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Ein Vorschlag

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  1. Ein Vorschlag

    Autor: Tattergreisin 12.02.20 - 17:11

    Die Versandhändler könnten einen Preis nennen für die Rücknahme, die Prüfung und ggf Neuverpackung der Ware (genauso wie bei den Versandkosten). Der rücksendende Kunde könnte sich dann mit seinem inneren Schweinhund prügeln, ob er wirklich Umweltschutz will, also ob er das Häkchen zum Bezahlen der Kosten setzt oder eben nicht (und dann die Verschrottung bevorzugt).

  2. Re: Ein Vorschlag

    Autor: tearcatcher 12.02.20 - 17:33

    Tattergreisin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Versandhändler könnten einen Preis nennen für die Rücknahme, die
    > Prüfung und ggf Neuverpackung der Ware (genauso wie bei den Versandkosten).
    > Der rücksendende Kunde könnte sich dann mit seinem inneren Schweinhund
    > prügeln, ob er wirklich Umweltschutz will, also ob er das Häkchen zum
    > Bezahlen der Kosten setzt oder eben nicht (und dann die Verschrottung
    > bevorzugt).

    Bei so Reklamationen wie "oh nö ... die Farbe habe ich mir anders vorgestellt", könnte ich mir das noch vorstellen

    oder bei Bestellungen, wo 5 Artikel gekauft und die 4 schlechtesten Artikel wieder zurückgesandt wurden



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.20 17:43 durch tearcatcher.

  3. Re: Ein Vorschlag

    Autor: deadjoe 12.02.20 - 20:09

    naja realistisch betrachtet müssten die Versandkosten für Rücksendungen einfach höher sein, ich selber erhebe diese grundsätzlich, auch über Amazon. (wobei ich hier selten Kleinartikel verkaufe)
    Der Kunde ist es aber teilweise gewohnt und kann selbstverständlich 14 Tage gesetzlich (bei Amazon 30 Tage) vom Kaufvertrag ohne Angabe von Gründen zurücktreten, hier sollten eben der Kostenfaktor auf Kundenseite zum umdenken bewegen, dies würde mMn viele Rücksendungen und Retouren negieren. Gerade der Textilhandel würde dadurch aufatmen können und evtl. würde der ein oder andere wieder in den Einzelhandel wandern, was -das sage ich selber als Onlinehändler- den Innenstadt Character zugute kommen würde (ok, Ladenmieten sind dann auch nochmal so ein Thema).

  4. Re: Ein Vorschlag

    Autor: kriD reD 12.02.20 - 20:22

    Tattergreisin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Versandhändler könnten einen Preis nennen für die Rücknahme, die
    > Prüfung und ggf Neuverpackung der Ware (genauso wie bei den Versandkosten).
    > Der rücksendende Kunde könnte sich dann mit seinem inneren Schweinhund
    > prügeln, ob er wirklich Umweltschutz will, also ob er das Häkchen zum
    > Bezahlen der Kosten setzt oder eben nicht (und dann die Verschrottung
    > bevorzugt).

    Gegenvorschlag: Sie bezahlen zuerst jegliche Ware, die Sie im Laden probieren wollen. Wenn sie Ihnen dann doch nicht gefällt oder passt, verhandeln Sie mit dem Verkäufer einen eventuellen Rückkauf.
    Der Retourenversand ist doch nichts anderes, als das zurückhängen/-stellen ausprobierter Ware im Laden.

  5. Re: Ein Vorschlag

    Autor: Eheran 12.02.20 - 20:24

    >die Farbe habe ich mir anders vorgestellt
    Wäre ja schon mal ein Anfang, wenn die Farbe denn einfach mal dem entsprechen würde, was auf dem Bild zu sehen ist.
    Heute hat man ja nicht mal ein reales Fotos der Sachen, nein, es ist einfach nur das selbe Foto künstlich eingefärbt. Egal ob irgendwas Elektronisches oder Kleidung, alles am PC eingefärbt, von irgendwem, der im Zweifel nicht weiß, wie das Produkt aussieht. Top!

  6. Re: Ein Vorschlag

    Autor: Mavy 13.02.20 - 09:16

    kriD reD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > Der Retourenversand ist doch nichts anderes, als das zurückhängen/-stellen
    > ausprobierter Ware im Laden.

    das ist doch genau das Problem ..
    die idee dahinter ist das es das gleiche ist, dem ist aber nicht so.

    Wenn du das wirklich mit dem Laden vergleichen willst dann ist das so das der Kunde in deinen laden geht, die Ware mit seiner Bankkarte bezahlt .. dann damit nach Hause geht und was weiß Gott damit macht, nach 4 Wochen wieder kommt dir die zerschlissenen Sachen auf den Tresen knallt und von dannen zieht .. mit dem Hinweis dass die Bank die Zahlung zurück gehen lässt wenn man nicht freiwillig zurückzahlt ..

    ... das beispiel wäre sogar noch besser als es aktuell im Online-handel ist weil der Laden dem kunden nicht noch den Versand zahlen muss den er ebenfalls nie wieder sieht.

    in der Realität sieht es genau so aus

    - ich finde alleine schon diesen Passus "ohne Angabe von gründen" problematisch ..
    wir bekommen teilweise Retouren wo die Leute es nicht ein mal geschafft haben ihren Absender draufzuschreiben .. die Zuordnung erfolgt dann dadurch das irgend eine Zahlung platzt für eine Rechnung in der dieser Artikel enthalten war. .. oder es gibt schlechte Bewertungen 4 Wochen später wo gejammert wird das die Rücksendung nicht erstattet wurde.

    Wenn man in dem Bereich arbeitet verliert man echt den Glauben an die Menschheit.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.20 09:24 durch Mavy.

  7. Re: Ein Vorschlag

    Autor: rainer_d 13.02.20 - 10:13

    kriD reD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tattergreisin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Versandhändler könnten einen Preis nennen für die Rücknahme, die
    > > Prüfung und ggf Neuverpackung der Ware (genauso wie bei den
    > Versandkosten).
    > > Der rücksendende Kunde könnte sich dann mit seinem inneren Schweinhund
    > > prügeln, ob er wirklich Umweltschutz will, also ob er das Häkchen zum
    > > Bezahlen der Kosten setzt oder eben nicht (und dann die Verschrottung
    > > bevorzugt).
    >
    > Gegenvorschlag: Sie bezahlen zuerst jegliche Ware, die Sie im Laden
    > probieren wollen. Wenn sie Ihnen dann doch nicht gefällt oder passt,
    > verhandeln Sie mit dem Verkäufer einen eventuellen Rückkauf.
    > Der Retourenversand ist doch nichts anderes, als das zurückhängen/-stellen
    > ausprobierter Ware im Laden.

    Wenn sich das durchsetzen würde, dann würden sich die Leute besser überlegen, was sie kaufen. Das wäre nicht grundsätzlich schlecht. Die Leute würden auch insgesamt weniger kaufen, was sicher nachhaltiger wäre.

    Und vielleicht würde man dann die Grössen besser standardisieren.

    Sowas wie den Zozo-Suit würden die Leute auch mehr nutzen.

    Heutzutage kaufen oder bestellen die Leute ja häufig nicht, weil sie etwas neues brauchen (weil die alten Sachen zerschlissen sind), sondern aus einer inneren Leere heraus. Als Zeitvertreib.

  8. Re: Ein Vorschlag

    Autor: John2k 13.02.20 - 10:41

    deadjoe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja realistisch betrachtet müssten die Versandkosten für Rücksendungen
    > einfach höher sein, ich selber erhebe diese grundsätzlich, auch über
    > Amazon. (wobei ich hier selten Kleinartikel verkaufe)
    > Der Kunde ist es aber teilweise gewohnt und kann selbstverständlich 14 Tage
    > gesetzlich (bei Amazon 30 Tage) vom Kaufvertrag ohne Angabe von Gründen
    > zurücktreten, hier sollten eben der Kostenfaktor auf Kundenseite zum
    > umdenken bewegen, dies würde mMn viele Rücksendungen und Retouren negieren.
    > Gerade der Textilhandel würde dadurch aufatmen können und evtl. würde der
    > ein oder andere wieder in den Einzelhandel wandern, was -das sage ich
    > selber als Onlinehändler- den Innenstadt Character zugute kommen würde (ok,
    > Ladenmieten sind dann auch nochmal so ein Thema).

    Dann würde ich bei dir schon mal nicht kaufen.

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