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Weibliches Personal an die Tastatur

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  1. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: pampernickel 31.03.17 - 15:22

    SkalliN schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich meine schon, es liegt an der gesellschaftlichen Situation, dass sich
    > nur sehr wenige Frauen für Technik interessieren.

    Leider wahr. Und wenn man sich den Thread hier anschaut, verstehe ich jede Frau, die sich solche Deppen nicht antun will.

  2. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 15:43

    pampernickel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SkalliN schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ich meine schon, es liegt an der gesellschaftlichen Situation, dass sich
    > > nur sehr wenige Frauen für Technik interessieren.
    >
    > Leider wahr. Und wenn man sich den Thread hier anschaut, verstehe ich jede
    > Frau, die sich solche Deppen nicht antun will.

    LOL. Konstruktiver und mit Informatioonen gespickter Satz. Gratulation. Ich habe dich nun schon mal abgestempelt. In eine sehr unschoene Kategorie.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.17 15:46 durch HubertHans.

  3. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 15:45

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und Belege betreffend des Thema gibt es schon: Statistik. 7%...
    > Statistisch sprechen nur in Deutschland, Österrreich und der Schweiz
    > signifikante Anteile der Bevölkerung Deutsch. Soll ich jetzt daraus
    > schließen, dass es nur in DACh die passenden Deutschgene gibt, mit denen
    > man sich für das Lernen der Sprache interessiert?
    >
    > Ich hoffe Du übst keinen technischen Beruf aus, denn Dein Verständnis davon
    > wie man mit Daten arbeitet ist offensichtlich mangelhaft. In irgendeinem
    > Laberjob solltest Du keinen Schaden anrichten.

    Soll ich aus deiner Aussage schließen, das du keinen Plan hast wovon du redest und Zusammenhaenge herbeiziehst, wo keine sind? geh mit Feministen/ SWJs feiern. Die braucht keiner.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.17 15:47 durch HubertHans.

  4. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: mnementh 31.03.17 - 19:45

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soll ich aus deiner Aussage schließen, das du keinen Plan hast wovon du
    > redest und Zusammenhaenge herbeiziehst, wo keine sind? geh mit Feministen/
    > SWJs feiern. Die braucht keiner.
    Du bist nicht in der Lage Statistiken sinnvoll auszuwerten. Aus der Statistik wieviele Frauen es in der IT gibt schließt Du dass es eine genetische Ursache gibt (ich habe Dich ja nach Daten dafür gefragt und Du kamst mit der Statistik) - aber das wird dadurch nicht im Geringsten gezeigt. Und wenn ich Dir aufzeige dass Deine Fähigkeiten Daten zu verstehen und zu analysieren bin ich plötzlich ein SJW. Im Gegenteil zeigst Du die Eigenschaften von SJW völlig beliebig Daten zu wählen und in verquerer Weise zu interpretieren, Hauptsache es stützt Dein Weltbild.

  5. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: abifiz 31.03.17 - 22:16

    Hallo allseits.

    Ich schreibe hier im Golem meinen ersten Beitrag.
    Ich bin uralt, ehemaliger Biologe und Arzt (Psychotherapie). Lebe seit 2007 in Deutschland.

    Zum Thema: Männer und Frauen sind in der Tat verschieden. Verschieden genetisch, epigenetisch, anatomisch, physiologisch, psychologisch. Auch die Hirn-Strukturen divergieren etwas.
    Das Wirrwarr hierüber hat mehrere Ursachen. Die wichtigste davon ist ideologischer, religiöser, kultureller Natur. Die zweitwichtigste ist die hohe Komplexität des Themas. Die drittwichtigste, eine nicht ausreichend solide wissenschaftliche Basis in Statistik, Biologie, Ideologiekritik, Psychologie.
    Persönliche Anekdoten und Erwähnung von Einzelerscheinungen haben mit diesem Thema nicht das geringste zu suchen, sollten komplett unterlassen werden.
    Ein Beispiel dafür wäre die Erwähnung durch mnementh von der Frau, welche den ersten Compiler, die ersten Programmiersprachen und das damals wortwörtliche "Debugging" einführte: Es war immer die eine und selbe, und ihr Beispiel besagt nichts, in keinerlei Richtung. Würde auch dann nichts besagen, wenn es dafür drei oder vier oder fünf Frauen gewesen wären. Diese strikte Ausschließung gilt auch sonst für jede Anekdote, egal welcher Art.
    Experimente: Experimente am Menschen sind über dieses Thema entweder nicht möglich (und auch gar nicht erstrebenswert) oder selbstreferentiell: Nicht möglich sind unethische Experimente. Sonstige Experimente am Menschen sind unergiebig: Das gesamte Aufwachsen ist mit kulturell geprägt. Das gilt zum Teil sogar für die Epigenetik.
    Ein Ausscheiden der kultureller Prägung aus dem Experiment ist nicht möglich, außer für naive Reduktionisten, deren Experimente man sich schenken kann. Auch ein Ausscheiden ideologischer Einflüsse bei den Experimentatoren und Probanden, Institutionen (auch in der Forschung und Lehre!) und Geldgebern ist nicht möglich. Man kann nur gezielt anstreben, deren Einfluß bei den Wissenschaftlern, die über dieses Thema schreiben, ideologiekritisch so gering wie halt nur möglich zu halten. Ohne Gewähr.

    Mein beiläufiger Hinweis auf die Epigenetik läßt schon die Alarmglocken losgehen: Das gesamte Aufwachsen findet in einem Schoß statt, in einem kulturellen Schoß. Epigenetik und Kultur (etc. s.o.) sind verschränkt.

    Trotzdem gibt es fundamentale Unterschiede. Sie sind aber nur teilweise irreduzibel.
    Wiederum aber ko-agiert die kulturelle Evolution mit der biologischen. Das ganz ist hochkomplex verschränkt.
    Eine geringere Neigung zur Technik seitens Frauen ist sehr plausibel. Das bedeutet, daß es Gegen-Prävalenzen geben dürfte, nicht jedoch Ausschließungen.

    Vereinfacher, Ideologen und Schwarz-Weiß-Maler sowie Anekdoten-Erzähler haben es bei diesem Thema natürlich etwas leichter...

    Meine sehr kluge Signatur befindet sich noch in der Herstellungsphase. Falls keine gravierenden Inkompatibilitätsprobleme auftauchen werden, rechne ich mit ihrer Lieferung für das 1. Quartal 2034. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen.

  6. Hat nichts mit biologie zu tun

    Autor: ubuntu_user 01.04.17 - 00:17

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------.
    > Wenn es eine biologische Präferenz gibt (wie Du hier behauptest), lässt die
    > sich doch sicher mit entsprechenden Experimenten belegen. Also Butter bei
    > die Fische: weise mal Daten für Deine Behauptungen vor.

    Migrationshintergrund oder Geschlecht hat damit nichts zu tun.
    Der Großteil kommt durch Erziehung, bzw. die Umwelt. Selbst ein Zu Guttenberg hat das weit gebracht. Ausserdem sind auch viele von den babarischen, gottlosen Heiden aus Indien heute Informatiker. Genauso gibt es viele Frauen aus der Informatikanfangszeit.

    Das Problem ist eher Erziehung. Wenn man Mädchen Puppenhäuser, hübsche Kleider und prinzessinnen eindoktriniert und Jungen Trecker, Nintendo oder Feuerwehautos, dann muss man sich nicht wundern, wenn Jungen technikinteressierter sind.
    Auch dürfen mädchen sich nicht dreckig machen. Wenn ein junge trecker reparieren spielt und dafür Lob bekommt und das Mädchen für gutes Benehmen und hübsches Aussehen, dann hat das Kind kaum eine wirklich freie Wahl.

  7. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 01.04.17 - 10:10

    abifiz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein beiläufiger Hinweis auf die Epigenetik läßt schon die Alarmglocken
    > losgehen: Das gesamte Aufwachsen findet in einem Schoß statt, in einem
    > kulturellen Schoß. Epigenetik und Kultur (etc. s.o.) sind verschränkt.
    >
    > Trotzdem gibt es fundamentale Unterschiede. Sie sind aber nur teilweise
    > irreduzibel.
    > Wiederum aber ko-agiert die kulturelle Evolution mit der biologischen. Das
    > ganz ist hochkomplex verschränkt.
    > Eine geringere Neigung zur Technik seitens Frauen ist sehr plausibel. Das
    > bedeutet, daß es Gegen-Prävalenzen geben dürfte, nicht jedoch
    > Ausschließungen.
    >
    > Vereinfacher, Ideologen und Schwarz-Weiß-Maler sowie Anekdoten-Erzähler
    > haben es bei diesem Thema natürlich etwas leichter...

    Vielen Dank für Ihre Ausführung. Klar, dass die Gesellschaft mitbestimmt, wie sehr Neigungen und Präferenzen ausgeprägt sind. Gute Beispiele gibt es genug. Braucht man nur in die Geschichtsbücher zu schauen.
    Es hätte sich natürlich alles anders entwickelt, wenn die Welt matriarchalisch geführt wäre. Von der biologischen Natur können Frauen aber nur schwer zurücktreten.
    Für Führungspositionen ist es völlig egal ob Mann oder Frau. Dafür muss man geboren sein. Es erfordert eine gewisse Durchsetzungskraft und genauso Rücksichtslosigkeit. Diese Eigenschaften finden sich bei gewissen Männern, als auch Frauen. Sieht man prima im Moment in der Gesellschaft. Merkel regiert genauso, wie die männlichen Kollegen. Auch in Unternehmen gibt es keinen radikalen Umbruch wenn Frauen das Sagen haben.
    Es gibt wohl schon einen gewissen Grund, weshalb sich alles so entwickelt hat, wie es Momentan der Fall ist. Männer waren auch damals das treibende Geschlecht und Frauen eher das hütende.

  8. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: amagogol 01.04.17 - 10:16

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Modeerscheinungen wie die mit IT- und Kinderberufen können
    > > erziehungsbedingt sein. So einfach wie Mädchen eine Puppe und Jungs Lego
    > > schenken. Diese Stereotype werden halt einstudiert.
    >
    > Nicht wirklich. Wenn sich der junge nicht für die Puppe interessiert,
    > fliegt die in die Ecke, genauso wenn sich das Mädchen nicht für lego
    > begeistern kann oder umgekehrt.
    > Da kann man noch so viel einhämmern wollen, wie man will.

    Ich kann sowas (anekdotisch) bei meiner Tochter sehen wie das ablaeuft. Solang die jung sind spielend die sehr gern mit Lego & Technischen Spielzeug, aber sobald sie die Kita von innen gesehen haben wird das ganz stark gedaempft. Stattdessen wird gruppenkonform mit rosa Pferdchen und Babypuppen gespielt. Diese Stereotypen werden in Kita und Schule genause wie Masern und Widpocken verbreitet. Meine Tochter programmiert auch weiterhin zuhause ihren Roboter und will ihre Programme auch immer gern ihren Freundinnen vorfuehren, aber mir ist absolut klar, dass diese Versuche ausser Frustration nicht weit fuehren. Die einzige Moeglichkeit ist in speziellen Gruppen (Made with Code, Girls who code, ...) ein Bewusstsein herzustellen, dass man als Maedchen nicht anormal ist wenn man sich fuer Technik begeistert.

  9. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 01.04.17 - 11:07

    amagogol schrieb:

    > Ich kann sowas (anekdotisch) bei meiner Tochter sehen wie das ablaeuft.
    > Solang die jung sind spielend die sehr gern mit Lego & Technischen
    > Spielzeug, aber sobald sie die Kita von innen gesehen haben wird das ganz
    > stark gedaempft. Stattdessen wird gruppenkonform mit rosa Pferdchen und
    > Babypuppen gespielt. Diese Stereotypen werden in Kita und Schule genause
    > wie Masern und Widpocken verbreitet. Meine Tochter programmiert auch
    > weiterhin zuhause ihren Roboter und will ihre Programme auch immer gern
    > ihren Freundinnen vorfuehren, aber mir ist absolut klar, dass diese
    > Versuche ausser Frustration nicht weit fuehren. Die einzige Moeglichkeit
    > ist in speziellen Gruppen (Made with Code, Girls who code, ...) ein
    > Bewusstsein herzustellen, dass man als Maedchen nicht anormal ist wenn man
    > sich fuer Technik begeistert.

    Vielleicht möchte sie auch einfach mal mit puppen spielen. Dass kitas und schulen nicht dass neuste hi-tech spielzeug haben, ist iregndwo nachvollziehbar. Bei speziellen interessen ist man schnell nicht mehr im fokus der masse. Manche können damit umgehen, und mache eben nicht. Die "nerds" können damit halt umgehen, aber beudeutet es halt aufgrund von randinteressen kaum freunde und gleichgesinnte. War bei vielen von uns bestimmt damals auch nicht anders.

    Bei mir an der schule damals auch. Da gab es mädels, die fußballtruppe und ein paar "nerds".
    Wie die einteilung bei den mädels war, weiß ich nicht mehr, aber es gab auch sonderlinge.

  10. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: amagogol 02.04.17 - 05:11

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht möchte sie auch einfach mal mit puppen spielen.

    Genau. Weil wir sie dazu zwingen mit Technik zu spielen. Das macht sie schon ganz freiwillig. Und ja Puppen hat sie natuerlich auch (aber eben nicht nur).

    > Dass kitas und
    > schulen nicht dass neuste hi-tech spielzeug haben, ist iregndwo
    > nachvollziehbar.

    Darum geht es nicht. Die Kitas haben durchaus technisches Spielzeug. Nur ist dies ja "Jungsspielzeug" und wird daher von den Jungs verteidigt und die Maedchen ueben ebenfalls Gruppendruck aus, doch mit "Maedchenspielzeug zu spielen". Leider gibt es heute noch genug Eltern und Erzieher(innen) die ihren Kindern diese Rollen aufzwaengen und damit nicht nur ihren Kindern sonder der gesamten Gesellschaft eine freie Entfaltung vorenthalten.

    > War bei vielen von uns bestimmt damals auch nicht anders.

    Das macht es ja nicht besser. Meine ELtern wurden in der Schule auch noch mit dem Rohrstock geschlagen. Vermutlich finden sich auch heute noch einige die das gut faenden.

  11. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 03.04.17 - 09:11

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Soll ich aus deiner Aussage schließen, das du keinen Plan hast wovon du
    > > redest und Zusammenhaenge herbeiziehst, wo keine sind? geh mit
    > Feministen/
    > > SWJs feiern. Die braucht keiner.
    > Du bist nicht in der Lage Statistiken sinnvoll auszuwerten. Aus der
    > Statistik wieviele Frauen es in der IT gibt schließt Du dass es eine
    > genetische Ursache gibt (ich habe Dich ja nach Daten dafür gefragt und Du
    > kamst mit der Statistik) - aber das wird dadurch nicht im Geringsten
    > gezeigt. Und wenn ich Dir aufzeige dass Deine Fähigkeiten Daten zu
    > verstehen und zu analysieren bin ich plötzlich ein SJW. Im Gegenteil zeigst
    > Du die Eigenschaften von SJW völlig beliebig Daten zu wählen und in
    > verquerer Weise zu interpretieren, Hauptsache es stützt Dein Weltbild.

    Jajaja...

    Weltbild? Frauen und Maenner sind also nicht verschieden und haben keine unterschiedlichen Interessen. Das Patriarchat ist Schuld!

  12. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 03.04.17 - 09:25

    abifiz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo allseits.
    >
    > Ich schreibe hier im Golem meinen ersten Beitrag.
    > Ich bin uralt, ehemaliger Biologe und Arzt (Psychotherapie). Lebe seit 2007
    > in Deutschland.
    >
    Sry. Meine Antwort darauf ist wie immer: Ich bin Papst!

    > Zum Thema: Männer und Frauen sind in der Tat verschieden. Verschieden
    > genetisch, epigenetisch, anatomisch, physiologisch, psychologisch. Auch die
    > Hirn-Strukturen divergieren etwas.

    Das sollte in Zwischen jeder wissen

    > Das Wirrwarr hierüber hat mehrere Ursachen. Die wichtigste davon ist
    > ideologischer, religiöser, kultureller Natur. Die zweitwichtigste ist die
    > hohe Komplexität des Themas. Die drittwichtigste, eine nicht ausreichend
    > solide wissenschaftliche Basis in Statistik, Biologie, Ideologiekritik,
    > Psychologie.

    Nananana. Hier wird es schon sehr vage. Wir sind Saeugetiere. Und wir sind ebenfalls Triebgesteuert. In der Natuer finden sich mehr als nur genuegend Beispiele dafuer, das weibliche und maennlcihe Tiere unterschiedliche Rollen einnehmen. Das bei Tieren mit "primitiver" sozialen Struktur und eben speziell auch bei Herden- und Rudeltieren. Dazu gehoeren auch Tiere mit hoeherer Intelligenz. (Affenarten/ Wale/ Kraehen usw). Das beim Menschen nun einfach auszuschließen ist dumm.


    > Persönliche Anekdoten und Erwähnung von Einzelerscheinungen haben mit
    > diesem Thema nicht das geringste zu suchen, sollten komplett unterlassen
    > werden.

    Ja. Natuerlich soll man ueber den Tellerand blicken.

    > Ein Beispiel dafür wäre die Erwähnung durch mnementh von der Frau, welche
    > den ersten Compiler, die ersten Programmiersprachen und das damals
    > wortwörtliche "Debugging" einführte: Es war immer die eine und selbe, und
    > ihr Beispiel besagt nichts, in keinerlei Richtung. Würde auch dann nichts
    > besagen, wenn es dafür drei oder vier oder fünf Frauen gewesen wären. Diese
    > strikte Ausschließung gilt auch sonst für jede Anekdote, egal welcher Art.
    > Experimente: Experimente am Menschen sind über dieses Thema entweder nicht
    > möglich (und auch gar nicht erstrebenswert) oder selbstreferentiell: Nicht
    > möglich sind unethische Experimente. Sonstige Experimente am Menschen sind
    > unergiebig: Das gesamte Aufwachsen ist mit kulturell geprägt. Das gilt zum
    > Teil sogar für die Epigenetik.

    Doch. Ihr Beispiel zeigt, das sich auch Frauen fuer technische Dinge interessieren koennen. Und das im hoch qualifzierten Maße. Davon gibt es auch genuegend. Und auch nicht nur in der Technik. Physik usw ebenfalls.

    > Ein Ausscheiden der kultureller Prägung aus dem Experiment ist nicht
    > möglich, außer für naive Reduktionisten, deren Experimente man sich
    > schenken kann. Auch ein Ausscheiden ideologischer Einflüsse bei den
    > Experimentatoren und Probanden, Institutionen (auch in der Forschung und
    > Lehre!) und Geldgebern ist nicht möglich. Man kann nur gezielt anstreben,
    > deren Einfluß bei den Wissenschaftlern, die über dieses Thema schreiben,
    > ideologiekritisch so gering wie halt nur möglich zu halten. Ohne Gewähr.

    Korrekt. Solche Faktoren lassen sich nicht ausschließen. Hier kommt aber noch der Faktor hinzu, inwieweit das wirklich fuer die Interessenbildung relevant ist. Und das wir hier in Deutschland & Co Frauen und Maenner in ihre Rollen pressen halte ich wenn, fuer bedauerliche Einzelfaelle von irgendwelchen Wirrkoepfen. Wenn sich Maedchen als Kind fuer Technik interessieren, wird kein Mensch mit gesundem Verstand darauf kommen, das zu unterdruecken. So weit ist man hier in De schon. Ausnahmen duerften dann halt ein paar Religioten usw sein. (Und selbst hier lehne ich mich nicht aus dem Fenster.)
    >
    > Mein beiläufiger Hinweis auf die Epigenetik läßt schon die Alarmglocken
    > losgehen: Das gesamte Aufwachsen findet in einem Schoß statt, in einem
    > kulturellen Schoß. Epigenetik und Kultur (etc. s.o.) sind verschränkt.
    >
    Ja. Aber wie stark beeinflusst das nun Interessen des Kindes? Wenn du so argumentierst waeren wir innerhalb einer Familie alle gleichgeschaltete Zombies. Komisch das sich schon Geschwister teilweise dramatisch unterscheiden.

    > Trotzdem gibt es fundamentale Unterschiede. Sie sind aber nur teilweise
    > irreduzibel.
    > Wiederum aber ko-agiert die kulturelle Evolution mit der biologischen. Das
    > ganz ist hochkomplex verschränkt.

    Ja. Auslese usw.

    > Eine geringere Neigung zur Technik seitens Frauen ist sehr plausibel. Das
    > bedeutet, daß es Gegen-Prävalenzen geben dürfte, nicht jedoch
    > Ausschließungen.

    Ja. Korrekt. Kann sich wieder aendern. Das widerlegt aber nicht hier getroffene Aussagen.

    >
    > Vereinfacher, Ideologen und Schwarz-Weiß-Maler sowie Anekdoten-Erzähler
    > haben es bei diesem Thema natürlich etwas leichter...

    Vereinfachen kann man schon. Denn fuer mehr ist so ein Forum nicht geschaffen. Schwarz-Weiß Maler habe ich hier gerade nur vereinzelt gesehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.04.17 09:27 durch HubertHans.

  13. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: TrollNo1 03.04.17 - 09:52

    Dabei sind männliche Erzieher sehr wichtig. Die Kinder brauchen männliche Vorbilder, auch im Kindergarten oder später in der Schule.

  14. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: AngryFrog 03.04.17 - 11:07

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dabei sind männliche Erzieher sehr wichtig. Die Kinder brauchen männliche
    > Vorbilder, auch im Kindergarten oder später in der Schule.

    Damit man sich dann das Geschrei der Eltern antun kann vonwegen Pädo und überhaupt? Zu einer Drecks-Bezahlung? Das macht kein rational eingestellter Mann.

  15. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 03.04.17 - 11:18

    Aktuell muss man da als Mann aufpassen. Lustigerweise sind Frauen genauso zu solchen Vorlieben in der Lage. Und das mit einer hoeheren Dunkelziffer. Denn als Kind von einer erwachsenen Frau rangelassen zu werden ist scheinbar weniger "abartig"



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.04.17 11:20 durch HubertHans.

  16. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: amagol 03.04.17 - 21:05

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das wir hier in Deutschland & Co Frauen und Maenner in
    > ihre Rollen pressen halte ich wenn, fuer bedauerliche Einzelfaelle von
    > irgendwelchen Wirrkoepfen. Wenn sich Maedchen als Kind fuer Technik
    > interessieren, wird kein Mensch mit gesundem Verstand darauf kommen, das zu
    > unterdruecken. So weit ist man hier in De schon. Ausnahmen duerften dann
    > halt ein paar Religioten usw sein. (Und selbst hier lehne ich mich nicht
    > aus dem Fenster.)

    Klar in DE sagt kein Erwachsener, als Maedchen darfst du nicht mit dem Technikspielzeug spielen. Dennoch gibt es genug Beeinflussing (oft unbewusst).
    Das faengt damit an was das Kind zum Geburtstag geschenkt bekommt (Maedchen? Da passt doch bestimmt eine suesse rosa Puppe! Junge? Sicher ein ferngesteuertes Auto.) und dieser Effekt ist sehr stark selbstverstaerkend. Als ich aufgewachsen bin war es grade im Trend diese Rollenklischees zu ignorieren und ich hab als Kind sowohl mit Puppen gespielt als auch mit Technikspielzeug. Ich weiss nicht was passiert ist, aber heutzutage sehe ich dieses rosa <-> blau viel oefter als damals.

  17. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: ArcherV 03.04.17 - 21:13

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unabhängig davon schließt du hier wirklich von einer
    > einzigen Frau auf alle. Wie kommt man denn bitte auf solch eine Idee?


    Ist ja wie bei den Männern - alles Arschlöcher :-)





    ( ... nicht. )

  18. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 04.04.17 - 07:49

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das faengt damit an was das Kind zum Geburtstag geschenkt bekommt
    > (Maedchen? Da passt doch bestimmt eine suesse rosa Puppe! Junge? Sicher ein
    > ferngesteuertes Auto.) und dieser Effekt ist sehr stark selbstverstaerkend.
    > Als ich aufgewachsen bin war es grade im Trend diese Rollenklischees zu
    > ignorieren und ich hab als Kind sowohl mit Puppen gespielt als auch mit
    > Technikspielzeug. Ich weiss nicht was passiert ist, aber heutzutage sehe
    > ich dieses rosa <-> blau viel oefter als damals.

    Ich hab meinem Mädchen gleich mit einem Jahr ein ferngesteuertes Auto gekauft :-) Ihr Neffe hatte mit 3 angst vor dem Ding gehabt :-)

  19. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 04.04.17 - 09:32

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und das wir hier in Deutschland & Co Frauen und Maenner in
    > > ihre Rollen pressen halte ich wenn, fuer bedauerliche Einzelfaelle von
    > > irgendwelchen Wirrkoepfen. Wenn sich Maedchen als Kind fuer Technik
    > > interessieren, wird kein Mensch mit gesundem Verstand darauf kommen, das
    > zu
    > > unterdruecken. So weit ist man hier in De schon. Ausnahmen duerften dann
    > > halt ein paar Religioten usw sein. (Und selbst hier lehne ich mich nicht
    > > aus dem Fenster.)
    >
    > Klar in DE sagt kein Erwachsener, als Maedchen darfst du nicht mit dem
    > Technikspielzeug spielen. Dennoch gibt es genug Beeinflussing (oft
    > unbewusst).
    > Das faengt damit an was das Kind zum Geburtstag geschenkt bekommt
    > (Maedchen? Da passt doch bestimmt eine suesse rosa Puppe! Junge? Sicher ein
    > ferngesteuertes Auto.) und dieser Effekt ist sehr stark selbstverstaerkend.
    > Als ich aufgewachsen bin war es grade im Trend diese Rollenklischees zu
    > ignorieren und ich hab als Kind sowohl mit Puppen gespielt als auch mit
    > Technikspielzeug. Ich weiss nicht was passiert ist, aber heutzutage sehe
    > ich dieses rosa <-> blau viel oefter als damals.


    Billiges Klischee. Vielleicht moegen Maedchen das so? Und das war selbst bei mir kein Thema. Hab gespielt womit ich Bock hatte. Und ich hab mich eben mehr fuer technik interessiert. Puppen hatte ich aber auch als kleines Kind. War nicht meins...

  20. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: 2Butt 04.04.17 - 12:07

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Belege dafür? Studien, die die Qualifizierung untersuchen?
    >
    > Modeerscheinungen wie die mit IT- und Kinderberufen können
    > erziehungsbedingt sein. So einfach wie Mädchen eine Puppe und Jungs Lego
    > schenken. Diese Stereotype werden halt einstudiert. Ich finde es jetzt kein
    > Kernproblem, aber wenn die branche heult dass sie zuwenig Fachkräfte haben
    > können sie sich mal engagieren und Frauen für die Berufe interessieren. Das
    > ist alles andere als unmöglich. Es ist ja keine genetische Verankerung
    > sondern nur eine durch Erziehung geformte.

    Hast du dich mit dem Thema mal wirklich auseinander gesetzt oder bist du immer innerhalb deiner Filterblase geblieben? Zu behaupten es gäbe keine genetische Verankerung von Verhaltensweisen grenzt schon an Lächerlichkeit. Alle moderne Evolutionspsychologie und Genetik ablehnen, sich dann aber auf eine völlig veraltete und überhohlte Hypothese stützen und dem Gegenüber nach Belegen verlangen obwohl man selber keine liefert.

    Wenn du dich, laut eigener Aussage, damit so sehr befasst hast, ist die Hjernevask bestimmt ein Begriff. Faktisch das Aushängeschild dieser ganzen Gender-Diskussion schlechthin.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Hjernevask
    (besonders der 'Objectives and awards' ist hervorzuheben)

    Gesehen hast dus dann bestimmt auch schon oder?
    https://www.reddit.com/r/TheRedPill/comments/1vuho8/the_documentary_that_made_scandinavians_cut_all/

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  2. Microsoft Augmented-Reality-Minecraft kommt zum zehnten Jubiläum
  3. Jubiläum ohne Notch Microsoft feiert Minecraft ohne Markus Persson

Dark Mode: Wann Schwarz-Weiß-Denken weiterhilft
Dark Mode
Wann Schwarz-Weiß-Denken weiterhilft

Viele Nutzer und auch Apple versprechen sich vom Dark Mode eine augenschonendere Darstellung von Bildinhalten. Doch die Funktion bringt andere Vorteile als viele denken - und sogar Nachteile, die bereits bekannte Probleme bei der Arbeit am Bildschirm noch verstärken.
Von Mike Wobker

  1. Sicherheitsprobleme Schlechte Passwörter bei Ärzten
  2. DrEd Online-Arztpraxis Zava will auch in Deutschland eröffnen
  3. Vivy & Co. Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
WD Blue SN500 ausprobiert
Die flotte günstige Blaue

Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
Von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
  2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

  1. Refarming: Das wird nicht "das 5G, was sich viele erträumen"
    Refarming
    Das wird nicht "das 5G, was sich viele erträumen"

    5G muss in den richtigen Frequenzbereichen angeboten werden, um die volle Leistung zu bieten. Huawei spricht hier von 5G-Hype.

  2. ZTE: Weltweit erstes G.fast bei 212 MHz arbeitet in Köln
    ZTE
    Weltweit erstes G.fast bei 212 MHz arbeitet in Köln

    Eigentlich sollte G.fast von ZTE bei 212 MHz eine Datenrate von 2 GBit/s bieten. Nun sind es für den Nutzer doch nur halb so viel geworden. Dennoch "ein gigantischer technischer Meilenstein", sagte der chinesische Ausrüster.

  3. Verdi: Paypal Europe plant massiven Stellenabbau in Berlin
    Verdi
    Paypal Europe plant massiven Stellenabbau in Berlin

    Trotz hoher Gewinne will Paypal eine ganze Abteilung in Berlin schließen. Es sollen fast alle Beschäftigten im Stadtteil Wilmersdorf entlassen werden.


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