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Problem ist das ohne Jobwechsel das Gehalt nicht wirklich steigt

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  1. Problem ist das ohne Jobwechsel das Gehalt nicht wirklich steigt

    Autor: Dino13 13.10.20 - 14:46

    Man kann noch so zufrieden sein aber wenn man mehr verdienen möchte dann muss man in der Regel nach 3-5 Jahren wechseln um ein deutliches Gehaltsplus zu bekommen.
    Ich finde das ehrlich gesagt schade.

  2. Re: Problem ist das ohne Jobwechsel das Gehalt nicht wirklich steigt

    Autor: aLpenbog 13.10.20 - 14:52

    Finde ich ebenfalls schade und vertreibt sicher viele Know-How Träger. Und das andere Unternehmen zahlt dann mehr für den Frischling, der eingearbeitet werden muss, als das alte Unternehmen für jemand der mehrere Jahre Erfahrung hat, Fachwissen bzgl. der jeweiligen Projekte und produktiv überall angesetzt werden kann. Aber vermutlich klappt das zu oft für den AG, als dass man daran was ändern müsste.

  3. Re: Problem ist das ohne Jobwechsel das Gehalt nicht wirklich steigt

    Autor: narsah 13.10.20 - 19:50

    Bei uns ist es so, dass man bei einem Angebot eines anderen Arbeitgebers die Differenz+X erhält. Das ist nicht ganz optimal, weil ich natürlich eigentlich keine Lust auf Bewerbungen habe, wenn ich doch gar nicht wechseln will (denn ich bin total zufrieden), aber scheinbar ein notwendiges Übel.

  4. Re: Problem ist das ohne Jobwechsel das Gehalt nicht wirklich steigt

    Autor: TheNX 13.10.20 - 21:47

    narsah schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei uns ist es so, dass man bei einem Angebot eines anderen Arbeitgebers
    > die Differenz+X erhält. Das ist nicht ganz optimal, weil ich natürlich
    > eigentlich keine Lust auf Bewerbungen habe, wenn ich doch gar nicht
    > wechseln will (denn ich bin total zufrieden), aber scheinbar ein
    > notwendiges Übel.

    Das alles ohne das Stigma aufgedrückt zu bekommen, dass dieser AN durch seine Bewerbung woanders, aus Sicht der Geschäftsführung, quasi fremd gegangen ist und somit als unzuverlässig für die Firma gilt?

    Was passiert denn, wenn das jemand mind. 3x durchexerziert?

    Ich glaube, so etwas kann selbst die größte Fachkompetenz usw. nicht mehr ausgleichen. Ich habe schon Mitarbeiter gegangen gesehen, die glaubten, absolut sicher im Sattel zu sitzen und solche Brechstangenmethoden beim Chef durchziehen zu können.

  5. Re: Problem ist das ohne Jobwechsel das Gehalt nicht wirklich steigt

    Autor: MarcelJ 14.10.20 - 10:44

    Das finde ich auch häufig schade.
    Zu mal der alte AG ja dann auch jmd neuen einstellen muss, der auch mehr Gehalt haben möchte.
    Dann hätte man dem AN gleich einfach mehr geben können und alle wären zufrieden.

  6. Re: Problem ist das ohne Jobwechsel das Gehalt nicht wirklich steigt

    Autor: Dino13 14.10.20 - 13:38

    TheNX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > narsah schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei uns ist es so, dass man bei einem Angebot eines anderen Arbeitgebers
    > > die Differenz+X erhält. Das ist nicht ganz optimal, weil ich natürlich
    > > eigentlich keine Lust auf Bewerbungen habe, wenn ich doch gar nicht
    > > wechseln will (denn ich bin total zufrieden), aber scheinbar ein
    > > notwendiges Übel.
    >
    > Das alles ohne das Stigma aufgedrückt zu bekommen, dass dieser AN durch
    > seine Bewerbung woanders, aus Sicht der Geschäftsführung, quasi fremd
    > gegangen ist und somit als unzuverlässig für die Firma gilt?
    >
    > Was passiert denn, wenn das jemand mind. 3x durchexerziert?
    >
    > Ich glaube, so etwas kann selbst die größte Fachkompetenz usw. nicht mehr
    > ausgleichen. Ich habe schon Mitarbeiter gegangen gesehen, die glaubten,
    > absolut sicher im Sattel zu sitzen und solche Brechstangenmethoden beim
    > Chef durchziehen zu können.

    Ich sehe das nicht als Brechstange. Wieso auch? Der AG möchte seine Mitarbeiter möglichst günstig halten und ohne eigene große Anstrengung passiert da leider nicht viel.

  7. Re: Problem ist das ohne Jobwechsel das Gehalt nicht wirklich steigt

    Autor: TheNX 14.10.20 - 15:02

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe das nicht als Brechstange. Wieso auch? Der AG möchte seine
    > Mitarbeiter möglichst günstig halten und ohne eigene große Anstrengung
    > passiert da leider nicht viel.

    Naja, wenn jemand seinem Chef sagt, dass er mehr Kohle + X bekommen soll, oder weggeht, kann das durchaus als Erpressungsversuch aufgefasst werden.

    Ich weiß nicht, wie bei euch die Firmenkultur ist und ob solche Vorgänge bei euch standardisiert sind.

    Zudem führt ein solches Vorgehen zu ganz seltsamen Dynamiken, die am Ende nur dem Arbeitnehmer schaden.

    Irgendwann müsste es Arbeitgeber in diesem Gebiet auffallen, dass Bewerber, die aus der einen bestimmten Firma kommen, immer dann absagen, wenn das Gehalt auf dem unterschriftsreifen Arbeitsvertrag steht.

    Das führt dazu, dass tatsächlich wechselwillige Arbeitnehmer bei den anderen Arbeitgeber nicht mehr wirklich ernst genommen werden.

    Ferner könnten Arbeitgeber auf die Idee kommen, die unliebsame Konkurrenz etwas in Schach zu halten, indem man den Bewerbern aus der bestimmten Firma besonders hohe Gehälter in den potentiellen Arbeitsvertrag reinschreibt. Wechselt doch jemand tatsächlich, hat man als Arbeitgeber durch die Probezeit genug Möglichkeiten für sich abzuschätzen, ob der neue eigene Arbeitnehmer das Gehalt wert ist oder lieber gehen sollte.

    So oder so, schadet es den Arbeitnehmern einer Firma, die bei Gehaltssteigerungen so vorgeht, auch wenn erstmal das Geld für den Arbeitnehmer winkt.

  8. Re: Problem ist das ohne Jobwechsel das Gehalt nicht wirklich steigt

    Autor: Tuxraxer007 16.10.20 - 11:58

    TheNX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, wenn jemand seinem Chef sagt, dass er mehr Kohle + X bekommen soll,
    > oder weggeht, kann das durchaus als Erpressungsversuch aufgefasst werden.
    ja, sehe ich auch so.

    Bei mir war es umgekehrt, ich hab lange wegen mehr Geld gefragt, weil ich mir immer anhörern konnte, das ich gute Arbeit leiste, die Kunden zufrienden sind und die Umsatzzahlen stimmen - passiert ist nichts.
    Dann hab ich gekündigt und auf einmal wollte man mir mehr Geld zahlen - ich hab dankend abgelehnt, woltle eh nich in dem Laden bleiben und mein jetziger Job ist der besten, den ich in über 30 Jahren Berufsleben habe.
    Gehalt ist gut, abver sicherlich könnt eich in anderen Firmen mehr verdienen, aber alles andere stimmt dafür, vom Arbeitsklima angefangen, die Kollegen, Umfeld, der Job selber, 100% HomeOffice - das sind Punkte die mir wichtiger sind als 500,- brutto mehr im Monat und jeden Tag mit eine miesen Laune nach Hause zu fahren.

  9. Re: Problem ist das ohne Jobwechsel das Gehalt nicht wirklich steigt

    Autor: _mbr 21.10.20 - 00:48

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann noch so zufrieden sein aber wenn man mehr verdienen möchte dann
    > muss man in der Regel nach 3-5 Jahren wechseln um ein deutliches
    > Gehaltsplus zu bekommen.
    > Ich finde das ehrlich gesagt schade.

    +1

    Wenn es zu wenig ist, muss man auch früher wechseln, wenn man es drauf hat.
    Aber ich sage jedem, der bei uns geht, genau das. Hol raus was geht. Der Einstieg ist immer die höchste Gehaltserhöhung. Danach musst du immer begründen warum. Viel Anstrengung für wenig Erhöhung.
    Nur beim Start regelt der Markt den Preis. Danach ist es vorbei. Und da sollte man sich auch nicht auf angebliche Deals einlassen, wie: Ja, nach der Probezeit oder nach einem Jahr schauen wir mal.
    Direkt in den Arbeitsvertrag schreiben, was gezahlt wird und wann. Dann kann man ein Jahr zum Dealpreis eingehen und danach gibt es aber dann das geforderte Gehalt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.10.20 00:51 durch _mbr.

  10. Re: Problem ist das ohne Jobwechsel das Gehalt nicht wirklich steigt

    Autor: amagol 23.10.20 - 20:46

    TheNX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, wenn jemand seinem Chef sagt, dass er mehr Kohle + X bekommen soll,
    > oder weggeht, kann das durchaus als Erpressungsversuch aufgefasst werden.

    Gut, wurde mir von meinem Chef explizit so waehrend des Exit-Gespraechs vorgeworfen, als ich auf die Frage was die machen koennten um mich zu halten gesagt habe mich besser zu bezahlen (andere Firma bot 30% mehr). Wozu fuehrt man solche Gespraeche ueberhaupt wenn man nicht bereit ist zu verhandeln?
    Hat mich nur darin bestaerkt den Job zu wechseln und ich hab's nicht bereut. Bei meinem aktuellen Arbeitgeber sind die Gehaelter algorithmisch festgelegt mit ein wenig Spielraum fuer den Manager. Kann mich ueber die Hoehe meines Gehalts nicht wirklich beklagen - wird jedes Jahr angepasst, ohne dass ich irgendwelche Spielchen spielen muss.

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