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Ob da noch geholfen wird?...

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  1. Ob da noch geholfen wird?...

    Autor: the_crow 26.01.18 - 10:23

    Ich würde einfach mal kurz fragen, ob mir jemand die Nudeln aus dem Regal ganz oben reichen könnte. Mal schauen, bei wem das dann auf der Rechnung landet ;-)

  2. ++

    Autor: deus-ex 26.01.18 - 10:28

    immer wieder gut welche einfachen Usecases es gibt solch ein System auszuhebeln.

  3. Re: Ob da noch geholfen wird?...

    Autor: Noren 26.01.18 - 10:30

    +1 Top Usecase

  4. Re: Ob da noch geholfen wird?...

    Autor: bark 26.01.18 - 10:32

    Kann dich beruhige. Sowohl im Video als auch Dokumentation ist das abgedeckt. Fur ältere Menschen, mit Rollstuhl und andere ist das Alltag.


    the_crow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde einfach mal kurz fragen, ob mir jemand die Nudeln aus dem Regal
    > ganz oben reichen könnte. Mal schauen, bei wem das dann auf der Rechnung
    > landet ;-)

  5. Re: ++

    Autor: 0mega 26.01.18 - 10:38

    deus-ex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > immer wieder gut welche einfachen Usecases es gibt solch ein System
    > auszuhebeln.

    Immer wieder faszinierend wie Menschen nach 5 Sekunden glauben eine Lücke gefunden zu haben, an die ein Team aus tausenden Entwicklern mit Milliarden an Entwicklungskosten nicht gedacht haben.

    Dunning-Kruger Effekt mit Vollgas. ;-)

  6. Re: ++

    Autor: Noren 26.01.18 - 10:41

    Wieso? Im Artikel selber steht, dass die Technik Probleme hat beim Erkennen von Gruppen oder Familie...

  7. Re: ++

    Autor: Muhaha 26.01.18 - 10:43

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Immer wieder faszinierend wie Menschen nach 5 Sekunden glauben eine Lücke
    > gefunden zu haben, an die ein Team aus tausenden Entwicklern mit Milliarden
    > an Entwicklungskosten nicht gedacht haben.
    >
    > Dunning-Kruger Effekt mit Vollgas. ;-)

    Entwickler denken in der Regel NICHT an Situationen, die sich aus sozialen Kontakten ergeben, sondern folgen meist sehr insularen Denkmustern. Kunde betrittt Laden, nimmt sich Ware, verlässt Laden. Das ist der Modellfall, um den sich das System dreht. Und um diesen Modellfall herum wird so ein System meist gestrickt.

    In der Anfangsphase findet nun ein Abgleich zwischen dem idealen Modell der Entwickler und der Wirklichkeit statt. Amazon wird hier mit Sicherheit noch ERHEBLICH nachbessern müssen.

    Von daher würde ich mich an Deiner Stelle mit "Dunnig-Kruger" nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen.

  8. Re: ++

    Autor: Dino13 26.01.18 - 11:21

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entwickler denken in der Regel NICHT an Situationen, die sich aus sozialen
    > Kontakten ergeben, sondern folgen meist sehr insularen Denkmustern. Kunde
    > betrittt Laden, nimmt sich Ware, verlässt Laden. Das ist der Modellfall, um
    > den sich das System dreht. Und um diesen Modellfall herum wird so ein
    > System meist gestrickt.

    Ist das jetzt dein ernst. Der Entwickler ein Wesen von einem anderem Planeten? Irgendwie hast du zu viele schlechte Filme geschaut.
    Unabhängig davon sind die Entwickler überhaupt nicht dazu da sich ein Model auszudenken, viel mehr entwickeln sie ein konkretes aufgrund eines erstellten Meta-Models. Der Entwicklungsprozess ist etwas komplizierter als lasst uns einfach mal was ausprogrammieren und schauen was passiert.

  9. Re: ++

    Autor: countzero 26.01.18 - 11:30

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > In der Anfangsphase findet nun ein Abgleich zwischen dem idealen Modell der
    > Entwickler und der Wirklichkeit statt. Amazon wird hier mit Sicherheit noch
    > ERHEBLICH nachbessern müssen.
    >
    > Von daher würde ich mich an Deiner Stelle mit "Dunnig-Kruger" nicht allzu
    > weit aus dem Fenster lehnen.

    Die Anfangsphase ist bei Amazon Go aber schon vorbei. Den Test-Markt gibt es schon länger. Neu ist nur, dass jetzt jeder Amazon-Kunde dort einkaufen kann. Mit (hoffentlich repräsentativ ausgewählten) Testkunden haben sie die gröbsten Fehler denke ich schon behoben.

  10. Re: ++

    Autor: Muhaha 26.01.18 - 11:32

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ist das jetzt dein ernst. Der Entwickler ein Wesen von einem anderem
    > Planeten?

    Nach bald 30 Jahren Berufserfahrung mit Entwicklern? Ja!

    > Unabhängig davon sind die Entwickler überhaupt nicht dazu da sich ein Model
    > auszudenken, viel mehr entwickeln sie ein konkretes aufgrund eines
    > erstellten Meta-Models. Der Entwicklungsprozess ist etwas komplizierter als
    > lasst uns einfach mal was ausprogrammieren und schauen was passiert.

    Idealerweise sollten die Vorgaben von UX-Designern und UX-Managern kommen, die mit der menschlichen Psychologie ein wenig vertrauter sind als der klasssiche IT-Projektmanager, der solche Projekte nur von der technischen Warte aus betrachtet.

  11. Re: ++

    Autor: lestard 26.01.18 - 11:35

    Also moderne Software-Entwicklung läuft doch etwas anders ab als du es beschreibst. Da gibt es Personen, die ausschließlich die Aufgabe haben, alle Anforderungen für ein Produkt zu durchdenken und mit Anwendern und allen möglichen anderen Leuten zubesprechen. Das sind keine Entwickler, gehören aber zum Team. Dann gibt es Leute, die nix anderes machen als zuversuchen, das Produkt kaputt zu machen und herauszufinden, wie man Systeme umgehen kann. Ich kenne Leute aus der QA die da sehr große Kreativität entwickeln und wirklich alles Mögliche finden, woran Entwickler vielleicht wirklich zunächst nicht gedacht haben. Solche Trivial-Fälle, wie sie hier im Forum beschrieben werden, fallen da locker auf.
    Ich weiß nicht, wie Amazon seine Sachen da entwickelt und ob die diesen Aufwand betreiben. Aber ich würde erstmal davon ausgehen, dass die schon in der Lage sind sowas hinzubekommen.

  12. Re: ++

    Autor: Muhaha 26.01.18 - 11:36

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit (hoffentlich repräsentativ ausgewählten) Testkunden haben sie die
    > gröbsten Fehler denke ich schon behoben.

    Ja, dem wird wohl so sein. Aber das Leben selbst schreibt die schrägsten Geschichten, die sich kaum jemand vorher ausdenken kann :)

    Von daher gehe ich davon aus, dass Amazon im Laufe der nächsten ein, zwei Jahre noch weiter an den Schrauben drehen muss, bevor man deutlich mehr Standorte eröffnen wird.

  13. Re: ++

    Autor: Muhaha 26.01.18 - 11:37

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also moderne Software-Entwicklung läuft doch etwas anders ab als du es
    > beschreibst.

    Ich weiß. Was ich von diesem Ladenkonzept aber bislang mitbekommen habe, erweckt den Eindruck, dass man hier zuerst eine hübsche Theorie umgesetzt hat, die erst bei Tests mühsam an die Wirklichkeit angepasst werden musste.

  14. Re: ++

    Autor: Thomas 26.01.18 - 11:40

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also moderne Software-Entwicklung läuft doch etwas anders ab als du es
    > beschreibst. Da gibt es Personen, die ausschließlich die Aufgabe haben,
    > alle Anforderungen für ein Produkt zu durchdenken und mit Anwendern und
    > allen möglichen anderen Leuten zubesprechen. Das sind keine Entwickler,
    > gehören aber zum Team. Dann gibt es Leute, die nix anderes machen als
    > zuversuchen, das Produkt kaputt zu machen und herauszufinden, wie man
    > Systeme umgehen kann. Ich kenne Leute aus der QA die da sehr große
    > Kreativität entwickeln und wirklich alles Mögliche finden, woran Entwickler
    > vielleicht wirklich zunächst nicht gedacht haben. Solche Trivial-Fälle, wie
    > sie hier im Forum beschrieben werden, fallen da locker auf.
    > Ich weiß nicht, wie Amazon seine Sachen da entwickelt und ob die diesen
    > Aufwand betreiben. Aber ich würde erstmal davon ausgehen, dass die schon in
    > der Lage sind sowas hinzubekommen.

    An Amazon Go wurde jahrelang gearbeitet, natürlich auch mit sehr intensiver Beteiligung von UX- und QA-Experten. Und von Dezember 2016 bis Januar 2018 lief eine Probephase, in der der Laden von Amazon Mitarbeitern zum Einkaufen verwendet werden konnte.

    --Thomas

  15. Re: ++

    Autor: byheb 26.01.18 - 11:54

    "Testphase mit eigenen Mitarbeitern" schließt ja quasi schon mal aus, dass jemand da ernsthaft versucht hat, das System auszutricksen. Oder würdet Ihr für ein gestohlenes Supermarkt-Produkt Euer Arbeitsverhältnis riskieren?

  16. Re: ++

    Autor: Muhaha 26.01.18 - 11:58

    byheb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Testphase mit eigenen Mitarbeitern" schließt ja quasi schon mal aus, dass
    > jemand da ernsthaft versucht hat, das System auszutricksen. Oder würdet Ihr
    > für ein gestohlenes Supermarkt-Produkt Euer Arbeitsverhältnis riskieren?

    GERADE DANN muss man das System maximalst austricksen, um es besser zu machen und Schwachpunkte zu entdecken. Dafür sind Testphasen ausdrücklich da. Eine Testphase, in der man den Mitarbeitern sagt, dass sie ja nix kaputtmachen sollen, ist keine Testphase, sondern ein schlechter Witz :)

  17. Re: ++

    Autor: Tantalus 26.01.18 - 12:22

    byheb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Testphase mit eigenen Mitarbeitern" schließt ja quasi schon mal aus, dass
    > jemand da ernsthaft versucht hat, das System auszutricksen. Oder würdet Ihr
    > für ein gestohlenes Supermarkt-Produkt Euer Arbeitsverhältnis riskieren?

    Du würdest also einen Mitarbeiter feuern, der während der *Testphase* eines Produkts eine Schwachstelle dieses Produkts entdeckt? Intessante Logik...

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  18. Re: ++

    Autor: bofhl 26.01.18 - 12:38

    .. und darum gingen ja nicht nur die Mitarbeiter einkaufen, sondern auch deren ganze Familie durfte ran!

  19. Re: Ob da noch geholfen wird?...

    Autor: AllDayPiano 26.01.18 - 12:39

    Auch interessant wäre, wie gut das System arbeitet, wenn man

    a) im Winter vermummt wie eine Nikab tragende Frau hineingeht und
    b) so wie ich durch den Laden rennt, im Vorbeigehen das Zeug greift, und nach 2 Minuten wieder draußen sein will.

    Fall a in Kombination mit b dürfte für so ein System schwierig werden (alle schwarze Jacken + schwarze Mützen an).

    Es bleibt spannend! Aber ich bin höchst interessiert an so einem Laden. Ob ALLES automatisch sein muss, weiß ich nicht, aber prinzipiell könnte man so manche Idee für den Kaufladen ums Eck übernehmen.

  20. Re: Ob da noch geholfen wird?...

    Autor: Thomas 26.01.18 - 13:11

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch interessant wäre, wie gut das System arbeitet, wenn man
    >
    > a) im Winter vermummt wie eine Nikab tragende Frau hineingeht und
    > b) so wie ich durch den Laden rennt, im Vorbeigehen das Zeug greift, und
    > nach 2 Minuten wieder draußen sein will.
    >
    > Fall a in Kombination mit b dürfte für so ein System schwierig werden (alle
    > schwarze Jacken + schwarze Mützen an).
    >
    > Es bleibt spannend! Aber ich bin höchst interessiert an so einem Laden. Ob
    > ALLES automatisch sein muss, weiß ich nicht, aber prinzipiell könnte man so
    > manche Idee für den Kaufladen ums Eck übernehmen.

    Ich zitiere mal aus diesem Heise-Artikel https://heise.de/-3947448:

    "[...] Das System komme dabei ohne Gesichtserkennung aus, betont Amazon. Die Menschen würden vom System stattdessen als "3D-Objekte" wahrgenommen. Am Ausgang hält der Ladenbesucher wiederum das Telefon an eine Schranke, um "auszuchecken". [...] Den Härtetest habe die Technik bestanden, als mehrere verkleidete Mitarbeiter in gleich aussehenden Kostümen des Pokémon Pikachu reingeschickt worden seien. [...]"

    --Thomas

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