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warum entwickweln die kassen nicht selbstgesteuert

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  1. warum entwickweln die kassen nicht selbstgesteuert

    Autor: jimbokork 13.03.20 - 18:11

    ähnliche produkte kostengünstiger und mit austauschbarem sticker kassenübergreifend?

    die "hochblutdruckpulsapp" mit der man seine messungen, händisch wie auch automatisch mit einem geeignetem gerät protokolliert und auch den ärzten in einem etabliertem standardformat übergeben kann hätte schon 15 jahre+ alt sein können ... bzw. wozu braucht es dafür externe ventures?

    jeder arzt und jede ärztin freut sich heute noch über meinen privat ausgedruckten calc sheet mit kurvendiagram inkl. gekennzeichneter übetreibung von grenzwerten, und sagt besser dargestellt bekommt man es sonst nicht ... es wird völlig abstrus wenn der patient besser aufbereitetes materaial von sich aus liefern kann als jede noch öminöse zusatzapp ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.03.20 18:29 durch jimbokork.

  2. Re: warum entwickweln die kassen nicht selbstgesteuert

    Autor: MSW112 13.03.20 - 22:45

    Kassenübergreifend ... Danke fürs lustige Wochenende ;)

  3. Re: warum entwickweln die kassen nicht selbstgesteuert

    Autor: mars96 14.03.20 - 01:10

    MSW112 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kassenübergreifend ... Danke fürs lustige Wochenende ;)

    Das ist durchaus möglich.
    Ich habe 8 Jahre in einem Projekt (eigentlich 3 Hauptprojekte mit diversen Unterprojekten) gearbeitet an dem mehrere Kassen beteiligt waren (AOK Bundesverband/WIdO, BARMER (GEK), TK, verschiedene IKKs und BKKs). Das kann manchmal ziemlich schwierig sein, weil nicht jede Kasse seine Meinung hat (die AOK gibt es z.B. nicht...auch wenn man mit dem AOK Bundesverband zu tun hat, sind es am Ende einzelne AOK Landesverbände die einem reingerätschen können).
    Teilweise hatten einige Kassen Sonderwünsche (=Zusatzfuntionen aus deren eigenem Datenbestand/Auswertungen mit integrieren wie z.B. mit AOK "Lebensbäumchen" Darstellung im Rahmen der Daten des QSR-Verfahrens oder auch Gemeinschaftsbestrebungen verschiedener Kassen wie das Endoprothesenregister, etc.).
    Beim Hauptprodukt war die TK übrigens nicht beteiligt, da sie es selber umgesetzt haben (2 Jahre lang sind sie ihrer "gesetzlichen" Verpflichtung dabei übrigens nicht nachgekommen....vermutlich hätte man sie dafür belangen können). Inzwischen ist die TK komplett ausgestiegen. Die IKKs nutzen das für jeden kostenlose "original" bzw. verlinken darauf (den genauen Status kenne ich aktuell nicht...normalerweise gibt es ein paar Verpflichtungen, die die Kassen mit tragen müssen wenn eine aktive Kooperation besteht).
    Einzelne BKKs sind dabei, aber nicht alle.

    Es ist also durchaus möglich sowas hinzubekommen.

    Was die im Artikel genannte App betrifft, wäre eine solche Aktion ein sofortiger Ausschluss aus dem Verfahren. Grundsätzlich sehe ich es als fragwürdig an.
    Spontan fallen mir nur Diabetes Apps ein, die diese runden NFC-Sensoren auslesen (Libre Freestyle), die ich im Rahmen einer Kassenleistung für akzeptabel halte. Diese Apps kosten in der Regel aber auch nur einmalig etwas (Betrag sollte auch gedeckelt werden max 10 EUR) wobei es auch hier Abos gibt (das Abo Modell sollte grundsätzlich NICHT von Kassen unterstützt werden müssen) und dann nur einen Bruchteil dieser schwachsinnigen BewegungsApp.

  4. Re: warum entwickweln die kassen nicht selbstgesteuert

    Autor: jimbokork 14.03.20 - 01:50

    oder kurz: das wäre mit _einer_ kasse nicht passiert.

    mehr haben wir doch nicht bemerkt.

  5. Re: warum entwickweln die kassen nicht selbstgesteuert

    Autor: NaruHina 15.03.20 - 09:06

    ein abo modell sichert die langfristige weiterentwiklung der apps, dabei sollte geg. eine järhrliche decklung anvisiert werden.

  6. Re: warum entwickweln die kassen nicht selbstgesteuert

    Autor: Doomhammer 15.03.20 - 10:30

    jimbokork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ähnliche produkte kostengünstiger und mit austauschbarem sticker
    > kassenübergreifend?

    Ist wie mit den Kommunen. Da macht jeder seinen eigenen Mist, anstatt das man zusammenarbeitet, um die Kosten zu minimieren.

    > die "hochblutdruckpulsapp" mit der man seine messungen, händisch wie auch
    > automatisch mit einem geeignetem gerät protokolliert und auch den ärzten in
    > einem etabliertem standardformat übergeben kann hätte schon 15 jahre+ alt
    > sein können ... bzw. wozu braucht es dafür externe ventures?

    Klar wäre prima, am besten noch OpenSource. Nur wurde das Gesetz halt mal wieder von "Neuländern" gemacht, die "digital" nix verstehen. Die Idee ist nicht schlecht, nur die Umsetzung ist mal wieder nur mega-dämlich :(.

    > jeder arzt und jede ärztin freut sich heute noch über meinen privat
    > ausgedruckten calc sheet mit kurvendiagram inkl. gekennzeichneter
    > übetreibung von grenzwerten, und sagt besser dargestellt bekommt man es
    > sonst nicht ... es wird völlig abstrus wenn der patient besser
    > aufbereitetes materaial von sich aus liefern kann als jede noch öminöse
    > zusatzapp ...

    Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Die sind immer superhappy, wenn man entsprechendes Material mitbringt. Warum man sowas nicht über die Krankenkassen etc. fertigbringt ist mir unverständlich.

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