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Was ist ein Frontend-Entwickler?

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  1. Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: spambox 14.03.16 - 09:10

    ???

    #sb

  2. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.03.16 - 09:15

    javascript und html(5) :-)

  3. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: aliced79 14.03.16 - 09:35

    JSF, (X)HTML(5), Grunt/Gulp, Javascript, CSS(3), diverse Template engines (smarty, freemarker etc) , Kenntnisse in Illustrator.. je mehr Kenntnisse umso höher das Gehalt.

  4. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: Sinnfrei 14.03.16 - 09:40

    Ja, das Gehalt, und das was Leute wirklich verdienen, sind selten identisch ...

    __________________
    ...

  5. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: gaym0r 14.03.16 - 09:42

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ???
    >
    > #sb

    https://de.wikipedia.org/wiki/Front-End_und_Back-End

  6. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: spambox 14.03.16 - 10:44

    Jaja, das war mir schon klar.

    Die Frage ist nur, warum dieser Jobtitel so besonders erwähnt wird.
    Das Entwickeln von Frontends ist in der IT-Welt auch nur eine niedere Tätigkeit.
    Besonders bei Unternehmensanwendungen von IBM, SAP, usw. steckt nicht das geringste Know-How in den Front-Ends. Die sind hingeklatscht, als hätte man es einen Praktikanten Freitag Nachmittag machen lassen.

    #sb

  7. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: spambox 14.03.16 - 10:48

    Das ist nur bei Freelancern so. Wer fest angestellt ist, hat mit den genannten Themen kein höheres Gehalt.
    Außerdem wird im Alltag Frontend und Backend nicht getrennt. Entwickler, die ausschließlich Frontends machen, gibt es nicht.
    Gerade bei großen Unternehmen ist es die Regel, dass die Backend-Entwickler nach der Arbeit mal eben schnell Frontends hinklatschen.

  8. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: theonlyone 14.03.16 - 10:52

    Frontend ist ganz besonders Zwiespältig.

    Für die eine Anwendung ist es sehr standardisiert und man muss praktisch nichts tun als Baukasten zusammenbauen und Backend Funktionen aufrufen die ein anderer Entwickler erledigt hat.

    Das ist Arbeit die kann selbst ein ungelernter machen, da reicht eine kurze Einweisung und fertig, kein Hexenwerk und dafür gibts entsprechendes Geld (den alles andere wäre ja schon blanker Hohn).


    Aber es gibt natürlich auch Frontends die stellen viel mehr Anforderungen, da muss man Aktuell bleiben, sich ständig weiterentwickeln und entwickelt im Zweifel seine Standards selbst, weil man nicht warten kann bis diese nach Jahren verfügbar sind. Wenn das Frontend ein gewichtiger Bestandteil des Projekts ist muss das sitzen, entsprechend wird es aufwendiger und trägt auch mehr zum Umsatz bei.


    Was ein Frontend-Entwickler wirklich macht ist demnach sehr sehr unterschiedlich und damit auch die Anforderungen und Entlohnung.

  9. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: theonlyone 14.03.16 - 11:01

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem wird im Alltag Frontend und Backend nicht getrennt. Entwickler,
    > die ausschließlich Frontends machen, gibt es nicht.

    Oh die gibts sehr wohl.

    Macht auch Sinn das die einen am backend alles zur Verfügung stellen und die anderen kümmern sich darum das es im Frontend aufgerufen wird und alles tut und macht wie es soll. Von der arbeitsteilung sinnvoll, da man seine Aufgaben im backend abarbeiten kann und sie dann dem Frontend-Dude zuweißt, verschwendet man seine kostbare Arbeitszeit nicht dafür.

    > Gerade bei großen Unternehmen ist es die Regel, dass die Backend-Entwickler
    > nach der Arbeit mal eben schnell Frontends hinklatschen.

    Fürs reine Testing vielleicht, aber für ein professionelles Produkt sollte kein backend Entwickler mal so etwas "hinklatschen" , gerade die Oberfläche sollte stimmig sein, performant funktionieren, durchgetestet sein und die Erwartungen des Kunden erfüllen. Für irgendwelche Webseiten wird man die meisten Entscheidungen in eigen Regie führen andere Projekte bekommen sehr genau gesagt wo ein Button zu sein hat, wie der Text sein soll und wann/wie welche Fehlermeldungen zu erscheinen haben. Alles Kleinkram, der vom backend geworfen wird, aber das Frontend muss es eben anzeigen und das natürlich auf diversen Medien (Smartphone/Tablet vom Manager XY der seine Statistiken checken will, der Arbeiter in der Fabrik am Terminal/PC und die Lagerarbeiter mit MDEs/Smartphones, Stapler Terminals und und und ; selbst bei Webseiten muss man schauen das es Smarpthone Apps gibt für Iphone/Android und alles im Browser laufen muss für IE/Edge , Mac, FireFox/Chrome und und und, durchaus viel zu tun, aber eben eine nicht sonderlich anspruchsvolle Arbeit).

  10. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: non_sense 14.03.16 - 11:45

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fürs reine Testing vielleicht, aber für ein professionelles Produkt sollte
    > kein backend Entwickler mal so etwas "hinklatschen" , gerade die Oberfläche
    > sollte stimmig sein, performant funktionieren, durchgetestet sein und die
    > Erwartungen des Kunden erfüllen.

    Soviel zur Theorie ;)
    In der Praxis wird das aber sehr häufig anders gelebt.

  11. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: Lyve 14.03.16 - 12:20

    In der Games-Branche sind die Frontends höchst komplex.

    Backend das Datengrab und der Logik-Rechner, das Front-End ist "die App" auf dem Smartphone, im Prinzip eine Anzeige der Serverdaten und die Interaktions-Schnittstelle.

    Und wenn man das "hinklatscht" hat man keinen Erfolg, also muss bis zum geht nicht mehr gepolisht werden.

  12. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: Geistesgegenwart 14.03.16 - 12:29

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem wird im Alltag Frontend und Backend nicht getrennt.

    Doch wird, und sollte. Und von den Firmen, die das nicht tun, höre ich nur Beschwerden wie schwer es ist gute Entwickler zu finden. Ich bin "reiner" Frontend Entwickler (Freelancer), obwohl ich Fullstack kann (komme von .NET/C#) war ich in den letzten Projekten immer nur im Frontend weil es da am meisten an Know-How mangelt. Das geht wunderbar, Frontend und Backend soll man sogar gedanklich trennen, nur dann kommt eine gescheite REST Architektur bei raus. Ansonsten vermanscht man alles, kann nicht mehr klar seine ViewModels von den Modellen und DTOs trennen (nein, Modelle und DTO sind nicht das gleiche) und produziert nur Spaghetticode. Leider oft genug erlebt wenn ich ins Projekt kam.

    Der Grund warum man trennen sollte ist das gute Frontendentwicklung mittlerweile sehr komplex und kurzlebig geworden ist, und man von vielen Technologien Ahnung braucht. Die Wahrscheinlichkeit das ein Kandidat im Frontend die im Betrieb verwendeten Frameworks kennt und kann sind schon gering; wenn ich dann noch Backendtechnologien verlange zu einer bestimmten Programmiersprache/Framework schließe ich nochmal ein Riesen teil potenzieller Kandidaten (unnötigerweise) aus.

    Einen "guten" Frontendentwickler würde in meinen Augen 80% dieser Technologien kennen und schonmal verwendet haben:

    * JavaScript ES5, ES6 mit Babel, TypeScript, Flow, CoffeeScript
    * inkl. Promises, Observables, async/await
    * Modulsysteme wie AMD, UMD, CommonJS, SystemJS
    * Gulp, Grunt, Brocolli, Webpack (inkl. diverser Plugins wie JSLint, ES6lint, wiredep, etc)
    * npm, bower, jspm
    * AngularJS 1.x, Angular2
    * React/Redux/Flux
    * Jasmine, Mocha, Chai, Sinon,
    * Protractor, Karma, Selenium
    * CSS3 (inkl. Animationen und Flexbox), LESS, SASS, Bootstrap, Foundation, SUSY, Breakpoint (Media Querys)
    * jQuery
    * Shadow DOM, WebComponents
    * WebStorage
    * CORS und die ganze Suppe wann OPTIONS preflights und Access-Control-XXX header richtig zu verwenden sind


    So und das Problem ist das von den obigen Technologien eigentlich fast nix älter als 2-3 Jahre ist. Das Backend ist dagegen viel langlebiger. Im .NET Bereich kommst du mit .NET 3.5, Visual Studio und noch ziemlich weit; auch wenn du vor 10 Jahren SQL gelernt hast reicht das für das meiste noch aus und kannst in aktuellen Teams produktiv eingesetzt werden.

    In einem Jobinterview grille ich den Kandidaten zu den oben genannten Technologien, und wenn da nicht zu mindestens 80% zumindest klar ist wofür das da ist und grob funktioniert, ist man maximal ein Junior. Leider habe ich selbst schon erlebt in Interviews (die ich manchmal als Externer mitgestalten darf weil es der Firma selbst so sehr an Frontenderfahrung mangelt) das von den Kandidaten oftmals an so Basic wie der "this" Skopus in JavaScript scheitern, oder die Kandidaten schon aus dem tritt kommen wenn mal 2-3 Promises richtig verkettet werden müssen.

  13. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: User_x 14.03.16 - 12:57

    na webseiten ist die frage, ob unternehmensseite oder ein magazin. für letzteres kann man es tatsächlich wie gekotzt hinklatschen, soweit werbung mit einfließt...

  14. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: catsed 14.03.16 - 13:22

    @Geistesgegenwart: Als Backend-Entwickler und JS-Allergiker hab ich bisher aber nur mal mit Node/Express.JS gespielt und mal eine triviale Angular Anwendung gemacht. Die ganzen Technologien sind mir von Namen her ein Begriff und ich weiß in etwa was sie tun... aber das ganze Frontendfeld ist für mich so undurchsichtig das es schwer fällt einen Einstieg zu finden.

    Wo würdest du heute einsteigen? Was hat Priorität? Was sollte man sich anschauen um sich weiterzubilden?

  15. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: gadthrawn 14.03.16 - 13:33

    Komisch - bei uns sind FrontEnds keinesfalls was aus der Webwelt.


    Da würde eher nach einem Composite FrontEnd für SOA gefragt werden ...

  16. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: Geistesgegenwart 14.03.16 - 14:14

    catsed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo würdest du heute einsteigen? Was hat Priorität? Was sollte man sich
    > anschauen um sich weiterzubilden?

    Puh, gute Frage. Ich habe das Glück schon um 2011 eingestiegen zu sein und die Entwicklungen alle nach und nach mitgemacht. Ich weiß, heute steht man als Neuling vor einem riesen Batzen und weiß nicht wo vorne und hinten ist. Ich würds denke ich so machen:

    * Plain JS lernen (ohne jQuery), nur für aktuelle evergreen Browser. DOM Manipulationen, Events, Ajax und Promises (hat mittlerweile jeder außer IE). Wahlweiße auch in node.js anstatt Browser. Selektoren üben (document.querySelector() )
    * Dann Upgrade auf einen Transpiler, entweder ES6 mit Babel oder TypeScript
    * Verstehen was Module sind, RequireJS (AMD) und SystemJS loader verwenden
    * Einfache UIs nach dem "alten Model" bauen, also mit plainJS, so richtig schlecht ohne Angular, Knockout oder sonstwas -> man lernt warum das Scheiße ist bei größer werdendem Code
    * Dann Upgraden auf Angular oder React und mit Bootstrap oder Foundation als CSS toolkit GUIs bauen mit mehreren Ansichten und Formularen, dazu Responsiveness beachten
    * Damit kommt auch die Notwendigkeit für Grunt oder Gulp
    * Dann ins CSS3 reinhängen, Bootstrap selbst kompilieren und anpassen
    * Dann komplett ohne Bootstrap mit plain CSS versuchen ein Grid aufzubauen, am besten in den SUSY code reinschauen
    * Wenn dann alles klappt, Testframeworks anschauen. Unit-, Integration und End2End tests schreiben (erst so spät da hierfür das andere Vorwissen teilweise benötigt wird)

    Und dann nach und nach alle anderen Libs und Frameworks anschauen, lesen, beurteilen ob mans brauch oder nicht, experimentieren usw. Wichtig ist immer selbst zu entwickeln. Lesen alleine bringt nix. Gespür für Architektur bekommt man nur wenn man selbst größere Projekte selbst entwickelt, am besten was im OpenSource Bereich starten.

    Würde mindestens 6 Monate Lernprozess einplanen, und selbst dann wirst du wahrscheinlich als Junior da rausgehen. Der Rest ist praxis wie im Backend auch.

  17. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: Geistesgegenwart 14.03.16 - 14:21

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komisch - bei uns sind FrontEnds keinesfalls was aus der Webwelt.
    >
    > Da würde eher nach einem Composite FrontEnd für SOA gefragt werden ...

    Frontends werden in den nächsten 10 Jahren fast ausschliesslich auf Webtechnologie basieren - ist meine Prognose. Richtige Cross-Plattform GUIs gibts bereits jetzt nicht mehr (evntl Qt das aber an C++ gebunden ist). Gleichzeitig gibts schon erste Desktopanwendungen die komplett nur Webtechnologie sind (Vivaldi Browser, VS Code, Atom editor) sowie Apps die komplett nur in HTML5+JS geschrieben sind. Das einzige wirkliche Cross-Plattform UI Toolkit ist momentan das Web.

    In den meisten Projekten wo ich bisher war wurden alte GUIs abgelöst, z.B. Silverlight, WPF oder Swing damit die UIs auch auf Phones und Tablet funktionieren. Das boomt gerade, insbesondere da Microsoft Silverlight beerdigt hat und zu WPF sich nicht mehr äussert ob das überhaupt nocht weiterentwickelt wird. Und da in vielen Firmen keiner mehr an den Durchbruch von Microsoft auf dem Tablet und Phone glaubt, wird viel auf HTML5+JS gesetzt. Warum auch nicht, eine SinglePageApplication kann via REST/JSON im prinzip auf bestehende Backends angedockt werden, sei es Java oder .NET oder C/C++. Trennung von GUI und Backendlogik ist als Architekturpattern schon seit Jahrzehnten gepredigt worden.

  18. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: gadthrawn 14.03.16 - 15:07

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gadthrawn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Komisch - bei uns sind FrontEnds keinesfalls was aus der Webwelt.
    > >
    > >
    > > Da würde eher nach einem Composite FrontEnd für SOA gefragt werden ...
    >
    > Frontends werden in den nächsten 10 Jahren fast ausschliesslich auf
    > Webtechnologie basieren - ist meine Prognose. Richtige Cross-Plattform GUIs
    > gibts bereits jetzt nicht mehr (evntl Qt das aber an C++ gebunden ist).
    > Gleichzeitig gibts schon erste Desktopanwendungen die komplett nur
    > Webtechnologie sind (Vivaldi Browser, VS Code, Atom editor) sowie Apps die
    > komplett nur in HTML5+JS geschrieben sind. Das einzige wirkliche
    > Cross-Plattform UI Toolkit ist momentan das Web.

    VS Code ist praktisch Atom (bzw. beide sind NodeJS Electron)- und eines der guten Beispiele warum man das eben nicht machen sollte. Schau dir mal im Vergleich Sachen von JetBrains an - und dann wird dir normal schnell klar, warum die trotz des Preises verbreiteter sind. Oder versuch VS Code mit VS Community zu vergleichen...

    Momentan bieten selbst die hochbetagten WinForms für manche Anwendungen bessere Lösungen...

    Zu WPF -> WinRT -> UAP (Univeral Apps). Momentan eher noch XAML als bevorzugtes.
    Aber aus meiner Erfahrung wollten viele nichts mit Silverlight oder WPF machen - einiges war flexibler, aber im Grunde brauchte man für vieles Einfache viel mehr Aufwand. Zudem waren es immer mindestens drei verschiedene Sprachen mit denen man arbeiten musste. Dazu viel einiges schon bei statischen Prüfungen weg - bei HTML+JS ist es meines Erachtens noch schlimmer.
    JavaScript, dynamische Typisierung - bah. Macht es für viele einfacher, aber bietet eben auch mehr Schrott und Gefahrenpotential. Statische Typisierung, starke Typisierung - und schon haben viele JavaScriptschreiber Probleme kompilierbaren Code zu schreiben - der dafür aber eben die Fehler wenn schon beim kompilieren und nicht während einer Ausführung bringt. (stark vereinfacht)

    Ich hoffe, das es bald einen grossen Crash gibt, bei denen Anwender merken, dass Cloud und ähnliches keine große Sicherheit bietet - und wieder lokale Programme wollen. die eben auch in ein paar Jahren wenn es den Anbieter nicht mehr gibt noch funtkionieren.

  19. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: Geistesgegenwart 14.03.16 - 15:18

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > VS Code ist praktisch Atom (bzw. beide sind NodeJS Electron)- und eines der
    > guten Beispiele warum man das eben nicht machen sollte. Schau dir mal im
    > Vergleich Sachen von JetBrains an - und dann wird dir normal schnell klar,
    > warum die trotz des Preises verbreiteter sind. Oder versuch VS Code mit VS
    > Community zu vergleichen...

    ich habe lange mit WebStorm gearbeitet und bin zu VSCode und Sublime Text gewechselt (je nachdem ob TypeScript eine Rolle spielt) - weil WebStorm einfach zu fett, träge und aufgebläht war (und der vim Mode via Plugin nicht gut ist). VSCode ist stark "MS lastig" aber unter Frontendkollegen ist Atom auch sehr weit verbreitet, WebStrom und co. eigentlich nur bei Kollegen die auch Java machen und dort mit IntelliJ arbeiten. Und meiner Erfahrung nach ist es so, das ich die Mitarbeiter die JavaScript/Frontend mit Visual Studio oder WebStorm machen, meistens die sind die es am wenigstens drauf haben. Mag ein Vorurteil sein, deckt sich aber mit meiner bisherigen Erfahrung. Besonders wenn der git merge mal fehl schlägt sind diese MA dann oft aufgeschmissen und rufen mich zu Hilfe, ich darfs dann im Terminal immer richten ;)

    >
    > Momentan bieten selbst die hochbetagten WinForms für manche Anwendungen
    > bessere Lösungen...
    >

    > JavaScript, dynamische Typisierung - bah. Macht es für viele einfacher,
    > aber bietet eben auch mehr Schrott und Gefahrenpotential.
    Hier merkt man dass du keine moderne Frontendentwicklung machst. Keiner fängt heute ein Projekt in JavaScript an, sondern bemüht einen Transpiler. Das kann Babel sein, das bist du immernoch dynamisch typisiert, kannst aber mit Flow starke Typisierung einführen oder aber direkt TypeScript verwenden und hast ein sehr gutes Typsystem.

    > Ich hoffe, das es bald einen grossen Crash gibt, bei denen Anwender merken,
    > dass Cloud und ähnliches keine große Sicherheit bietet - und wieder lokale
    > Programme wollen. die eben auch in ein paar Jahren wenn es den Anbieter
    > nicht mehr gibt noch funtkionieren.

    Wie schon gesagt, auch Lokal läuft mit Webtechnologien. Die meisten merken nicht das ihre Apps in HTML5+JS geschrieben sind. Konzepte wie Electron werden in Zukunft immer mehr Einzug auf dem Desktop halten.

  20. Re: Was ist ein Frontend-Entwickler?

    Autor: gadthrawn 14.03.16 - 16:48

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    du hast schon bemerkt, das ich nichts mehr mit JavaScript mache ? Wir entwickeln nur sichere Software.
    ;-)

    Bei Babel sollte dir auffallen, wie schlecht JavaScript ist, wenn du so etwas benötigst. Es nimmt doch eigentlich nur einen Teil des MDSD und setzt den mit manueller Tätigkeit um. Dann kannst du gleich den großen Schritt gehen und Rhapsody + Ada benutzen.

    P.S: VIM - da würd ich streiken ...

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