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Beide Seiten dürften recht haben....

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  1. Beide Seiten dürften recht haben....

    Autor: Sharra 17.08.15 - 18:24

    Auf der einen Seite wird es natürlich Arschlöcher im mittleren und oberen Management geben, die sozial gesehen absolute Armleuchter sind. Die gibt es überall, und es ist eine Frage der Konzernspitze, ob diese Leute lange im Betrieb bleiben, oder gehen dürfen.

    Auf der anderen Seite kann man auch glauben, dass es nicht im Interesse des Oberchefs ist, dass sich seine Angestellten absolut unwohl fühlen.

    Wenn ihm solche Praktiken zuwider sind, dann sollte er entsprechende Richtlinien herausgeben, an die sich das Management auch zu halten hat, oder er zieht die entsprechenden Konsequenzen.

    Das Grundproblem dürfte sein, dass bei den meisten Konzernen Druck herrscht. Zahlen oder anderes Soll ist zu erfüllen. Solange das passt, fragt von weiter oben keiner nach dem wie. Und so schleichen sich dann asoziale Verhaltensweisen ein.
    Ziele durch Druck erreichen kann jeder. Die wirklich Guten erreichen die Ziele aber auch, ohne dass die eigene Mannschaft ausbrennt.

  2. Re: Beide Seiten dürften recht haben....

    Autor: Jasmin26 17.08.15 - 18:52

    wie soll das funktionieren, beide seiten haben recht ?
    das bezos nur das sieht was er sehen will ist nicht neu !
    zudem lässt sich das auf eine menge amerikanische it- unternehmen über tragen ! es gibt genügend Berichte von Google/facebook/Apple/amazon u.s.w über arbeitsbedingungen und dazugehörende dementis die einen deutschen arbeitnehmer nur "staunen" lassen !

  3. Re: Beide Seiten dürften recht haben....

    Autor: theonlyone 17.08.15 - 19:05

    Selbst im größten scheiß betrieb gibt es noch den ein oder anderen brauchbaren Arbeitsplatz.

    Auf der anderen Seite, wenn das Unternehmen groß wird kommen eben auch viele dazu die lieber arbeiten lassen als irgendwelche Unternehmenskultur zu pflegen, da ist der Mensch egal, nur die Zahlen sind wichtig.

  4. Re: Beide Seiten dürften recht haben....

    Autor: aPollO2k 17.08.15 - 20:39

    Es gibt in Deutschland genug Arbeitgeber (um nicht Sklaventreiber zu sagen) bei denen es ähnlich zugeht.

    Da ist es "normal" flexible Arbeitszeiten zu haben....nein nicht so wie du denkst "Gleitzeit". Als Arbeitnehmer hast du da zu sein wenn du gebraucht wirst, gefragt wirst du nicht. Gerne auch mal am Wochenende, Nachts oder in Doppelschicht. Das wird da auch nicht groß angekündigt. Du wirst einfach täglich (auch mehrmals) angerufen und dann wird dir gesagt wie dein Tag wohl aussehen wird. Oftmals nur mit sehr kurzen Vorlaufzeiten von wenigen Stunden. Den Tag planen geht nicht mehr. Du kannst von Glück reden wenn du dann um 5Uhr in der Früh angerufen wirst, dann weisst du wenigstens das du nach Feierabend bis 22Uhr nicht mehr arbeiten musst. Oft stehst du aber auch auf und dir wird gesagt du hast heute frei. Dann gehst du einkaufen, vielleicht erledigst du auch ein paar Amtsgänge und dann plötzlich klingelt das Telefon und du sollst sofort zum Einsatz.

    Jetzt könnte man denken das Geld machts wieder gut. Doch leider verdient man in diesem Bereich oft nur den Mindestlohn oder knapp darüber. Ich könnte das jetzt noch Fortsetzen aber das machen diverse Reportagen besser als ich. Ich bin froh inzwischen bei einem besseren Unternehmen zu sein. Das ist aber Glück. Oft kommt man aus dieser Spirale der Leiharbeitnehmerschaft und des Lohn-Dumpings nicht mehr so leicht hinaus. Was hat man auch für eine Wahl? Entweder macht man es oder man kündigt und bekommt min. 3 Monate lang eine Sperre fürs ALG1/2. Man muss schon wirklich gut qualifiziert sein um "die Wahl" zu haben bei "jedem Anderen" Arbeitgeber einen Job zu finden und nicht nur beim "Nächstbesten" der es vermutlich genau so handhabt.

  5. Re: Beide Seiten dürften recht haben....

    Autor: SchreibenderLeser 17.08.15 - 20:43

    In letzter Konsequenz ist das Ausgangsposting an dieser Stelle Spekulation. Man müsste die Arbeitsbedingungen selbst untersuchen, um sie beurteilen zu können.

  6. Re: Beide Seiten dürften recht haben....

    Autor: Jasmin26 17.08.15 - 22:41

    versteht ich das richtig, du bezweifelt z.b. Berichte über amazon weil du sie noch selbst "untersucht" hast ?

  7. Re: Beide Seiten dürften recht haben....

    Autor: aPollO2k 17.08.15 - 22:54

    SchreibenderLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In letzter Konsequenz ist das Ausgangsposting an dieser Stelle Spekulation.
    > Man müsste die Arbeitsbedingungen selbst untersuchen, um sie beurteilen zu
    > können.

    Bewirb dich da und schau es dir an. Die nehmen eh fast jeden.

  8. Re: Beide Seiten dürften recht haben....

    Autor: exxo 18.08.15 - 07:38

    aPollO2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt in Deutschland genug Arbeitgeber (um nicht Sklaventreiber zu sagen)
    > bei denen es ähnlich zugeht.

    Bitte nenne uns die Branche in der du damals gearbeitet hast.

    Wenn es dort wirklich so zu geht wie du beschrieben hast sollten andere wissen in welchem Bereich sie sich besser nicht bewerben. Ansonsten ist der Betrag nutzlos :-\

  9. Re: Beide Seiten dürften recht haben....

    Autor: Single Density 18.08.15 - 10:13

    Mir gefiel dazu der Artikel in der BAZ ganz gut:
    http://bazonline.ch/wirtschaft/so-schonungslos-verheizt-amazon-seine-manager/story/13585403
    vor allem der letzte Satz, der aber mehr wirkt, wenn man den ganzen Artikel liest.

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