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Strom ist ein Rohrkreppierer

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  1. Strom ist ein Rohrkreppierer

    Autor: McWiesel 28.01.20 - 15:14

    Vergleicht man die Teuerung der Strompreise und der Kraftstoffpreise, kann man jedem nur vor einem Elektroauto warnen, genauso wie man schon seit Jahrzehnten vor Wohnungen mit Elektroheizungen, Nachtspeicheröfen und E-Wasserboilern als unkalkulierbare Kostenfalle gewarnt hat. Und daran hat sich und wird sich nichts ändern, sondern jedes Jahr noch schlimmer werden.

    Und genau das wird dem E-Wahn hier das Genick brechen. Ich sehe die Energieriesen schon rumheulen, weil ja die Stromnachfrage durch die ach so vielen E-Autos ja so groß ist, sie so viel ins Netz investieren und ausländischen Strom importieren müssen und das natürlich enorm teuer ist, was sie sofort an den Endkunden weitergeben müssen. Das ist natürlich alles erstunken und erlogen, aber jeder bisherige Grund für die jährlichen Strompreiserhöhungen war genauso erstunken und erlogen. In Wirklichkeit sinken die Preise eher am Markt, aber die Mafia kriegt ja den Hals nicht voll genug und die Regierung setzt mit ihrer EEG-Umlage stets noch einen drauf. Und wenn die kritische Masse erreicht ist, wird man sicher auch ratzfatz ein Äquivalent zur Mineralölsteuer finden, wo man nochmal auf jede kwh so richtig 80 Cent mit draufhaut um die sonst drohenden Steuerausfälle zu kompensieren.

    Und die Gesellschaft rennt genau dieser Mafia nun mit Elektroautos die Türen ein und macht sich noch mehr zur willenlosen Marionette. Einzig und allein die horrenden Strompreise sind die Gründe, dass man funktionierende Elektrogeräte wie Kühlschränke vorzeitig verschrottet. Wie kann man seine Mobilität nur davon abhängig machen? Daheim kann man vielleicht noch durch Verhaltensänderung und moderne Geräte bis zum gewissen Grad Strom sparen, aber zur Arbeit kann ich nicht nur jeden zweiten Tag fahren, weil das Aufladen des E-Autos unendlich teuer wird.
    Und Schwankungen im Benzinpreis kann man noch etwas durch intelligentes, a-typisches Tanken, ein großen Tank im Auto und paar Benzinkanister ausgleichen .. aber wenns E-Auto leer ist, dann muss geladen werden, egal wo und wann und was das nun gerade kostet.

    Ich freue mich, wenn BMW aus diesem Hype durch seine Weitsicht als Sieger hervorgeht und VW und die ganzen China-Hersteller sich kräftig verrannt haben. Sicher wird Benzin auch nicht mehr billiger, aber ganz so mafiöse Preiserhöhungen wie beim Strom gibt's dann nun doch nicht.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 28.01.20 15:28 durch McWiesel.

  2. Re: Strom ist ein Rohrkreppierer

    Autor: Omnibrain 29.01.20 - 04:56

    Wollte schon auf Grund der provokanten Überschrift hier Gegenwind geben. Weil ich halte Strom durchaus für praktisch - zB. mein Computer läuft damit.

    Aber nach dem Lesen ihres Beitrags, kann ich nur beipflichten.

    ++

  3. Re: Strom ist ein Rohrkreppierer

    Autor: PiranhA 29.01.20 - 07:39

    Das ist doch Quatsch. Die Strom-Industrie ist also die Mafia. Was ist dann die Öl-Industrie? Die Mama der Mafia? Weil der Strombedarf mit E-Autos um 10-15% steigt, begeben wir uns plötzlich in eine nie gekannte Abhängigkeit? Was ist dann die Abhängigkeit vom Öl? Strom lässt sich auf viele Arten erzeugen und wird vielseitiger verwendet.
    Die EEG-Umlage wird langfristig wegfallen. Mit der CO2-Steuer wird Benzin und Diesel teurer und die Einnahmen fließen in die EEG-Umlage, was den Strompreis reduziert. Und würde man die Mineralölsteuer einfach auf den Strompreis aller privaten Haushalte umlegen, würde der Preis ca. 6 Ct. pro kWh steigen. Realistischerweise wird das größtenteils eher über eine Maut und Kfz-Steuer geregelt.

    Und wenn die pöse Mafia es sich nehmen lässt und irgendwann 80 Ct. pro kWh verlangt, dann sprießen aber die PV-Anlagen mit Akku nur so aus dem Boden. Wie schnell sich das dann rentiert, unglaublich. Da könnte einer glatt ein Geschäftsmodell draus machen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.20 07:47 durch PiranhA.

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