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Autonomie ist eines der größten Themen

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  1. Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: wiseboar 27.01.20 - 09:55

    Wenn Autonomie einmal tatsächlich funktioniert (also in spätestens ~10 Jahren), dann fegt das innerhalb kürzester Zeit eine unheimliche Menge an Jobs weg. Da gehts nicht "nur" um Taxifahrer, sondern insbesondere LKW-Fahrer. Aktuell sucht man noch händeringend nach Leuten - ja. Aber das verstärkt den Druck auf die Automatisierung, womit letztlich die Entwicklung noch zusätzlich beschleunigt wird.

    In Deutschland gibt es etwa 500k berufliche LKW-Fahrer. Das sind auf die arbeitsfähige Bevölkerung gerechnet etwa 1.1%. In den USA dürften es prozentuell sogar doppelt so viele sein (3.5Mio Fahrer). Wenn man diese Massen an Leuten innerhalb weniger Jahre ihre Existenzgrundlage nimmt, ist das nicht ungefährlich.

    Sicher, es entstehen durch Innovation immer neue Jobs. Aber das ist ein Prozess, der im Normalfall dauert, und über eine Generation auch gut ausgeglichen werden kann. Wenn der Wandel aber zu schnell erfolgt, werden Lippenbekenntnisse zur Umschulung nicht mehr ausreichen.

    Andrey Yang kandidiert mit dieser Argumentation in den USA für die Präsidentenwahl - als Lösung schlägt er ein Bedingungsloses Grundeinkommen vor. Bis ich mir seine Argumente genauer angehört habe, dachte ich das sei derzeit noch Schwachsinn. Aber wenn man ihm so zuhört, scheint es Sinn zu machen. Wenn jemand Interesse am Thema hat: https://www.youtube.com/watch?v=cTsEzmFamZ8

  2. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: thinksimple 27.01.20 - 10:02

    wiseboar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Autonomie einmal tatsächlich funktioniert (also in spätestens ~10
    > Jahren), dann fegt das innerhalb kürzester Zeit eine unheimliche Menge an
    > Jobs weg. Da gehts nicht "nur" um Taxifahrer, sondern insbesondere
    > LKW-Fahrer. Aktuell sucht man noch händeringend nach Leuten - ja. Aber das
    > verstärkt den Druck auf die Automatisierung, womit letztlich die
    > Entwicklung noch zusätzlich beschleunigt wird.
    >
    > In Deutschland gibt es etwa 500k berufliche LKW-Fahrer. Das sind auf die
    > arbeitsfähige Bevölkerung gerechnet etwa 1.1%. In den USA dürften es
    > prozentuell sogar doppelt so viele sein (3.5Mio Fahrer). Wenn man diese
    > Massen an Leuten innerhalb weniger Jahre ihre Existenzgrundlage nimmt, ist
    > das nicht ungefährlich.
    >
    > Sicher, es entstehen durch Innovation immer neue Jobs. Aber das ist ein
    > Prozess, der im Normalfall dauert, und über eine Generation auch gut
    > ausgeglichen werden kann. Wenn der Wandel aber zu schnell erfolgt, werden
    > Lippenbekenntnisse zur Umschulung nicht mehr ausreichen.
    >
    > Andrey Yang kandidiert mit dieser Argumentation in den USA für die
    > Präsidentenwahl - als Lösung schlägt er ein Bedingungsloses Grundeinkommen
    > vor. Bis ich mir seine Argumente genauer angehört habe, dachte ich das sei
    > derzeit noch Schwachsinn. Aber wenn man ihm so zuhört, scheint es Sinn zu
    > machen. Wenn jemand Interesse am Thema hat: www.youtube.com


    Spätestens 10Jahre? Nein. Vielleicht in 50 Jahren. Frühestens.
    Und dann wieder BGE. Bezahlt von denen die arbeiten sollen.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  3. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: Muhaha 27.01.20 - 10:06

    wiseboar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Sicher, es entstehen durch Innovation immer neue Jobs. Aber das ist ein
    > Prozess, der im Normalfall dauert, und über eine Generation auch gut
    > ausgeglichen werden kann. Wenn der Wandel aber zu schnell erfolgt, werden
    > Lippenbekenntnisse zur Umschulung nicht mehr ausreichen.

    Richtig. Das wird hier ständig bewusst ignoriert oder sträflichst vergessen. Als im Ruhrgebiet und Saarland die Kohle- und Stahlindustrie zu Ende war, haben nicht die Bergleute und Stahlarbeiter neue Jobs in neuen Berufen gefunden, sondern erst ihre Kinder und Enkel. Mit Umschulung kannst Du nur begrenzt Leute in teilweise vollkommen anderen Berufsfeldern qualifizieren. Menschen sind keine Computer, die man schnell eben mit neuer Software bestückt.

    > Andrey Yang kandidiert mit dieser Argumentation in den USA für die
    > Präsidentenwahl - als Lösung schlägt er ein Bedingungsloses Grundeinkommen
    > vor. Bis ich mir seine Argumente genauer angehört habe, dachte ich das sei
    > derzeit noch Schwachsinn. Aber wenn man ihm so zuhört, scheint es Sinn zu
    > machen. Wenn jemand Interesse am Thema hat: www.youtube.com

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen (oder vergleichbare Lösungen) ist dringend nötig, wenn man die sozialen und wirtschaftlichen Folgen des technologischen Wandels der zunehmenden Automatisierung in Griff bekommen möchte. Denn wenn es faktisch nicht genug Jobs gibt, was soll man dann mit diesen Menschen tun?

  4. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: Muhaha 27.01.20 - 10:09

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Spätestens 10Jahre? Nein. Vielleicht in 50 Jahren. Frühestens.

    Das passiert schneller, als Du denkst.

    > Und dann wieder BGE. Bezahlt von denen die arbeiten sollen.

    Da die Produktivität durch die Automatisierung immer stärker steigt, können Firmen, die menschliche Arbeitsplätze durch Maschinen ersetzen, anstatt Lohnkosten gerne eine Maschinensteuer entrichten, aus der dann das BGE finanziert wird. Muss man kein Neidhammeldrama daraus machen.

  5. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: Schrödinger's Katze 27.01.20 - 10:13

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da die Produktivität durch die Automatisierung immer stärker steigt, können
    > Firmen, die menschliche Arbeitsplätze durch Maschinen ersetzen, anstatt
    > Lohnkosten gerne eine Maschinensteuer entrichten, aus der dann das BGE
    > finanziert wird. Muss man kein Neidhammeldrama daraus machen.

    Fassen wir zusammen:
    1. Der Sozialismus äh das BGE funktioniert nur mit Sondersteuern.
    2. Ausnahmslos jedes Land auf der Erde muss mitspielen (sonst wechselt Firma x das Land).
    3. Wie wir heute gut sehen können sind einheitliche Steuern & Standards bereits problemlos weltweit umgesetzt.

    Linke Menschen - ohne Worte.

  6. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: Bouncy 27.01.20 - 10:14

    wiseboar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicher, es entstehen durch Innovation immer neue Jobs. Aber das ist ein
    > Prozess, der im Normalfall dauert, und über eine Generation auch gut
    > ausgeglichen werden kann. Wenn der Wandel aber zu schnell erfolgt, werden
    > Lippenbekenntnisse zur Umschulung nicht mehr ausreichen.
    All das ist hier und jetzt jedem wohlbekannt. Absehbar, planbar, seit mindestens einem Jahrzehnt steht fest, dass es in einem weitern Jahrzehnt soweit sein wird und der Bedarf an Berufskraftfahrern ab dann abnehmen wird. Also bei allem Respekt, 20 Jahre um sich vor Eintreffen einer Wende darauf vorzubereiten ist viel Zeit. Enorm viel Zeit - man muss nicht hastig umlernen, man muss nichts überstürzen, man kann seine Zukunft planen und den Wandel langsam angehen. Und mit "man" meine ich "jeder".
    Wer heute nicht reagiert, dem ist - und zwar wörtlich - kaum noch zu helfen, auch nicht durch noch so ausgefeilte Pläne der Politik. Ich befürte das BGE zwar, aber diesen Fall als Argumentation dafür zu nehmen halte ich für sehr gefährlich und falsch, denn es darf nicht darum gehen mit dem BGE persönliches Versagen auszugleichen - BGE ist kein Hartz IV-Ersatz, das wäre mindestens eine PR-Katastrophe für diese eigentlich gute Idee...

  7. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: Bouncy 27.01.20 - 10:17

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn wenn es faktisch nicht genug Jobs gibt, was soll man dann mit
    > diesen Menschen tun?
    Bevor es zu spät ist die auf bedingungsloses Wachstum ausgelegte Familienpolitik überdenken und feststellen, dass es schlicht nicht so viele Menschen braucht...

  8. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: MarcusK 27.01.20 - 10:20

    wiseboar schrieb:
    >
    > In Deutschland gibt es etwa 500k berufliche LKW-Fahrer. Das sind auf die
    > arbeitsfähige Bevölkerung gerechnet etwa 1.1%. In den USA dürften es
    > prozentuell sogar doppelt so viele sein (3.5Mio Fahrer). Wenn man diese
    > Massen an Leuten innerhalb weniger Jahre ihre Existenzgrundlage nimmt, ist
    > das nicht ungefährlich.

    schon mal darüber nachgedacht, das es nicht nur LKW-Fahrer sind? Lasst dir vom Großhandel mal etwas liefert, was mit LKW kommt. Da hilft es überhaupt nicht weiter wenn das Auto selber fährt, dann braucht es auch jemand der die Ladung ablädt oder soll dann der Kunde die Kran bedienen?

  9. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: Bouncy 27.01.20 - 10:22

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2. Ausnahmslos jedes Land auf der Erde muss mitspielen (sonst wechselt
    > Firma x das Land).
    Wenn das wirklich korrekt wäre, gäbe es hierzulande heute schon gar keine Jobs. Warum wird hier trotz hoher Lohnnebenkosten weiterhin produziert, obwohl die Kosten im Ländervergleich extremst variieren und Firmen das Land wechseln könnten?

  10. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: thinksimple 27.01.20 - 10:23

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > thinksimple schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Spätestens 10Jahre? Nein. Vielleicht in 50 Jahren. Frühestens.
    >
    > Das passiert schneller, als Du denkst.
    >

    Weil du das sagst? Warten wirs ab. Sollten wir in 10Jahren noch leben sprechen wir vielleicht nochmal drüber

    > > Und dann wieder BGE. Bezahlt von denen die arbeiten sollen.
    >
    > Da die Produktivität durch die Automatisierung immer stärker steigt, können
    > Firmen, die menschliche Arbeitsplätze durch Maschinen ersetzen, anstatt
    > Lohnkosten gerne eine Maschinensteuer entrichten, aus der dann das BGE
    > finanziert wird. Muss man kein Neidhammeldrama daraus machen.

    Da kennst du die Firmen schlecht. Die verlagern schnell mal. Dann ists Essig mit der Maschinensteuer.
    Hat nix mit Neidhammelthema zu tun.
    Und wie hoch soll denn das BGE sein? Schliesslich müsste man ja die teueren Produkte auch kaufen können, wenn es nur eine Maschinensteuer gäbe.
    Ich habe noch kein BGE-Konzept gesehen das ohne Finanzierung durch die arbeitende Bevölkerung funktioniert und wovon man leben könnte.
    Denn wenn ein BGE bezahlt wird kann es keine zusätzlichen Beihilfen für irgendwas geben. Denn darauf fusst das ganze. (Sämtliche Sozialabgaben etc. fließen ins BGE)
    Bin gespannt wie du einen längeren Krankenhausaufenthalt dann finanzierst. Oder du wirst älter.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  11. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: Bouncy 27.01.20 - 10:26

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schon mal darüber nachgedacht, das es nicht nur LKW-Fahrer sind? Lasst dir
    > vom Großhandel mal etwas liefert, was mit LKW kommt. Da hilft es überhaupt
    > nicht weiter wenn das Auto selber fährt, dann braucht es auch jemand der
    > die Ladung ablädt oder soll dann der Kunde die Kran bedienen?
    Wer einen LKW mit dem Schwierigkeitsgrad von Autonomielevel 5 bauen kann wird sicherlich nicht am Bau eines autonomen Entlademechanismus scheitern...

  12. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: senf.dazu 27.01.20 - 10:28

    Wer weiß - wenn unsere Produktion (auch die der Automaten) und die Warenverteilung mal komplett automatisch läuft - warum sollte dann nicht jeder was davon abkriegen ? Welche Bedeutung hat dann noch Geld ? Und Dienstleistungen die im Land gebraucht werden (Arzt, Pflege, Schule,..) kann man schlecht auslagern.

  13. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: Bouncy 27.01.20 - 10:32

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer weiß - wenn unsere Produktion (auch die der Automaten) und die
    > Warenverteilung mal komplett automatisch läuft - warum sollte dann nicht
    > jeder was davon abkriegen ? Welche Bedeutung hat dann noch Geld ? Und
    > Dienstleistungen die im Land gebraucht werden (Arzt, Pflege, Schule,..)
    > kann man schlecht auslagern.
    Zuviel Star Trek geschaut? Menschen werden sich immer durch Eigentum und Leistung differenzieren wollen, das liegt in deren Natur - und ist der Grund des Erfolges der Menschheit. Insofern darf das niemals eintreten, was du dir vorstellst, Ungleichgewicht ist der Motor des Fortschritts, ob nun großflächig für die Zivilisation oder persönlich für sich selbst, aller Fortschritt entsteht im Grunde einzig durch Ungleichgewicht....

  14. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: thinksimple 27.01.20 - 10:35

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wiseboar schrieb:
    > >
    > > In Deutschland gibt es etwa 500k berufliche LKW-Fahrer. Das sind auf die
    > > arbeitsfähige Bevölkerung gerechnet etwa 1.1%. In den USA dürften es
    > > prozentuell sogar doppelt so viele sein (3.5Mio Fahrer). Wenn man diese
    > > Massen an Leuten innerhalb weniger Jahre ihre Existenzgrundlage nimmt,
    > ist
    > > das nicht ungefährlich.
    >
    > schon mal darüber nachgedacht, das es nicht nur LKW-Fahrer sind? Lasst dir
    > vom Großhandel mal etwas liefert, was mit LKW kommt. Da hilft es überhaupt
    > nicht weiter wenn das Auto selber fährt, dann braucht es auch jemand der
    > die Ladung ablädt oder soll dann der Kunde die Kran bedienen?

    Das geht doch alles vollkommen autonom.
    Der LKW weiß das du deine Möbel im 4Stock haben willst. Da laufen kleine Roboter hinten raus und tragens nach oben, bauen die Küche auf und schließen alles an.
    Hast du keine Phantasie?
    Ausserdem kommt auch der Pizzadienst autonom vorbei und wirft die Pizza durchs Fenster.
    Genauso wie der autonome Holztransporter der seine Ladung autonom verzurrt und sichert. Und das ganze Fahrzeug kostet dann nur die Hälfte wie ein nicht autonomes.

    Nach jahrelangen Versuche erkennt man noch nicht einmal Verkehrsschilder richtig, geschweige denn man hat das Problem mit Artefakten im Radar gelöst wenns schneit oder stark regnet.
    Und dann spricht man von autonom fahren. Bald. Lt. einem bekannten E-Auto Hersteller 2017 vollständig autonom quer durch USA und spätestens Ende 2019 vollständig autonomes fahren auf allen seinen Fahrzeugen. Jetzt heißt es dort auch nur "bald". Irgendwann.
    Bisher kann man damit ein paar km auf der Autobahn fahren ohne einzugreifen.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  15. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: senf.dazu 27.01.20 - 10:36

    Das ist so. Nur anders als du denkst. Wenn du heute eine Gruppe Arbeitnehmer fragst was sie sich wünschen ist das ne Verkürzung der Arbeitszeit .. statt mehr von dem Anderen. ;)

    Und die größte Furcht vor dem BGE (oder auch Harz4) ohne Gängelung entsteht ja dadurch das sich zu viele Menschen sich darauf einrichten und keinen Spaß mehr an Jobs haben von denen man nicht leben kann ..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.01.20 10:38 durch senf.dazu.

  16. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: konglumerat 27.01.20 - 10:37

    eher können/dürfen, es ist heute schon so, dass für hilfsstellen ohne wirkliche fachkompenz und verantwortung facharbeiterbriefe und langjährige berufserfahrung gefordert werden, dazu muss gesundheitlich alles altergerecht oder besser sein, ansonsten haste ohne grünen schein recht wenig chancen.

    schau dir das im handel an mit sb-kassen, dort übernimmt dann eine kraft für 4 oder mehr, etwas weiter in der zukunft dann ein sogn. roboter-mensch-kontakter ...

    wir können imho im gütlichen zwei sachen machen, den gewinn an freizeit aus der automatisierung relativ gleich verteilen, d.h. 15-20 wochenstunden arbeit/teilhabe für jeden der auch nur irgendwie krauchen kann, sukzessive noch weniger, mehr nicht, damit jeder real erwerbsarbeit finden kann.

    oder wir reden wenigstes über einen würdigen unterhalt/teilhabe der weniger fitt eingeschätzten bevölkerung durch die *eliten*, und ein hohe vertikalität für unser aller nachkommen (d.h. breitenbildung in allen bereichen, staatliche förderung von abschlüssen bis an den renteneintritt usw.), also mindestens bge bzw. bürgergeld.

    alles andere führt in den abgrund, verhältnisse wie gegen ende der 20er jahre des letzten jahrhunderts und was daraus folgte brauchen wir doch nicht erneut um das zu begreifen, oder?

  17. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: thinksimple 27.01.20 - 10:38

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer weiß - wenn unsere Produktion (auch die der Automaten) und die
    > Warenverteilung mal komplett automatisch läuft - warum sollte dann nicht
    > jeder was davon abkriegen ? Welche Bedeutung hat dann noch Geld ? Und
    > Dienstleistungen die im Land gebraucht werden (Arzt, Pflege, Schule,..)
    > kann man schlecht auslagern.

    Bis dies mal soweit wäre gäbe es eh keine Menschen mehr.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  18. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: thinksimple 27.01.20 - 10:39

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarcusK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > schon mal darüber nachgedacht, das es nicht nur LKW-Fahrer sind? Lasst
    > dir
    > > vom Großhandel mal etwas liefert, was mit LKW kommt. Da hilft es
    > überhaupt
    > > nicht weiter wenn das Auto selber fährt, dann braucht es auch jemand der
    > > die Ladung ablädt oder soll dann der Kunde die Kran bedienen?
    > Wer einen LKW mit dem Schwierigkeitsgrad von Autonomielevel 5 bauen kann
    > wird sicherlich nicht am Bau eines autonomen Entlademechanismus
    > scheitern...

    Und trägt dir deine Küche in den 4 Stock.
    Logisch. Funzt.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  19. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: Muhaha 27.01.20 - 10:44

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 1. Der Sozialismus äh das BGE funktioniert nur mit Sondersteuern.

    Auf konkrete Probleme nur mit paranoider Ideologie antworten zu wollen, ist keine gute Idee :)

    > 2. Ausnahmslos jedes Land auf der Erde muss mitspielen (sonst wechselt
    > Firma x das Land).

    Die Industrie hat gelernt, dass sich das Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel nur unter bestimmten Rahmenbedingungen rentiert. Man sieht es ja am deutschen Mittelstand, wo immer mehr Firmen reumütig ihre Produktion & Dienstleistung wieder nach Deutschland verlagern, weil das Outsourcen für zu viele Probleme gesorgt hat. Sprich, da wechseln große Konzerne die Standorte, so wie sie das HEUTE schon die ganze Zeit tun, ohne dass die Apokalypse ausbricht. Der Großteil der Firmen bleibt an Ort und Stelle. Weil es so leichter ist Geld zu verdienen.

    > 3. Wie wir heute gut sehen können sind einheitliche Steuern & Standards
    > bereits problemlos weltweit umgesetzt.

    Siehe 2. Es muss weltweit kein einheitlicher Standard herrschen. Bereits jetzt schon gibt es teilweise drastische Unterschiede und wir haben volkswirtschaftlich die Auslagerunf ganzer Industriezweige, wie z.B. der Textilindustrie oder das Ende der Kohle- und Stahlindustrie gut überstanden.

    > Linke Menschen - ohne Worte.

    Du hast keine Ahnung und keine Argumente, Du hast nur Polemik und Ideologie. Danke, dass Du es selbst so offensichtlich gemacht hast.

  20. Re: Autonomie ist eines der größten Themen

    Autor: Schrödinger's Katze 27.01.20 - 10:47

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum wird hier trotz hoher Lohnnebenkosten weiterhin produziert,
    > obwohl die Kosten im Ländervergleich extremst variieren und Firmen das Land
    > wechseln könnten?

    Wegen der höheren Produktivität - die mit der Besteuerung von Maschinen aber nicht mehr gegeben ist.

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