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55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: quineloe 01.04.17 - 17:05

    Die Reichtumsschere geht immer weiter auseinander, un 99 erzählt uns hier was von gesunkener Weltarmut.

    Das ist mehr neoliberaler Quark als ich an einem Tag vertrage...

  2. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: ibecf 01.04.17 - 17:22

    Booth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oberschichten-Folklore hilft nicht bei der Lösung gesellschaftlicher
    > Aufgaben.
    >
    > Mit 55.000 Euro Jahresgehalt gehört man in Deutschland zu den oberen 10%
    > der Einkommensbezieher. In Wirklichkeit muss man in Deutschland ja auch bei
    > internationalen Gehaltsvergleichen immer 20% draufrechnen
    > (Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben).
    >
    > Mit 250.000$ zählt man in den USA zu den oberen zwei/drei Prozent. Also
    > definitiv Oberschicht.
    >
    > Es können kaum alle Oberschicht sein. Diese Art der Vergleiche im IT-Sektor
    > ist mehr als befremdlich. Vor allem wenn ITler ohne mit der Wimper zu
    > zucken bei Amazon bestellen (unterbezahlte Paketfahrer und Lagerarbeiter)
    > oder im Lidl einkaufen (unterbezahlte Verkäufer).
    >
    > Mit 50.000 im Jahr lässt es sich gut leben.

    Das Discounter wie Lidl oder Aldi schlecht bezahlen, hält sich hartnäckig. Fakt ist aber das bei Lidl keiner weniger 12,50 ¤ Brutto/Std. bekommt. Urlaubs- und Weihnachtsgeld kommt da noch drauf.

    Meine Mutter die bei Lidl inzwischen schon 18 Jahre arbeitet bekommt dort 16,60 ¤ Brutto/Std. + Extras. Die ist dort auch nur "Verkäuferin". Stellv. Filialleiter oder Filialleiter verdienen dort noch mehr.

    Unterbezahlt ist bei mir was anderes :)

  3. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: theonlyone 01.04.17 - 21:36

    ibecf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Booth schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oberschichten-Folklore hilft nicht bei der Lösung gesellschaftlicher
    > > Aufgaben.
    > >
    > > Mit 55.000 Euro Jahresgehalt gehört man in Deutschland zu den oberen 10%
    > > der Einkommensbezieher. In Wirklichkeit muss man in Deutschland ja auch
    > bei
    > > internationalen Gehaltsvergleichen immer 20% draufrechnen
    > > (Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben).
    > >
    > > Mit 250.000$ zählt man in den USA zu den oberen zwei/drei Prozent. Also
    > > definitiv Oberschicht.
    > >
    > > Es können kaum alle Oberschicht sein. Diese Art der Vergleiche im
    > IT-Sektor
    > > ist mehr als befremdlich. Vor allem wenn ITler ohne mit der Wimper zu
    > > zucken bei Amazon bestellen (unterbezahlte Paketfahrer und
    > Lagerarbeiter)
    > > oder im Lidl einkaufen (unterbezahlte Verkäufer).
    > >
    > > Mit 50.000 im Jahr lässt es sich gut leben.
    >
    > Das Discounter wie Lidl oder Aldi schlecht bezahlen, hält sich hartnäckig.
    > Fakt ist aber das bei Lidl keiner weniger 12,50 ¤ Brutto/Std. bekommt.
    > Urlaubs- und Weihnachtsgeld kommt da noch drauf.
    >
    > Meine Mutter die bei Lidl inzwischen schon 18 Jahre arbeitet bekommt dort
    > 16,60 ¤ Brutto/Std. + Extras. Die ist dort auch nur "Verkäuferin". Stellv.
    > Filialleiter oder Filialleiter verdienen dort noch mehr.
    >
    > Unterbezahlt ist bei mir was anderes :)

    Der tolle verdienst ist das natürlich nicht, bleibt eine Standpunktfrage was "unterbezahlt" für einen bedeutet.

    Wer gerade so am Mindestlohn kratzt, der wird damit immer Probleme haben sein Leben zu finanzieren, weil es so extrem wenig ist (sprich 10¤ * 160 Stunden = 1600¤) , da hat man schon Probleme bezahlbare Wohnungen zu finden und davon ein Auto zu bezahlen frisst praktisch dein ganzes Geld bereits auf.
    So oder so, wenn von deinem Job am Ende gerade so auf 0 heraus kommst und dein Konto nie eine nennenswerte Reserve hat, ist das in meinen Augen einfach ein Unding und jede mittlere Katastrophe (Auto kaputt, Waschmaschine, Körperliche Leiden, etc.) bricht dir finanziell sofort das Genick.

    Wer mit dem doppelten, dreifachen und mehr nach Hause geht, der hat einfach viel mehr Spielraum.
    Wer so viel Geld im Jahr verdient das man sich so viel Geld an sparen kann, das man im Zweifel auch mal mehrere Jahre einfach "frei" machen könnte, DAS ist eine nennenswerte Freiheit die ein "würdiges" Leben erlaubt, da man eben nicht komplett abhängig von seinem Job ist. Gerade im niedrig Lohn Bereich hat man eben das große Problem das jemand so auf seinen Job angewiesen ist, das man es sich gar nicht leisten kann diesen zu verlieren und dann alle möglichen Dinge mitmacht, die sich andere gar nicht vorstellen können , daraus entsteht natürlich eine immense Ungerechtigkeit.


    Im IT Bereich wird man zwangsläufig extrem gut verdienende Berufe haben, schlichtweg weil es sich rechnet.
    Andere Bereiche sind umkämpft, viel Konkurrenz und da geht eben auch viel über den Preis, der günstigste bekommt den Zuschlag, bedeutet dann mit möglichst wenig Mitarbeitern möglichst viel machen und selbst dann noch Kosten drücken.

    Google und co. sind da schon die Firmen die verdienen an diversen Stellen so viel, da kann man sich auch leisten mehr Geld in die Mitarbeiter zu stecken. Unendlich viele Mitarbeiter brauchen die aber auch nicht, ein "Standard" ist das entsprechend ganz sicher nicht.

    Wer sich seinen Arbeitgeber wirklich aussuchen kann, der packt sich ein paar Headhunter und fragt direkt nach dem Gehalt.

  4. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: amagogol 02.04.17 - 05:23

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider für mich ziemlich nicht relevant, weil ich eben Admin bin und kein
    > Software Entwickler. Mit meiner Ausbildung habe ich eh keine Chance auf
    > eine "Manager Stelle".

    Auch Admins werden hier gesucht. Wenn du bereit bist was dazuzulernen - ein Site-Reliability-Engineer verdient bei uns mehr als ein normaler Softwareentwickler.

    > Gibt es in Amerika sowas wie bei uns den öD mit sicheren Arbeitsplätzen?
    > Oder ist da überall hire & fire?

    Nicht alle Staaten haben "at-will-employment". Inwiefern es gutbezahlte sichere (im Sinne vergleichbar mit dem öD) gibt bin ich ueberfragt.
    Allerdings ist auch bei at-will die Situation nicht so unsicher wie sich der Deutsche das so vorstellt. Zwar hat man selbst wie auch der Arbeitgeber das Recht einen jederzeit das Arbeitsverhaeltnis zu kuendigen, aber in der Praxis hat man ueblicherweise Vorlaufzeiten und wenn man sich nicht wirklich danebenbenimmt warum sollte der Chef einen feuern? Wenn man gut ist hat man in den USA durchaus eine extrem gute Chance, wenn nicht sollte man vielleicht besser in DE bleiben, bevorzugt im öD ;)

  5. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: Anonymer Nutzer 02.04.17 - 07:25

    bjs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > erzähl mal wem, der 1000 euro pro monat netto hat, dass er doch bitte in
    > aktien investieren soll. aber wahrscheinlich ist der dann einfach selbst
    > schuld, arbeitsunwillig oder sonst was, nur bloß ist nicht das aktuelle
    > wirtschaftssystem daran auch nur etwas beteiligt. es ist immer wieder das
    > gleiche.
    >
    > und noch mal: ein unternehmen muss steuern zahlen. muss ein unternehmen
    > diese steuern nicht zahlen, so hat es mehr geld übrig, sodass es auch die
    > löhne erhöhen könnte. folglich ist also dein argument, dass
    > unternehmenssteuern alleinig vom kapital bezahlt werden nicht wahr. ich
    > versteh einfach nicht, wieso du das nicht akzeptieren kannst. als würdest
    > du davon ausgehen, dass gehälter keinen zusammenhang mit dem gewinn einer
    > firma haben.
    >
    > es geht hier auch nicht darum, dass etwas jemandem weggenommen wird. es
    > geht um höhere verteilungsgerechtigkeit.

    Um dass zu verstehen, müsstest du die Grundlagen der Buchführung kapieren. Löhne sind Kosten. Der Gewinn wird erst nach Abzug aller Kosten berechnet. Die Steuer wird auf den Gewinn berechnet. Ob man jetzt mehr Gewinn macht, weil man die Lohnkosten reduziert oder indem mehr Umsatz macht, spielt dafür überhaupt keine Rolle.

    Außerdem spielt das für mein Argument keine Rolle. Es geht einzig und allein darum, dass Kapitaleinkünfte gleich oder höher besteuert sind als Einkünfte aus abhängiger Beschäftigung. Diese Einkünfte werden in aller Regel aus dem Gewinn gezahlt. Wie viele Steuern prozentual davon als Steuer bezahlt werden, ist von der absoluten Höhe dieser Einkünfte relativ unabhängig. Die Lohnkosten tauchen in dieser Rechnung also gar nicht auf.

    Jetzt nehmen wir aber mal dein Argument und sagen, ich als völlig uneigennütziger Firmeneigentümer würde meinen Gewinn reduzieren, um höhere Löhne zu zahlen. Aus diesen Löhnen bezahle ich auch einen gewissen Prozentsatz an Lohnsteuer. Dieser ist allerdings wesentlich niedriger als wenn ich das Geld für mich auszahlen würde - selbst wenn man die Lohnnebenkosten nicht berücksichtigt. Somit ist eigentlich genau der geforderte Zustand erreicht - Einkünfte aus Kapital sind wesentlich höher besteuert als Einkünfte aus abhängiger Beschäftigung.

    Und wir sind da auch wieder bei meinem Argument: Die Lohnsteuer - die im Vergleich zur Körperschafts-, Gewerbe und Kapitalertragsteuer dem Staat um eine Größenordnung mehr Einnahmen bringt - ist trotz des geringeren Steuersatzes wesentlich wichtiger. Möglichst viele Leute zu beschäftigen ist also viel wichtiger als eine hohe Besteuerung der Unternehmen. Zumal das einen negativen Einfluss auf die Beschäftigung hätte. Und dabei ist der positive Effekt auf die Sozialversicherungen nicht berücksichtigt.

    Edit: Natürlich könnte man mit 1000 Euro netto auch in Aktien investieren, wenn man wirklich reicher werden möchte. Aber um die Leute geht es gar nicht, zumal in Deutschland jeder Mindestlohnempfänger mehr hat, wenn er Vollzeit arbeitet. Es geht um diejenigen, die ein Haushaltseinkommen von 2000-3000 Euro oder darüber hinaus haben und trotzdem nicht in Aktien investieren. Einfach nur weil sie falsch informiert sind und irrationale Ängste vor der Börse haben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.04.17 07:30 durch Stefan99.

  6. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: Anonymer Nutzer 02.04.17 - 07:37

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stefan99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > werden die Reichen und ausländische Investoren das auf der Straße
    > liegende
    > > Geld weiterhin mit Freude einsammeln.
    >
    > Kannst du das näher ausführen?

    Die Deutschen sind Aktienmuffel. Etwa 70% der Gewinne börsennotierter Unternehmen fließen ins Ausland, während die Deutschen ihr Geld lieber in überteuerte Eigenheime investieren oder es in Lebensversicherungen und Tagesgeldkonten verrotten lassen. Außerdem sind die Sparquoten in Deutschland erschreckend gering - und das nicht nur bei niedrigen Einkommen.

  7. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: Jonsch 02.04.17 - 09:52

    Die Welten sind sehr verkehrt.

    Ich zahle hier in Stendal für 70qm etwa 500¤ warm, zu zweit! Ich selbst verdiene 40000k, 3 Jahre Berufserfahrung. Viel mehr kommt hier auch nicht, als 2nd Level Agent im technischen Support ist da etwa Schluss bei uns.

    Inklusive Schichtzuschläge etc. komme ich, Steuerklasse 1, etwa auf 2000-2200¤ Netto im Monat.

    Davon kann ich ganz gut leben, die Miete bezahlen, auch mal nen Monat prassen und bin zufrieden. Mit 23 hat man da vielleicht auch nicht den Anspruch wie die ganzen Hasen hier?

    Dagegen lese ich hier von "Singlewohnungen" mit 600¤ Kaltmiete .... hart. Wie wäre es denn, mit einem schönen Job auf dem Land? Vielleicht in der Eifel? Im Erzgebirge, in der Altmark oder so? Fernab vom Trubel, ein paar Euro weniger, aber mit einem schöneren, entspannten Leben?

    Es würde mir nie in den Sinn kommen, für meinen Job das Land zu wechseln. Ich lebe für mich und nicht für meinen Job. Aber das muss ja jeder selbst wissen ...

  8. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: ArcherV 02.04.17 - 11:17

    Jonsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Welten sind sehr verkehrt.
    >
    > Ich zahle hier in Stendal für 70qm etwa 500¤ warm, zu zweit! Ich selbst
    > verdiene 40000k, 3 Jahre Berufserfahrung. Viel mehr kommt hier auch nicht,
    > als 2nd Level Agent im technischen Support ist da etwa Schluss bei uns.
    >
    > Inklusive Schichtzuschläge etc. komme ich, Steuerklasse 1, etwa auf
    > 2000-2200¤ Netto im Monat.
    >
    > Davon kann ich ganz gut leben, die Miete bezahlen, auch mal nen Monat
    > prassen und bin zufrieden. Mit 23 hat man da vielleicht auch nicht den
    > Anspruch wie die ganzen Hasen hier?
    >
    > Dagegen lese ich hier von "Singlewohnungen" mit 600¤ Kaltmiete .... hart.
    > Wie wäre es denn, mit einem schönen Job auf dem Land? Vielleicht in der
    > Eifel? Im Erzgebirge, in der Altmark oder so? Fernab vom Trubel, ein paar
    > Euro weniger, aber mit einem schöneren, entspannten Leben?
    >
    > Es würde mir nie in den Sinn kommen, für meinen Job das Land zu wechseln.
    > Ich lebe für mich und nicht für meinen Job. Aber das muss ja jeder selbst
    > wissen ...


    2200 Netto ist doch schon sehr fein :)
    Ich lieg bei ca. 1800 bis 1900, nach 4 Jahren Berufserfahrung

  9. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: ArcherV 02.04.17 - 11:22

    amagogol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch Admins werden hier gesucht. Wenn du bereit bist was dazuzulernen - ein
    > Site-Reliability-Engineer verdient bei uns mehr als ein normaler
    > Softwareentwickler.

    Was genau macht ein Site-Reliability-Engineer ? Höre ich zum ersten Mal.
    Bin generell dafür mal was neues zu lernen. Ich fühle mich aber eigentlich in der Administration von AD und co ziemlich wohl.



    > Nicht alle Staaten haben "at-will-employment". Inwiefern es gutbezahlte
    > sichere (im Sinne vergleichbar mit dem öD) gibt bin ich ueberfragt.
    > Allerdings ist auch bei at-will die Situation nicht so unsicher wie sich
    > der Deutsche das so vorstellt. Zwar hat man selbst wie auch der Arbeitgeber
    > das Recht einen jederzeit das Arbeitsverhaeltnis zu kuendigen, aber in der
    > Praxis hat man ueblicherweise Vorlaufzeiten und wenn man sich nicht
    > wirklich danebenbenimmt warum sollte der Chef einen feuern? Wenn man gut
    > ist hat man in den USA durchaus eine extrem gute Chance, wenn nicht sollte
    > man vielleicht besser in DE bleiben, bevorzugt im öD ;)

    Naja ich bin eben ein Mensch der div. Sicherheiten braucht, deswegen bin ich ja im öD.

    Dieser Gedanke von heute auf morgen gekündigt zu werden wäre schon eine ziemlich dicke Pille für mich.

    Von der Leistungsfähigkeit mache ich mir da weniger Gedanken. Sicher wäre die freie Wirtschaft für mich ein sehr großer Umstieg (da ich auch im öD ausgebildet wurde, richtige freie Wirtschaft kenne ich also nicht). Aber - im Moment bin ich einer von den Leuten die freiwillig eher für 150-200% arbeiten...

  10. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: ArcherV 02.04.17 - 11:23

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Deutschen sind Aktienmuffel. Etwa 70% der Gewinne börsennotierter
    > Unternehmen fließen ins Ausland, während die Deutschen ihr Geld lieber in
    > überteuerte Eigenheime investieren oder es in Lebensversicherungen und
    > Tagesgeldkonten verrotten lassen. Außerdem sind die Sparquoten in
    > Deutschland erschreckend gering - und das nicht nur bei niedrigen
    > Einkommen.


    Joah ich glaube das hat auch noch einen ganz anderen Grund. Ich bin z.B. noch nie in Berührung mit dem Thema Aktien gekommen. Dementsprechend wüsste ich jetzt auch nicht wie man das Thema anfängt...

    ... hast du da ein paar Lesetipps / Empfehlungen?

  11. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: fabian88 02.04.17 - 12:04

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rldml schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich muss ehrlich gestehen, über das Alter mache ich mir weniger Gedanken.
    >
    > >
    > > Wenn man mal von dem Umstand absieht, dass ich leichte Zweifel hege das
    > > Rentenalter überhaupt zu erreichen, kann kein Rechner und kein
    > > Dienstleister heute schon konkrete Ansagen darüber treffen, ob die Rente
    > in
    > > 30 Jahren überhaupt zum Leben reicht - und zwar unabhängig von der
    > > tatsächlichen Höhe der eigenen Rente im Vergleich zu anderen errechneten
    > > Renten.
    > >
    > > Mit aktiver Altersvorsorge werde ich erst recht spät anfangen, auch wenn
    > es
    > > dann ein vergleichsweise teurer Spaß sein wird - und dann auch eher um
    > > sicherzustellen, dass meine Frau versorgt ist, sobald ich es mir in
    > meiner
    > > kleinen Suterrain-Wohnung ohne Tür und Fenster zwei Meter unter dem
    > > Erdboden gemütlich gemacht hab.
    > >
    > > Gruß Ronny
    >
    > Kann ich verstehen... evtl. mache ich mir auch gerade unnötig zu viele
    > Gedanken... ich bin ja gerade noch Berufseinsteiger... bin ja erst 24 (ca.
    > 4 Jahre Berufserfahrung).
    >
    > Mein persönliches Traumgehalt wäre ja die EG12... damit könnte man sich
    > echt ein schönes Leben machen. Zum. könnte ich mir damit alle Träume
    > erfüllen .. angefangen beim Tesla ^^

    Ein Tesla mit EG12...Da bin ich ja mal gespannt ;-) Klappt nur wenn du dann auch in dem Tesla wohnst und deine Kinder großziehen willst.

    Such dir einfach nen Job in der freien Wirtschaft (optimalerweise mit Tarifbindung IG Metall) und du bist schnell über EG12. Wenn man nicht ganz dämlich ist und seinen Job in der IT versteht und sich selbst gut verkaufen kann sollte mit 25-30 Jahren bei einem akademischen Abschluss durchaus 60-80k¤ brutto drin sein. Wenn man sich dann ab 30 für höheres berufen fühlt sind in Führungspositionen auch deutlich mehr Euros drin.

    Wenn du unbedingt im ÖD bleiben möchtest und Skill hast dann wechsel zum BND ;-) Die zahlen auch gerne an Master-Absolventen A14 + 400¤ Zulage. Das ist dann vergleichbar mit der freien Wirtschaft.

  12. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: ArcherV 02.04.17 - 12:49

    fabian88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Tesla mit EG12...Da bin ich ja mal gespannt ;-) Klappt nur wenn du dann
    > auch in dem Tesla wohnst und deine Kinder großziehen willst.

    EG12 bedeutet gegenüber E9b mal eben 1.000¤ mehr Brutto (bei Stufe 3) :-)

    Wenn man dann einen gebrauchten nimmt kann das schon hinkommen. Kinder habe ich keine und sind zur Zeit auch nicht geplant (mangels Weibchen).

    > Such dir einfach nen Job in der freien Wirtschaft (optimalerweise mit
    > Tarifbindung IG Metall) und du bist schnell über EG12. Wenn man nicht ganz
    > dämlich ist und seinen Job in der IT versteht und sich selbst gut verkaufen
    > kann sollte mit 25-30 Jahren bei einem akademischen Abschluss durchaus
    > 60-80k¤ brutto drin sein. Wenn man sich dann ab 30 für höheres berufen
    > fühlt sind in Führungspositionen auch deutlich mehr Euros drin.
    >
    > Wenn du unbedingt im ÖD bleiben möchtest und Skill hast dann wechsel zum
    > BND ;-) Die zahlen auch gerne an Master-Absolventen A14 + 400¤ Zulage. Das
    > ist dann vergleichbar mit der freien Wirtschaft.


    Ich hab nur eine Ausbildung :-)
    Sicher das du nicht eher E14 meinst? A- ist für Beamte... technische Beamte gibt es zum. bei uns nicht.

    Bin halt noch am überlegen per Fernstudium den Wirtschaftsinformatiker zu machen. Viel würde es vom Gehalt aber nicht bringen.

  13. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: Anonymer Nutzer 02.04.17 - 15:08

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stefan99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Deutschen sind Aktienmuffel. Etwa 70% der Gewinne börsennotierter
    > > Unternehmen fließen ins Ausland, während die Deutschen ihr Geld lieber
    > in
    > > überteuerte Eigenheime investieren oder es in Lebensversicherungen und
    > > Tagesgeldkonten verrotten lassen. Außerdem sind die Sparquoten in
    > > Deutschland erschreckend gering - und das nicht nur bei niedrigen
    > > Einkommen.
    >
    > Joah ich glaube das hat auch noch einen ganz anderen Grund. Ich bin z.B.
    > noch nie in Berührung mit dem Thema Aktien gekommen. Dementsprechend wüsste
    > ich jetzt auch nicht wie man das Thema anfängt...
    >
    > ... hast du da ein paar Lesetipps / Empfehlungen?

    Ob du es glaubst oder nicht: Du dürftest gefühlt 80% der Deutschen schon einmal voraus haben, dass du nicht voreingenommen (besser gesagt hasserfüllt) an das Thema herangehst. Die rein technischen Details sind nicht so wild. Die einfachsten Strategien hat man in fünf Minuten erklärt.

    Im deutschsprachigen Raum gibt es z.B. folgenden Blog: http://finanzglueck.de/aktienmarktserie/ Folgender Einzelartikel aus dem Blog wäre noch erwähnenswert: http://finanzglueck.de/norwegischer-oel-fonds/

    Im amerikanischen Raum findet man noch viel mehr Literatur. Das liegt eben auch daran, dass Aktien in Deutschland verhasst sind.

  14. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: sic 02.04.17 - 15:45

    fabian88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Such dir einfach nen Job in der freien Wirtschaft (optimalerweise mit
    > Tarifbindung IG Metall) und du bist schnell über EG12. Wenn man nicht ganz
    > dämlich ist und seinen Job in der IT versteht und sich selbst gut verkaufen
    > kann sollte mit 25-30 Jahren bei einem akademischen Abschluss durchaus
    > 60-80k¤ brutto drin sein.

    Hab mir fast alle Kommentare durchgelesen und wollte mehrmals etwas schreiben, konnte mich aber stets zügeln - bis jetzt. :D

    Was sind denn die Prämissen deiner Aussage? Ich habe stark das Gefühl du setzt bestimmte Gegebenheiten voraus, die du nicht explizit erwähnst. Ich passe nämlich super in die von dir genannten Voraussetzungen und von den 60-80¤ brutto/anno bin ich enorm weit entfernt.

    Wohnort? Nicht jeder lebt in München oder Stuttgart (im Gegenteil, sogar recht wenige) und ich bin weit weg davon. Gehaltsmäßig liegt mein Bundesland so im Durchschnitt oder vllt. leicht darüber, nach dem was ich weiß.

    Erfahrung? Also die meisten Studenten sind mit 25 dann gerade erst oder vor einem Jahr fertig geworden mit dem Bachelor, das kann es ja dann auch demnach nicht sein.

    Was genau ist bei dir ein "Job in der IT"? Ich bin "normaler" Software-Entwickler. Allerdings im Web-Bereich (ausschließlich Backend). Ich nehme mal an, an den hast du nicht gedacht, aber mir würde ja schon reichen, wenn ich auch nur in die _Nähe_ von 60k käme. Ich erwarte ja gar nicht wie ein C/C++-Entwickler, der gerade in irgend einem Buzzword-Bereich die IT mit Innovation nach vorne bringt, bezahlt zu werden. Aber schon 60k wäre für mich in meiner Wahrnehmung völlig utopisch.

    Wenn meine Vorgesetzten mir "nur" 50k anbieten würden, sofern ich mich dafür in die Themen X, Y und Z privat einarbeiten würde, dann würde ich mit Freude zustimmen und mich mit viel Elan & Zeiteinsatz monatelang privat entsprechend fortbilden.

    Nur meine Realität sieht so nicht aus. 80k? Das wäre so circa eine Verdoppelung. Mag ja sein dass das möglich ist aber im Web-Bereich habe ich noch nie(!) von auch nur einem Angestellten gehört, der mehr als 70k in Deutschland verdienen würde. Von daher denke ich auch nicht, dass ich mich einfach massiv unter Wert verkaufe. Ja ich könnte wohl etwas mehr rausschlagen - aber 50k? Also mein Bauchgefühl sagt mir, das würde ich zumindest in meiner Region nirgendwo bekommen. Ich mag mich irren. Und es wäre super, wenn dem so wäre! Von daher würde ich mich sehr über eine Antwort freuen. :)

    PS: Zugegeben, es kann natürlich sein, dass mein Problem ist, dass ich mich selber unter Wert schätze, es aber gar nicht merke. Leider kenne ich keine funktionierende Möglichkeit an objektive Vergleichswerte zu kommen, um mich selber besser einzuschätzen...



    9 mal bearbeitet, zuletzt am 02.04.17 15:59 durch sic.

  15. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: ArcherV 02.04.17 - 16:04

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stefan99 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die Deutschen sind Aktienmuffel. Etwa 70% der Gewinne börsennotierter
    > > > Unternehmen fließen ins Ausland, während die Deutschen ihr Geld lieber
    > > in
    > > > überteuerte Eigenheime investieren oder es in Lebensversicherungen und
    > > > Tagesgeldkonten verrotten lassen. Außerdem sind die Sparquoten in
    > > > Deutschland erschreckend gering - und das nicht nur bei niedrigen
    > > > Einkommen.
    > >
    > >
    > > Joah ich glaube das hat auch noch einen ganz anderen Grund. Ich bin z.B.
    > > noch nie in Berührung mit dem Thema Aktien gekommen. Dementsprechend
    > wüsste
    > > ich jetzt auch nicht wie man das Thema anfängt...
    > >
    > > ... hast du da ein paar Lesetipps / Empfehlungen?
    >
    > Ob du es glaubst oder nicht: Du dürftest gefühlt 80% der Deutschen schon
    > einmal voraus haben, dass du nicht voreingenommen (besser gesagt
    > hasserfüllt) an das Thema herangehst. Die rein technischen Details sind
    > nicht so wild. Die einfachsten Strategien hat man in fünf Minuten erklärt.
    >
    > Im deutschsprachigen Raum gibt es z.B. folgenden Blog: finanzglueck.de
    > Folgender Einzelartikel aus dem Blog wäre noch erwähnenswert:
    > finanzglueck.de
    >
    > Im amerikanischen Raum findet man noch viel mehr Literatur. Das liegt eben
    > auch daran, dass Aktien in Deutschland verhasst sind.

    Danke!
    Lese ich mir mal durch. Hatte ja schon immer mal vor div. Aktien von einem gewissen US Autohersteller zu kaufen... naja mal gucken.

  16. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: Anonymer Nutzer 02.04.17 - 16:29

    "Außerdem spielt das für mein Argument keine Rolle. Es geht einzig und allein darum, dass Kapitaleinkünfte gleich oder höher besteuert sind als Einkünfte aus abhängiger Beschäftigung."

    das ist eben nicht wahr. du kannst das noch 1000 mal wiederholen. es ist nicht wahr. du kannst gerne damit fortfahren, meine kompetenz in der dreck zu ziehen, was die übliche vorgehensweise neoliberaler "leistungsträger" ist, sobald man sie auf ihre assoziale weltsicht aufmerksam macht. aber bitte ohne mich... du hast deine ideologie klar dargestellt. und ich meine. der unterschied ist, dass durch meine menschen nicht leiden. ich hoffe, du bist stolz auf dich.

  17. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: Anonymer Nutzer 02.04.17 - 16:33

    > Danke!
    > Lese ich mir mal durch. Hatte ja schon immer mal vor div. Aktien von einem
    > gewissen US Autohersteller zu kaufen... naja mal gucken.

    Ja, bitte lese dir das durch, bevor du einzelne Aktien kaufst. Das ist nämlich sehr gefährlich. Vorher muss man sich ein paar absolute Grundregeln verinnerlichen und diese auch knallhart befolgen. Für den Aktienmarkt braucht man zweifelsohne starke Nerven, ganz besonders wenn es mal bergab geht. Wenn man die nicht hat, verliert man ganz schnell eine Menge Geld. Und aufgrund solcher Geschichten entstehen dann die Vorurteile gegenüber Aktien, auch wenn die gar nichts dafür können, wenn man keine starke Nerven hat.

    Das ist jetzt ziemlich Off-Topic, deshalb möchte ich es hier jetzt nicht so sehr aufblähen. Aber es gibt zwei Dinge, die man unbedingt beachten sollte:
    1. Streuen. Also nicht nur in den einen US-Autobauer investieren, sondern mindestens in 20 verschiedene Titel aus verschiedenen Branchen und verschiedenen Ländern. Wenn die Gesamtsumme nicht reicht, kann man über Indexfonds bündeln.
    2. Niemals verkaufen! Egal wie sehr die Kurse sinken. Egal wie sehr man das Gefühl hat, dass die Kurse weiter sinken. Das bedeutet auch, dass man niemals Geld investieren darf, das man kurz- oder mittelfristig braucht. Aktieninvestments laufen über 20 Jahre und mehr. Den Gewinn holt man entweder über die Dividenden raus, oder durch einen Verkauf nachdem man sie viele Jahre gehalten hat.

    Um den Bogen zum Thema wieder halbwegs zu spannen: So investieren die Reichen. Und gerade unter den hier angesprochenen ITlern mit sechsstelligen Gehältern in Amerika gibt es inzwischen eine größere Gruppe, die diese Methode nutzt, um noch vor 40 in den Ruhestand gehen zu können.

  18. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: Anonymer Nutzer 02.04.17 - 16:35

    > das ist eben nicht wahr. du kannst das noch 1000 mal wiederholen. es ist
    > nicht wahr. du kannst gerne damit fortfahren, meine kompetenz in der dreck
    > zu ziehen, was die übliche vorgehensweise neoliberaler "leistungsträger"
    > ist, sobald man sie auf ihre assoziale weltsicht aufmerksam macht. aber
    > bitte ohne mich... du hast deine ideologie klar dargestellt. und ich meine.
    > der unterschied ist, dass durch meine menschen nicht leiden. ich hoffe, du
    > bist stolz auf dich.

    Doch, es ist wahr. Es ist einfach nachzurechnen. Zähle Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer und Kapitalertragsteuer zusammen und du liegst über dem Spitzensteuersatz der Lohnsteuer. Das ist die Besteuerung von Einkommen, die aus Unternehmensgewinnen generiert werden. Du kannst das noch so oft bestreiten, diese Rechnung stimmt. Das sind Fakten. Das hat nichts mit Neoliberalismus oder deiner nicht vorhandenen Kompetenz zu tun.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.04.17 16:36 durch Stefan99.

  19. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: ArcherV 02.04.17 - 16:55

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Danke!
    > > Lese ich mir mal durch. Hatte ja schon immer mal vor div. Aktien von
    > einem
    > > gewissen US Autohersteller zu kaufen... naja mal gucken.
    >
    > Ja, bitte lese dir das durch, bevor du einzelne Aktien kaufst. Das ist
    > nämlich sehr gefährlich. Vorher muss man sich ein paar absolute Grundregeln
    > verinnerlichen und diese auch knallhart befolgen. Für den Aktienmarkt
    > braucht man zweifelsohne starke Nerven, ganz besonders wenn es mal bergab
    > geht. Wenn man die nicht hat, verliert man ganz schnell eine Menge Geld.
    > Und aufgrund solcher Geschichten entstehen dann die Vorurteile gegenüber
    > Aktien, auch wenn die gar nichts dafür können, wenn man keine starke Nerven
    > hat.
    >
    > Das ist jetzt ziemlich Off-Topic, deshalb möchte ich es hier jetzt nicht so
    > sehr aufblähen. Aber es gibt zwei Dinge, die man unbedingt beachten sollte:
    >
    > 1. Streuen. Also nicht nur in den einen US-Autobauer investieren, sondern
    > mindestens in 20 verschiedene Titel aus verschiedenen Branchen und
    > verschiedenen Ländern. Wenn die Gesamtsumme nicht reicht, kann man über
    > Indexfonds bündeln.
    > 2. Niemals verkaufen! Egal wie sehr die Kurse sinken. Egal wie sehr man das
    > Gefühl hat, dass die Kurse weiter sinken. Das bedeutet auch, dass man
    > niemals Geld investieren darf, das man kurz- oder mittelfristig braucht.
    > Aktieninvestments laufen über 20 Jahre und mehr. Den Gewinn holt man
    > entweder über die Dividenden raus, oder durch einen Verkauf nachdem man sie
    > viele Jahre gehalten hat.
    >
    > Um den Bogen zum Thema wieder halbwegs zu spannen: So investieren die
    > Reichen. Und gerade unter den hier angesprochenen ITlern mit sechsstelligen
    > Gehältern in Amerika gibt es inzwischen eine größere Gruppe, die diese
    > Methode nutzt, um noch vor 40 in den Ruhestand gehen zu können.


    Danke für die Tipps
    Unsummen wollte ich jetzt eh nicht investieren, dafür ist mein Gehalt viel zu niedrig

  20. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: mrgenie 02.04.17 - 18:33

    Booth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oberschichten-Folklore hilft nicht bei der Lösung gesellschaftlicher
    > Aufgaben.
    >
    > Mit 55.000 Euro Jahresgehalt gehört man in Deutschland zu den oberen 10%
    > der Einkommensbezieher. In Wirklichkeit muss man in Deutschland ja auch bei
    > internationalen Gehaltsvergleichen immer 20% draufrechnen
    > (Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben).
    >
    > Mit 250.000$ zählt man in den USA zu den oberen zwei/drei Prozent. Also
    > definitiv Oberschicht.
    >
    > Es können kaum alle Oberschicht sein. Diese Art der Vergleiche im IT-Sektor
    > ist mehr als befremdlich. Vor allem wenn ITler ohne mit der Wimper zu
    > zucken bei Amazon bestellen (unterbezahlte Paketfahrer und Lagerarbeiter)
    > oder im Lidl einkaufen (unterbezahlte Verkäufer).
    >
    > Mit 50.000 im Jahr lässt es sich gut leben.

    Rede kein Unfug! Wir haben ein Mehrfaches davon und dank 85% Steuern und Abgaben kommt man davon kaum ueber die Runde!

    Wir koennen alle Rechnungen sofort begleichen, das stimmt. Aber von Luxus zu reden ist keine Rede. Wir fahren ein Gebraucht-PKW von 23.000EUR (Neuwagenpreis), ich selber trage Adidas wo es nur geht oder Crocks Sandalen. Bloss nichts Teures das kann man sich mit den Steuern und Abgaben nicht leisten. Und ein Haus koennen wir uns ebenfalls nicht kaufen. Mir hat die SParkasse noch gesagt, ich habe denen nicht alles gezeigt natuerlich wollte nur pi mal Daum info, aber zumindest 2 verschiedene monatliche Zahlungen habe ich denen unter die Nase gedruckt von insgesamt 10.000EUR die wir jeden Monat von 2 Firmen bekommen, mit dem Einkommen bekommt man keine Kreditkarte oder Hypothek so die Sparkasse!

    Also rede hier kein Wirres Zeug von mit 50.000 im Jahr ist man reich!

    Die Sparkasse ist die in Moenchengladbach uebrigens. Die meint mit nachweislich 10.000EUR im Monat reicht es weder fuer eine Hypothek noch eine Kreditkarte weil die Sparkasse weiss ganz genau: Importsteuer, Mehrwertsteuer, Einkommensteuer, Gewerbesteuer, usw. da bleibt kaum was uebrig nachdem man alle Steuern bezahlt hat um das Mismanagement der Politik in Berlin/Bruessel/Europa zu finanzieren.

    Aber das macht nichts, gegenwaertig gucken wir uns 8 potentielle Laender ausserhalb der EU an wohin wir umziehen. Da wir netto jedes Jahr fuer mindestens 200.000 zum netto Handelsueberschuss beitragen sind wir in fast allen Laendern der Welt willkommen, ausser Deutschland/Europa. Hier ist man offensichtlich nicht willkommen.

    Soll die Politik so weiter machen. Immer mehr gut gebildete verlassen Deutschland und Europa. Stets mehr wird hier schrittweise zu Irak, Sudan, Syrien, Libyen. Wenn die Politik das so will, gut, aber ohne mich!

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