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Ob das der IT hilft?

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  1. Ob das der IT hilft?

    Autor: Hotohori 08.11.21 - 09:01

    Beamte haben ja nicht ohne Grund den Ruf träge zu sein und nur das nötigste zu machen. Ob das unserer Digitalisierung hilft, die derart hinterher hinkt, und so etwas daher weniger gebrauchen kann? Oder übersehe ich einen Vorteil?

  2. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: JoeHomeskillet 08.11.21 - 09:09

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beamte haben ja nicht ohne Grund den Ruf träge zu sein und nur das nötigste
    > zu machen. Ob das unserer Digitalisierung hilft, die derart hinterher
    > hinkt, und so etwas daher weniger gebrauchen kann? Oder übersehe ich einen
    > Vorteil?


    Gibt auch Chancen. Hier in der Schweiz kann ich praktisch alle Behördengänge Online erledigen und das auch noch ohne 100 Logins, sogar meine Frau hat mit ihrem persönlichen Login Zugriff.

  3. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: richtchri 08.11.21 - 09:12

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun @Joe?

  4. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: JoeHomeskillet 08.11.21 - 09:22

    richtchri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hat das eine mit dem anderen zu tun @Joe?

    Automatisierung per IT macht vieles schneller. ;)
    So können manche Behörden "zwangsbeschleunigt" werden.

  5. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: Sven68 08.11.21 - 09:28

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beamte haben ja nicht ohne Grund den Ruf träge zu sein und nur das nötigste
    > zu machen. Ob das unserer Digitalisierung hilft, die derart hinterher
    > hinkt, und so etwas daher weniger gebrauchen kann? Oder übersehe ich einen
    > Vorteil?

    Ich bin verbeamteter ITler und arbeite in einem großen kommunalen Rechenzentrum. Der schlechte Ruf mag vielleicht auf die Kolleginnen und Kollegen z. B. im Steueramt zutreffen, die Tag ein Tag aus nach Schema F arbeiten, aber wir in der IT können uns das nicht leisten.
    Natürlich sind unsere finanzielen Ressourcen begrenzt und manchmal wird man durch die "behäbige" Bürokratie ausgegrenzt, aber wir sind engagiert und sicher nicht mit weniger Herzblut bei der Sache wie die Leute in der Privatwirtschaft. Digitalisierungsprojekte wickeln wickeln wir in Zusammenarbeit mit den Kundern nicht hopplahopp, sondern gründlich ab und es gibt keine peinlichen Schnellschüsse wie die ID Wallet. Ich würde nicht tauschen wollen, auch wenn ich hier sicher nicht reich werde. :)

  6. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: NuTSkuL 08.11.21 - 09:30

    In der Theorie lässt sich immer sehr viel viel optimieren, die realität ernüchtert jedoch die motivierten Fachkräfte recht schnell. Man muss dort gegen Kräfte antreten, die mehr Energie in die Erhaltung des Status quo investieren, als in ihren eigentlichen Job.
    Es ist traurig, doch kann ich bei den ganzen horror Geschichten von Freunden auch sehr gut verstehen, dass man mit Mitte 30 eine Gleichgültigkeit entwickelt.
    Beamtentum hat sicherlich Vorteile, bedarf aber auch einer Gesellschaft, die mit den perks umgehen kann. Und ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster, zu sagen, dass die wenigstens Beamten mit dem Druck und der Verantwortung in der freien Wirtschaft umgehen könnten.

  7. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: /mecki78 08.11.21 - 09:31

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beamte haben ja nicht ohne Grund den Ruf träge zu sein und nur das nötigste
    > zu machen.

    Das liegt daran, dass im Beamtentum nichts leistungsorientiert ist. Man steigt beruflich auf bzw. bekommt regelmäßig mehr Gehalt, egal ob man Leistung bringt oder nicht. Man wird für mehr Leistung auch nicht belohnt. Solange man sich keine groben Verfehlung erlaubt und zumindest nachweislich überhaupt noch was arbeitet, kann also nichts passieren. Und Menschen sind von Natur aus faul; die wenigsten arbeiten etwas, wenn sie nicht müssen und sie arbeiten immer nur so viel wie absolut nötig. Ausgenommen davon ist, wenn es Menschen Freude macht etwas zu tun, z.B. wenn sie für ein Hobby arbeiten, aber das trifft bei Beamten eher selten zu und selbst wenn ihnen der Job anfänglich Freude gemacht hat, alles wird nach 20 Jahren monoton und da ist man aber noch weit weg von der Rente; sorry, ich meine natürlich Pension.

    /Mecki

  8. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: plueschprum 08.11.21 - 09:44

    Meine Erfahrungen mit Beamten sind da eher negativ. Eigeninitiative findet man selten, Übernahme von Verantwortung noch seltener. Angst vor Neuerungen aber häufig. Ein Problem scheint mir zu sein, dass ein Beamter sich immer streng an umfangreiche und kleinteilige Vorgaben in einer schwer verständlichen Sprache (zumindest für Nicht-Beamte) hält. Nur keine Angriffspunkte für andere Kollegen bieten und vor dem Vorgesetzten kuschen. Der sollte ja auch immer verantwortlich sein.
    Bestes Beispiel für Angst gor Neuem: die IT. Man denke nur einmal an die Probleme bei den Mitarbeitern bei der Einführung eines einheitlichen Systems zur Kontaktverfolgung bei Corona.“Das können wir nicht und ohne ausführliche Schulung schon mal gar nicht!“

  9. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: fanreisender 08.11.21 - 09:47

    Nun ja.
    Kann natürlich nur aus der eigenen Erfahrung als ehemaliger fauler Beamter sprechen. Mit Verantwortung für ein klein es Netzwerk und eine Reihe wissenschaftlicher Großgeräte.

    Die Aufgabe lautete ganz einfach: Du bist verantwortlich!

    Das hatte sowohl Haken als auch dicke Pluspunkte. Der Haken: Sonntag nacht um drei, Urlaub auf den Philippinen waren keine Diskussionspunkte. Personelles Backup gab es nicht - auch nicht für dne Krankheitsfall - es hatte einfach zu funktionieren. Und glaube einmal, 17 Sekunden Ausfall der email kamen von der Schwere her kurz vor dem Untergang des Universums.
    Dafür gab es im Gegenzug halt die Freiheit beispielsweise das Netzwerk zwar etwas unbequemer - da verteilt - aber eben auch ausfallsicherer aufzubauen.

    Die Motivation steht und fällt wie überall mit der Anerkennung der geleisteten Arbeit. Klar muss man Dinge tun, die unbeliebt sind, beispielsweise in Sachen Sicherheit. Kommt dann halt darauf an, ob das als Böswilligkeit betrachtet wird oder als notwendiges Übel.

    Konkret bedeutete das etwa 20 Jahre durchaus intensiver aber erfüllender Arbeit und dann zum Ende unter veränderten Randbedingungen (Stichwort: Chef) meher oder weniger Quälerei kurz vor dem Zustand der inneren Kündigung.
    Aber da kommt ein großes Privileg fauler Beamter ins Spiel: man kann mit überschaubaren Einbussen den Dienst auch etwas vorfristig quittieren, um dann als fauler Pensionär eigentlich jeden Tag gründlich - ohne Sorge an irgendwelche schieflaufenden Ereignisse - auszuschlafen.

  10. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: /mecki78 08.11.21 - 10:00

    Sven68 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin verbeamteter ITler und arbeite in einem großen kommunalen
    > Rechenzentrum.

    Seit wann? Jeder, der etwas neues anfängt, was ihm liegt, macht das am Anfang gerne. Nach 10 bis 20 Jahren sieht das dann aber anders aus, da macht man das oft nur noch, weil man muss. Und hier ist es eben so, dass man in der Privatwirtschaft großen Druck hat, weil da wird man ersetzt, wenn man keine Leistung bringt, aber als Beamter ...

    Auch hat man der Privatwirtschaft häufig mehr Abwechslung. Da macht man alle paar Jahre oft was komplett anderes, selbst wenn man die ganze Zeit über die gleiche Stelle im gleichen Konzern besetzt. Denn der Markt ändert sich ständig, die Kundenwünsche ändern sich ständig, man arbeitet oft mit den neusten Technologien und die ändern sich auch ständig.

    Ich arbeite z.B. als Programmierer und habe in den letzten 20 Jahren an sehr vielen verschiedenen Projekten gearbeitet für insgesamt 4 verschiedene Plattformen und dabei kamen 6 verschiedene Programmiersprachen zum Einsatz; und das ist kein eins zu ein Relation, also das gleiche Projekt kann auch für zwei Plattformen zeitgleich gewesen sein bzw. zwei Projekte für die gleiche Plattform nutzen unterschiedliche Programmiersprachen, usw. Alleine dadurch gab es schon viel Abwechslung. Von "ich tue ja seit Jahren jeden Tag das Gleiche" kann also keine Rede sein.

    Und administrative Aufgaben gab es oben drauf, z.B. eine Datenbank einreichten, eine Server VM für Testzwecke aufsetzen, ein automatisches Buildsystem aufbauen, einen neuen Entwicklungsrechner einrichten, usw. Zwei Projekte hatten dann noch mit Hardware zu tun, hier musste Treibercode geschrieben werden, d.h. ich musste Schaltpläne lesen, Chipspezifikationen durcharbeiten, teilweise sogar Datentransfers abfangen und analysieren (z.B. USB Daten am Bus mitsniffen). Bei wieder anderen Projekten musste ich Netzwerkprotokolle implementieren, für die es keine Doku gab, d.h. ich musste erst einmal per Reverse Engineering heraus finden, wie diese Protokolle überhaupt aufgebaut sind und arbeiten. Einige Projekte waren Server Code, die meisten waren Desktop Apps, aber ich habe auch schon SmartPhone Apps entwickelt; und das ist jedes mal alles komplett anders.

    In meinem Job kommt also keine Langweile auf. Höchstens Frustration, weil über bestimmte Arbeitsbedingungen oder Vorgehensweisen oder Unverständnis des Managements. Nur dann macht man das, was man eben in der Privatwirtschaft so macht: Man wechselt den Arbeitgeber.

    Also korrigiere mich, wenn ich da komplett falsch liege, aber ich kenne Beamte und die sagen, dass sie im Grunde seit 20 Jahren Tag für Tag das gleiche machen. Gut, hin und wieder gibt es mal einen Anpassung der Arbeitsweise. Das eine oder andere Formular füllt man heute am PC aus und nicht mehr in Papierform, Abläufe werden leicht verändert und natürlich ändern sich auch Gesetze und neue Verfahren werden eingeführt, alte abgeschafft. Also es ist nicht so, dass sich rein gar nichts ändert, aber die Änderungen sind sehr überschaubar.

    /Mecki

  11. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: fanreisender 08.11.21 - 10:06

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also korrigiere mich, wenn ich da komplett falsch liege, aber ich kenne
    > Beamte und die sagen, dass sie im Grunde seit 20 Jahren Tag für Tag das
    > gleiche machen. Gut, hin und wieder gibt es mal einen Anpassung der
    > Arbeitsweise. Das eine oder andere Formular füllt man heute am PC aus und
    > nicht mehr in Papierform, Abläufe werden leicht verändert und natürlich
    > ändern sich auch Gesetze und neue Verfahren werden eingeführt, alte
    > abgeschafft. Also es ist nicht so, dass sich rein gar nichts ändert, aber
    > die Änderungen sind sehr überschaubar.

    Du hast aber sehr einseitige Vorstellungen. :-)

    Also meine Tätigkeit als fauler Beamter umfasste natürlich auch Formulare, vorzugsweise den aufwendigen Papierkram zur Auftragsvergabe, sonst ging es von Wischeimer über Lötkolben, Programmierung von Fernüberwachung in JavaScript SQL und Kotlin, eigene Messungen bis zu Vorträgen und Vorlesungen. Fehlt sicher noch Einiges.

  12. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: Sven68 08.11.21 - 10:42

    Ich arbeite seit 1994 in der IT und meine Motivation hat seit dem ersten Tag nicht nachgelassen. Langeweile gibt es auch nicht, da ich nach 5-10 Jahren immer wieder mal innerhalb des Betriebs neue Herausforderungen suche.

  13. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: richtchri 08.11.21 - 10:45

    JoeHomeskillet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > richtchri schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was hat das eine mit dem anderen zu tun @Joe?
    >
    > Automatisierung per IT macht vieles schneller. ;)
    > So können manche Behörden "zwangsbeschleunigt" werden.

    Verstehe ich leider immer noch nicht. Die Eröffnung war die Frage, ob das gut geht. Und du antwortest mit Automatisierung durch Zwangsbeschleunigung. Schließlich kann man dann schön druck ausüben.

    Sprich: je mehr Beamte, desto weniger Klicks sind notwendig, um mehr Leistungen zu beantragen?

  14. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: M3SHUGGAH 08.11.21 - 11:24

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beamte haben ja nicht ohne Grund den Ruf träge zu sein und nur das nötigste
    > zu machen. Ob das unserer Digitalisierung hilft, die derart hinterher
    > hinkt, und so etwas daher weniger gebrauchen kann? Oder übersehe ich einen
    > Vorteil?

    Als Betroffener (noch-Tarifler) kann ich nur sagen, dass häufig nicht die Personen träge sind, sondern die komplexen rechtlichen Konstrukte, die sich der Staat über Jahrzehnte herangezüchtet hat. Fängt schon alleine bei der Datenverarbeitung in der Cloud an. So ziemlich alles wird in irgendeiner Form als Vertraulich gekennzeichnet und dann wirds schon schwierig. Dann noch ein 1000-fach verketteter Genehmigungsweg für Sondergenehmigungen... Und für Private Clouds bekommt man schlicht das Personal nicht.

  15. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: Hotohori 08.11.21 - 13:37

    JoeHomeskillet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Beamte haben ja nicht ohne Grund den Ruf träge zu sein und nur das
    > nötigste
    > > zu machen. Ob das unserer Digitalisierung hilft, die derart hinterher
    > > hinkt, und so etwas daher weniger gebrauchen kann? Oder übersehe ich
    > einen
    > > Vorteil?
    >
    > Gibt auch Chancen. Hier in der Schweiz kann ich praktisch alle
    > Behördengänge Online erledigen und das auch noch ohne 100 Logins, sogar
    > meine Frau hat mit ihrem persönlichen Login Zugriff.

    Schweiz ist halt nicht digitales Neuland wie DE. XD

  16. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: Michael H. 12.11.21 - 23:14

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beamte haben ja nicht ohne Grund den Ruf träge zu sein und nur das nötigste
    > zu machen. Ob das unserer Digitalisierung hilft, die derart hinterher
    > hinkt, und so etwas daher weniger gebrauchen kann? Oder übersehe ich einen
    > Vorteil?

    Tatsächlich machen diese Beamten dann oft nicht mal die Facharbeit, sondern wir... also die freie Marktwirtschaft.
    Ich bin z.B. seit kurzem im Bereich unserer Firma, die die Behörden und öffentliche Auftraggeber betreut. Deren Job is quasi das ganze zu "initialisieren", vorwiegend über Ausschreibungen.
    Selbst implementiert wird da nix.
    Wir liefern die Systeme, richten das Zeug ein und machen auch den Support über unseren Helpdesk. Quasi die ganze Expertise kommt von außerhalb über uns Dritte.

    In unserem Fall wären das Schulen und Bildungseinrichtungen. Da kriegen wir vom Landratsamt die Vorgaben von deren IT´lern, die planen die Ausschreibungen, wir machen die Angebote und dann den Rest wenn wir die Ausschreibung gewinnen. Die Schulen wenden sich dann direkt an uns wenns Probleme gibt... das Landratsamt schaut nur mit ins Ticketsystem rein und haut uns auf die Finger wenn da zu viel drin steht und prüft halt ob wir uns an die Rahmenbedingungen halten bzw. im Etat der vorgegeben ist bleiben.

    Wenn wir z.B. bei einer Schule sagen "Rollout ist mit 30 Manntagen Arbeitsaufwand verbunden und 10 Anfahrten" und wir haben bereits 25 Manntage verbraten, weil z.B. das Netzwerk komplett runderneuert werden muss und waren schon 15 mal vor Ort statt nur 10 mal... dann gehts da ab ins Gespräch wo festgestellt wird, was Sachlage ist und wo man ggf. anpassen müsste, man die Arbeitszeit runterschrauben könnte und die erhalten dann ggf. weitere Angebot von uns wenns den Rahmen sprengen würde usw.

    Entsprechend hat auch nicht jede Behörde ne hausinterne IT wo die dann tätig werden. Also gibts viele externe Dienstleister die das mit Verträgen übernehmen. Da gehts dann auch recht flott voran.
    Viel wichtiger ist, wie hoch die Etats sind.

    Die Woche hatten wir z.B. ein Meeting, wo wir darauf hingewiesen wurden bei unserer Aufnahmedokumentation zu schauen was alles ersetzt werden muss und idealerweise ersetzt werden "sollte/könnte", da aktuell ein Budget von 600.000¤ vorhanden ist im Fördertopf, aber bislang nur 150.000¤ verwendet wurden, sodass die Frist nicht zum 31.12.2021 für den Fördertopf erlischt, sondern erst zum 01.07.2022, damit die Gelder auch aufgebraucht werden. Denn bei Behörden bzw. im öffentlichen Bereich ist es oft so, dass die Fördergelder bzw. Etats des kommenden Jahres daran gemessen werden, wie viel letztes Jahr benötigt wurde.
    Heisst wenn ich dieses Jahr nen Etat von 4 Millionen ¤ habe, aber nur 200.000¤ von diesem Etat verbrauche, wird der Etat nächstes Jahr bei rund 200.000¤ liegen, auch wenn ich dann ne Mille brauch.
    Deswegen schaut man, dass man die Etats soweit aufbraucht und voll ausschöpft, damit die im kommenden Jahr nicht kleiner kalkuliert werden wenn mans dann mal wirklich braucht.

    Achja, Thema ist hier primär Digitalisierung an Schulen.

  17. Re: Ob das der IT hilft?

    Autor: Bluejanis 03.12.21 - 00:50

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Woche hatten wir z.B. ein Meeting, wo wir darauf hingewiesen wurden bei
    > unserer Aufnahmedokumentation zu schauen was alles ersetzt werden muss und
    > idealerweise ersetzt werden "sollte/könnte", da aktuell ein Budget von
    > 600.000¤ vorhanden ist im Fördertopf, aber bislang nur 150.000¤ verwendet
    > wurden, sodass die Frist nicht zum 31.12.2021 für den Fördertopf erlischt,
    > sondern erst zum 01.07.2022, damit die Gelder auch aufgebraucht werden.
    > Denn bei Behörden bzw. im öffentlichen Bereich ist es oft so, dass die
    > Fördergelder bzw. Etats des kommenden Jahres daran gemessen werden, wie
    > viel letztes Jahr benötigt wurde.
    > Heisst wenn ich dieses Jahr nen Etat von 4 Millionen ¤ habe, aber nur
    > 200.000¤ von diesem Etat verbrauche, wird der Etat nächstes Jahr bei rund
    > 200.000¤ liegen, auch wenn ich dann ne Mille brauch.
    > Deswegen schaut man, dass man die Etats soweit aufbraucht und voll
    > ausschöpft, damit die im kommenden Jahr nicht kleiner kalkuliert werden
    > wenn mans dann mal wirklich braucht.
    So bescheuert.

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