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Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

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  1. Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: nohoschi 05.12.19 - 16:01

    Fröhliches Chaos :)
    Und das Gebettel, bis sich jemand um das Problem kümmert...ja ne, heute nicht, Feierabend. Ist ja auch nicht meine Firma sondern irgend so ein externe Kunde.

  2. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: Bendix 05.12.19 - 16:09

    Meiner Erfahrung nach sind es nicht die Mitarbeitenden der auftraggebenden Firma, die bis nachts noch arbeiten, sondern eher die externen Berater*innen.

  3. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: Akaruso 05.12.19 - 17:24

    Ja, so ist es. Dazu kommt, dass die Mitarbeiter der auftraggebenden Firma nicht einmal - auch wenn es dringend ist und sie dazu bereit wären - bis in die Nacht arbeiten dürften. Das verhindern entsprechende Vereinbarungen mit dem Betriebsrat und entsprechende Arbeitsschutzgesetze

  4. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: Hallonator 05.12.19 - 17:27

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, so ist es. Dazu kommt, dass die Mitarbeiter der auftraggebenden Firma
    > nicht einmal - auch wenn es dringend ist und sie dazu bereit wären - bis
    > in die Nacht arbeiten dürften. Das verhindern entsprechende Vereinbarungen
    > mit dem Betriebsrat und entsprechende Arbeitsschutzgesetze

    Wo ist denn der Unterschied ob ein Interner oder ein Externer die Zeiten des Arbeitsschutzgesetzes ignoriert?

  5. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: Test_The_Rest 05.12.19 - 19:01

    Der Exetrne wird oft genug nicht von einem Betriebsrat geschützt und wenn er sich anderweitig wehrt, hat das Konsequenzen, mit denen viele nicht leben können oder leben wollen...

  6. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: Tito 05.12.19 - 22:00

    Ich weiß nicht wo du arbeitest, aber unserne externen Berater haben normale Arbeitszeiten. Ich denke so ganz kann man das nicht pauschalisieren.

  7. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: 1st1 05.12.19 - 22:12

    Test_The_Rest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Exetrne wird oft genug nicht von einem Betriebsrat geschützt und wenn
    > er sich anderweitig wehrt, hat das Konsequenzen, mit denen viele nicht
    > leben können oder leben wollen...

    Das ist der größte Unsinn, den ich zu dem Thema bisher gelesen habe. Auch die Dinstleister sind verpfkichtet, sich an geltende Gesetze zu halten. Ich war selbst viele Jahre bei einem Mitbewerber der genannten Firmen und da wurde peinlich genau drauf geachtet, dass die 10 Stunden pro Tag und 48 Wochenstunden nicht überschritten wurden.

  8. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: Bendix 05.12.19 - 22:20

    1. Wurde keine Firma genannt.
    2. Ich kenne genug große Unternehmensberatungen, bei denen die MA deutlich mehr als 10 Stunden pro Tag arbeiten (was aber rechtlich auch okay ist.)
    3. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das zeitnah ausgeglichen wurde. Denke eher nicht.
    4. Ruhezeiten wurden defintiv nicht eingehalten (2 Uhr aktuelle Unterlagen, 9 Uhr Meeting)
    4. Wo genau siehst du jetzt Unsinn?

  9. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: Trockenobst 06.12.19 - 00:14

    1st1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist der größte Unsinn, den ich zu dem Thema bisher gelesen habe.

    Nicht so verallgemeinern.
    Ich fahr nach Hause und logge mich per VPN ein.
    Datenschutz und Mitarbeiterschutz verbietet häufig mein Login zu tracken.
    Ggf. nutze ich den Umweg via indischem Support VPN.

    Über Monatsüberstundenausgleich kriegt man ggf. vom Betriebsratskontakt
    wegen angeblicher "Produktionsgefährdung" als interner einen Freibrief.
    12 Wochen später in der Quartalsüberprüfung kann sich keiner "Erinnern"
    welche Produktionsgefährdung genau gewesen sein soll.

    Wenn du dazu Externer bist und alle Server als VMs auf deinem Laptop hast,
    ist der nächste Login korrekt um 6 Uhr morgens wenn du wieder "offiziell"
    arbeiten darfst. Die 12h Nachtschicht am Laptop hat keiner gesehen.

    Die Millionen von Überstunden in Deutschland werden trotz Gewerkschaftsspione
    angehäuft. Wie geht das denn wenn das angeblich so "Superkorrekt" geprüft wird.

  10. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: Vash 06.12.19 - 06:59

    Bendix schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------> 2. Ich kenne genug große Unternehmensberatungen, bei denen die MA deutlich
    > mehr als 10 Stunden pro Tag arbeiten (was aber rechtlich auch okay ist.)

    Welches Gesetz neben dem Arbeitszeitgesetz §3 soll das denn erlauben?

    Das wäre bestenfalls freiwillige selbstaufopferung.

  11. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: Bendix 06.12.19 - 07:08

    Zum Beispiel §14 ArbZG.

  12. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: Hallonator 06.12.19 - 07:56

    Vash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bendix schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----> 2. Ich kenne genug große Unternehmensberatungen, bei denen die MA
    > deutlich
    > > mehr als 10 Stunden pro Tag arbeiten (was aber rechtlich auch okay ist.)
    >
    > Welches Gesetz neben dem Arbeitszeitgesetz §3 soll das denn erlauben?
    >
    > Das wäre bestenfalls freiwillige selbstaufopferung.

    wo kein Kläger da kein Richter. Das prozedere Ausstempeln und weiterarbeiten, damit der Chef keinen Ärger vom Betriebsrat bekommt, konnte ich auch von Internen in mehreren Großkonzernen sehen

  13. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: 1st1 06.12.19 - 09:42

    Das ist ein Hirngespinst, denn die Zeit wirst du dennoch mit deinem Dienstleister-Arbeitgeber abrechnen wollen, alleine schon, um die Überstunden irgendwann abfeiern zu können. Dein Dienstleister-Arbeitgeber hat üblicherweise auch einen Betriebsrat, der die Arbeitszeiten überwacht und dann den Projektmanagern und dir auf die Füße tritt. Bei den Dienstleistern, auch einige in dem Artikel genannten, die ich entweder selbst von innen oder über Bekannte so kenne, ist das so. Selbst die indische Tata muss sich mit ihren deutschen Mitarbeitern daran halten. Dass so ein Dienstleister wie Tata auch noch Leute in Indien hat, die unermüdlich rund um die Uhr noch die Backuplog-Files händisch auswerten und daraus Tickets generieren oder teuils auch noch abarbeiten ist eine andere Sache.

  14. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: Akaruso 06.12.19 - 10:03

    Es geht doch gar nicht darum ständig Überstunden zu machen. In Forschung und Entwicklung bzw. im Creativen Bereich allgemein fällt die Arbeit halt nicht gleichmäßig an.
    Da gibt es Phasen, wo man, z. B. um ein Präsentationstermin halten zu können, ranklotzen muss und dann gibt es Phasen, wo man auch mal (mit gutem Gewissen) etwas früher Feierabend machen kann.
    Soetwas gibt vermutlich eher in kleinern (Dienstleister-) betrieben.
    Es hängt auch vom jeweiligen Arbeitnehmer selbst ab, ob er mit so einer freien Arbeitszeiteinteilung zurecht kommt, oder ob er lieber klare strukturierte Verhältnisse hat.

  15. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: mainframe 06.12.19 - 10:41

    Vash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bendix schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----> 2. Ich kenne genug große Unternehmensberatungen, bei denen die MA
    > deutlich
    > > mehr als 10 Stunden pro Tag arbeiten (was aber rechtlich auch okay ist.)
    >
    > Welches Gesetz neben dem Arbeitszeitgesetz §3 soll das denn erlauben?
    >
    > Das wäre bestenfalls freiwillige selbstaufopferung.

    Denke mal an die Leute die in Krankenhäusern arbeiten. Und ich rede jetzt nicht nur von Ärzten und Pflegepersonal. Auch die IT muss verfügbar sein. Da oft Personalmangel herrscht, werden viele Überstunden gemacht.

    In meiner Vergangenheit war ich über ein kleines Systemhaus 60h die Woche bei Kunden... dann kamen noch die Fahrtzeiten dazu, Es wurden einfach schwarze Listen mit Stunden geschrieben, die über die 10h hinaus gingen. Dafür gab es dann die Möglichkeit Hardware über die Firma zu "kaufen" bezahlt wurde mit den schwarzen Stunden. Der Witz war, dass das sogar billiger für die Firma war.

  16. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: cry88 06.12.19 - 11:31

    Hallonator schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ist denn der Unterschied ob ein Interner oder ein Externer die Zeiten
    > des Arbeitsschutzgesetzes ignoriert?
    Soweit muss es gar nicht kommen. Als spezialisierter Dienstleister hat man im Regalfall mehrere Leute, die das selbe Projekt stemmen können. Wir hatten es zum Beispiel bei einen Kunden, wo zwar ein Techniker unter der Woche die Vorbereitung mit dem Kunden gemacht hat, aber die eigentliche Umstellung ein anderer als Nachtschicht gemacht hat. Alleine, weil die Mitarbeiter vom Kunden keine Nachtschichten machen durften.

  17. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: coffeeshop-reloaded 06.12.19 - 12:14

    nohoschi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fröhliches Chaos :)
    > Und das Gebettel, bis sich jemand um das Problem kümmert...ja ne, heute
    > nicht, Feierabend. Ist ja auch nicht meine Firma sondern irgend so ein
    > externe Kunde.

    Es geht eigentlich nicht um die Zeit. Große IT-Dienstleister haben ihren Desk immer bestückt. Das ist vertraglich festgehalten, auch wenn Papier geduldig ist.

    Es geht meiner Meinung nach mehr um das Thema, dass du jemanden im Level xy-Support findest, der dein Problem versteht, was du gerne umgesetzt haben willst und das dann auch so organisiert, anpasst und entwickelt, dass es funktionsfähig ist, so wie es sich der Kunde vorstellt. Schon bei internen IT-Abteilungen hat man das Problem zwischen ITlern und Fachabteilung. Bei externen hat man meist noch nicht einmal den Durchgriff, weil alleine die nochmaligen Migrationskosten zu einem anderen Dienstleister sauteuer wären.

    Man kann aber auch seine komplette IT-Abteilung outsourcen und sich dann die notwendigen Anpassungen an die Firewall extern bezahlen lassen, weil die notwendigen Regeln in keinem Paket des Dienstleisters vorhanden sind, die IT-Abteilung vollständig im Zuge der Migration vom Dienstleister übernommen wurden und im Betrieb keiner mehr Ahnung von dem Zeug hat. Dann bezahlt man seine ehemaligen Mitarbeiter doch noch einmal, die dann nach der Anpassung selbstredend gefeuert werden. Schöne neue Welt ;-).



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.19 12:15 durch coffeeshop-reloaded.

  18. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: plutoniumsulfat 07.12.19 - 19:12

    mainframe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In meiner Vergangenheit war ich über ein kleines Systemhaus 60h die Woche
    > bei Kunden... dann kamen noch die Fahrtzeiten dazu, Es wurden einfach
    > schwarze Listen mit Stunden geschrieben, die über die 10h hinaus gingen.
    > Dafür gab es dann die Möglichkeit Hardware über die Firma zu "kaufen"
    > bezahlt wurde mit den schwarzen Stunden. Der Witz war, dass das sogar
    > billiger für die Firma war.

    Logisch, da werden nicht nur weniger Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gezahlt, sondern an anderer Stelle noch Steuern gespart.

  19. Re: Ein buntes Sammelsurium an externen Dienstleistern

    Autor: plutoniumsulfat 07.12.19 - 19:13

    Bendix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Beispiel §14 ArbZG.

    Kurzfristig ja. Das darf aber kein Dauerzustand sein.

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