Beruf der durchaus gut bezahlt wird. Da verlangt man aber dafür auch etwas Leistung...

  19. Re: Compi-Aided coding - für die Massen

    Autor: luarix 15.02.18 - 17:56

    itse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > luarix schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > twothe schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > In zehn Jahren wird gerade die KI so viele Jobs zerstört haben, dass
    > die
    > > > Arbeitslosenquote unangenehm gestiegen ist und die Politik anfängt zu
    > > > reagieren. Das wird sich auch auf IT-Sektoren auswirken, welche genau
    > > ist
    > > > aber schwer zu sagen. In 20 Jahren, also kurz vor deiner Rente, wird
    > > diese
    > > > Arbeitslosenquote auf 30%-40% angestiegen sein, und das
    > > Wirtschaftssystem
    > > > so wie wir es kennen zusammen brechen. Das einzige was das verhindern
    > > > könnte wäre ein weitere Weltkrieg, aber der würde auch keine besseren
    > > > Zukunftsperspektiven schaffen. Deine Angst ist also durchaus
    > berechtigt.
    > > >
    > > > Wer sich dahingehend absichern will, der muss sich fortbilden und mit
    > > der
    > > > Entwicklung Schritt halten. Sich jetzt in KI-Themen einzuarbeiten ist
    > > > eigentlich Pflicht, in 5+ Jahren werden Standard-Werkzeuge damit
    > > gesteuert
    > > > werden, und Firmen werden viele Aufträge in genau dem Bereich
    > vergeben.
    > > Wer
    > > > dann nicht auf dem neusten Stand ist oder Spezialwissen anbieten kann,
    > > der
    > > > wird keinen Job mehr finden.
    > >
    > > Naja, vor 20-25 Jahren wurde einem erzählt, dass man dank CASE (Computer
    > > Aided Software Engineering) als Programmierer keine Zukunft hat. Von
    > daher
    > > sehe ich das mit der KI ganz entspannt: ich bezweifle, dass sich das
    > > (negativ) auf die Arbeitssituation auswirkt. KI ist im Moment halt nur
    > die
    > > nächste Sau, die durch's Dorf getrieben wird. Klar ist aber natürlich,
    > dass
    > > man sich immer weiter entwickeln muss. Schauen muss, wo der Trend
    > hingeht
    > > und sich ggf. hier frühzeitig entsprechend weiterbilden muss.
    >
    > Das stimmt nicht, heute gibts einen steten Mangel an Programmieren und
    > dieses sog. CASE würde es nur abmildern können, aber nicht beseitigen.
    > CASE wird eher zum türöffner für Jobs, für die man vorher jahrelanges
    > selbststudium brauchte (aka hobbyprogrammierer), ergo stellt sich dort eine
    > deflationäre spirale ein bei den Gehältern von nicht ausreichend
    > spezialisierten Entwicklern.

    So wurde CASE aber vor >20 Jahren angepriesen. Und wer sich damals entschloss beruflich in die Software-Entwicklung einzusteigen, dem wurde keine rosige Zukunft in Aussicht gestellt, da die "Experten" annahmen, dass die meisten Entwickler in Zukunft (also Heute) überflüssig wären, da man als Nutzer der CASE Tools kein Entwickler mehr sein muss. Und wo stehen wir heute? CASE ist maximal ein Hilfsmittel aber kein Ersatz. Und ähnlich wird das bei KI auch sein.

    Ich glaube das war sogar schon vor 25 Jahren. Krieg das nicht mehr so ganz auf die Reihe, bin ja auch nicht mehr der Jüngste, aber es war eben damals der Zeitpunkt als ich das Hobby zum Beruf gemacht habe und dafür belächelt wurde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.18 18:05 durch luarix.

  20. Re: Habe Angst vor der Zukunft

    Autor: Trockenobst 16.02.18 - 12:40

    eric33303 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ich kenne viele ältere Menschen, die sich up2date halten. Und die
    > brauchen alle nichts zu befürchten.

    Ich kenne zwei Leute, die sind mit den *speziellen Tools* von Großunternehmen, ziemliche Drecksteile, sehr gut bekannt. Jeder weiß dass sie scheiße sind aber es gibt kaum Ersatz dafür. Die gehen auf alle Schulungen, sind in der Szene (zwei Level unter Sektionsleitung) bekannt wie bunte Hunde. Die bekommen mit billigem Anzug und relativ aktuellem Knowledge ständig Angebote im 80T+iPhone X+Firmenwagen Bereich.

    Der eine sollte mit 58 eine Neuausrichtung eines Bereichs planen. Das hat er drei Monate lang in Ruhe aus einem Vorort von Rom gemacht. Wollte tägliche Meetings, das haben sie dann auf wöchentlich gestreckt. Mittags frische Pizze oder Pasta, Abends Kultur. Morgens im Schreckenstool Systeme neu umgehängt und wilde Telefonate geführt.

    Das geht alles. Entweder Top auf dem aktuellen Stand oder eben in den Alttools der Crack. Viele Russen etwa kommen noch aus dem Cobol Umfeld, da gibt es eine ganze Siedlung in Frankfurt, die ständig neue Leute nachzieht.

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