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55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: pampernickel 02.04.17 - 19:07

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Mit 50.000 im Jahr lässt es sich gut leben.
    >
    > Rede kein Unfug! Wir haben ein Mehrfaches davon und dank 85% Steuern und
    > Abgaben kommt man davon kaum ueber die Runde!

    >
    > Wir koennen alle Rechnungen sofort begleichen, das stimmt. Aber von Luxus
    > zu reden ist keine Rede. Wir fahren ein Gebraucht-PKW von 23.000EUR
    > (Neuwagenpreis), ich selber trage Adidas wo es nur geht oder Crocks
    > Sandalen. Bloss nichts Teures das kann man sich mit den Steuern und Abgaben
    > nicht leisten. Und ein Haus koennen wir uns ebenfalls nicht kaufen. Mir hat
    > die SParkasse noch gesagt, ich habe denen nicht alles gezeigt natuerlich
    > wollte nur pi mal Daum info, aber zumindest 2 verschiedene monatliche
    > Zahlungen habe ich denen unter die Nase gedruckt von insgesamt 10.000EUR
    > die wir jeden Monat von 2 Firmen bekommen, mit dem Einkommen bekommt man
    > keine Kreditkarte oder Hypothek so die Sparkasse!

    > Also rede hier kein Wirres Zeug von mit 50.000 im Jahr ist man reich!
    >
    > Die Sparkasse ist die in Moenchengladbach uebrigens. Die meint mit
    > nachweislich 10.000EUR im Monat reicht es weder fuer eine Hypothek noch
    > eine Kreditkarte weil die Sparkasse weiss ganz genau: Importsteuer,
    > Mehrwertsteuer, Einkommensteuer, Gewerbesteuer, usw. da bleibt kaum was
    > uebrig nachdem man alle Steuern bezahlt hat um das Mismanagement der
    > Politik in Berlin/Bruessel/Europa zu finanzieren.
    >
    > Aber das macht nichts, gegenwaertig gucken wir uns 8 potentielle Laender
    > ausserhalb der EU an wohin wir umziehen. Da wir netto jedes Jahr fuer
    > mindestens 200.000 zum netto Handelsueberschuss beitragen sind wir in fast
    > allen Laendern der Welt willkommen, ausser Deutschland/Europa. Hier ist man
    > offensichtlich nicht willkommen.
    >
    > Soll die Politik so weiter machen. Immer mehr gut gebildete verlassen
    > Deutschland und Europa. Stets mehr wird hier schrittweise zu Irak, Sudan,
    > Syrien, Libyen. Wenn die Politik das so will, gut, aber ohne mich!

    Nach allem was Du so von Dir gegeben hast, ist das nicht schlimm. Mach's gut!

  2. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: plutoniumsulfat 02.04.17 - 19:36

    In welchem Land hat man denn 85% Abgaben?

  3. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: count 02.04.17 - 21:38

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem spielt das für mein Argument keine Rolle. Es geht einzig und
    > allein darum, dass Kapitaleinkünfte gleich oder höher besteuert sind als
    > Einkünfte aus abhängiger Beschäftigung. Diese Einkünfte werden in aller
    > Regel aus dem Gewinn gezahlt. Wie viele Steuern prozentual davon als Steuer
    > bezahlt werden, ist von der absoluten Höhe dieser Einkünfte relativ
    > unabhängig. Die Lohnkosten tauchen in dieser Rechnung also gar nicht auf.

    Sorry wenn ich mich mal einmische, aber du bringst hier etwas durcheinander. Der Gewinn, den ein Unternehmen erwirtschaftet, ist entgegen deiner Annahme keine Kaitaleinkunft. Daher ist auch deine Behauptung, Kapitaleinkünfte würden höher besteuert als Einkünfte aus nichtselbstständiger Tätigkeit, einfach falsch.

    Bei Gewinnen von Unternehmen handelt es sich im Allgemeinen um Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§18 EStG), Einkünfte aus Kapitalvermögen werden nach §20 EStG besteuert. Das ist etwas komplett anderes.

    Während Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit mit bis zu 45% versteuert werden, gilt für Einkünfte aus Kapitalvermögen die Abgeltungssteuer mit einem Satz von 25%, ist also- je nach Höhe der Einkünfte- deutlich geringer.

  4. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: count 02.04.17 - 21:51

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Doch, es ist wahr. Es ist einfach nachzurechnen. Zähle Körperschaftssteuer,
    > Gewerbesteuer und Kapitalertragsteuer zusammen und du liegst über dem
    > Spitzensteuersatz der Lohnsteuer. Das ist die Besteuerung von Einkommen,
    > die aus Unternehmensgewinnen generiert werden. Du kannst das noch so oft
    > bestreiten, diese Rechnung stimmt. Das sind Fakten. Das hat nichts mit
    > Neoliberalismus oder deiner nicht vorhandenen Kompetenz zu tun.

    Das Problem ist dabei bloß, daß man die drei Steuersätze nicht zusammenzählen kann.
    Die werden nämlich nicht alle auf die selben Einkünfte angewendet. Du wirfst hier dauernd Sachen zusammen, die nicht zusammengehören.

    Auch zahlen Firmen kein Lohnsteuer, die bezahlen die Angestellten. Die Firmen führen nur die Steuern, die die Angestellten zahlen, an den Fiskus ab. Das kannst du aber nicht der Steuerzahlung der Firmen zurechnen!

  5. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: matti1412 03.04.17 - 00:15

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rldml schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sicherster Arbeitsplatz ever + betriebliche Altersversorgung.
    >
    > Sicher? Aufjedenfall!
    > Altersversorgung? So lala.-..
    >
    > Ich bin aktuell in EG9... hab mir mal mit div. Rentenrechner ausgerechnet
    > was ich in ~40-50 Jahren an Rente bekommen würde (gesetzliche + VBL), ist
    > untern Schnitt nicht mehr als ~EG5, da kann man ja schon fast von
    > Altersarmut reden.
    >

    Glaubst du echt, dass es die Rente in 40-50 Jahren noch geben wird? In 20-30 Jahren, aller spätestens 40 Jahre wird es durch die Digitalisierung eine extreme Massenarbeitslosigkeit geben. Das Grundeinkommen wird kommen...

  6. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: PiranhA 03.04.17 - 08:37

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also rede hier kein Wirres Zeug von mit 50.000 im Jahr ist man reich!

    Die Rede war von lässt sich gut leben. Dazu braucht man nicht mal ein Eigenheim, was sich aber auch (mit Abstrichen) finanzieren liese. Bei dem Bruttolohn reden wir von einem normalen Arbeitnehmer, kein Freelancer, Selbständiger oder sonst was. Sprich 2.500 Euro netto pro Monat. Damit ist man nicht reich, wenn die Frau aber meinetwegen noch 1.000 Euro dazu verdient, kann man auch als Familie schon sehr gut leben.

  7. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: PiranhA 03.04.17 - 08:48

    Naja, zum einen verdient man im Web-Bereich generell schlechter. Da ist der Bedarf nicht so groß und wird in der Masse einfach nicht das Geld mit gemacht. Wenn man zB bei der Tabelle des Handelsblatt den Web-Entwickler mit dem Software-Ingenieur vergleicht, so bekommt letzterer durchgängig 6-15k mehr, Tendenz mit dem Alter stark steigend.
    Zum anderen kommt es immer auf den Standort an. Die Tabelle vom Handelsblatt ist vermutlich eher das, was man in Metropolregionen und großen Betrieben, die nach Tarif zahlen, erwarten kann.

  8. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: TrollNo1 03.04.17 - 09:09

    Also ich bewunder die Mitarbeiter im Discounter ja immer, die schuften ordentlich und sind immer auf Zack. Talent würde ich das schon nennen. Eben das Talent, die Arbeit zu sehen und schnell erledigen zu können.

  9. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: cry88 03.04.17 - 09:28

    smiley schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Düsseldorf kostet eine 3-Zimmer Wohung auch meistens ab 1600 Euro warm,
    > und es ist nicht die teuerste Stadt.
    Was sind das denn für riesige Zimmer? Selbst in München gibt es dafür zwischen 100 und 140qm. 1000¤ für Krippe hört sich auch verdammt stattlich an. Wenn man denn einen bekommt, sind die in München auch billiger.

  10. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: Reudiga 03.04.17 - 09:29

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich bewunder die Mitarbeiter im Discounter ja immer, die schuften
    > ordentlich und sind immer auf Zack. Talent würde ich das schon nennen. Eben
    > das Talent, die Arbeit zu sehen und schnell erledigen zu können.

    Aber definitiv nicht alle...

  11. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: Reudiga 03.04.17 - 09:31

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > smiley schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In Düsseldorf kostet eine 3-Zimmer Wohung auch meistens ab 1600 Euro
    > warm,
    > > und es ist nicht die teuerste Stadt.
    > Was sind das denn für riesige Zimmer? Selbst in München gibt es dafür
    > zwischen 100 und 140qm. 1000¤ für Krippe hört sich auch verdammt stattlich
    > an. Wenn man denn einen bekommt, sind die in München auch billiger.

    Vielleicht redet er von einer Fetten Penthouse Wohnung... dann kommt das hin. Ich habe in Düsseldorf vor 3 Jahren 1100 Warm gezahlt für 104qm mit 4 Zimmern

  12. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: John2k 03.04.17 - 09:37

    bjs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > erzähl mal wem, der 1000 euro pro monat netto hat, dass er doch bitte in
    > aktien investieren soll. aber wahrscheinlich ist der dann einfach selbst
    > schuld, arbeitsunwillig oder sonst was, nur bloß ist nicht das aktuelle
    > wirtschaftssystem daran auch nur etwas beteiligt. es ist immer wieder das
    > gleiche.

    Das ist das Ding halt - Unter 1000¤ pro Investment geht es nicht bei Aktien. Mit meinen 10-20¤ pro Monat Investitionswillen bin ich nicht willkommen.

  13. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: bbk 03.04.17 - 10:28

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > smiley schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In Düsseldorf kostet eine 3-Zimmer Wohung auch meistens ab 1600 Euro
    > warm,
    > > und es ist nicht die teuerste Stadt.
    > Was sind das denn für riesige Zimmer? Selbst in München gibt es dafür
    > zwischen 100 und 140qm. 1000¤ für Krippe hört sich auch verdammt stattlich
    > an. Wenn man denn einen bekommt, sind die in München auch billiger.

    Wirklich schonmal aufm Wohnungsmarkt umgesehen in letzter Zeit? Normal ist mittlerweile so 1500 Euro kalt für 90qm. Außer du willst in irgendeinem Viertel leben wo man sich ohne Bodyguards nicht auf die Straße traut.

  14. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: RaZZE 03.04.17 - 10:33

    bbk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cry88 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > smiley schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > In Düsseldorf kostet eine 3-Zimmer Wohung auch meistens ab 1600 Euro
    > > warm,
    > > > und es ist nicht die teuerste Stadt.
    > > Was sind das denn für riesige Zimmer? Selbst in München gibt es dafür
    > > zwischen 100 und 140qm. 1000¤ für Krippe hört sich auch verdammt
    > stattlich
    > > an. Wenn man denn einen bekommt, sind die in München auch billiger.
    >
    > Wirklich schonmal aufm Wohnungsmarkt umgesehen in letzter Zeit? Normal ist
    > mittlerweile so 1500 Euro kalt für 90qm. Außer du willst in irgendeinem
    > Viertel leben wo man sich ohne Bodyguards nicht auf die Straße traut.

    Und die Idioten deine Haustür vollpissen.

  15. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: fabian88 03.04.17 - 11:40

    sic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fabian88 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Such dir einfach nen Job in der freien Wirtschaft (optimalerweise mit
    > > Tarifbindung IG Metall) und du bist schnell über EG12. Wenn man nicht
    > ganz
    > > dämlich ist und seinen Job in der IT versteht und sich selbst gut
    > verkaufen
    > > kann sollte mit 25-30 Jahren bei einem akademischen Abschluss durchaus
    > > 60-80k¤ brutto drin sein.
    >
    > Hab mir fast alle Kommentare durchgelesen und wollte mehrmals etwas
    > schreiben, konnte mich aber stets zügeln - bis jetzt. :D
    >
    > Was sind denn die Prämissen deiner Aussage? Ich habe stark das Gefühl du
    > setzt bestimmte Gegebenheiten voraus, die du nicht explizit erwähnst. Ich
    > passe nämlich super in die von dir genannten Voraussetzungen und von den
    > 60-80¤ brutto/anno bin ich enorm weit entfernt.
    >
    Na als Grundvoraussetzung für ein Gehalt > 50k¤ setze ich ein Studium voraus. In der Regel mind. Bachelor - Ich habe z.B. berufsbegleitend einen Master gemacht. Der hat sich aber bei mir nicht im Gehalt ausgewirkt.
    > Wohnort? Nicht jeder lebt in München oder Stuttgart (im Gegenteil, sogar
    > recht wenige) und ich bin weit weg davon. Gehaltsmäßig liegt mein
    > Bundesland so im Durchschnitt oder vllt. leicht darüber, nach dem was ich
    > weiß.
    >
    Ruhrgebiet
    > Erfahrung? Also die meisten Studenten sind mit 25 dann gerade erst oder vor
    > einem Jahr fertig geworden mit dem Bachelor, das kann es ja dann auch
    > demnach nicht sein.
    >
    Habe ein duales Studium gemacht und mit 19 angefangen. Bin somit dieses Jahr 10 Jahre im Unternehmen. (somit werde ich 29). Einstiegsgehalt nach dem Bachelor war etwa 48k¤
    > Was genau ist bei dir ein "Job in der IT"? Ich bin "normaler"
    > Software-Entwickler. Allerdings im Web-Bereich (ausschließlich Backend).
    > Ich nehme mal an, an den hast du nicht gedacht, aber mir würde ja schon
    > reichen, wenn ich auch nur in die _Nähe_ von 60k käme. Ich erwarte ja gar
    > nicht wie ein C/C++-Entwickler, der gerade in irgend einem Buzzword-Bereich
    > die IT mit Innovation nach vorne bringt, bezahlt zu werden. Aber schon 60k
    > wäre für mich in meiner Wahrnehmung völlig utopisch.
    >
    Ich war knapp 7 Jahre (4 Jahre davon im dualen Studium) stinknormaler Admin für Infrastrukturthemen und war dann 2 Jahre IT-Consultant Infrastruktur. Jetzt bin ich Teamleiter (ist in dem Gehalt aber noch nicht drin)
    > Wenn meine Vorgesetzten mir "nur" 50k anbieten würden, sofern ich mich
    > dafür in die Themen X, Y und Z privat einarbeiten würde, dann würde ich mit
    > Freude zustimmen und mich mit viel Elan & Zeiteinsatz monatelang privat
    > entsprechend fortbilden.
    >
    Eine meiner Voraussetzungen war das man weiß was man da tut ;-) Und engagiert ist - dazu zählt in meinen Augen immer auch ein privates Interesse an aktuellen Themen. Das man für eine reine Pflichterfüllung nicht automatisch 60k¤ in den Arsch geschoben bekommt sollte jedem klar sein ;-)
    > Nur meine Realität sieht so nicht aus. 80k? Das wäre so circa eine
    > Verdoppelung. Mag ja sein dass das möglich ist aber im Web-Bereich habe ich
    > noch nie(!) von auch nur einem Angestellten gehört, der mehr als 70k in
    > Deutschland verdienen würde. Von daher denke ich auch nicht, dass ich mich
    > einfach massiv unter Wert verkaufe. Ja ich könnte wohl etwas mehr
    > rausschlagen - aber 50k? Also mein Bauchgefühl sagt mir, das würde ich
    > zumindest in meiner Region nirgendwo bekommen. Ich mag mich irren. Und es
    > wäre super, wenn dem so wäre! Von daher würde ich mich sehr über eine
    > Antwort freuen. :)
    Antwort ist hiermit erfolgt ;-) Ich muss leider dazu sagen, dass die Web Branche leider (in meinen Augen) kaputt ist...es gibt ein massives Überangebot - daher wird die Arbeit dort auch nicht (mehr) lukrativ vergütet. Das sah vor 10-15 Jahren noch ganz anders aus.
    Als Tipp kann ich eig. nur meinen ehemaligen Chef zitieren: "Man macht nur lukrative Gehaltssprünge wenn man die Firma wechselt". - Habe ich bisher zwar noch nie gemacht aber kann es in meinem Umfeld beobachten. Da verdienen Kumpels die den gleichen Werdegang haben durch einen Firmenwechsel mal eben 100k¤ bei einem !!amerikanischen!! Unternehmen in Düsseldorf als Consultant.

    >
    > PS: Zugegeben, es kann natürlich sein, dass mein Problem ist, dass ich mich
    > selber unter Wert schätze, es aber gar nicht merke. Leider kenne ich keine
    > funktionierende Möglichkeit an objektive Vergleichswerte zu kommen, um mich
    > selber besser einzuschätzen...

  16. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: ArcherV 03.04.17 - 16:33

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mrgenie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also rede hier kein Wirres Zeug von mit 50.000 im Jahr ist man reich!
    >
    > Die Rede war von lässt sich gut leben. Dazu braucht man nicht mal ein
    > Eigenheim, was sich aber auch (mit Abstrichen) finanzieren liese. Bei dem
    > Bruttolohn reden wir von einem normalen Arbeitnehmer, kein Freelancer,
    > Selbständiger oder sonst was. Sprich 2.500 Euro netto pro Monat. Damit ist
    > man nicht reich, wenn die Frau aber meinetwegen noch 1.000 Euro dazu
    > verdient, kann man auch als Familie schon sehr gut leben.

    Mit 2500 netto kann man mehr als gut leben...

  17. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: PiranhA 03.04.17 - 16:50

    Naja, alleine sicherlich. Aber als Familie muss man schon sehen, wo man da bleibt. Warmmiete für 100qm ist man schnell bei 1.500 Euro (siehe), Lebensmittel 200-300, Kita 500 (pro Kind). Vom Rest muss man dann noch Urlaub, Auto, etc. alles finanzieren. Davon kann man sicherlich leben, aber "mehr als gut" ist was anderes.
    Daher würde ich schon unterscheiden zwischen Single und Familie. Der Single braucht keine 100qm, braucht weniger Essen, muss keine Kita zahlen, kann eher auf das Auto verzichten bzw. ein Kleinwagen reicht auch. Bei Kindern kommen halt viele Kostenstellen dazu.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.04.17 16:54 durch PiranhA.

  18. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: plutoniumsulfat 03.04.17 - 17:10

    Da frag ich mich ja, wie die ganzen Familien mit Mindestlohn überleben....gut, die wohnen jetzt nicht mitten in München oder Düsseldorf.

  19. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: a user 03.04.17 - 17:11

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Booth schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oberschichten-Folklore hilft nicht bei der Lösung gesellschaftlicher
    > > Aufgaben.
    > >
    > > Mit 55.000 Euro Jahresgehalt gehört man in Deutschland zu den oberen 10%
    > > der Einkommensbezieher. In Wirklichkeit muss man in Deutschland ja auch
    > bei
    > > internationalen Gehaltsvergleichen immer 20% draufrechnen
    > > (Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben).
    > >
    > > Mit 250.000$ zählt man in den USA zu den oberen zwei/drei Prozent. Also
    > > definitiv Oberschicht.
    > >
    > > Es können kaum alle Oberschicht sein. Diese Art der Vergleiche im
    > IT-Sektor
    > > ist mehr als befremdlich. Vor allem wenn ITler ohne mit der Wimper zu
    > > zucken bei Amazon bestellen (unterbezahlte Paketfahrer und
    > Lagerarbeiter)
    > > oder im Lidl einkaufen (unterbezahlte Verkäufer).
    > >
    > > Mit 50.000 im Jahr lässt es sich gut leben.
    >
    > Rede kein Unfug! Wir haben ein Mehrfaches davon und dank 85% Steuern und
    > Abgaben kommt man davon kaum ueber die Runde!
    Dann kannst du überhaupt nicht mit Geld umgehen. Das Problem leigt ganz alleine bei dir.
    >
    > Wir koennen alle Rechnungen sofort begleichen, das stimmt. Aber von Luxus
    > zu reden ist keine Rede. Wir fahren ein Gebraucht-PKW von 23.000EUR
    > (Neuwagenpreis), ich selber trage Adidas wo es nur geht oder Crocks
    > Sandalen. Bloss nichts Teures das kann man sich mit den Steuern und Abgaben
    > nicht leisten. Und ein Haus koennen wir uns ebenfalls nicht kaufen. Mir hat
    > die SParkasse noch gesagt, ich habe denen nicht alles gezeigt natuerlich
    > wollte nur pi mal Daum info, aber zumindest 2 verschiedene monatliche
    > Zahlungen habe ich denen unter die Nase gedruckt von insgesamt 10.000EUR
    > die wir jeden Monat von 2 Firmen bekommen, mit dem Einkommen bekommt man
    > keine Kreditkarte oder Hypothek so die Sparkasse!
    Also entweder du lügst was die Aussage der Sparkasse angehet, oder du lügst was deine finanzielle Situation angeht. Ich hab mit 40k (damit fing mein Assistenzgehalt etwa an) meinen Wohnungkredit in Frankfurt bekommen und nach 10 Jahren abbezahlt.
    >
    > Also rede hier kein Wirres Zeug von mit 50.000 im Jahr ist man reich!
    Aber so was von locker. Damit kannst du alleine ne Eigentumswohnung in einer Großstadt deiner Wahl finanzieren oder zu zweit ein Haus, plus Urlaub plus regelmäßiges Ausgehen.

    Wenn du das mit mehr nicht hinbekommst, dann schmeißt du dein Geld nur so aus dem Fenster.
    >
    > Die Sparkasse ist die in Moenchengladbach uebrigens. Die meint mit
    > nachweislich 10.000EUR im Monat reicht es weder fuer eine Hypothek noch
    > eine Kreditkarte weil die Sparkasse weiss ganz genau: Importsteuer,
    > Mehrwertsteuer, Einkommensteuer, Gewerbesteuer, usw. da bleibt kaum was
    > uebrig nachdem man alle Steuern bezahlt hat um das Mismanagement der
    > Politik in Berlin/Bruessel/Europa zu finanzieren.
    Also das ist so etwas von lächerlich, da kann ich nur glauben, dass du zum (schlechten) Scherzen aufgelegt bist.

    Je mehr ich über deinen Post nachdenke, desto eher denke ich, das soll Sarkasmus sein und sowas Ähnliches.

  20. Re: 55000 Euro in Deutschland, danach 260000$ in USA

    Autor: Thiesi 03.04.17 - 17:20

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, alleine sicherlich. Aber als Familie muss man schon sehen, wo man da
    > bleibt. Warmmiete für 100qm ist man schnell bei 1.500 Euro (siehe),

    Man muss keine fünfzehnhundert Euro für Miete ausgeben, um nicht in einem Rattenloch zu wohnen. Siehe Seite 14 in diesem http://www.berliner-mieterverein.de/uploads/2015/05/senbroschuere120515.pdf PDF.

    > Lebensmittel 200-300, Kita 500 (pro Kind). Vom Rest muss man dann noch

    "Die Kostenbeteiligung für die Kindertagesbetreuung wird schrittweise abgeschafft. Ab dem 01.08.2016 müssen Sie in den letzten 4 Jahren vor der regelmäßigen Schulpflicht keinen Betreuungsanteil mehr zahlen und ab dem 01.08.2017 in den letzten 5 Jahren. Ab dem 01.08.2018 ist die Kita für alle kostenfrei. Nur den Verpflegungsanteil müssen Sie weiterhin bezahlen." Quelle: https://www.berlin.de/sen/jugend/familie-und-kinder/kindertagesbetreuung/kostenbeteiligung/

    > Urlaub, Auto, etc. alles finanzieren. Davon kann man sicherlich leben, aber
    > "mehr als gut" ist was anderes.
    > Daher würde ich schon unterscheiden zwischen Single und Familie. Der Single
    > braucht keine 100qm, braucht weniger Essen, muss keine Kita zahlen, kann
    > eher auf das Auto verzichten bzw. ein Kleinwagen reicht auch. Bei Kindern
    > kommen halt viele Kostenstellen dazu.

    Unbestritten. Aber: Diese Betrachtung ist ja nicht ganz korrekt hier, denn normalerweise hat man ja einen Bruttolohn x, aus dem sich der Nettolohn y ergibt - in diesem Beispiel eben 2500 ¤. Sobald nun der 2500-¤-verdienende Single aber heiratet und in eine günstigere Steuerklasse wechselt, beträgt sein Netto aber nicht mehr 2500 ¤, sondern vielleich 2900 ¤. Bekommt unser Paar nun ein Kind, steigt's Netto weiter - und Kindergeld gibt's noch obendrauf.

    Klar, wenn man die 2500 ¤ Netto als fix nimmt, dann hast du natürlich recht, dass man nicht pauschal sagen kann, dass man überall und in jeder Konstellation damit "mehr als gut" leben kann. Aber genau diese Argumentation funktioniert eben in beide Richtungen, wie ich ja gezeigt habe.

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