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Einarbeiten ... wer hätte das gedacht

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  1. Einarbeiten ... wer hätte das gedacht

    Autor: lala1 28.10.21 - 09:49

    Wer hätte das gedacht das gutes Einarbeiten (fancy Onboarding genannt von Leuten) Geld spart.
    Das ist so offensichtlich ... das man darüber noch einen Artikel schreiben muss.
    Na klar schmeißt man niemand ins kalte Wasser obwohl es anscheinend irgendwie als "das Richtige" angesehen wird jemand kalt baden gehen zu lassen.

    Einarbeiten kostet Zeit, Geld, Aufwand, Mitdenken, Einsicht und hauptsächlich Engagement des Einarbeiters.
    Hinten raus hat man Mitarbeiter die schneller das können was gefordert ist und sich schneller integrieren und der soziale Zusammenhalt wird dadurch auch gefördert.

    Das alles läuft auf ein was raus was fast überall einfach nur beschissen läuft: Kommunikation.

  2. Re: Einarbeiten ... wer hätte das gedacht

    Autor: M.P. 28.10.21 - 10:34

    Onboarding ist aber nicht nur fachliches Einarbeiten, wie der Artikel auch teilweise beleuchtet.

    Wichtig sind ja auch z. B. die administrativen Abläufe:
    - Wie kontiere ich meine Arbeit?
    - Wie beantrage ich Urlaub?
    - Wie kriege ich einen Tiefgaragenplatz?
    - usw...

  3. Re: Einarbeiten ... wer hätte das gedacht

    Autor: lala1 28.10.21 - 11:13

    Das gehört zum Einarbeiten dazu. Das sind alles Fragen die zur Arbeit gehören. Damit gehört es zum Einarbeiten.

  4. Re: Einarbeiten ... wer hätte das gedacht

    Autor: bazoom 28.10.21 - 11:16

    lala1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das gehört zum Einarbeiten dazu. Das sind alles Fragen die zur Arbeit
    > gehören. Damit gehört es zum Einarbeiten.

    Onboarding geht trotzdem über Einarbeiten hinaus.
    Z.b. auf Zugangskarten warten, oder Hardware. Oder Auth-Tokens etc.
    So lange das Zeug nicht da ist, kann ich mit der Einarbeitung nicht wTirklich anfangen. Und bei einignen Firmen kann das Tage dauern.

  5. Re: Einarbeiten ... wer hätte das gedacht

    Autor: redmord 28.10.21 - 11:26

    bazoom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Onboarding geht trotzdem über Einarbeiten hinaus.
    > Z.b. auf Zugangskarten warten, oder Hardware. Oder Auth-Tokens etc.
    > So lange das Zeug nicht da ist, kann ich mit der Einarbeitung nicht
    > wTirklich anfangen. Und bei einignen Firmen kann das Tage dauern.

    Aha ... sich das Gebäude ansehen, mit Kollegen reden, Hände schütteln, akklimatisieren ist kein Einarbeiten?

  6. Re: Einarbeiten ... wer hätte das gedacht

    Autor: AllDayPiano 28.10.21 - 11:59

    Dann wird die Einarbeitungszeit eben länger. Gehört trotzdem dazu.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  7. Re: Einarbeiten ... wer hätte das gedacht

    Autor: JE 28.10.21 - 12:07

    bazoom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lala1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das gehört zum Einarbeiten dazu. Das sind alles Fragen die zur Arbeit
    > > gehören. Damit gehört es zum Einarbeiten.
    >
    > Onboarding geht trotzdem über Einarbeiten hinaus.
    > Z.b. auf Zugangskarten warten, oder Hardware. Oder Auth-Tokens etc.
    > So lange das Zeug nicht da ist, kann ich mit der Einarbeitung nicht
    > wTirklich anfangen. Und bei einignen Firmen kann das Tage dauern.

    Bei einem gut organisiertem Unternehmen sollte Hardware und Sitzplatz bereit sein, bevor der neue MA da ist

  8. Re: Einarbeiten ... wer hätte das gedacht

    Autor: ubuntu_user 28.10.21 - 12:09

    JE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bazoom schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > lala1 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Das gehört zum Einarbeiten dazu. Das sind alles Fragen die zur Arbeit
    > > > gehören. Damit gehört es zum Einarbeiten.
    > >
    > > Onboarding geht trotzdem über Einarbeiten hinaus.
    > > Z.b. auf Zugangskarten warten, oder Hardware. Oder Auth-Tokens etc.
    > > So lange das Zeug nicht da ist, kann ich mit der Einarbeitung nicht
    > > wTirklich anfangen. Und bei einignen Firmen kann das Tage dauern.
    >
    > Bei einem gut organisiertem Unternehmen sollte Hardware und Sitzplatz
    > bereit sein, bevor der neue MA da ist

    selbst ein Kack-Unternehmen sollte doch immer 2-3 Rechner in Reserve haben

  9. Re: Einarbeiten ... wer hätte das gedacht

    Autor: Oktavian 28.10.21 - 15:12

    > Einarbeiten kostet Zeit, Geld, Aufwand, Mitdenken, Einsicht und
    > hauptsächlich Engagement des Einarbeiters.

    Es kostet erst einmal die Erkenntnis auf Führungsebene, dass das eine notwendige Tätigkeit ist, die Planung und Aufwand bedeutet. Es ist ein Prozess, den man wunderbar planen kann. Dabei ist es unerheblich, ob man einen Externen, einen Azubi, eine Hilfskraft, einen Junior oder einen Senior onboarded, es muss getan werden, wenn auch in unterschiedlicher Weise.

    Bei uns z.B. finden monatlich immer zum Monatsanfang die Welcome-Days statt. Alle neuen Mitarbeiter in diesem Monat reisen zwei Tage zur Zentrale. Ein Vorstand begrüßt sie, oft schaut auch der Firmengründer rein und schüttelt Hände, sie bekommen ihr Equipment, sie erhalten eine Einführung in die formalen Prozesse (Zeiterfassung, Reisekosten, Bestellungen, Reisebuchung, etc.), man geht auch abends mal schick essen und lernt sich einfach kennen. Klar, während Corona liefen die Tage auch rein virtuell, aber die Treffen wurden mittlerweile nachgeholt.

    Dann vereinbart der Teamleiter mit dem Neuankömmling einen Einarbeitungsplan. Darin stehen Personen, bei denen er sich vorstellen soll, Schulungen, die er zeitnah besuchen soll, etc. Man bekommt einen Paten zugewiesen, der die Einarbeitung macht, und mit dem man die konkreten Inhalte festlegt. Das wird aufgeschrieben, geht an Personal und an den Teamleiter, und die Beteiligten verpflichten sich, das auch so zu machen wie geplant. Und ja, der Pate braucht auch Zeit dafür.

    Aber das lohnt sich. Zum einen ist der neue MA schneller arbeitsfähig, zum anderen ist der neue MA zufriedener. Was nützt es, wenn ich mir 3 Tage bei der Einarbeitung spare, und der neue nach 3 Monaten frustriert kündigt?

  10. Re: Einarbeiten ... wer hätte das gedacht

    Autor: lala1 28.10.21 - 15:23

    Oktavian schrieb:

    > Es kostet erst einmal die Erkenntnis auf Führungsebene, dass das eine
    > notwendige Tätigkeit ist, die Planung und Aufwand bedeutet. Es ist ein

    Aber sowas von!! Das ist der Anfang des Ganzen.

    > Prozess, den man wunderbar planen kann. Dabei ist es unerheblich, ob man
    > einen Externen, einen Azubi, eine Hilfskraft, einen Junior oder einen
    > Senior onboarded, es muss getan werden, wenn auch in unterschiedlicher
    > Weise.

    Und man muss auch schulen

    >
    > Bei uns z.B. finden monatlich immer zum Monatsanfang die Welcome-Days
    > statt. Alle neuen Mitarbeiter in diesem Monat reisen zwei Tage zur
    > Zentrale. Ein Vorstand begrüßt sie, oft schaut auch der Firmengründer rein
    > und schüttelt Hände, sie bekommen ihr Equipment, sie erhalten eine
    > Einführung in die formalen Prozesse (Zeiterfassung, Reisekosten,
    > Bestellungen, Reisebuchung, etc.), man geht auch abends mal schick essen

    Herjeh ich merke gerade, dass ich da nicht arbeiten will ... nicht weil ich den Prozess nicht mag aber das ist mir zu familiär klingt.

    > Aber das lohnt sich. Zum einen ist der neue MA schneller arbeitsfähig, zum
    > anderen ist der neue MA zufriedener. Was nützt es, wenn ich mir 3 Tage bei
    > der Einarbeitung spare, und der neue nach 3 Monaten frustriert kündigt?

    Japp das meine ich. Hinten raus, wenn die Einsicht bei der Unternehmensleitung über die Notwendigkeit dessen da ist, ist das sozial und ökonomisch auf lange Sicht gewinnbringend.

  11. Re: Einarbeiten ... wer hätte das gedacht

    Autor: Oktavian 28.10.21 - 15:37

    > Herjeh ich merke gerade, dass ich da nicht arbeiten will ... nicht weil ich
    > den Prozess nicht mag aber das ist mir zu familiär klingt.

    Das kommt drauf an, das ist schon okay. Gerade für die Juniors, die vielleicht zum ersten Mal in die Arbeitswelt kommen, ist es schon wichtig, an die Hand genommen zu werden. Die suchen auch oft sowas wie Heimat. Das ist schon gut so.

    Ich bin in die Firma auch als Senior gekommen mit grob 20 Jahren Berufserfahrung und einigen Arbeitgebern. Klar war meine Einarbeitung etwas fixer und ruppiger als oben dargestellt, aber das ist auch wieder okay. Mir hat vor allem der Vereinbarungscharakter gefallen. Pate und unser gemeinsamer Vorgesetzter verpflichten sich, die Einarbeitung zu machen und auch Zeit dafür zu haben bzw. zur Verfügung zu stellen. Ansonsten läuft es doch meist darauf hinaus, dass der, der die Einarbeitung machen kann und soll, faktisch keine Zeit hat, weil er noch in 100 anderen Themen unterwegs ist. Das kann echt ärgerlich sein, kürzlich erst wieder bei Kunden erlebt.

    > Japp das meine ich. Hinten raus, wenn die Einsicht bei der
    > Unternehmensleitung über die Notwendigkeit dessen da ist, ist das sozial
    > und ökonomisch auf lange Sicht gewinnbringend.

    Vor allem der soziale Aspekt wird oft vernachlässigt. Sich die Zeit zu nehmen, den Neuen optimal zu integrieren, ist auch eine Frage der Wertschätzung. Am Anfang kennt der niemand, ist in einem größeren Unternehmen, in einem ziemlich verwinkelten Gebäude, und weiß nicht mal, wie er an Mittagessen kommt. Das kann gerade in den ersten Tagen echt frustrierend sein.

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