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Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

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  1. Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: Mike067 04.05.17 - 10:14

    Es ist, wie jedes Jahr, die zum Frühjahr/Sommer vorgestellte Träumerliste über fiktive IT-Gehälter, die es im richtigen Leben so gut wie überhaupt nicht gibt. Aber sie sorgt für eins: Maximale Unzufriedenheit innerhalb der Belegschaft solcher Branchen oder das breiteteste Grinsen aller Zeiten, weil man ja sooo ein toller Hecht ist.

    Ich (m) bin in einem mittelständischen Unternehmen angestellt und in der IT seit etwas mehr als 20 Jahren unterwegs. Hätte ich bei einem Vorstellungsgespräch bei meinem Wechsel vor einigen Jahren einen Gehaltswunsch von 50k (liege ein paar TEuros darunter) oder höher geäußert, hätte ich mir die Bewerbung auch gleich schenken können. Vielleicht zahlt man solche Gehälter auf Konzernebene den Spezialisten, die auch dann nichts anderes tun, als ihr Spezialgebiet beackern.

    Ich bin trotzdem mehrheitlich zufrieden, denn bei unserem Laden muss man nicht gleich Sorge haben, wenn es mal mit den Auftragseingängen nicht so rund läuft. Das ist dann wiederum deutlich mehr wert, als 10k mehr Jahresgehalt.

  2. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: Rinecamo 04.05.17 - 10:26

    Das ist ja schon fast nicht mehr als das Einstiegsgehalt eines Informatik-Bachelor. Sicher, dass du da nicht einfach mies verhandelt hast?

  3. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: gags 04.05.17 - 10:37

    Wie hoch das Gehalt ausfällt ist auch stark vom Bundesland abhängig.
    Bei uns im Betrieb gibt ANÜs (Arbeitnehemerüberlassungen) aus Berlin welche alle deutlich unter dem hier in Baden-Württemberg gewohnten Einkommen eines Softwareentwicklers liegen.
    In unserem Unternehmen, welches ca 300 Mitarbeiter hat, ist ein Einstiegsgehalt für einen Bachelor, von 48k normal. Nach 2 Jahren kommt man dann im Normalfall auf ca 53k. Die Kollegen aus Berlin kommen nach einigen Jahren auf ca 46k.
    Es ist also neben der Firma auch maßgeblich in welcher Region man unterwegs ist.

  4. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: aLpenbog 04.05.17 - 10:51

    gags schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie hoch das Gehalt ausfällt ist auch stark vom Bundesland abhängig.
    > Bei uns im Betrieb gibt ANÜs (Arbeitnehemerüberlassungen) aus Berlin welche
    > alle deutlich unter dem hier in Baden-Württemberg gewohnten Einkommen eines
    > Softwareentwicklers liegen.
    > In unserem Unternehmen, welches ca 300 Mitarbeiter hat, ist ein
    > Einstiegsgehalt für einen Bachelor, von 48k normal. Nach 2 Jahren kommt man
    > dann im Normalfall auf ca 53k. Die Kollegen aus Berlin kommen nach einigen
    > Jahren auf ca 46k.
    > Es ist also neben der Firma auch maßgeblich in welcher Region man unterwegs
    > ist.

    So ist es. Ort, Firmengröße, Branche sind meist das wichtigste. Danach wie man sich verkaufen kann und Qualifikationen auf dem Papier. Danach kommt dann ggf. die Leistung, die man natürlich vorher auch schlecht riechen kann.

    Ich bin hier im Norden in einen kleinen bis mittelständischen Unternehmen damals mit Fachabi/Ausbildung mit 24k p.a. eingestiegen, was mittlerweile 5 Jahre später auf gut 36k p.a. hoch ist, ungefähr damit steigen bei uns Leute mit einem Master ein.

    In anderen Bundesländern, Branchen und Firmengrößen liegen die Gehälter da eben teilweise bis zu 50% drüber, dafür kosten in München oder Frankfurt natürlich die Wohnungen auch mehr, da gibt es für 1000 Euro ggf. ein Loch mit Kellerfenster, hier gibt es für 700 Euro im Monat ne Neubauwohnung mit begehbarer Dusche, Netzwerkdosen in allen Räumen, Patchfeld im Abstellraum und Fußbodenheizung. Natürlich ziehen sich so Preise auch durch manche andere Bereiche.

    Problem ist natürlich, dass man sowas vergisst. Wenn ich sowas lese fühlt sich das auch erst einmal wie ein Tritt ins Gesicht an. So Zahlen sind halt oft nicht wirklich aussagekräftig für einen persönlich und man neigt eben dazu es persönlich zu nehmen und das Gehalt mit der eigenen Leistung und dem eigenen Wert zu verknüpfen, sowohl dem seiner Arbeit als auch als Mensch, was natürlich beides oft einfach komplett falsch ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.17 10:54 durch aLpenbog.

  5. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: drvsouth 04.05.17 - 11:13

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin hier im Norden in einen kleinen bis mittelständischen Unternehmen
    > damals mit Fachabi/Ausbildung mit 24k p.a. eingestiegen, was mittlerweile 5
    > Jahre später auf gut 36k p.a. hoch ist, ungefähr damit steigen bei uns
    > Leute mit einem Master ein.

    36k ist als Einstiegsgehalt für einen Master schon relativ wenig. Im öffentlichen Dienst (West) gab es das vor 9 Jahren als Einstieg für eine E13 Stelle. Da ist man mittlerweile bereits bei 44.8K¤ als Einstiegsgehalt, und das ist sogar noch der am schlechtesten entlohnte Landestarif, bei Bund und Gemeinden gibt es noch ein wenig mehr.

  6. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: aLpenbog 04.05.17 - 11:22

    Wird hier halt normal sein, sofern der Sprung Ausbildung zu Master in anderen Betrieben nicht deutlich höher ist. Bei mir waren die 24k p.a. mit einer Ausbildung das zweitbeste Angebot, von gut 10 Betrieben, wobei das eben alles Firmengrößen von 10-30 Mitarbeitern waren. Was ein Master in anderen Betrieben kriegt weiß ich nicht. Hier steigen sie mit 36k p.a. ein.

  7. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: kellemann 04.05.17 - 11:50

    Ich würde eher sagen, dass es eigentlich zu 90% auf den Betrieb ankommt.

    Wenn wir den Norden nehmen, dann ist es hier ja von vornherein schon das Problem, dass hier sehr wenig Industrie und große Konzerne sind. Im Gegensatz zu Bayern, BW usw.

    Aber die paar Konzerne die es hier gibt, die Zahlen wiederum sehr gut und für die Region mehr als überdurchschnittlich.
    Da liegen die bachelor Einstiegsgehälter auch bei ~45k und das obwohl die Lebenshaltungskosten hier auch deutlich geringer sind als in Hamburg München und co.

  8. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: KampfJoghurt 04.05.17 - 12:00

    Denk dran, dass es der Durchschnitt ist.

    Wenn man eine Analogie bildet und z.B. die Vermögensverteilung nimmt, dann haben halt ca. 90% der Angestellten ein Gehalt von ca. 30-50k und der Rest liegt weitaus darüber, also bei ca. 100-200k.

    Dadurch ergeben sich dann diese Zahlen, die nicht der Realität entsprechen.
    Die Angabe des Median wäre mal interessant, weil dann nicht der Durchschnitt (arithmetisches Mittel), sondern die Häufigkeit im Vordergrund steht. Also wenn viele nur ein Gehalt von 30k haben, dann wäre das auch ein realistischer Wert, mit dem wir alle was anfangen können.

    LG

  9. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: TC 04.05.17 - 16:03

    Korrekt.

    Genau so ein Schwachsinn wie "in Deutschland verdient man durchschnittlich 3k",
    wo paar >5-stellige dann auch die Statistik nach oben reißen.

    Wichtig ist diese mathematische ?-Verteilung ... ich vergaß leider den Begriff

  10. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: Trollversteher 04.05.17 - 16:14

    Also wie bereits an anderer Stelle mehrfach gesagt, das hängt ganz stark vom konkreten Job, dem Standort und der Unternehmensgröße ab. Dass solche Gehälter alles andere als utopisch sind, zeigen doch die zahlreichen Gegenbeispiele in den Beiträgen hier. Ein Senior-Softwareentwickler verdient sicher deutlich mehr als ein Admin.
    In den Ballungsgebieten wie Hamburg, München oder Köln werden deutlich höhere Gehälter gezahlt, als auf dem Land, in einer Kleinstadt oder mittelgroßen Großstadt. Und ein größeres Unternehmen mit ordentlich Rücklagen und vielen parallelen Projekten, das nicht nach jedem Wackelprojekt schon kurz vor der Insolvenz steht, kann auch deutlich mehr zahlen als ein Startup oder eine kleine Klitsche.

  11. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: Trollversteher 04.05.17 - 16:18

    >Wird hier halt normal sein, sofern der Sprung Ausbildung zu Master in anderen Betrieben nicht deutlich höher ist. Bei mir waren die 24k p.a. mit einer Ausbildung das zweitbeste Angebot, von gut 10 Betrieben, wobei das eben alles Firmengrößen von 10-30 Mitarbeitern waren. Was ein Master in anderen Betrieben kriegt weiß ich nicht. Hier steigen sie mit 36k p.a. ein.

    Mmmm. Bei uns im Unternehmen darf der Abschluss sich nicht auf das Gehalt auswirken, die tarifliche Einordnung erfolgt ganz alleine nach Job-Bezeichnung und Tätigkeit - was natürlich nicht bedeutet, dass man mit einem höheren Abschluss nicht eine höhere Chance auf eine höher qualifizierte Tätigkeit hätte - ich allerdings bin zB als Ungelernter ohne Abschluss (allerdings reichlich Erfahrung) als Senior-Entwickler eingestellt worden und verdiene deutlich über den Summen, die hier so kursieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.17 16:19 durch Trollversteher.

  12. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: kellemann 04.05.17 - 18:50

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mmmm. Bei uns im Unternehmen darf der Abschluss sich nicht auf das Gehalt
    > auswirken, die tarifliche Einordnung erfolgt ganz alleine nach
    > Job-Bezeichnung und Tätigkeit - was natürlich nicht bedeutet, dass man mit
    > einem höheren Abschluss nicht eine höhere Chance auf eine höher
    > qualifizierte Tätigkeit hätte - ich allerdings bin zB als Ungelernter ohne
    > Abschluss (allerdings reichlich Erfahrung) als Senior-Entwickler
    > eingestellt worden und verdiene deutlich über den Summen, die hier so
    > kursieren.

    Bei uns werden die Leute mit Ausbildung werden auch strikt nach Tarifvertrag bezahlt, alle mit einem Uni Abschluss werden Außertariflich bezahlt, was natürlich zu deutlich besseren Gehältern als der TV hergibt führen KANN, je nachdem wie gut man verhandelt.
    Daher ergibt ein Bachelor oder besser bei uns im Unternehmen schon ein Unterschied im Gehalt.

    Allerdings haben wir Chemie-Tarifvertrag, die sind ja allgemein schon etwas höher angesiedelt. Also auch Bezahlung nach TV ist schon sehr ordentlich.

  13. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: unshuus 04.05.17 - 19:39

    Mal für einige zum nachdenken:

    Das Gehalt ergibt sich immer aus dem Wirtschaftsergebnis was ein Unternehmen erzielen kann. Und so viel kann man auch letzendlich nur zahlen.

    Und daher setzt sich das Gehalt eben aus vielen Faktoren zusammen. Unternehmsleistung, eigene Leistung, Wert für die Firma. Nicht alles was sich IT nennt hat auch diese "Blasen"-Gehälter verdient.

    Und jemanden zu sagen man verkaufe sich unter Wert ist Glaskugellesen. Denn den Wert nur anhand des Abschlusses fest zu machen ist schon sehr mutig.

    Ich habe sehr oft z.B. Fachinformatiker für Systemintegration vor mir sitzen gehabt da war jeder Hobbyadmin besser.

  14. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: amagol 04.05.17 - 20:32

    unshuus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Gehalt ergibt sich immer aus dem Wirtschaftsergebnis was ein
    > Unternehmen erzielen kann. Und so viel kann man auch letzendlich nur
    > zahlen.

    Das ist aber nur eine Seite. Nur weil Bude X kurz vor der Pleite steht arbeite ich dort doch nicht fuer einen Appel und ein Ei, solange Konzern Y mich mit Gold aufwiegt.

    > Und jemanden zu sagen man verkaufe sich unter Wert ist Glaskugellesen. Denn
    > den Wert nur anhand des Abschlusses fest zu machen ist schon sehr mutig.

    Klar, der Abschluss allein ist es nicht, aber wer als Master fuer unter 40k irgendwo arbeitet hat schon grundsaetzlich was falsch gemacht.

    > Ich habe sehr oft z.B. Fachinformatiker für Systemintegration vor mir
    > sitzen gehabt da war jeder Hobbyadmin besser.

    Ein Hobbyadmin ist nicht grundsaetzlich schlecht. Und ja, es gibt fuer jeden eine Situation in der er nicht den gewuenschten Erfolg bringt.

  15. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: Trollversteher 05.05.17 - 08:46

    >Bei uns werden die Leute mit Ausbildung werden auch strikt nach Tarifvertrag bezahlt, alle mit einem Uni Abschluss werden Außertariflich bezahlt, was natürlich zu deutlich besseren Gehältern als der TV hergibt führen KANN, je nachdem wie gut man verhandelt.
    Daher ergibt ein Bachelor oder besser bei uns im Unternehmen schon ein Unterschied im Gehalt.

    Und das ist bei uns eben anders, bei uns ist auch die Grenze für Außertarifliche nicht nach Ausbildung, sondern nach Tätigkeit festgelegt. Alles ab Abteilungsleiter und höher bekommt einen AT-Vertrag, ebenso natürlich Vertriebler, weil es bei denen nun mal üblich ist, einen Teil des Gehalts in Form von Erfolgsboni auszuzahlen.

    >Allerdings haben wir Chemie-Tarifvertrag, die sind ja allgemein schon etwas höher angesiedelt. Also auch Bezahlung nach TV ist schon sehr ordentlich.

    OK, bei uns ist es IG Metall, muss gestehen, Ich kenne die Unterschiede zwischen den Chemie und Metall Tarifen nicht.

  16. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: Trollversteher 05.05.17 - 09:01

    >Das ist aber nur eine Seite. Nur weil Bude X kurz vor der Pleite steht arbeite ich dort doch nicht fuer einen Appel und ein Ei, solange Konzern Y mich mit Gold aufwiegt.

    Richtig. Denn branchenübliche Löhne werden nicht an der Liquidität oder dem Umsatz eines einzelnen Unternehmen festgelegt, sondern durch Angebot und Nachfrage über den Markt geregelt. Wenn Fachkräfte auf einem bestimmten Gebiet gerade gefragt und rar sind, dann steigen automatisch die Gehälter in den Jobangeboten.
    Und wenn sich Unternehmen XY das dann nicht mehr leisten kann, dann müssen sie entweder ihre Kalkulation überarbeiten und sehen wie sie die gestiegenen Arbeitskosten an den Kunden weitergeben, oder sie sind "raus", sofern sie sich nicht mit weniger qualifizierten bzw weniger erfahrenen Bewerbern, die bereit sind für ein unterdurchschnittliches Gehalt zu arbeiten, begnügen können.

    > Und jemanden zu sagen man verkaufe sich unter Wert ist Glaskugellesen. Denn
    > den Wert nur anhand des Abschlusses fest zu machen ist schon sehr mutig.

    Es wäre traurig, wenn jemand seinen Wert nur an einem Abschluss festmachen würde. Man muss eben wissen was man kann, und was Andere dafür von ihrem Arbeitgeber bezahlt bekommen. Und natürlich spielen auch andere als nur monetäre Faktoren eine Rolle. Wenn man sich in einem Unternehmen wohlfühlt, lieber auf ein langfristiges, sicheres Arbeitsverhältnis setzt, man mit Vorgesetzten und Kollegen super klar kommt, viel Reisetätigkeit schätzt (oder eben absolut nicht schätzt), sich im Unternehmen entfalten kann, und vor allem: Die Arbeit, die man dort macht wirklich Spaß macht, dann ist das imho mehr wert als ein paar hundert Euro Brutto mehr auf der monatlichen Gehaltsabrechnung.

    >Klar, der Abschluss allein ist es nicht, aber wer als Master fuer unter 40k irgendwo arbeitet hat schon grundsaetzlich was falsch gemacht.

    s.O. - wenn's ein super Laden ist, und man sich dort wohlfühlt - warum nicht?

    >Ein Hobbyadmin ist nicht grundsaetzlich schlecht. Und ja, es gibt fuer jeden eine Situation in der er nicht den gewuenschten Erfolg bringt.

    Richtig. Ein Hobbyadmin mit Erfahrung kann sogar die bessere Wahl sein, als der super ausgebildete Fachinformatiker mit unzähligen Zertifikaten. Ersteren kann man allerdings erst wirklich beurteilen, wenn man ihm eine Chance gibt, sein Können unter Beweis zu stellen, letzterer hat zumindest eine Bestätigung schwarz-auf-weiß über das, was er zumindest theoretisch alles draufhaben sollte.

  17. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: Anonymer Nutzer 05.05.17 - 09:07

    Ich lege bei Neueinstellungen soweit kaum einen Wert auf Studium etc. Da ist mir jemand lieber, der schon als 16 Jähriger im Jugendzimmer vorm PC hockte und Code geschrieben hat.

    Im professionellen Umfeld wird der dann noch entsprechend eingeschliffen und liefert im Anschluss hervorragende Arbeit ab, die dann auch entsprechend entlohnt wird.

  18. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: derdiedas 05.05.17 - 09:39

    Deutsche Firmen - eher selten.
    Nicht deutsche Firmen - ist es eher unüblich unter 80k zu zahlen.

  19. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: unshuus 05.05.17 - 12:08

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das ist aber nur eine Seite. Nur weil Bude X kurz vor der Pleite steht
    > arbeite ich dort doch nicht fuer einen Appel und ein Ei, solange Konzern Y
    > mich mit Gold aufwiegt.
    >
    > Richtig. Denn branchenübliche Löhne werden nicht an der Liquidität oder dem
    > Umsatz eines einzelnen Unternehmen festgelegt, sondern durch Angebot und
    > Nachfrage über den Markt geregelt. Wenn Fachkräfte auf einem bestimmten
    > Gebiet gerade gefragt und rar sind, dann steigen automatisch die Gehälter
    > in den Jobangeboten.
    > Und wenn sich Unternehmen XY das dann nicht mehr leisten kann, dann müssen
    > sie entweder ihre Kalkulation überarbeiten und sehen wie sie die
    > gestiegenen Arbeitskosten an den Kunden weitergeben, oder sie sind "raus",
    > sofern sie sich nicht mit weniger qualifizierten bzw weniger erfahrenen
    > Bewerbern, die bereit sind für ein unterdurchschnittliches Gehalt zu
    > arbeiten, begnügen können.


    Ich drücke mein Ansicht ein wenig anders aus:

    Nicht jeder IT'ler oder Job in der IT ist das entsprechende Gehalt auch wert oder wird benötigt. Mir ist das hier einfach zu viel in einen Topf geworfen wenn es um Gehalt geht. Jeder der nur halbwegs was auf der Tastatur klimpern kann fühlt sich unterbezahlt ohne alle Fakoren zu betrachten.

    Ein Admin in einem 5 Mann Unternehmen muss weniger leisten als ein Admin eines Rechenzentrums für einen Weltkonzern.

    Beide nennen sich hier Administratoren und bekommen je nachdem welches Gehalt Sie bekommen den Vorwurf Sie würden sich zu schlecht bezahlen lassen.

    Ein Admin in einem 5 Mann Unternehmen bekommt halt nicht mehr als 35K oder macht noch was Besonderes nebenbei für die Firma was mehr Gehalt erfordert.

    Mir geht schlicht das Gejammer auf den Nerv man würde zu wenig verdienen.

    Wer zu wenig verdient hat es selbst in der Hand sich woanders zu bewerben und wer genug auf dem Kasten hat, kann sich auf dem Markt auch durchsetzen. Aber das kann nicht jeder, weil auch nicht jeder das wert ist was er denkt wert zu sein.

    Ich kenne Personen die ohne Ausbildung oder Studium inzwischen bei knapp 55K sind und andere sind trotz Ausbildung weiterhin bei 35K.

  20. Re: Träumereien ...Wer zahlt denn wirklich soviel?

    Autor: Anonymer Nutzer 05.05.17 - 12:22

    unshuus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollversteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >Das ist aber nur eine Seite. Nur weil Bude X kurz vor der Pleite steht
    > > arbeite ich dort doch nicht fuer einen Appel und ein Ei, solange Konzern
    > Y
    > > mich mit Gold aufwiegt.
    > >
    > > Richtig. Denn branchenübliche Löhne werden nicht an der Liquidität oder
    > dem
    > > Umsatz eines einzelnen Unternehmen festgelegt, sondern durch Angebot und
    > > Nachfrage über den Markt geregelt. Wenn Fachkräfte auf einem bestimmten
    > > Gebiet gerade gefragt und rar sind, dann steigen automatisch die
    > Gehälter
    > > in den Jobangeboten.
    > > Und wenn sich Unternehmen XY das dann nicht mehr leisten kann, dann
    > müssen
    > > sie entweder ihre Kalkulation überarbeiten und sehen wie sie die
    > > gestiegenen Arbeitskosten an den Kunden weitergeben, oder sie sind
    > "raus",
    > > sofern sie sich nicht mit weniger qualifizierten bzw weniger erfahrenen
    > > Bewerbern, die bereit sind für ein unterdurchschnittliches Gehalt zu
    > > arbeiten, begnügen können.
    >
    > Ich drücke mein Ansicht ein wenig anders aus:
    >
    > Nicht jeder IT'ler oder Job in der IT ist das entsprechende Gehalt auch
    > wert oder wird benötigt. Mir ist das hier einfach zu viel in einen Topf
    > geworfen wenn es um Gehalt geht. Jeder der nur halbwegs was auf der
    > Tastatur klimpern kann fühlt sich unterbezahlt ohne alle Fakoren zu
    > betrachten.
    >
    > Ein Admin in einem 5 Mann Unternehmen muss weniger leisten als ein Admin
    > eines Rechenzentrums für einen Weltkonzern.
    >
    > Beide nennen sich hier Administratoren und bekommen je nachdem welches
    > Gehalt Sie bekommen den Vorwurf Sie würden sich zu schlecht bezahlen
    > lassen.
    >
    > Ein Admin in einem 5 Mann Unternehmen bekommt halt nicht mehr als 35K oder
    > macht noch was Besonderes nebenbei für die Firma was mehr Gehalt
    > erfordert.
    >
    > Mir geht schlicht das Gejammer auf den Nerv man würde zu wenig verdienen.
    >
    > Wer zu wenig verdient hat es selbst in der Hand sich woanders zu bewerben
    > und wer genug auf dem Kasten hat, kann sich auf dem Markt auch durchsetzen.
    > Aber das kann nicht jeder, weil auch nicht jeder das wert ist was er denkt
    > wert zu sein.
    >
    > Ich kenne Personen die ohne Ausbildung oder Studium inzwischen bei knapp
    > 55K sind und andere sind trotz Ausbildung weiterhin bei 35K.

    Der Punkt ist aber, dass das 5 Mann Unternehmen - sofern von einer funktionierenden Technik abhängig - schlichtweg ohne den ITler dicht machen kann.

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