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netto oder brutto?

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  1. netto oder brutto?

    Autor: Fozzybär 29.10.14 - 22:30

    Ich denke zwar es ist netto, wirklich gesagt wird es aber nirgends.

    Greetz
    Fozzybär

  2. Re: netto oder brutto?

    Autor: gaym0r 29.10.14 - 22:32

    Fozzybär schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke zwar es ist netto, wirklich gesagt wird es aber nirgends.
    >
    > Greetz
    > Fozzybär

    In der Regel sind solche Angaben brutto.

  3. Re: netto oder brutto?

    Autor: theFiend 29.10.14 - 22:59

    Klar, das netto hängt auch an zu vielen persönlichen Faktoren...

  4. Re: netto oder brutto?

    Autor: Parodontix 29.10.14 - 23:00

    netto, zzgl. Umsatzsteuer., wenn man es, wie üblich, als Umsatz sieht.

    Brutto, wenn man es als Gehaltseinnahme sehen will.

  5. Re: netto oder brutto?

    Autor: theFiend 29.10.14 - 23:02

    Parodontix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brutto, wenn man es als Gehaltseinnahme sehen will.

    Da im Artikel auch Vergleiche zu Festangestellten gezogen werden, muss Brutto gemeint sein...

  6. Re: netto oder brutto?

    Autor: Geistesgegenwart 30.10.14 - 07:45

    Fozzybär schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke zwar es ist netto, wirklich gesagt wird es aber nirgends.
    >
    Freiberufler Stundensätze so wie Sie üblicherweise angegeben werden sind immer BruttoUMSATZ, MwSt kommt noch obendrauf.

    Beim Direktvergleich zu Festanstellungen nicht vergessen dass der Freiberufler keinen bezahlten Urlaub-, Feier- oder Krankentage bekommt, also nur ca. 9-10 Monatsgehälter kassiert. Dazu kommt - bei freiwilliger Versicherung in der Rentenversicherung oder bei arbeitnehmerähnlicher Tätigkeit (d.h. 5/6 der Jahresarbeitszeit für den gleichen Auftraggeber) auch noch der DOPPELTE Rentenversicherungsbeitrag, denn den AG Anteil muss der Freiberufler selbst bezahlen. Ausserdem fallen meistens noch erhebliche Kosten für Fahrt und Hotel an. Dazu kommen dann ggf. noch Kosten für Krankentagegeldversicherung, Berufshaftpflicht usw.

  7. Re: netto oder brutto?

    Autor: barni_e 30.10.14 - 08:45

    Es versteht sich von Selbst, dass Stundensatzangaben immer netto also ohne Umsatzsteuer genannt werden.

    Freiberufler arbeiten fast immer für Unternehmen und nicht für Endverbraucher. Unternehmer interessiert nur der netto-Satz, denn sie sind ja ebenfalls abzugsberechtigt.

  8. Re: netto oder brutto?

    Autor: Geistesgegenwart 30.10.14 - 08:51

    barni_e schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es versteht sich von Selbst, dass Stundensatzangaben immer netto also ohne
    > Umsatzsteuer genannt werden.
    >
    > Freiberufler arbeiten fast immer für Unternehmen und nicht für
    > Endverbraucher. Unternehmer interessiert nur der netto-Satz, denn sie sind
    > ja ebenfalls abzugsberechtigt.

    Ja, aber aufpassen mit den Ausdrücken wenn es um Gehälter geht. Dein Nettostundensatz ist als Freiberufler ja auch gleichzeitig dein Bruttoeinkommen (pro Stunde sofern man nichtsteuerliche Abzüge mit Einbezieht). Der Nettostundensatz ist Netto für den Auftraggeber im Bezug auf Umsatzsteuer - dein Bruttoeinkommen ist Brutto im Bezug auf deine Einkommensteuer.

  9. Re: netto oder brutto?

    Autor: joe-eis 30.10.14 - 09:01

    Du hast Dir die Frage aber nicht richtig überlegt? Freiberufler fordern kein Gehalt ein,
    sondern Honorar. Wenn dir dein Klemptner eine Rechnung stell. fragst'e auch nicht danach...
    Die ist genaus so eine Rechnung, von der Anfahrt, Übernachtung usw., sowie die Steuern abgehen.

  10. Re: netto oder brutto?

    Autor: Ruo 30.10.14 - 10:35

    Geistesgegenwart schrieb:

    > Freiberufler Stundensätze so wie Sie üblicherweise angegeben werden sind
    > immer BruttoUMSATZ, MwSt kommt noch obendrauf.
    >
    Und eben weil die Umsatzsteuer (MwSt gibt es nicht) noch "oben 'drauf" kommt, ist es netto.

  11. Re: netto oder brutto?

    Autor: Geistesgegenwart 30.10.14 - 10:47

    Ruo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geistesgegenwart schrieb:
    >
    > > Freiberufler Stundensätze so wie Sie üblicherweise angegeben werden sind
    > > immer BruttoUMSATZ, MwSt kommt noch obendrauf.
    > >
    > Und eben weil die Umsatzsteuer (MwSt gibt es nicht) noch "oben 'drauf"
    > kommt, ist es netto.

    Glaube wir drehen uns im Kreis oder reden aneinander vorbei. Ob Brutto oder Netto ist betrachtungsabhängig relativ zum Bezug. Genauso wie MwSt, Umsatzsteuer und Vorsteuer. Dein Stundensatz als Freiberufler ist dein brutto EINKOMMEN. Gleichzeitig ist es für den Auftraggeber der netto Preis. Unterschiedliche Namen, für das gleiche Ding, es kommt drauf an wer der Betrachter ist.

  12. Re: netto oder brutto?

    Autor: barni_e 30.10.14 - 10:59

    Geistesgegenwart schrieb:
    > Ja, aber aufpassen mit den Ausdrücken wenn es um Gehälter geht. Dein
    > Nettostundensatz ist als Freiberufler ja auch gleichzeitig dein
    > Bruttoeinkommen (pro Stunde sofern man nichtsteuerliche Abzüge mit
    > Einbezieht). Der Nettostundensatz ist Netto für den Auftraggeber im Bezug
    > auf Umsatzsteuer - dein Bruttoeinkommen ist Brutto im Bezug auf deine
    > Einkommensteuer.

    Bruttoumsatz = alle Umsätze inkl. Ust.
    Bruttoeinkommen = ist doch nur für Angestellte interessant? Mich interessiert nur der Jahresgewinn netto, dann zieht man sich Krankenkasse und Rentenbeiträge ab und hat so einen Vergleich zum Netto eines Angestellten. Sofern ein Vergleich überhaupt möglch ist :) wegen Firmenwagen und vieles mehr...

  13. Re: netto oder brutto?

    Autor: Geistesgegenwart 30.10.14 - 11:25

    barni_e schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bruttoumsatz = alle Umsätze inkl. Ust.
    > Bruttoeinkommen = ist doch nur für Angestellte interessant? Mich
    > interessiert nur der Jahresgewinn netto, dann zieht man sich Krankenkasse
    > und Rentenbeiträge ab und hat so einen Vergleich zum Netto eines
    > Angestellten.

    Naja, für mich ist das "Bruttoeinkommen" auch als Freiberufler interessant weil nur so kann ich das mit einer Festanstellung vergleichen. Wenn du Rente und Krankenkasse abziehst ist es ja schon kein "Bruttoeinkommen" mehr, denn beim Bruttolohn in Festanstellung werden ebenfall noch diese Beiträge abgezogen.

    Klar würde es mehr sinn machen die Nettolöhne zu vergleichen, aber das ist aufgrund der Steuerklassen und familiären Situation dann nicht mehr mit anderen Nettolöhnen vergleichbar.

    Nimm dein Jahresumsatz (ohne Umsatzsteuer natürlich), ziehe Fahrt-, Hotel-, Buchhaltung/Steuerberaterkosten sowie ggf. Berufshaftpflicht & Krankentagegeldversicherung ab, dann kannst du das schon ganz gut mit Bruttolöhnen von Festangestellten vergleichen.

    > Sofern ein Vergleich überhaupt möglch ist :) wegen
    > Firmenwagen und vieles mehr...

    Naja als Freiberufler hast du 1% Regelung oder Fahrtenbuch, genauso wie als Angestellter mit Firmenwagen auch. Hast du weder 1% Regelung noch Fahrtenbuch und nutzt den PKW aus Firmenvermögen privat, begehst du Steuerhinterziehung :) Einzig die MwSt. bei der Anschaffung des PKWs kannst du sparen wenn du es ins Betriebsvermögen aufnimmst.

    Klar, es ergeben sich andere vorteile, wie z.B freie Wahl der Altersvorsorge, freie Wahl der Urlaubstage usw. Das sind "weiche Bestandteile" die man beim vergleich dann mit einem Bruttolohn als Angesteller natürlich mit betrachten muss. Ich vergleiche bei Arbeitgebern ja aber auch nicht immer nur das Gehalt, sondern auch das Umfeld und Tätigkeit.

  14. Re: netto oder brutto?

    Autor: Sammie 30.10.14 - 11:25

    Die meisten Freelancer haben aber auch weder ne feste Arbeitszeiten noch garantierte Arbeit. Da kann mal ne 60h-Woche anfallen, und dann wieder zwei-drei Wochen Ebbe sein. Die hohen Stundenlöhne kompensieren ja meist nur die Aussfallzeiten dazwischen, wo es nichts zu tun gibt. Die 24/7-Workaholics gibts eher selten.

  15. Re: netto oder brutto?

    Autor: DASPRiD 30.10.14 - 12:55

    Sammie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die meisten Freelancer haben aber auch weder ne feste Arbeitszeiten noch
    > garantierte Arbeit. Da kann mal ne 60h-Woche anfallen, und dann wieder
    > zwei-drei Wochen Ebbe sein. Die hohen Stundenlöhne kompensieren ja meist
    > nur die Aussfallzeiten dazwischen, wo es nichts zu tun gibt. Die
    > 24/7-Workaholics gibts eher selten.

    Ich hatte jetzt auch im Oktober nur 20 Stunden pro Woche wegen Budgetplanung vom Kunden. Der Rest vom Jahr war allerdings volle Auslastung, 40 Stunden die Woche. Ich werd mir aber jetzt im November auch mal einen Urlaub gönnen.

  16. Re: netto oder brutto?

    Autor: barni_e 30.10.14 - 13:03

    Arbeitnehmer vs "Selbstständig sein" lässt sich eh nicht vergleichen. Es gibt einfach zu viele Unterschiede, die einen Vergleich unmöglich machen:
    - AN bekommt jedes Jahr gleich viel Geld (oder es wird mal etwas mehr)
    - AN hat geregelte Arbeitszeiten (ich weiß nicht jeder hat...)
    - AN bekommt auch Geld wenn er krank ist
    - AN bekommt Arbeitslosengeld
    - AN bekommt auch Geld, wenn der Chef keine Arbeit für ihn hat :D

    Vorteile von "Selbstständig sein"
    - Wer viel arbeitet, verdient viel mehr (wenn nicht hat man den falschen Stundensatz)
    - Man kann sich seine Hardware und sein Auto selber genehmigen :)
    - Mann muss für seine Spielzeuge auch keine Umsatzsteuer zahlen. Sofern es sich als IT'ler um IT-Hardware handelt - Spielekonsole würde ich jetzt nicht absetzen :)

  17. Re: netto oder brutto?

    Autor: DASPRiD 30.10.14 - 13:14

    barni_e schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sich als IT'ler um IT-Hardware handelt - Spielekonsole würde ich jetzt
    > nicht absetzen :)

    Wieso nicht? Als Programmierer kannst du doch auch Spiele entwickeln, und brauchst dafür Testgeräte ;)

  18. Re: netto oder brutto?

    Autor: dadampa 30.10.14 - 17:05

    barni_e schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Vorteile von "Selbstständig sein"
    > - Wer viel arbeitet, verdient viel mehr (wenn nicht hat man den falschen
    > Stundensatz)
    > - Man kann sich seine Hardware und sein Auto selber genehmigen :)
    > - Mann muss für seine Spielzeuge auch keine Umsatzsteuer zahlen. Sofern es
    > sich als IT'ler um IT-Hardware handelt - Spielekonsole würde ich jetzt
    > nicht absetzen :)

    Gefährliches Halbwissen.
    1. Hardware kann man auch als AN genauso absetzen
    2. Ein Auto per 1% Regel ist teurer als ihn vom Netto zu bezahlen. Das Rechnet sich erst ab einem Neuwagenwert über 50000 und 0 km Arbeitsweg + 40000 Laufleistung je Jahr für Kundenfahrten!
    Firmenwagen ist nur bei eine GmbH mit Fahrtenbuch nützlich. Als FB kann man das knicken.

    Kleine Rechnung Auto kostet 30000.
    = 300,- Leasing + 100,- Versicherung + 20,- Steuer je Monat.
    und jetzt kommt der Hammer
    + 300,- zu Versteuerndes Einkommen + 200,- Netto Eigenanteil
    Das heißt du und die Firma müssen ca 1000,- für das Auto im Monat ohne Sprit, Service, Öl und Reifen hinlatzen.
    Privat kostet dich das selbe Auto privat 400,- ohne Sprit, Service, Öl und Reifen.
    Tipp:
    Dann lieber nen Golf oder Mercedes Diesel gebraucht privat für 8000 und 30 Cent je km absetzen.
    Die besten Consultants mit 1000 Euro Tagesgage fahren alte Mercedesse zum Kunden!!!

    3. Handy für sich und Frau lässt sich als AN Brutto für Netto vom Chef zahlen!!

  19. Re: netto oder brutto?

    Autor: kinderschreck 30.10.14 - 21:22

    Du hast von Steuern überhaupt gar keine Ahnung oder?

    Mal die Rechnung korrigiert:

    Kaufpreis nehmen wir die von Dir vorgeschlagenen 30.000,-- Liste inkl. Mwst. und Kauf für Listenpreis. Lassen wir mal das Leasing Leasing sein und schauen uns das bei einer Nutzung von 4 Jahren mit 120.000km bei ca. 7l Verbrauch und anschließendem Verkauf an. Leasing kommt zu ähnlichen Werten da Du auch dort den Wertverlust genau mit bezahlst.

    Wertverlust in 4 Jahren 17.000 inkl. Mwst.
    Reifenkosten 4x500 = 2000 inkl. Mwst.
    Sprit 4x3000 = 12.000 inkl. Mwst.
    Service und Reparaturen für 4 Jahre / 7 Ölwechsel und Kundendienste 5000 inkl. Mwst.
    Sonstiges (Scheibenwischer, Autowäschen,...) für 4 Jahre 500 inkl. Mwst.
    Versicherung 4x500 = 2000
    Steuer 4x200 = 800
    Geldwerter Vorteil: 4x1%x12 aus 30.000 = 14400
    Davon Umsatzsteuer aus 80% = 2188

    Netto-Kosten als Firma bei 42%zzgl. 5,5%Soli = 44,31%

    Betriebsausgaben:
    - Wertverlust exkl. Mwst. 14285
    - Reifen, Sprit, Reparaturen, Sonstiges exkl. Mwst. 16386
    - Versicherung und Steuer 2800
    Summe: 33471, abzlg. Geldwerter Vorteil 14400 = 19071
    abzlg. Steuerersparnis (8450) bleiben 10620

    Umsatzsteuer:
    - Auf Restwert 2075
    - Auf Geldwerten Vorteil 2188
    Summe: 4263

    Das Auto kostet den Freiberufler in 4 Jahren NETTO 14883. 4 Jahre Grenzsteuersatz von 42% angenommen was bei einem IT-Freiberufler der Fall sein sollte!

    Wäre das Auto privat gekauft worden hätte es genauso einen Wertverlust von 17000 Euro gehabt (aus dem Netto) und dazu noch die Kosten für Versicherung, Steuer, Sprit usw. alles aus dem Netto.

    Jetzt erklär mir mal was daran bei gleichem Auto günstiger ist?

    Abgesehen davon haben die meisten Freiberufler sowieso keine Wahl!

    PKW zu mehr als 50% betrieblich genutzt ist notwendiges Betriebsvermögen. Da gibt es gar keine Wahl. Lediglich bei einer Nutzung zwischen 10 und 50% kann man sich frei entscheiden und bei <10% ist der Wagen zwingend im Privatvermögen.

    Ich fahre meinen Firmenwagen zu 60% geschäftlich und rechne das jedes Jahr durch und ich fahre gut damit den Wagen im Betriebsvermögen zu haben.

    Ich hatte auch in 3 Jahren leider 2 Unfälle und die ganzen Unfallkosten sind damit auch Betriebsausgaben. Damit fällt gleich mal die Umsatzsteuer aus den Reparaturkosten raus und die Kosten selbst sind auch eine Betriebsausgabe und reduzieren sich durch Umsatzsteuer und Steuerersparnis ruck zuck auf die Hälfte.

  20. Re: netto oder brutto?

    Autor: dadampa 31.10.14 - 09:24

    tut mir leid. Ich glaube Sie kennen sich nur zur Hälfte aus.

    mir fehlt der Lohn-Nettoverlust über 4 Jahre. Tatsächlich erhalten Sie bei 1% 300,- mehr Brutto (=Kosten für die Firma), ziehen dann aber 300,- vom Nettolohn = Realverlust von min. 200,- und vergessen Sie die 0,03% je km nicht!!! ausser sie wohnen über der Firma.
    Wenn es Ihre Firma ist tragen Sie die Firmen- als auch Privatkosten.

    Quasi
    ohne Firmenwagen 2000 Netto,- rechts unten auf dem Lohnzettel
    mit Firmenwagen 1800 Netto,- rechts unten auf dem Lohnzettel.

    Zusätzlich hat die Firma extra Aufwand von ca 800,- im Monat. Also reale Gesamtkosten von mindestens 1000,- im Monat für beide. (eher mehr)

    Dagegen setze ich ein privates Fahrzeug mit 8k-10k Wert und 30 Cent je km ansetzen. Ich kenne einige Freiberufler die das so handeln.

    Ich habe das mit 2 Steuerberatern durchgerechnet und so eine Lohnerhöhung von 600,- Brutto durchgeboxt. 4 Jahre Service kosten mich 1400 Euro Brutto. 29*48

    Ich Habe jetzt mit Neuwagen 200 Euro mehr Netto!! Sprit wird Brutto/Netto 30 Cent/km verrechnet durch Wandlung. Die Firma hat insgesamt 150,- weniger Ausgaben je Monat siehe Kostenrechnung.

    Ihre Nebenkostenaufstellung entspricht eher einem 60000 BMW als einem 30000 Skoda oder A Klasse. 4*500 Euro heißt 160000 km in 4 Jahren?!? Dann ist die Wertminderung auch bei mehr als 17000, also mehr Kosten für die Firma. Bei mir waren es genau 8 Tsd Verkaufswert (Oktavia 2007-2011) also 20000 Wertverlust nach 4 Jahren 170000 km.

    Fahrtenbuch ist auch nur so lange schön und günstig bis die Prüfer den größten Teil verwerfen und man mehrere Tsd Euro nachzahlen darf.



    kinderschreck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast von Steuern überhaupt gar keine Ahnung oder?
    >
    > Mal die Rechnung korrigiert:
    >
    > Kaufpreis nehmen wir die von Dir vorgeschlagenen 30.000,-- Liste inkl.
    > Mwst. und Kauf für Listenpreis. Lassen wir mal das Leasing Leasing sein und
    > schauen uns das bei einer Nutzung von 4 Jahren mit 120.000 km bei ca. 7l
    > Verbrauch und anschließendem Verkauf an. Leasing kommt zu ähnlichen Werten
    > da Du auch dort den Wertverlust genau mit bezahlst.
    >
    > Wertverlust in 4 Jahren 17.000 inkl. Mwst.
    > Reifenkosten 4x500 = 2000 inkl. Mwst.
    > Sprit 4x3000 = 12.000 inkl. Mwst.
    > Service und Reparaturen für 4 Jahre / 7 Ölwechsel und Kundendienste 5000
    > inkl. Mwst.
    > Sonstiges (Scheibenwischer, Autowäschen,...) für 4 Jahre 500 inkl. Mwst.
    > Versicherung 4x500 = 2000
    > Steuer 4x200 = 800
    > Geldwerter Vorteil: 4x1%x12 aus 30.000 = 14400
    > Davon Umsatzsteuer aus 80% = 2188
    >
    > Netto-Kosten als Firma bei 42%zzgl. 5,5%Soli = 44,31%
    >
    > Betriebsausgaben:
    > - Wertverlust exkl. Mwst. 14285
    > - Reifen, Sprit, Reparaturen, Sonstiges exkl. Mwst. 16386
    > - Versicherung und Steuer 2800
    > Summe: 33471, abzlg. Geldwerter Vorteil 14400 = 19071
    > abzlg. Steuerersparnis (8450) bleiben 10620
    >
    > Umsatzsteuer:
    > - Auf Restwert 2075
    > - Auf Geldwerten Vorteil 2188
    > Summe: 4263
    >
    > Das Auto kostet den Freiberufler in 4 Jahren NETTO 14883. 4 Jahre
    > Grenzsteuersatz von 42% angenommen was bei einem IT-Freiberufler der Fall
    > sein sollte!
    >
    > Wäre das Auto privat gekauft worden hätte es genauso einen Wertverlust von
    > 17000 Euro gehabt (aus dem Netto) und dazu noch die Kosten für
    > Versicherung, Steuer, Sprit usw. alles aus dem Netto.
    >
    > Jetzt erklär mir mal was daran bei gleichem Auto günstiger ist?
    >
    > Abgesehen davon haben die meisten Freiberufler sowieso keine Wahl!
    >
    > PKW zu mehr als 50% betrieblich genutzt ist notwendiges Betriebsvermögen.
    > Da gibt es gar keine Wahl. Lediglich bei einer Nutzung zwischen 10 und 50%
    > kann man sich frei entscheiden und bei <10% ist der Wagen zwingend im
    > Privatvermögen.
    >
    > Ich fahre meinen Firmenwagen zu 60% geschäftlich und rechne das jedes Jahr
    > durch und ich fahre gut damit den Wagen im Betriebsvermögen zu haben.
    >
    > Ich hatte auch in 3 Jahren leider 2 Unfälle und die ganzen Unfallkosten
    > sind damit auch Betriebsausgaben. Damit fällt gleich mal die Umsatzsteuer
    > aus den Reparaturkosten raus und die Kosten selbst sind auch eine
    > Betriebsausgabe und reduzieren sich durch Umsatzsteuer und Steuerersparnis
    > ruck zuck auf die Hälfte.

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