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Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

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  1. Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: bmaehr1 31.10.18 - 13:09

    Für mich klingen die Arbeitsbedingungen bei Projektron erstmal schlecht:
    1.) 50% Frauenquote: Ein Unternehmen das nach Quote statt nach Fähigkeiten einstellt ist ein No-Go. Und eine so hohe Frauenquote bei einer durchschnittlichen Frauenquote von 10% in der IT heißt, dass die mit Zwang Frauen bei der Einstellung bevorzugt und dann von den den Männern durchgeschleppt werden. Es gibt Frauen in der IT, die großartige Arbeit leisten und mit denen ich gerne zusammenarbeite. Aber von denen findet man nicht genug um eine Frauenquote von 50% zu erreichen.
    2.) Teilzeitmodel: Jeder Mitarbeiter in Teilzeit ist durch den erhöhten Koordinations und Kommunikationsaufwand eine Belastung fürs Team. Teilzeitmodele können in kleineren Projekten für verschiedene Projektrollen die nur von einer Person besetzt sind (Projekt-Owner, Anforderungsmanagement, Projektleitung) ganz gut funktionieren. Aber bei Tätigkeiten die von einem ganzen Team durchgeführt werden, bedeutet eine Teilzeittätigkeit einzelner Personen immer eine zusätzliche Belastung der restlichen Teammitglieder und eine Übernahme der Aufgaben durch andere.

  2. Re: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: IMM0rtalis 31.10.18 - 13:20

    Gehe bei den ganzen Punkten, die du angebracht hast, mit!
    Hab mich nur gefragt, ob die durch ihre Bedingungen quasi die ganzen guten Frauen in der IT abgegrast haben und so diese Quote haben oder ob die sich selber eine Quote auferlegt haben. Kam für mich nicht ganz rüber im Text.

    Zum zweiten Punkt gebe ich dir voll und ganz recht, aber gerade in der aktuellen Zeit des Mangels muss man den Arbeitsplatz ansprechender machen. Mich nervt es auch oft, wenn Leute zu den normalen Zeiten nicht da sind bzw erreichbar sind, man aber Abhängigkeiten hat. Vlt. haben die es ja wirklich geschaft, so gut wie keine Abhängigkeiten zu haben.. glaube ich aber fast nicht...

  3. Re: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: Shoopi 31.10.18 - 13:24

    bmaehr1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich klingen die Arbeitsbedingungen bei Projektron erstmal schlecht:
    > 1.) 50% Frauenquote: Ein Unternehmen das nach Quote statt nach Fähigkeiten
    > einstellt ist ein No-Go. Und eine so hohe Frauenquote bei einer
    > durchschnittlichen Frauenquote von 10% in der IT heißt, dass die mit Zwang
    > Frauen bei der Einstellung bevorzugt und dann von den den Männern
    > durchgeschleppt werden. Es gibt Frauen in der IT, die großartige Arbeit
    > leisten und mit denen ich gerne zusammenarbeite. Aber von denen findet man
    > nicht genug um eine Frauenquote von 50% zu erreichen.
    > 2.) Teilzeitmodel: Jeder Mitarbeiter in Teilzeit ist durch den erhöhten
    > Koordinations und Kommunikationsaufwand eine Belastung fürs Team.
    > Teilzeitmodele können in kleineren Projekten für verschiedene Projektrollen
    > die nur von einer Person besetzt sind (Projekt-Owner,
    > Anforderungsmanagement, Projektleitung) ganz gut funktionieren. Aber bei
    > Tätigkeiten die von einem ganzen Team durchgeführt werden, bedeutet eine
    > Teilzeittätigkeit einzelner Personen immer eine zusätzliche Belastung der
    > restlichen Teammitglieder und eine Übernahme der Aufgaben durch andere.

    Ich stimme mit dir zwar klar überein das Frauenquote in den Wind geschossen gehört und das nichts in einem vernünftigem Unternehmen zu suchen hat - hier sollte klar nach können eingestellt werden - aber selbst ich, der dem ganzen massiv kritisch gegenüber steht und Frauenquote abschaffen würde findet es seltsam das du extern behauptest das die Männer da wohl alle durchschleppen. Selbst wenn sich dieses Unternehmen als IT-Unternehmen zeigt, müssen nicht 99% aller Mitarbeiter erst einmal Entwickler sein. Das 50% deiner Mitarbeiter Frauen sind ist schon allein deswegen nicht seltsam. Kann es vielleicht einfach sein das mehr fähige Frauen dort aufgetaucht sind weil diesem Unternehmen bei Elternzeit und Schwangerschaft nicht sofort die Haare zu berge stehen wie 95% aller anderen Unternehmen in denen Schwangerschaft kurzsichtig lediglich verlorenes Geld bedeutet? Ich bin Gott sei dank keine Frau und muss mich deshalb mit diesen Problemen nicht rumschlagen - aber würde dann natürlich auch ein solch flexibles Unternehmen aufsuchen, oh wunder.

    Dazu finde ich deine Einstellung zu Teilzeitarbeit krankhaft eingeschränkt.
    Du gehst offensichtlich davon aus das eine Teilzeitkraft in einem Projekt so viel schaffen sollte wie eine Vollzeitkraft - was sie nicht schaffen kann und deshalb alle anderen Mehrarbeit bekommen.
    Humbug, denn eine vernünftige Planung grenzt das komplett aus. Vernünftig geplant bekommst du deine Aufgabe die 40 Stunden die Woche erfordert und die Teilzeitkraft eben 20 Stunden. Und das Projekt war auf 60 geplant. Und gerade dieses Unternehmen wirkt mir so, als würde es ganz sicher nicht nur wie "Wir brauchen 5 Mann, teilt 5 Mann ein" planen.

    Wenn dir dein Unternehmen nicht gefällt wechsel es lieber, anstatt hier Lücken zu finden die du dir an den Haaren herbei ziehen musst.

  4. Re: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: Dino13 31.10.18 - 13:30

    Danke für den Text, ich wollte gerade etwas sehr ähnliches selber schreiben.

  5. Re: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: Eisboer 31.10.18 - 13:45

    Hahahahahahahaha....

    Da schreibt eine Firma, dass sie sehr erfolgreich arbeitet und immer weiter wächst und die Machos von Golem beschweren sich über deren angeblicher Frauenquote und dass das ja der Beweis dafür wäre, dass die Firma ineffizient ist.

    Hahahahahahahaha....!

    Edit: Für den Fall, dass jemand meinen Beitrag als Trollversuch sieht und auf den Bolzplatz schicken möchte. Lest euch nochmal dieses Zitat vom OP durch: "mit Zwang Frauen bei der Einstellung bevorzugt und dann von den den Männern durchgeschleppt werden"



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.10.18 13:49 durch Eisboer.

  6. Re: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: bmaehr1 31.10.18 - 13:57

    Es geht in dem Artikel im IT-Jobs, IT-Mitarbeiter,... Dass da Buchhalung, Personalmanagement, Marketing, Call-Center usw nicht dazugehört sollte klar sein. Und falls das doch hinzugerechnet wurde, sollte von einem Journalisten äh pardon Journalistin diese Falschetikitierung ganz klar kritisiert werden.

    Natürlich bekommt eine Teilzeitkraft nur entsprechend ihrer Stundenanzahl Aufgaben. Das funktioniert auch in der Theorie wunderbar, wenn sie keinerlei Abhängigkeit hat und die Aufgabe zu 100% fehlerfrei erledigt wird.
    In der Praxis treten aber trotzdem an den Tagen wo die Teilzeitkraft frei hat Fragen auf. Oder es muss was früher fertig werden. Oder es werden Bugs gefunden und müsden schnell behoben werden. Oder ein Kunde braucht dazu Informationen. Oder es tritt ein Problem in Produktion auf. Oder man braucht Urlaubsvertretungen.

  7. Re: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: schachbr3tt 31.10.18 - 14:07

    bmaehr1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > In der Praxis treten aber trotzdem an den Tagen wo die Teilzeitkraft frei
    > hat Fragen auf. Oder es muss was früher fertig werden. Oder es werden Bugs
    > gefunden und müsden schnell behoben werden. Oder ein Kunde braucht dazu
    > Informationen. Oder es tritt ein Problem in Produktion auf. Oder man
    > braucht Urlaubsvertretungen.

    Also wenn ich sehe, wie häufig aus der IT jemand rauchen geht, sich nen Kaffee zieht und dann am Automaten noch mit Kollegen faselt, krank ist oder bei 3 nicht einen Satz gerade schreiben kann und der Kunde deswegen zigmal nachfragen muss, da sind Halbtagskräfte das geringste Problem.

    Und Frauen sind erst Recht kein Problem in der IT.

  8. Re: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: PiranhA 31.10.18 - 14:10

    bmaehr1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1.) 50% Frauenquote: Ein Unternehmen das nach Quote statt nach Fähigkeiten
    > einstellt ist ein No-Go. Und eine so hohe Frauenquote bei einer
    > durchschnittlichen Frauenquote von 10% in der IT heißt, dass die mit Zwang
    > Frauen bei der Einstellung bevorzugt und dann von den den Männern
    > durchgeschleppt werden.

    Wie kommst du denn darauf? Gerade bei solch kleinen Unternehmen ist das doch sehr gut möglich. Und Frauen in der IT lockt ein hoher Frauenanteil eben auch an. Der Frauenanteil hängt auch stark von den Tätigkeiten ab. Die klassische IT-Abteilung ist vermutlich schon outgesourct. Im Produktgeschäft gibt es zudem auch nicht nur Entwickler. Gerade bei der Projektleitung, Produkt-Management, oder angrenzenden Tätigkeiten wie Lokalisierung und Design gibt es viele Frauen.

    > 2.) Teilzeitmodel: Jeder Mitarbeiter in Teilzeit ist durch den erhöhten
    > Koordinations und Kommunikationsaufwand eine Belastung fürs Team.
    > Teilzeitmodele können in kleineren Projekten für verschiedene Projektrollen
    > die nur von einer Person besetzt sind (Projekt-Owner,
    > Anforderungsmanagement, Projektleitung) ganz gut funktionieren. Aber bei
    > Tätigkeiten die von einem ganzen Team durchgeführt werden, bedeutet eine
    > Teilzeittätigkeit einzelner Personen immer eine zusätzliche Belastung der
    > restlichen Teammitglieder und eine Übernahme der Aufgaben durch andere.

    Also das ist Quatsch par excellence. Aufgaben werden nach Aufwandsstunden verteilt und ob das 40h Paket in zwei Wochen erledigt ist oder in einer, macht bei halbwegs gescheiter Planung null Unterschied.
    Bei so einer Einstellung wundert es mich auch nicht, dass bei euch der Frauenanteil so gering ist. Bei uns arbeiten selbst einige männliche Führungskräfte in Teilzeit, weil sie mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen.

  9. Re: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: schachbr3tt 31.10.18 - 14:18

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also das ist Quatsch par excellence. Aufgaben werden nach Aufwandsstunden
    > verteilt und ob das 40h Paket in zwei Wochen erledigt ist oder in einer,
    > macht bei halbwegs gescheiter Planung null Unterschied.
    > Bei so einer Einstellung wundert es mich auch nicht, dass bei euch der
    > Frauenanteil so gering ist. Bei uns arbeiten selbst einige männliche
    > Führungskräfte in Teilzeit, weil sie mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen
    > wollen.

    Exakt.

  10. Re: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: PiranhA 31.10.18 - 14:19

    bmaehr1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht in dem Artikel im IT-Jobs, IT-Mitarbeiter,... Dass da Buchhalung,
    > Personalmanagement, Marketing, Call-Center usw nicht dazugehört sollte klar
    > sein. Und falls das doch hinzugerechnet wurde, sollte von einem
    > Journalisten äh pardon Journalistin diese Falschetikitierung ganz klar
    > kritisiert werden.

    Dass bei der genannten Quote alle Mitarbeiter des Unternehmens berücksichtigt werden, versteht sich doch von selbst. Sonst würde man das entsprechend eingrenzen. Und wenn man sich mal die 9 offenen Stellen anschaut, sollte eigentlich klar sein, dass ein hoher Frauenanteil dort durchaus realistisch ist. 7 von den 9 dürften eine ausreichend große Anzahl von Frauen ansprechen.

  11. Aha, noch ein Vorteil bei Projektron

    Autor: demon driver 31.10.18 - 14:27

    bmaehr1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich klingen die Arbeitsbedingungen bei Projektron erstmal schlecht:
    > 1.) 50% Frauenquote [...]

    Sehr gut! Nicht nur, dass inzwischen als gegeben gelten darf, dass Diversität im Sinne von hohen Anteilen tendenziell unterrepräsentierter Gruppen sowohl Arbeitsumfeld als auch Produktivität verbessern können – wenn dadurch Maskulisten, Antifeministen und andere reaktionäre Aufwiegler abgeschreckt werden, ist es nochmals umso besser, das wirkt sich unmittelbar positiv auf die Arbeitsatmosphäre in einem Unternehmen aus, besonders dort.

    Mal ganz abgesehen davon, dass die "Verwechslung" von "Anteil" (Artikel) und (Zwangs-) "Quote" (bmaehr1) auch kein Hinweis auf besondere fachliche Qualifikationen ist, denn solchen Fehlleistungen liegt notwendig ein elementarer Mangel an gedanklicher Sorgfalt zugrunde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.10.18 14:30 durch demon driver.

  12. Re: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: dermamuschka 31.10.18 - 14:38

    Eisboer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hahahahahahahaha....
    >
    > Da schreibt eine Firma, dass sie sehr erfolgreich arbeitet und immer weiter
    > wächst und die Machos von Golem beschweren sich über deren angeblicher
    > Frauenquote und dass das ja der Beweis dafür wäre, dass die Firma
    > ineffizient ist.
    >
    > Hahahahahahahaha....!
    >
    > Edit: Für den Fall, dass jemand meinen Beitrag als Trollversuch sieht und
    > auf den Bolzplatz schicken möchte. Lest euch nochmal dieses Zitat vom OP
    > durch: "mit Zwang Frauen bei der Einstellung bevorzugt und dann von den den
    > Männern durchgeschleppt werden"


    danke.
    ich wollte grade sagen.
    wenn die frauen alle so schlecht sind in dem unternehmen, dürfte es dieses doch schon längst nicht mehr geben. Sowas würde doch dann der Markt regeln

  13. Re: Aha, noch ein Vorteil bei Projektron

    Autor: Shoopi 31.10.18 - 15:12

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bmaehr1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Für mich klingen die Arbeitsbedingungen bei Projektron erstmal schlecht:
    > > 1.) 50% Frauenquote [...]
    >
    > Sehr gut! Nicht nur, dass inzwischen als gegeben gelten darf, dass
    > Diversität im Sinne von hohen Anteilen tendenziell unterrepräsentierter
    > Gruppen sowohl Arbeitsumfeld als auch Produktivität verbessern können
    > – wenn dadurch Maskulisten, Antifeministen und andere reaktionäre
    > Aufwiegler abgeschreckt werden, ist es nochmals umso besser, das wirkt sich
    > unmittelbar positiv auf die Arbeitsatmosphäre in einem Unternehmen aus,
    > besonders dort.
    >
    > Mal ganz abgesehen davon, dass die "Verwechslung" von "Anteil" (Artikel)
    > und (Zwangs-) "Quote" (bmaehr1) auch kein Hinweis auf besondere fachliche
    > Qualifikationen ist, denn solchen Fehlleistungen liegt notwendig ein
    > elementarer Mangel an gedanklicher Sorgfalt zugrunde.

    Da Schneide ich, trotz meiner Verteidigung des Frauenanteils in der Firma wieder ein:
    Bitte nicht mit diesem Unfug ala "Diversität" und "unterrepräsentierte Gruppen" anfangen, das ist ja schrecklich. Dieses dämliche Gedankengut ist genau das, weshalb es überhaupt "Maskulisten, Antifeministen und andere reaktionäre Aufwiegler" gibt, mein Gott. Lehrt den Kindern Respekt mit allen Menschen und keinen Unfug ala "Ein Unternehmen ist nur gut wenn es 87% Blauäugige Liladrachen gibt, den die werden nicht genug repräsentiertet.". Damit bist du trotz deines gehobenen Schreibstils nicht besser als der Threadersteller.

  14. Re: Aha, noch ein Vorteil bei Projektron

    Autor: throgh 31.10.18 - 15:20

    Ähm, nur wenn man jetzt Problemstellungen benennt oder besser gesagt in dem Falle wieder nicht benennen will lösen sie sich eben nicht von allein. Das Problem ist auch: Derlei Einstellungen - genannt Ellenbogenmentalität - hat sich bereits in verschiedenen Gruppen wie auch Unternehmenskulturen eingebettet und wird sich auch nicht einfach dadurch verflüchtigen. Selbst wenn Kinder nun wieder mehr Respekt und Miteinander gezeigt wird: Wie hoch ist dann der Anteil derer, die genau das Gegenteil davon predigen? All das toxische Gedankengut existiert schon weitaus länger und zeigt nunmehr relativ offen sein Antlitz. Das löst sich nur, wenn man darüber spricht und es auch offen benennt respektive kritisiert. Alles Andere ist der offenkundige Versuch autokratisches Gedankengut bei den Kritikern und Kritikerinnen zu unterstellen während wirkliche Autokraten sich darüber köstlich amüsieren und weitermachen. Anders formuliert: Entsolidarisierung bevor überhaupt mehr passieren konnte! Typischer Diskurs dieser Tage und genau da sehe ich die Kritik tatsächlich bei dir, nicht bei demon driver. Wie wäre es einfach mit einer gemeinsamen Spiegelung gesellschaftlicher Probleme? Eigene Privilegien heraus arbeiten und entsprechend weiter Anderen ermöglichen? Aber natürlich muss erst einmal eine Runde verbal eine Unterstellung getätigt werden statt nachzufragen. Eine Annahme wird getroffen, Schublade geöffnet und fertig. Oder lese ich das falsch? Eine Gesellschaft funktioniert nun einmal nicht nach deterministischen Grundsätzen getreu "Erhöhe den respektvollen Umgang und Alles löst sich auf!". Das Gegenteil ist der Fall: Die Wehrhaftigkeit entsprechender Strukturen steigt entsprechend proportional und noch weitere Überzeugungen zeigen sich erst dann konkreter. Daran muss gearbeitet werden und der erste Schritt ist nun einmal Kritik. Sie zu verschweigen ist nicht hilfreich!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.10.18 15:24 durch throgh.

  15. Re: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: a user 31.10.18 - 17:36

    schachbr3tt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bmaehr1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > In der Praxis treten aber trotzdem an den Tagen wo die Teilzeitkraft
    > frei
    > > hat Fragen auf. Oder es muss was früher fertig werden. Oder es werden
    > Bugs
    > > gefunden und müsden schnell behoben werden. Oder ein Kunde braucht dazu
    > > Informationen. Oder es tritt ein Problem in Produktion auf. Oder man
    > > braucht Urlaubsvertretungen.
    >
    > Also wenn ich sehe, wie häufig aus der IT jemand rauchen geht, sich nen
    > Kaffee zieht und dann am Automaten noch mit Kollegen faselt, krank ist oder
    > bei 3 nicht einen Satz gerade schreiben kann und der Kunde deswegen zigmal
    > nachfragen muss, da sind Halbtagskräfte das geringste Problem.
    >
    > Und Frauen sind erst Recht kein Problem in der IT.

    Muss ja schlimm bei euch sein. Das ist aber nicht normal.
    Ein großer Anteil an Teilzeitkräften ist da um Welten schlimmer, außer es ist offenbar wie bei euch ohnehin schon so mies bestellt.

  16. Re: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: a user 31.10.18 - 17:41

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bmaehr1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > 2.) Teilzeitmodel: Jeder Mitarbeiter in Teilzeit ist durch den erhöhten
    > > Koordinations und Kommunikationsaufwand eine Belastung fürs Team.
    > > Teilzeitmodele können in kleineren Projekten für verschiedene
    > Projektrollen
    > > die nur von einer Person besetzt sind (Projekt-Owner,
    > > Anforderungsmanagement, Projektleitung) ganz gut funktionieren. Aber bei
    > > Tätigkeiten die von einem ganzen Team durchgeführt werden, bedeutet eine
    > > Teilzeittätigkeit einzelner Personen immer eine zusätzliche Belastung
    > der
    > > restlichen Teammitglieder und eine Übernahme der Aufgaben durch andere.
    >
    > Also das ist Quatsch par excellence. Aufgaben werden nach Aufwandsstunden
    > verteilt und ob das 40h Paket in zwei Wochen erledigt ist oder in einer,
    > macht bei halbwegs gescheiter Planung null Unterschied.
    Nein, das ist Quatsch. Das macht selbstverständlich einen riesen Unterschied. Neben dem erhöten administrativen Aufwand (mehr Leute sind zu verwalten für die gleiche Summe an Arbeitsstunden) muss auch mehr kommuniziert werden und mit mehr Leuten.
    Dann kommen noch Wartezeiten für diejeningen, die arbeiten während der andere dies nicht tut.

    Ähnliche Probleme sind doch auch bekannt aus Zusammenarbeiten über verschiedene Zeitzonen hinweg, besonders Übersee.

    Es ist zwar nicht so, dass man das nicht handhaben kann, aber selbstverständlich erzeugt das einen größeren Aufwand und neue Probleme.
    > Bei so einer Einstellung wundert es mich auch nicht, dass bei euch der
    > Frauenanteil so gering ist. Bei uns arbeiten selbst einige männliche
    > Führungskräfte in Teilzeit, weil sie mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen
    > wollen.

    Das kann man ja machen, aber zu behaupten es mache keinen Unterschied ist in diesem Thread der mit Abstand größte Quatsch.

  17. Re: Aha, noch ein Vorteil bei Projektron

    Autor: Anonymer Nutzer 31.10.18 - 18:01

    > Antifeministen

    Was den heutigen Feminismus angeht (Stufe 3 bzw. YouTube-Feminismus) da zähle ich mich ebenfalls inzwischen zu diesen "Antifeministen".

    Frauen zu Opfern zu erziehen hat mit Emanzipation wenig zu tun.

    Mansplaining und Manspreading "erfinden" und sich dann bei jedem Versuch, in der Realität dagegen anzukämpfen, bis aufs Blut blamieren.

    Hier mal zwei extreme Beispiele vom heutigen "Feminismus":
    https://www.youtube.com/watch?v=zwdmPnJDvp0

    https://www.youtube.com/watch?v=ChVuY2Oh77g

    Und als Bonbon:
    https://www.youtube.com/watch?v=NQglZPVmoo8

  18. Re: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: Frotty 31.10.18 - 18:01

    Puh, der OP ist zwar überspitzt formuliert, die Methoden der Angreifer hier im thread aber noch peinlicher.
    Es sollte jedem klar sein, dass es sich schlicht um ein statistisches Problem handelt. Gehen wir von einem 90/10 mann/frau split aus. Fakt ist, dass sich locker nur 50% oder weniger der Info Studenten/Absolventen freizeitlich mit Informatik bzw. Entwicklung beschäftigen. Die gibt es sowohl weiblich als auch männlich, quasi ohne Unterschied.
    Die größere Masse der männlichen Bewerber sorgt aber dafür, dass man sich einen kompetenten aussuchen kann, während man bei 1-2 weiblichen Bewerbern wenig Auswahl hat. Zwingt man sich jetzt eine frauenquote auf, besetzt man die Stelle entweder gar nicht, oder halt unterqualifiziert. IMHO geht es hier exakt nur um Folgen dieses Zwanges.

  19. Re: Aha, noch ein Vorteil bei Projektron

    Autor: throgh 31.10.18 - 18:48

    Klasse, als wären Videos auf Plattformen wie YouTube auf einmal wissenschaftliche Dissertationen oder klare Quellen. Der "heutige Feminismus" ist dann konkret was? Eine homogene Bezeichnung mit klarem Weltbild? Das Gegenteil ist der Fall: Dahinter stehen viele verschiedene Haltungen. Manche davon sicherlich zu diskutieren. Andere wiederum sehr deutlich, stringent und bewundernswert. So wie Vieles in unserer Welt: Bunt und beileibe nicht einfach singulär. Was dagegen aber singulär ist: Die steten ABER-Argumentationen und Herleitungen, um den Diskurs weiter zu schmälern. Dann untermalt mit entsprechend fragwürdigen Quellen, wo "Jemand" was auch immer getan hat und damit ein wie auch immer gearteter Bezug zu einem konkreten Thema hergestellt werden soll. Sinnvoll? Nein. Hilfreich? Auch nicht wirklich. Aber definitiv das Eine: Eine Reduktion des Problems, eine Marginalisierung und Entsolidarisierung gleichermaßen.

  20. Re: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Projektron

    Autor: throgh 31.10.18 - 18:55

    Hmm, die Methoden der Kritiker hier - zu denen ich mich ebenso zähle - ist einfach wie schlicht das Aufgreifen einer Ermahnung zum Diskurs. Fakt ist nun einmal ebenso, dass die Problemstellungen größer sind. Ob nunmehr durch einen Zwang zu lösen oder nicht: Fragwürdig. Aber ändert sich dann durch Freiwilligkeit etwas? Werden Rollenbilder aufgebrochen? Beginnt man mit einem gesamtgesellschaftlichen Diskurs? In Teilen, aber mehr als deutlich zeigen hier genügend Teilnehmer genau das Gegenteil davon mit ihren artikulierten Vorurteilen und den Vorwürfen von Zwängen. Das entsprechend zu artikulieren und zu hinterfragen ist neuerdings "peinlich"? Sagt auch so Einiges aus.

    Und wir könnten sehr gerne damit beginnen zu "zählen" wo sich Frauen direkt für einen anderen Berufszweig entscheiden, weil ihnen gesellschaftlich entsprechende Rollenbilder vermittelt werden statt ihnen Freiräume zu geben. Zahlen dürften aber letztendlich einzig nur Schätzwerte sein. Ändert nur ebenso wenig am Kernproblem des sog. "Wettbewerbs" und dem weiterhin festgesetzten Bildnis der "Frau" allgemein. Aber letztendlich wäre es der beste Weg, wenn sich Frauen selbst zu Worte melden. Nur wird das eben nicht geschehen, wenn hier wieder irgendwelche YouTube-Videos als Quellen für den sog. "modernen Feminismus" geteilt werden. Das wiederum ist tatsächlich peinlich und die Argumentation des Threaderstellers wiederum ist einfach nur eine Bankrotterklärung hinsichtlich der gesellschaftlichen Diversität. Aber nun ja!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.10.18 19:05 durch throgh.

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