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Beweislast

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  1. Beweislast

    Autor: QJ 12.07.10 - 14:42

    Interessant ist hier die Umkehr der Beweislast. Der Beklagte soll beweisen, dass _nicht_ zehntausende Personen das urheberrechtlich geschützte Werk über ihn bezogen haben. Abgesehen davon, dass sich ein solcher Beweis kaum erbringen lassen wird, ist dies auch fernab jeden rechtsstaatlichen Verständnisses.

    Deshalb gilt auch weiterhin: Im Falle der Abmahnung ab zur Rechtsschutzversicherung, uU. Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung und dann ab in den Müll.

  2. Re: Beweislast

    Autor: dergenervte 12.07.10 - 14:45

    In den USA ticken die Uhren ganz anders. Da dürfen ja auch ein paar Typen die von der Strasse geholt werden die Strafe bestimmen. Ich möchte in den USA nicht tot über den Zaun hängen - auch dafür wird man mit Sicherheit verklagt!

  3. Re: Beweislast

    Autor: Martin F. 12.07.10 - 17:15

    QJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Interessant ist hier die Umkehr der Beweislast. Der Beklagte soll beweisen,
    > dass _nicht_ zehntausende Personen das urheberrechtlich geschützte Werk
    > über ihn bezogen haben.

    Im Zivilrecht ticken die Uhren ein wenig anders. Wenn jemand etwas mit 70 % Wahrscheinlichkeit getan hat, dann ist er zwar mit einer Wahrscheinlichkeit von 30 % unschuldig - dem gegenüber steht aber die 70-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass der Kläger einen Schaden hat. (:-D) Es geht ja nicht um Bestrafung (was bei Unschuldigen zu vermeiden ist), sondern um einen Ausgleich zwischen den Beteiligten. Da reicht dann auch schon mal ein Anscheinsbeweis.

    > Deshalb gilt auch weiterhin: Im Falle der Abmahnung ab zur
    > Rechtsschutzversicherung

    … die bei Urheberrechtsverletzungen i. d. R. nicht hilft.

    --
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