1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › IT-Probleme: Serverausfall legt…

Das nennt sich Industrie 4.0

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Das nennt sich Industrie 4.0

    Autor: lester 17.10.19 - 06:42

    Alles wollen, große Rosinen im Kopf haben, aber dann ist Schluß endlich nicht das nötige Geld da.

    In der Zeit wo nahezu alle unserer "Premium" Hersteller zunehmend von bestehenden Zulieferern auf Billiganbietern wechseln (weil die Marge dann ja höher ist) verwundert mich sowas nicht.
    Die sparen an allen Ecken, aber wollen die Sterne vom Himmel holen.

  2. Re: Das nennt sich Industrie 4.0

    Autor: Tuxraxer007 17.10.19 - 08:52

    IT sind nun mal nicht 100% Ausfall-sicher, das hat nichts mit sparen zu tun.
    Gegen höhere Gewalt kann man die System nicht ohne erheblichen Aufwand absichern und selbst dann bleibt ein Restrisiko.

    Ich kenne mehrere Beispiele, wo auch hochverfügbare System durch Einwirkungen von aussen ausgefallen sind. Bei einem wars ein Kurzschluss in der Hochspannungsunterverteilung der RZ's , der ein komplettes RZ lahmgelegt hat ( und auch etliche HW-Defekte verursacht ).
    Da bringt werder eine Redundanz, noch USV und 12 MegaWatt-NEA etwas - war alles vorhanden.

    Beim anderen mal wurde die Produktions eines Unternehmens durch einen Blitzeinschlag in der Nahcbarschaft lahmgelegt - kompletter Stromausfall im Gewerbegebiet. Die Server sind noch kontrolliert runtergefahren aber das Netzwerk war tot und ohne Computeranbindung lief auch in der Produktions nichts mehr.

  3. Re: Das nennt sich Industrie 4.0

    Autor: RaZZE 17.10.19 - 10:14

    Tuxraxer007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > IT sind nun mal nicht 100% Ausfall-sicher, das hat nichts mit sparen zu
    > tun.
    > Gegen höhere Gewalt kann man die System nicht ohne erheblichen Aufwand
    > absichern und selbst dann bleibt ein Restrisiko.
    >
    > Ich kenne mehrere Beispiele, wo auch hochverfügbare System durch
    > Einwirkungen von aussen ausgefallen sind. Bei einem wars ein Kurzschluss in
    > der Hochspannungsunterverteilung der RZ's , der ein komplettes RZ
    > lahmgelegt hat ( und auch etliche HW-Defekte verursacht ).
    > Da bringt werder eine Redundanz, noch USV und 12 MegaWatt-NEA etwas - war
    > alles vorhanden.
    >
    > Beim anderen mal wurde die Produktions eines Unternehmens durch einen
    > Blitzeinschlag in der Nahcbarschaft lahmgelegt - kompletter Stromausfall im
    > Gewerbegebiet. Die Server sind noch kontrolliert runtergefahren aber das
    > Netzwerk war tot und ohne Computeranbindung lief auch in der Produktions
    > nichts mehr.


    Es kann einfach nicht sein dass die komplette Produktion von Server Hardware abhängt.
    In meinen Augen ist das absolut bescheuert.
    Und ich bin selbst Informatiker. Heißt ich profitiere direkt und indirekt genau von dieser scheiße.

  4. Re: Das nennt sich Industrie 4.0

    Autor: Huanglong 17.10.19 - 11:59

    Es kann immer was schief gehen, Maschinen ohne Computer können auch kaputt gehen und sind von Strom abhängig, Werkzeuge können auch kaputt gehen und sind von Menschen abhängig. Menschen können auch kaputt gehen und sind von Nahrungsmitteln abhängig.

    Schon blöd, wenn die ganze Produktion bei so etwas ausfällt. Aber dieser Aufbau steigert die Effizienz und solange durch diese Effizienzsteigerung mehr eingespart wurde, als der Ausfall kostet, ist alles gut.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.19 12:04 durch Huanglong.

  5. Re: Das nennt sich Industrie 4.0

    Autor: PhelphePhirpht 17.10.19 - 12:06

    RaZZE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tuxraxer007 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Es kann einfach nicht sein dass die komplette Produktion von Server
    > Hardware abhängt.
    > In meinen Augen ist das absolut bescheuert.
    > Und ich bin selbst Informatiker. Heißt ich profitiere direkt und indirekt
    > genau von dieser scheiße.

    Ist ja nicht so, dass das Band nicht mehr läuft oder der Roboter sich nicht mehr dreht.

    Aber wenn man nicht mehr nachschauen kann, auf welchem Stellplatz die Teile stehen, die man für den nächsten Arbeitsschritt braucht, ist da ganz schnell Schicht im Schacht. Und das "Finde Teile nicht" ist gerade mal die absolute Spitze des Eisbergs.

  6. Re: Das nennt sich Industrie 4.0

    Autor: bofhl 17.10.19 - 13:39

    RaZZE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ....
    > Es kann einfach nicht sein dass die komplette Produktion von Server
    > Hardware abhängt.

    Warum nicht? Da auf einem Band mehrere verschiedene Fahrzeuge gebaut werden, weiß nur mehr der Computer, was wann wo wie zusammengehört und teilt dass per zig verschiedenen Anzeigesystemen den Arbeiter mit bzw. werden Roboter gesteuert!

    > In meinen Augen ist das absolut bescheuert.

    Computer benutzen ist bescheuert? Was sonst? Alles auf Zettel verteilen und die Teile von Hand herum schieben lassen und dann montieren... ???

    Dann dürfte so Wagen nicht mehr unter einer halben Millionen zu bekommen sein - und das wäre die billigste Variante!

    > Und ich bin selbst Informatiker. Heißt ich profitiere direkt und indirekt
    > genau von dieser scheiße.

    Ach!

  7. Re: Das nennt sich Industrie 4.0

    Autor: thinksimple 17.10.19 - 13:55

    RaZZE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tuxraxer007 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > IT sind nun mal nicht 100% Ausfall-sicher, das hat nichts mit sparen zu
    > > tun.
    > > Gegen höhere Gewalt kann man die System nicht ohne erheblichen Aufwand
    > > absichern und selbst dann bleibt ein Restrisiko.
    > >
    > > Ich kenne mehrere Beispiele, wo auch hochverfügbare System durch
    > > Einwirkungen von aussen ausgefallen sind. Bei einem wars ein Kurzschluss
    > in
    > > der Hochspannungsunterverteilung der RZ's , der ein komplettes RZ
    > > lahmgelegt hat ( und auch etliche HW-Defekte verursacht ).
    > > Da bringt werder eine Redundanz, noch USV und 12 MegaWatt-NEA etwas -
    > war
    > > alles vorhanden.
    > >
    > > Beim anderen mal wurde die Produktions eines Unternehmens durch einen
    > > Blitzeinschlag in der Nahcbarschaft lahmgelegt - kompletter Stromausfall
    > im
    > > Gewerbegebiet. Die Server sind noch kontrolliert runtergefahren aber das
    > > Netzwerk war tot und ohne Computeranbindung lief auch in der Produktions
    > > nichts mehr.
    >
    > Es kann einfach nicht sein dass die komplette Produktion von Server
    > Hardware abhängt.
    > In meinen Augen ist das absolut bescheuert.
    > Und ich bin selbst Informatiker. Heißt ich profitiere direkt und indirekt
    > genau von dieser scheiße.


    Schon mal ne Automobil-Produktion gesehen?

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  8. Re: Das nennt sich Industrie 4.0

    Autor: John2k 17.10.19 - 14:43

    RaZZE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kann einfach nicht sein dass die komplette Produktion von Server
    > Hardware abhängt.
    > In meinen Augen ist das absolut bescheuert.
    > Und ich bin selbst Informatiker. Heißt ich profitiere direkt und indirekt
    > genau von dieser scheiße.

    Informatiker zu sein, rettet nicht davor, sich nicht auszukennen.
    Simpelstes Beispiel:
    Serveranbindung gekappt -> Materiallisten und Aufträge für Produktion können nicht abgerufen bzw. wieder zurückgespielt werden.
    Was nun? Zettel und Stift rausholen?
    Alle Teile müssen rückverfolgbar montiert werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.19 14:45 durch John2k.

  9. Re: Das nennt sich Industrie 4.0

    Autor: Tet 17.10.19 - 22:14

    Tuxraxer007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne mehrere Beispiele, wo auch hochverfügbare System durch
    > Einwirkungen von aussen ausgefallen sind. Bei einem wars ein Kurzschluss in
    > der Hochspannungsunterverteilung der RZ's , der ein komplettes RZ
    > lahmgelegt hat ( und auch etliche HW-Defekte verursacht ).
    > Da bringt werder eine Redundanz, noch USV und 12 MegaWatt-NEA etwas - war
    > alles vorhanden.

    Ich habe erlebt wie ein einfacher und kurzer Stromausfall ein Rechenzentrum für Stunden lahmgelegt hat und das trotz redundanter Netzversorgung, mächtigen USVs für beide Netze und einem Notstromdiesel. Als der Strom ausfiel sind einfach die Steuergeräte durchgebrannt, weil die zu schaltende Last in einem Kreis zu hoch war (nach dem Ausfall des einen war die Last im anderen Kreis natürlich noch höher). Da hatte man volle Akkus, den Diesel und später sogar wieder Strom aus dem Netz, aber bei den Servern kam nichts an.

  10. Re: Das nennt sich Industrie 4.0

    Autor: cry88 25.10.19 - 12:17

    Tuxraxer007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne mehrere Beispiele, wo auch hochverfügbare System durch
    > Einwirkungen von aussen ausgefallen sind. Bei einem wars ein Kurzschluss in
    > der Hochspannungsunterverteilung der RZ's , der ein komplettes RZ
    > lahmgelegt hat ( und auch etliche HW-Defekte verursacht ).
    > Da bringt werder eine Redundanz, noch USV und 12 MegaWatt-NEA etwas - war
    > alles vorhanden.
    >
    > Beim anderen mal wurde die Produktions eines Unternehmens durch einen
    > Blitzeinschlag in der Nahcbarschaft lahmgelegt - kompletter Stromausfall im
    > Gewerbegebiet. Die Server sind noch kontrolliert runtergefahren aber das
    > Netzwerk war tot und ohne Computeranbindung lief auch in der Produktions
    > nichts mehr.
    Die sind beide nicht hochverfügbar. Wenn müssten sie auf mindestens 2 Standorte verteilt sein. Ein komplettes RZ kann schon mal ausfallen. Zwei gleichzeitig in unterschiedlichen Städten ist dagegen nahezu unmöglich.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Wiesbaden
  2. Stadtwerke München GmbH, München
  3. Time Change GmbH, Berlin
  4. Tecan Software Competence Center GmbH, Mainz-Kastel

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

  1. Siemens: Ingenieure sollten programmieren können
    Siemens
    Ingenieure sollten programmieren können

    Siemens will von Bewerbern Grundkenntnisse in Programmiersprachen, Machine2Machine und im Umgang mit der Cloud. Doch das ist noch nicht alles.

  2. Internet: Aldi Süd bietet Kunden Gratis-WLAN in fast allen Filialen
    Internet
    Aldi Süd bietet Kunden Gratis-WLAN in fast allen Filialen

    Läden und Einkaufszentren sind oft teilweise funkdicht. Das Gratis-WLAN beim Discounter Aldi soll das Problem lösen. Durch die Anzahl der versorgten Filialen wird damit ein großes kostenloses Hotspot-Netz geschaffen.

  3. Google: Chrome 79 warnt vor gehackten Zugangsdaten
    Google
    Chrome 79 warnt vor gehackten Zugangsdaten

    Die aktuelle Version 79 von Chrome warnt Nutzer aktiv vor gehackten Zugangsdaten und fordert dazu auf, diese zu ändern. Außerdem wird der Phishing-Schutz deutlich ausgeweitet.


  1. 14:53

  2. 14:28

  3. 13:54

  4. 13:25

  5. 12:04

  6. 12:03

  7. 11:52

  8. 11:40