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Warum nicht nach Leserbewertung?
Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 22.06.15 - 12:56
Klar, der jetzige Verfahren ist Mist, weil auch die Verfasser von Textmüll automatisch etwas vom Kuchen abbekommen. Beim neuen Verfahren wird das lediglich auf jene begrenzt, die ihren Textmüll besonders breit auswalzen können, denn an ein zuverlässiges System für das Erkennen gelesener Seiten glaube ich nicht so recht.
Wäre es daher nicht sinnvoller, die Leserbewertungen in den Verteilschlüssel einfließen zu lassen? Die Leser sind es doch, die am besten wissen, welche Titel sie davon überzeugt haben, das Abo fortzuführen.
Und falls es an Leser-Feedback mangeln sollte, startet man eine Daueraktion, bei der jeder, der eine bestimmte Anzahl Bücher ausgeliehen, gelesen und eine Rezension verfasst hat, beispielsweise den kommenden Monat gratis dabei ist. Das dürfte der allgemeinen Qualität sehr zuträglich sein. -
Re: Warum nicht nach Leserbewertung?
Autor: sehr_interessant 22.06.15 - 13:23
Positive Amazon-Rezensionen kann man kaufen und alles was das lukrativer macht, sollte man unterbinden. Daher keine gute Idee. Das ist nach gelesenen Seiten bezahlen aber auch nicht.
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Re: Warum nicht nach Leserbewertung?
Autor: Bouncy 22.06.15 - 14:23
sehr_interessant schrieb:
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> Positive Amazon-Rezensionen kann man kaufen und alles was das lukrativer
> macht, sollte man unterbinden.
Das würde sich kaum lohnen, wenn man dafür einfach eine Bewertungsfunktion in den Kindle-Readern und -Apps nutzt. Jedes Gerät ist da mit einem Konto verknüpft und man wüßte auf den Buchstaben genau, wer das Buch tatsächlich gelesen hat, das wäre nicht im großen Stil manipulierbar... -
Re: Warum nicht nach Leserbewertung?
Autor: violator 22.06.15 - 14:37
Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
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> Wäre es daher nicht sinnvoller, die Leserbewertungen in den
> Verteilschlüssel einfließen zu lassen? Die Leser sind es doch, die am
> besten wissen, welche Titel sie davon überzeugt haben, das Abo
> fortzuführen.
Genau und wenn die dann so bewerten wie nahezu alle Leute im Internet es tun, dann sieht das so aus:
User 1: 5 Sterne "tolles Buch"
User 2: 1 Stern "funktioniert nicht unter Linux"
User 3: 1 Stern "tolle Geschichte, leider viel zu kurz"
User 4: 5 Sterne "die Geschichte hat mir nicht gefallen, aber das Titelbild sieht cool aus"
User 5: 1 Stern "wollte mir das kaufen, hatte aber keinen Speicherplatz mehr auf dem Kindle"
Egal wie gut/schlecht das Buch ist. -
Re: Warum nicht nach Leserbewertung?
Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 22.06.15 - 15:44
sehr_interessant schrieb:
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> Positive Amazon-Rezensionen kann man kaufen und
> alles was das lukrativer macht, sollte man unterbinden.
Es ist höchst unwahrscheinlich, dass irgend jemand Rezensionen kauft, um damit letzten Endes ein paar Euro mehr vom Kuchen abzubekommen. Hinzu kommt, dass in solchen Fällen nur die Rezensionen derjenigen berücksichtigt werden müssen, die das Produkt nachweislich erworben - in diesem Fall: das Buch nachweislich geliehen - haben. Um das zu umgehen, müsste man kostenpflichtige Fake-Accounts anlegen, Bücher leihen und Rezensionen tippen - ziemlich viel Einsatz und Aufwand für ein paar Promille mehr vom Kuchen, oder? Das rechnet sich einfach nicht.
Denkbar wäre auch, das jetzige Verfahren beizubehalten, aber vorher einen bestimmten Betrag abzuziehen, der ausschließlich an die "Bestseller" des jeweiligen Monats ausgeschüttet wird. Die wiederum werden über ein Voting bestimmt, an dem ebenfalls nur zertifizierte Käufer (bzw. Ausleiher) teilnehmen dürfen. Im Sinne von "Hat ihnen dieser Text gefallen? Dann geben Sie ihm Ihre Stimme, damit der Autor diesen Monat mit etwas mehr als ein paar Cent nach Hause geht und weiterhin Lust hat, Texte zu schreiben, die Ihnen zusagen!". -
Re: Warum nicht nach Leserbewertung?
Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 22.06.15 - 15:52
violator schrieb:
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> Genau und wenn die dann so bewerten wie nahezu alle
> Leute im Internet es tun, dann sieht das so aus:
> [...]
Das ist was Wahres dran. Deshalb habe die Idee in einem anderen Beitrag bereits etwas modifiziert:
Denkbar wäre auch, das jetzige Verfahren beizubehalten, aber vorher einen bestimmten Betrag abzuziehen, der ausschließlich an die "Bestseller" des jeweiligen Monats ausgeschüttet wird. Die wiederum werden über ein Voting bestimmt, an dem ebenfalls nur zertifizierte Käufer (bzw. Ausleiher) teilnehmen dürfen. Im Sinne von "Hat Ihnen dieser Text gefallen? Dann geben Sie ihm Ihre Stimme, damit der Autor diesen Monat mit etwas mehr als ein paar Cent nach Hause geht und weiterhin Lust hat, Texte zu schreiben, die Ihnen zusagen!".
Eine spezifische und dennoch simple Ja/Nein-Frage werden ja wohl auch jene Leser beantworten können, die bescheuert sind wie 'ne Bürste. Auch dann wenn das Buch unter Linux nicht funktioniert haben sollte. ;-) -
Re: Warum nicht nach Leserbewertung?
Autor: Phreeze 22.06.15 - 16:03
sehr_interessant schrieb:
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> Positive Amazon-Rezensionen kann man kaufen und alles was das lukrativer
> macht, sollte man unterbinden. Daher keine gute Idee. Das ist nach
> gelesenen Seiten bezahlen aber auch nicht.
+1 ! genauso wie like auf FB etc. -
Re: Warum nicht nach Leserbewertung?
Autor: Bouncy 22.06.15 - 16:24
Phreeze schrieb:
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> sehr_interessant schrieb:
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> > Positive Amazon-Rezensionen kann man kaufen und alles was das lukrativer
> > macht, sollte man unterbinden. Daher keine gute Idee. Das ist nach
> > gelesenen Seiten bezahlen aber auch nicht.
>
> +1 ! genauso wie like auf FB etc.
Echt, +1, ohne die beiden Posts zu lesen, die das widerlegen? Wow...



