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Völlig falscher Ansatz der Warenermittlung
Autor: Gaius Baltar 26.01.18 - 21:23
Einfach mal ein paar Programmierer fragen … es ist fehleranfälliger, ständig jede Zu- und Wegnahme eines Artikels aus dem Warenkorb zu protokollieren, weil man dann an alle möglichen Wege denken muss. Das funktioniert nur bei überschaubaren Vorgängen, wenn 100%ig sichergestellt ist, dass alle Wege überwacht werden können und keiner vergessen wird.
Viel sinnvoller wäre es, gar nicht zu schauen, welches Produkt wann von wem rein- und rausgenommen wird aus dem Warenkorb, sondern genau eine einzige Prüfung zu machen: beim Verlassen der Einkaufsfläche. Dann den Inhalt des Einkaufswagens ermitteln, der eindeutig dem Kunden zugeordnet werden kann, und dessen Bestand sich auch nicht mehr ändert. Schon ist die Fehleranfälligkeit von ziemlich vielen Möglichkeiten auf genau ein Szenario reduziert.
Nein, ich weiß auch nicht, wie diese Ermittlung ablaufen soll, aber man spart sich den ganzen technischen Aufwand bei der Überwachung des gesamten Ladens und muss „nur“ einmal am Ende den Wagen scannen. Ich meine, das ist doch genau das, was der Kunde auch im Aldi und Lidl will: nicht den ganzen Wagen nach dem Einkauf komplett entleeren und aufs Band stellen, woraufhin ein Mitarbeiter alles manuell einscannt, dann alle Waren wieder zurück in den Wagen packen. Nein, man will genau dasselbe Einkaufserlebnis, bloß die Bezahlung durch „einmal durchlaufen, bitte“ ersetzen. -
Re: Völlig falscher Ansatz der Warenermittlung
Autor: Bachsau 27.01.18 - 06:31
Wäre nicht schwer. RFID-Leser und Identifikation am Wagen.
Aber ich denke Amazon will das eher als Testbereich für Überwachungtechnik nutzen, die später anderweitig verwendet werden soll.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.01.18 06:32 durch Bachsau.



