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Einstiegslohn

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  1. Re: Einstiegslohn

    Autor: bazoom 08.11.21 - 10:09

    bolzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Witzig wie die Deutschen hier versuchen ihre 2-3k netto zu verteidigen,
    > nach dem der Staat sie doppelt und dreifach ausgenommen hat.
    > Aber meine Pizza kostet ja nur 6 Euro…

    Aber meine Kinderbetreung für die 3 Kids kostet nur 3500 CHF im Monat...

    Schau mal nach was das z.B: in HH kosten würden...Ach ich sage es dir: Nichts.

  2. Re: Einstiegslohn

    Autor: gaym0r 08.11.21 - 10:11

    JoeHomeskillet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sybok schrieb:
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    > > JoeHomeskillet schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Denke, da liegt der Hund begraben. Ich kenne DE halt Hauptsächlich von
    > > den
    > > > grossen Städten.
    > > > In meiner Gegend fangen Häuser bei 1 Mio. an und die haben Baujahr
    > > 1950-60.
    > > >
    > > > Danke für deinen Input.
    > >
    > > Kann mich da nur anschließen. Ich habe neulich gelesen, dass Schweizer
    > > Familien durchschnittliche Ausgaben in Höhe von 10.000¤ pro Monat haben.
    > > Bei meiner Familie (wir leben in Thüringen) sind das etwa 3100¤ (inkl.
    > > Hauskredit und allen Einkäufen); rund 1500¤ sind monatlich zur freien
    > > Verfügung übrig. Um denselben Lebensstandard in der Schweiz zu halten,
    > > würde der doppelte Verdienst definitiv nicht ausreichen.
    >
    > 10.000¤ ist evtl. etwas hoch, wir (4 köpfige Familie, 160% Pensum)
    > verdienen ziemlich genau diesen Betrag.
    >
    > wir haben Fixkosten von ca. 5500¤ pro Monat ohne Essen,
    > darin sind Miete, Krankenkasse, Steuern, Internet, ÖV, Versicherung usw.
    > Mit Essen + Sparen sind wir etwa auf 7500¤, bleiben 2500¤ zu freien
    > Verfügung pro Monat.
    >
    > Aber: Wir haben kein Auto und Wohnen nur auf 80 qm für 1400¤ Warm.
    > Meine Freunde haben oft grössere Wohnungen und zahlen gerne 2000-3000¤
    > kalt.

    4 Leute auf 80m²? Das willst du auch machen wenn die Kinder größer sind?

  3. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 08.11.21 - 10:15

    [gelöscht]

  4. Re: Einstiegslohn

    Autor: bolzen 08.11.21 - 10:16

    bazoom schrieb:
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    > bolzen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
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    > > Witzig wie die Deutschen hier versuchen ihre 2-3k netto zu verteidigen,
    > > nach dem der Staat sie doppelt und dreifach ausgenommen hat.
    > > Aber meine Pizza kostet ja nur 6 Euro…
    >
    > Aber meine Kinderbetreung für die 3 Kids kostet nur 3500 CHF im Monat...
    >
    > Schau mal nach was das z.B: in HH kosten würden...Ach ich sage es dir:
    > Nichts.

    NRW: unter 3 jahren 727¤, danach 568¤ pro Kind bei meinem Einkommen.

  5. Re: Einstiegslohn

    Autor: Tylon 08.11.21 - 10:25

    bolzen schrieb:

    > NRW: unter 3 jahren 727¤, danach 568¤ pro Kind bei meinem Einkommen.

    Kurios. Das ist ja mehr wie in München als Spitzenverdiener auch vor der Änderung. vor 2 Jahren.
    München aktuell 162¤ bzw. 0¤.

  6. Re: Einstiegslohn

    Autor: JoeHomeskillet 08.11.21 - 10:30

    gaym0r schrieb:
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    > JoeHomeskillet schrieb:
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    > > Sybok schrieb:
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    > > > JoeHomeskillet schrieb:
    > > >
    > >
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    > > > > Denke, da liegt der Hund begraben. Ich kenne DE halt Hauptsächlich
    > von
    > > > den
    > > > > grossen Städten.
    > > > > In meiner Gegend fangen Häuser bei 1 Mio. an und die haben Baujahr
    > > > 1950-60.
    > > > >
    > > > > Danke für deinen Input.
    > > >
    > > > Kann mich da nur anschließen. Ich habe neulich gelesen, dass Schweizer
    > > > Familien durchschnittliche Ausgaben in Höhe von 10.000¤ pro Monat
    > haben.
    > > > Bei meiner Familie (wir leben in Thüringen) sind das etwa 3100¤ (inkl.
    > > > Hauskredit und allen Einkäufen); rund 1500¤ sind monatlich zur freien
    > > > Verfügung übrig. Um denselben Lebensstandard in der Schweiz zu halten,
    > > > würde der doppelte Verdienst definitiv nicht ausreichen.
    > >
    > > 10.000¤ ist evtl. etwas hoch, wir (4 köpfige Familie, 160% Pensum)
    > > verdienen ziemlich genau diesen Betrag.
    > >
    > > wir haben Fixkosten von ca. 5500¤ pro Monat ohne Essen,
    > > darin sind Miete, Krankenkasse, Steuern, Internet, ÖV, Versicherung usw.
    > > Mit Essen + Sparen sind wir etwa auf 7500¤, bleiben 2500¤ zu freien
    > > Verfügung pro Monat.
    > >
    > > Aber: Wir haben kein Auto und Wohnen nur auf 80 qm für 1400¤ Warm.
    > > Meine Freunde haben oft grössere Wohnungen und zahlen gerne 2000-3000¤
    > > kalt.
    >
    > 4 Leute auf 80m²? Das willst du auch machen wenn die Kinder größer sind?

    Geht ganz gut, jedes Kind hat sein eigenes Zimmer mit 12qm.
    Ich habe auch noch 2 Hobby Räume, die sind in den 1400¤ mit drin.

  7. Re: Einstiegslohn

    Autor: Prof.Dau 08.11.21 - 10:31

    bolzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Witzig wie die Deutschen hier versuchen ihre 2-3k netto zu verteidigen,
    > nach dem der Staat sie doppelt und dreifach ausgenommen hat.
    > Aber meine Pizza kostet ja nur 6 Euro…
    >
    > Und wie schaut es bei Anschaffungen aus die global das nahezu das Gleiche
    > kosten?
    > Bei meinen IT-Kollegen in der Schweiz und USA gehören Dinge wie ein MacBook
    > und ein Tesla zu ganz normalen Anschaffungen einer arbeitenden Person in
    > einer zukunftstreibenden Branche.
    > Hier drehen die Kollegen ihren letzen Groschen 3 mal um nachdem Miete und
    > alle Rechnungen bezahlt wurden, ob ein minder ausgestattes Macbook/Laptop
    > in 6 Monatsraten zu bewältigen ist. Ein Tesla 3 bleibt hingegen in der
    > Kategorie der Supersportwagen.

    Richtig! Keine Sozialabgaben und Krankenversicherung und plötzlich hat man Geld in der Tasche. Es sei denn du bist Arbeitslos. Wie lebt es sich denn als Arbeitsloser in den USA?

  8. Re: Einstiegslohn

    Autor: mj 08.11.21 - 10:32

    will ich sehen

  9. Re: Einstiegslohn

    Autor: JoeHomeskillet 08.11.21 - 10:33

    bazoom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bolzen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Witzig wie die Deutschen hier versuchen ihre 2-3k netto zu verteidigen,
    > > nach dem der Staat sie doppelt und dreifach ausgenommen hat.
    > > Aber meine Pizza kostet ja nur 6 Euro…
    >
    > Aber meine Kinderbetreung für die 3 Kids kostet nur 3500 CHF im Monat...
    >
    > Schau mal nach was das z.B: in HH kosten würden...Ach ich sage es dir:
    > Nichts.

    Meine 2 Kids kosten für 2 Tage Kita mit Betreuungsgutscheinen ca. 500-600 im Monat,
    nehme aber nicht an, dass du in Bern wohnst?

  10. Re: Einstiegslohn

    Autor: JoeHomeskillet 08.11.21 - 10:34

    Boandlgramer schrieb:
    >
    > Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Banken- und Geldwaschplatz Schweiz
    > sich seit Jahrzehnten als Parasit an den Völkern Europas und der ganzen
    > Welt ernährt. Da ist es dann vergleichsweise leicht, das Geld zu
    > verteilen....
    >
    > Die Amerikaner haben ganz schön geschrieen, als sie rausbekommen haben, wo
    > ihre schönen Steuern versacken - und haben das schöne Bankgeheimnis
    > kurzerhand pulverisiert. Da war Schäuble deutlich geduldiger mit den
    > deutschen Steuerverbrechern!

    Da kann ich dir (leider) nur zustimmen!

  11. Re: Einstiegslohn

    Autor: JoeHomeskillet 08.11.21 - 10:38

    Prof.Dau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bolzen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Witzig wie die Deutschen hier versuchen ihre 2-3k netto zu verteidigen,
    > > nach dem der Staat sie doppelt und dreifach ausgenommen hat.
    > > Aber meine Pizza kostet ja nur 6 Euro…
    > >
    > > Und wie schaut es bei Anschaffungen aus die global das nahezu das
    > Gleiche
    > > kosten?
    > > Bei meinen IT-Kollegen in der Schweiz und USA gehören Dinge wie ein
    > MacBook
    > > und ein Tesla zu ganz normalen Anschaffungen einer arbeitenden Person in
    > > einer zukunftstreibenden Branche.
    > > Hier drehen die Kollegen ihren letzen Groschen 3 mal um nachdem Miete
    > und
    > > alle Rechnungen bezahlt wurden, ob ein minder ausgestattes
    > Macbook/Laptop
    > > in 6 Monatsraten zu bewältigen ist. Ein Tesla 3 bleibt hingegen in der
    > > Kategorie der Supersportwagen.
    >
    > Richtig! Keine Sozialabgaben und Krankenversicherung und plötzlich hat man
    > Geld in der Tasche. Es sei denn du bist Arbeitslos. Wie lebt es sich denn
    > als Arbeitsloser in den USA?

    Mag für die USA gelten, aber in der Schweiz bist du als Arbeitsloser besser dran als in DE.
    Auch in Sachen Rente stehen wir sehr gut da.

  12. Re: Einstiegslohn

    Autor: Der schwarze Ritter 08.11.21 - 10:45

    Nicht schlecht. Meine Frau und ich haben unser Haus mit ~950m² Grundstück Anfang 2020 gekauft und bis Juni 2021 renoviert. Elektrik vollständig erneuert, Heizung komplett neu, Sanitär neu, Wände, Decken und Böden alles neu. Dachboden und Keller davon ausgenommen, die sehen noch aus wie Hulle und sind für die kommenden 2-3 Jahre geplant. Aber kostentechnisch sind wir inklusive Kaufpreis und sämtlichen Renovierungskosten bei ~410.000¤ gelandet. Etwa 60k mehr als geplant, was natürlich etwas unerfreulich ist. Aber schon heftig, wie da die Preise variieren. Wir sind hier in Süddeutschland, ziemlich genau zwischen Bodensee und Stuttgart.

  13. Re: Einstiegslohn

    Autor: Potrimpo 08.11.21 - 10:50

    Danke für Deinen sachlichen Input im gesamten Thread, ohne "Rosinenpickerei", dazu neigen einige andere.

    Pizza teurer/billiger, Miete/Haus- Wohnungskauf teurer/billiger, Steuern.... Ist halt, auch innerhalb Deutschlans sehr unterschiedlich. Dazu kommen auch sozialgesetzliche Strukturunterschiede KVG vs. SGB - alles nicht wirklich vergleichbar.

    Halten wir fest, es lässt sich in beiden Ländern gut leben.

  14. Re: Einstiegslohn

    Autor: sigii 08.11.21 - 11:05

    Dafür gibt's weniger soziale Ungerechtigkeit und das mag dir in deinem Kommentar vlt egal sein, ich will aber nicht in der USA auf Kosten anderer gut leben.

    Da bevorzuge ich Deutschland.

    Und hier kann man auch sehr gut verdienen.

  15. Re: Einstiegslohn

    Autor: TrollNo1 08.11.21 - 11:19

    Ist ja richtig günstig. Wir haben für ein Haus BJ 1980 über 500k bezahlt. Ist aber auch näher an Stuttgart dran. Wenngleich auch immer noch ne halbe Stunde weg. Und ich werde den Teufel tun und in Stuttgart arbeiten. Der Verkehr ist die Hölle!

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  16. Re: Einstiegslohn

    Autor: JoeHomeskillet 08.11.21 - 11:37

    Potrimpo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke für Deinen sachlichen Input im gesamten Thread, ohne
    > "Rosinenpickerei", dazu neigen einige andere.
    >
    > Pizza teurer/billiger, Miete/Haus- Wohnungskauf teurer/billiger,
    > Steuern.... Ist halt, auch innerhalb Deutschlans sehr unterschiedlich. Dazu
    > kommen auch sozialgesetzliche Strukturunterschiede KVG vs. SGB - alles
    > nicht wirklich vergleichbar.
    >
    > Halten wir fest, es lässt sich in beiden Ländern gut leben.

    Ja bitte. Ich war nur neugierig, da mich dass schon ein bisschen stutzig gemacht hat,
    dass ich das doppelte eines jahrelangen Beamten verdienen soll.

    Absolut lässt es sich in unseren Ländern gut leben!

  17. Re: Einstiegslohn

    Autor: powerbernd 08.11.21 - 11:50

    JoeHomeskillet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Potrimpo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Danke für Deinen sachlichen Input im gesamten Thread, ohne
    > > "Rosinenpickerei", dazu neigen einige andere.
    > >
    > > Pizza teurer/billiger, Miete/Haus- Wohnungskauf teurer/billiger,
    > > Steuern.... Ist halt, auch innerhalb Deutschlans sehr unterschiedlich.
    > Dazu
    > > kommen auch sozialgesetzliche Strukturunterschiede KVG vs. SGB - alles
    > > nicht wirklich vergleichbar.
    > >
    > > Halten wir fest, es lässt sich in beiden Ländern gut leben.
    >
    > Ja bitte. Ich war nur neugierig, da mich dass schon ein bisschen stutzig
    > gemacht hat,
    > dass ich das doppelte eines jahrelangen Beamten verdienen soll.
    >
    > Absolut lässt es sich in unseren Ländern gut leben!

    Das geht auch abseits der IT in etwas "anspruchsvolleren" Berufen quasi jedem so. Die Beamtenbesoldung ist für höhere Positionen in Deutschland vergleichsweise gering - Angestellte im öffentlichen Dienst sind nochmal eine ganze Ecke schlechter dran. Im Controlling würde ich für eine Teamleiterstelle im TVöD in Vollzeit weniger bekommen, als momentan normaler Controller in Teilzeit in der "freien Wirtschaft". Die Behörde meiner Frau sucht permanent Juristen und Forscher und da bewirbt sich quasi niemand bzw. nur die letzten Hinnerks, weil das Gehalt im Vergleich einfach lächerlich ist.

    Dafür locken auf der anderen Seite halt lebenslang gesicherter Job mit regelmäßig steigenden Bezügen, Pension, geregelte Arbeitszeiten usw. Gerade für Leute mit Kindern ist das u.U. mehr wert...

  18. Re: Einstiegslohn

    Autor: 43rtgfj5 08.11.21 - 12:02

    Was man auch beachten sollte in dem Vergleich, was mir zu kurz gekommen ist bisher:
    Als Beamter ist man in der Regel Privatversichert und dabei im Berufsleben auch meist günstiger dran bzgl. Beiträge als Gesetlich Versicherte, was in DE einen guten Vortel im Krankheitsfall darstellt, und zum anderen fallen gewisse Beiträge weg, die Beamte nicht zahlen, normale Angestellte aber schon, weshalb das Netto größer Ausfällt als bei Angestellten nicht Beamten. Rentenbeiträge z.B.

    Ob man Verbeamtet werden möchte muss jeder für sich entscheiden, aber das sollte man auch durchaus erwähnt haben.

  19. Re: Einstiegslohn

    Autor: luke93 08.11.21 - 12:13

    "in der Schweiz sind die Lebenserhaltungskosten nicht doppelt so hoch, darum erstaunt mich das so."

    Warte mal ab, bis das erste Kind da ist und einen Kita-Platz benötigt. Ab 2.000 chf monatlich ist man dabei.

  20. Re: Einstiegslohn

    Autor: Sybok 08.11.21 - 12:24

    bolzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Witzig wie die Deutschen hier versuchen ihre 2-3k netto zu verteidigen,
    > nach dem der Staat sie doppelt und dreifach ausgenommen hat.
    > Aber meine Pizza kostet ja nur 6 Euro…
    >
    > Und wie schaut es bei Anschaffungen aus die global das nahezu das Gleiche
    > kosten?
    > Bei meinen IT-Kollegen in der Schweiz und USA gehören Dinge wie ein MacBook
    > und ein Tesla zu ganz normalen Anschaffungen einer arbeitenden Person in
    > einer zukunftstreibenden Branche.

    > Hier drehen die Kollegen ihren letzen Groschen 3 mal um nachdem Miete und
    > alle Rechnungen bezahlt wurden, ob ein minder ausgestattes Macbook/Laptop
    > in 6 Monatsraten zu bewältigen ist.

    Das halte ich für sehr arg übertrieben, wenn ich einen neuen Rechner kaufe, dann schaue ich zwar natürlich auf das Preis-/Leistungsverhältnis, aber da wird nichts finanziert und da verzichte ich auf nicht auf Leistung, weil ich es mir nicht leisten könnte (auf Apple verzichte ich zwar, aber aus ganz anderen Gründen). Warum halt ich meine Situation für relevant? Nun: Da ich sicher noch kein Topverdiener im IT-Bereich bin und weiß, dass da noch deutlich mehr geht.

    Zudem: Führe Dir bitte auch mal vor Augen wie leichtfertig gerade in den USA eine von den 10 oder mehr Kreditkarten gezückt wird. Da haben nicht wenige Kreditkartenschulden mit denen ich mal eben mein Haus abbezahlen könnte (noch etwa 90k). :-D

    > Ein Tesla 3 bleibt hingegen in der Kategorie der Supersportwagen.
    Übertreib' mal nicht, sooo teuer ist der nun auch nicht. Ich kenne viele, die für ihre Neuwagen ähnliche Summen hinlegen. Ein ehemaliger Kollge hat schon vor 10 Jahren keine Autos unter 45k gekauft (bei etwa gleichem Gehalt; als unser Auto 25k gekostet hat). Ob das immer so sinnvoll ist sei mal dahingestelllt, letztlich ist es nur ein Transportmittel. Ich bin da etwas rationaler, denke ich. Unser nächster wird sicher auch elektrisch, aber vermutlich wieder ein ¦koda, weil die in puncto Stauraum für Familien einfach wahnsinnig praktisch sind und wir bisher auch nur gute Erfahrungen damit gemacht haben. Aber auch da legst Du spielend 45k aufwärts hin, wenn es nicht die absolute Basisvariante sein soll.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.11.21 12:27 durch Sybok.

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