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Zeit&Kosten für Fortbildung einberechnen!

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  1. Zeit&Kosten für Fortbildung einberechnen!

    Autor: Phydeaux70 27.08.21 - 13:20

    Bin nicht in der IT Branche, aber eine eher generische Ergänzung

  2. Re: Zeit&Kosten für Fortbildung einberechnen!

    Autor: Cerdo 27.08.21 - 17:20

    Außerdem für Urlaub und Krankheitstage. Auch die muss man bezahlen (bzw. Geld dafür zurück legen).

  3. Re: Zeit&Kosten für Fortbildung einberechnen!

    Autor: scrumdideldu 27.08.21 - 17:45

    Such Dir spannende Projekte. Dann braucht man keine Schulungen belegen. Ich lerne seit 20 Jahren "on the jobs" und fahre damit sehr gut!

    Das ist ja gerade der Vorteil als Freiberufler. Du machst nicht 30 Jahre den gleichen Job. Und selbst wenn Du für irgendwas bestimmtes angeheuert wirst gab es bei mir in den Projekten immer die Möglichkeit dort auch etwas neues zu machen und das dann direkt By-Doing zu erlernen. Und das ist allemal mehr wert als sich 3 oder 4 Tage wo reinzusetzen.

  4. Re: Zeit&Kosten für Fortbildung einberechnen!

    Autor: superdachs 27.08.21 - 18:45

    scrumdideldu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Such Dir spannende Projekte. Dann braucht man keine Schulungen belegen. Ich
    > lerne seit 20 Jahren "on the jobs" und fahre damit sehr gut!
    >
    > Das ist ja gerade der Vorteil als Freiberufler. Du machst nicht 30 Jahre
    > den gleichen Job. Und selbst wenn Du für irgendwas bestimmtes angeheuert
    > wirst gab es bei mir in den Projekten immer die Möglichkeit dort auch etwas
    > neues zu machen und das dann direkt By-Doing zu erlernen. Und das ist
    > allemal mehr wert als sich 3 oder 4 Tage wo reinzusetzen.

    Naja manchmal ist es aber durchaus sinnvoll auch das ein oder andere Zertifikat zu haben. Die Kosten mit einzuberechnen macht also auf jeden Fall Sinn. Es ist ja nicht das Ziel auf Teufel komm raus billiger als eine Dienstleistung bei einem Unternehmen zu sein. Ich würde sogar sagen wenn man sinnvoll rechnet wird man als Freelancer deutlich höhere Preise aufrufen müssen. Dafür kann man halt dann auch deutlich intensiver am Projekt arbeiten.

  5. Re: Zeit&Kosten für Fortbildung einberechnen!

    Autor: waterwalker 27.08.21 - 19:25

    Eine Kombination aus den genannten Bereichen ist meist sinnvoll.

    Die Herstellerschulung für GRundlagen und die "Philosophie" zu verstehen (Warum macht der Hersteller das so und nicht anders, Wie hängen die einzelnen Komponenten zusammen etc.)

    Lernen beim Kunden, wie setzt er die Technik ein, was unterscheidet das Design vom "Hersteller Standard". Das Lernen beim Kunden beschränkt sich dann aber meist auf das Umgebungswissen und die Besonderheiten

    Dazu ein eigenes kleines Lab, um Sachen zu Probieren, virtuell oder in HW

    Das ausschließliche Learning by Doing beim Kunden kann auch schnell dazu führen, das ich mich mit der Installation in dem einen Szenario zwar auskenne, aber beim neuen Kunden wieder bei fast Null anfangen muss. Und wie will man den Kunden sinnvoll beraten, wenn man alles was man weiß über ein Produkt, beim Kunden selber gelernt hat? Da ist man meist dann in der einfachen Admin Tätigkeit dann gefangen, die jeder IT Affine in wenigen Tagen erlernen kann und man keine richtige Abgrenzung und USPs hat

    Man muss sich als Freelancer auch einen USP suchen, der einen Ausmacht und mit dem man sich Verkaufen kann und Sattelfest in dem Produkt ist. In einigen Interviews hätte ich sonst sehr alt ausgesehen.

  6. Re: Zeit&Kosten für Fortbildung einberechnen!

    Autor: uschatko 27.08.21 - 19:30

    scrumdideldu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Such Dir spannende Projekte. Dann braucht man keine Schulungen belegen. Ich
    > lerne seit 20 Jahren "on the jobs" und fahre damit sehr gut!

    Daumen hoch und vollste Zustimmung. Schulung und Zertifizierung habe ich 1998/99 gemacht, seitdem nicht mehr. Würde mir auch die Zeit fehlen.

  7. Re: Zeit&Kosten für Fortbildung einberechnen!

    Autor: uschatko 27.08.21 - 19:35

    waterwalker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Man muss sich als Freelancer auch einen USP suchen, der einen Ausmacht und
    > mit dem man sich Verkaufen kann und Sattelfest in dem Produkt ist. In
    > einigen Interviews hätte ich sonst sehr alt ausgesehen.

    Nein, denn ich verkaufe meinen Kunden keine Produkte. Ich verkaufe mein Wissen und meine Arbeitskraft, das beinhaltet meine Erfahrungen. Und wenn ich mit Produkten gute oder schlechte Erfahrungen gemacht habe sage ich das. Aber das sind auch ganz seltene Vorfaälle in 90% der Einsätze sind die Produktentscheidungen schon lange gefallen, da geht es eher darum ob man das kennt oder nicht kennt, die Einführung/Migartion/Betrieb begleiten kann oder nicht. Das macht der Freelancer und nichts verkaufen oder beraten, die Zeiten sind lange vorbei. Oder man hat nur kleine Krauter als Kunden, aber da macht man sich fertig auf lange Sicht gesehen.

  8. Re: Zeit&Kosten für Fortbildung einberechnen!

    Autor: waterwalker 27.08.21 - 19:57

    uschatko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > waterwalker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Man muss sich als Freelancer auch einen USP suchen, der einen Ausmacht
    > und
    > > mit dem man sich Verkaufen kann und Sattelfest in dem Produkt ist. In
    > > einigen Interviews hätte ich sonst sehr alt ausgesehen.
    >
    > Nein, denn ich verkaufe meinen Kunden keine Produkte. Ich verkaufe mein
    > Wissen und meine Arbeitskraft, das beinhaltet meine Erfahrungen. Und wenn
    > ich mit Produkten gute oder schlechte Erfahrungen gemacht habe sage ich
    > das. Aber das sind auch ganz seltene Vorfaälle in 90% der Einsätze sind
    > die Produktentscheidungen schon lange gefallen, da geht es eher darum ob
    > man das kennt oder nicht kennt, die Einführung/Migartion/Betrieb begleiten
    > kann oder nicht. Das macht der Freelancer und nichts verkaufen oder
    > beraten, die Zeiten sind lange vorbei. Oder man hat nur kleine Krauter als
    > Kunden, aber da macht man sich fertig auf lange Sicht gesehen.

    Sorry, dann weißt du aber nicht, was ein USP ist

    Dein Wissen zu einem Produkt/Hersteller oder wenigen Produkten/Herstellern ist dein USP. Allerdings kann man ein tiefes Know-How nur für wenige Produkte haben. Sonst kratzt man nur Oberflächlich an den Möglichkeiten oder ist bei den ersten Ernsthaften Problemen raus

    Und wenn man als Freelancer seinen Job ernst nimmt, dann berät man seinen Kunden auch und schwimmt nicht nur mit der Masse mit. Es gibt auch Freelancer, die den Kunden für eine bevorstehende Mirgration beraten, ihm Möglichkeiten für Designs aufzeigen, einen Auswahlkatalog für den zukünftigen Hersteller/Lieferanten der Lösung erarbeiten und dann die Migration leiten. Alles ohne ein ein Hersteller-Produkt zu verkaufen, sondern sein Wissen einzubringen. Und auch wenn die Entscheidung für ein Produkt davor schon gefallen ist, so sind bei der Migration oder Integration oft tiefgreifendes Wissen notwendig und das bekommt man halt nur schwer über "learning-by-doing"

    Ich mache das so seit 20 Jahren und kann mich vor Aufträgen nicht mehr Retten und bin auf Monate gebucht, teils sogar für mehr als 12 Monate (plus Verlängerungen) und das nicht bei "kleinen Krautern" wie du sie nennst, sondern bei Enterprise Firmen mit Milliarden Umsätzen und mehreren 10.000 Angestellten

    Letzendlich kommt es auch immer auf den Bereich drauf an und es muss immer Leute für die normalen/einfachen Tätigkeiten geben und die Leute für die Design/Komplexeren Themen. Für jeden gibt es eine Lücke. Wenn du deine so gefunden hast, ist es doch gut für dich.

    Aber dann sage halt nicht, das reicht und mehr braucht man nicht, weil das ist dann nur deine Sichtweise.

  9. Re: Zeit&Kosten für Fortbildung einberechnen!

    Autor: uschatko 27.08.21 - 23:27

    waterwalker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Letzendlich kommt es auch immer auf den Bereich drauf an und es muss immer
    > Leute für die normalen/einfachen Tätigkeiten geben und die Leute für die
    >

    Ohh Ihre Hoheit, ich bitte um Entschuldigung das ich erfolgreich einfachste Tätigkeiten durchführe. Dumm das meine Auftraggeber der letzten Jahre das anders sehen, die haben eben keinen Durchblick. Die benötigen sicher den Überfreelancer der denen mal zeigt wie das zu laufen hat.

  10. Re: Zeit&Kosten für Fortbildung einberechnen!

    Autor: Phydeaux70 27.08.21 - 23:57

    Das ist gar nicht mein Punkt. Wie man sich am besten fortbildet (intern extern, was auch immer) mag von Branche zu Branche verschieden sein.
    Zur Berechnung des eigenen Stundenlohns empfehle ich, den Aufwand für die Fortbildung nicht zu unterschlagen. Ich habe es gemacht und weiß, bei welchem Preis ich weniger verdiene, als in meinem letzten Angestelltenjob.
    Du kannst natürlich auch null Stunden ansetzen und als Preisvorteil an deinem Kunden weiterreichen :). Wie du dich letztendlich entscheidest ist dir überlassen. Es gilt schließlich Vertragsfreiheit.

  11. Re: Zeit&Kosten für Fortbildung einberechnen!

    Autor: Phydeaux70 28.08.21 - 00:01

    Urlaub und Krankheitstage einbeziehen finde ich absolut richtig!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.08.21 00:04 durch Phydeaux70.

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