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"ohne Einverständnis der Rechteinhaber" - aha...

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  1. "ohne Einverständnis der Rechteinhaber" - aha...

    Autor: %username% 08.06.11 - 15:41

    also: muss ich mich vorher tiefgreifend über die internen geschäftlichen prozesse der nächsten online-videothek auseinandersetzen, bevor ich mir filme dort ausleihe?!

    ich mein was kann ich dafür, dass kino.to kein geld nimmt... ich bin davon ausgegangen, dass das unternehmen eine gesunde mischkalkulation für die weitere existenz und wirtschaflichkeit am laufen hat... z.b. einnahmen durch werbefenster/popups/etc.
    natürlich bin ich als möglicherweise geneigter konsument im guten glauben, dass kino.to verträge mit den filmverleihen hat...

    auch in real begehbaren videotheken wird es also schwieriger, weil: geld für den verleih entgegenzunehmen ist ja nicht direkt ein indiz dafür, dass die videothek den rechteinhabern auch prozentuale beteiligungen zukommen lassen bzw. (leih)gebühren zahlen...

    muss ich mir als verbraucher darüber wirklich gedanken machen?!

    also nächstes mal in der videothek: "ja, ich würde diesen film gerne für EUR 1,-- leihen, kann ich jedoch vorher ihren partner-vertrag mit paramount kurz zur einsicht und natürlich als absicherung für mich, als kopie in ungekürzter form haben?"

  2. Re: "ohne Einverständnis der Rechteinhaber" - aha...

    Autor: DR0PTABLE 08.06.11 - 16:17

    Mach dir mal über die deutsche Rechtsgrundlage keine Sorgen, alles geregelt...

    STGB

    § 16 Irrtum über Tatumstände
    (1) Wer bei Begehung der Tat einen Umstand nicht kennt, der zum gesetzlichen Tatbestand gehört, handelt nicht vorsätzlich. Die Strafbarkeit wegen fahrlässiger Begehung bleibt unberührt.
    (2) Wer bei Begehung der Tat irrig Umstände annimmt, welche den Tatbestand eines milderen Gesetzes verwirklichen würden, kann wegen vorsätzlicher Begehung nur nach dem milderen Gesetz bestraft werden.

  3. Re: "ohne Einverständnis der Rechteinhaber" - aha...

    Autor: %username% 09.06.11 - 14:14

    DR0PTABLE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mach dir mal über die deutsche Rechtsgrundlage keine Sorgen, alles
    > geregelt...
    >
    > STGB
    >
    > § 16 Irrtum über Tatumstände
    > (1) Wer bei Begehung der Tat einen Umstand nicht kennt, der zum
    > gesetzlichen Tatbestand gehört, handelt nicht vorsätzlich. Die Strafbarkeit
    > wegen fahrlässiger Begehung bleibt unberührt.
    > (2) Wer bei Begehung der Tat irrig Umstände annimmt, welche den Tatbestand
    > eines milderen Gesetzes verwirklichen würden, kann wegen vorsätzlicher
    > Begehung nur nach dem milderen Gesetz bestraft werden.

    ok, also muss ich mir zu jedem filmleih die aktuellen kooperationsverträge zwischen der videothek und dem jew. filmverleih/rechteinhaber in beglaubigter kopie mitgeben lassen, um mich abzusichern.

    vielen dank für die info!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.11 14:14 durch %username%.

  4. Re: "ohne Einverständnis der Rechteinhaber" - aha...

    Autor: %username% 09.06.11 - 14:16

    spannend wird dann ja auch kino...

    was mache ich wenn das kino eine raubkopie abspielt...

    werde ich dann während od. nach dem film direkt von der polizei mit in gewahrsam genommen oder muss ich mir zunächst durch begehung des projektorraums sowie natürlich auch hier eine aushändigung der kooperationsverträge beider parteien in kopie aushändigen lassen?

  5. Re: "ohne Einverständnis der Rechteinhaber" - aha...

    Autor: iwphoenix 09.06.11 - 14:16

    Unwissenheit schützt nicht vor Strafe...

  6. Re: "ohne Einverständnis der Rechteinhaber" - aha...

    Autor: %username% 09.06.11 - 14:17

    iwphoenix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unwissenheit schützt nicht vor Strafe...

    ja, richtig!

    also wird alles bürokratischer...

  7. Re: "ohne Einverständnis der Rechteinhaber" - aha...

    Autor: iwphoenix 09.06.11 - 14:33

    Aber Psssst...

    wir sind doch ach so stolz auf unsere Regeln und Gesetze.

    "Wer in Deutschland als Deutscher Staatsbürger einen Handwerksbetrieb gründen will, braucht dazu einen Meisterbrief. Wer als EU-Ausländer in Deutschland einen Handwerksbetrieb gründen will, braucht dazu keinen"

    Sinnvoll oder nicht aber WIR haben es !

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