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Falsche Kalkulation

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  1. Falsche Kalkulation

    Autor: firstdeathmaker 03.07.19 - 20:00

    Ich habe bei vielen auf Kickstarter beworbenen Projekten den Eindruck, dass eine extrem unrealistische Zeit und Kostenkalkulation dahinter steckt. Oder aber, dass nicht ehrlich kommuniziert wird, wie das komplette Spiel finanziert wird. Ich vermute, dass dahinter der Drang steckt, dass man das Spiel unbedingt entwickeln möchte und man auch selber Geld investiert, das man später mit weiteren Verkäufen hofft wieder rein zu bekommen. Ich habe auch schon davon gehört, dass Publisher nur Geld geben, wenn die Kickstarter-Kampagnie gut angekommen ist.

    Ich weis nicht, dass finde ich alles nicht transparent und nicht gut. Ich schaue mir daher immer sehr genau an, wie viel die Projekte umsetzen wollen, wie viele Leute daran arbeiten und ob der geforderte Betrag / Anzahl der Mitarbeiter zeitlich zum Projektumfang passt. Und viele fallen dabei halt schon weg. Und meine Kickstarter-Erfolgsquote scheint mir recht zu geben.

  2. Re: Falsche Kalkulation

    Autor: Hotohori 03.07.19 - 23:45

    Ja, wobei man da selbst halt auch nur grob schätzen kann.

    Ich hab auch den Eindruck, dass manche Projektleiter auf Kickstarter gerne mal davon ausgehen, dass man deutlich mehr als die Mindestsumme einnimmt. Bei manchen Projekten kamen ja in der Vergangenheit schon 150-200+% der Zielsumme rein.

    Auch hab ich den Eindruck, dass die Projektleiter zu viel beschönigen, weil wenn sie das nicht tun würden, würden weniger Backer investieren und damit die Zielsumme nicht zusammen kommen. Es gab ja z.B. schnell Guides wie eine Kickstarter Kampagne am Besten aussehen sollte um am Ende am meisten Geld zusammen zu bekommen. Da kann man sich ja schon denken, dass diese Guides nicht immer unbedingt danach ausgelegt waren 100% ehrlich mit den Backern umzugehen.

    Und gerade Spiele, bzw. Software allgemein, ist es eh immer schwierig vorher abschätzen zu können wie viel Aufwand am Ende bei der Umsetzung nötig war. Da liegt man sehr oft daneben, das passiert selbst den erfahrensten Leuten in der Branche. Dafür gibt es genug Beispiele auch abseits von Crowdfunding.

    Mit ein bisschen eigener Erfahrung kann man es aber grob abschätzen ob ein Budget halbwegs realistisch ist.

    Diesen Trend, dass Publisher es vom Erfolg der Kickstarter Kampagne abhängig machen ob sie Geld geben, finde ich auch nicht gerade schön. Aber es ist halt für die Publisher ein Zeichen wie viel Interesse an dem Spiel besteht, also eine Art von Risiko Abschätzung bzw. Minimierung, da Publisher das Risiko scheuen. Da muss bei Kickstarter halt klar kommuniziert werden, dass das eingenommene Geld nur dazu da ist um Geld vom Publisher zu bekommen. Ob das den Backern dann gefällt, müssen diese entscheiden.

    Ich hab es bisher auch so gehalten, dass ich nur Projekte unterstützt habe, die vom Budget halbwegs glaubwürdig klangen. Aber grundsätzlich geht es ja bei Crowdfunding immer darum, ob man als Backer alle Infos, die man über das Projekt bekommt, glaubwürdig bzw. vertrauenswürdig klingen. Man muss ja schließlich entscheiden ob es Sinn macht dem Projekt sein Geld zu geben.

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