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Noch nie Probleme gehabt...

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  1. Noch nie Probleme gehabt...

    Autor: Anonymer Nutzer 12.08.19 - 16:18

    Von irgendwelchen Inkassosachen weiß ich nichts. Kaufe regelmäßig über Klarna, sowohl via Sofortüberweisung als auch via Kredit bzw. zeitlich verzögerter Rechnung.
    Habe bestimmt eine Hand voll von denen vergessen, weil ich die Verzögerte Rechnung genommen habe, und später vergessen habe, zu bezahlen. Es kamen immer erst Erinnerungsmails, nicht mal eine offizielle Mahnung habe ich bekommen.

    Ich will nicht abstreiten dass es da durchaus andere Erfahrungen gibt, aber ich hatte bisher kein einziges Problem mit denen.

  2. Re: Noch nie Probleme gehabt...

    Autor: HeroFeat 12.08.19 - 16:27

    Also es mag ja sein das es bei dir bisher keine Probleme gab. Aber allein das man beispielsweise bei dem Produkt Sofortüberweisung Einblick in den Kontostand und die Berzahlungshistorie aller(!) Konten der entsprechenden Bank über die letzten 30 Tage gewähren soll ist ein absolutes Unding. Und sie können ja von mir aus bei den Banken nach meiner Zustimmung anfragen ob X Euro abbuchbar sind. Aber alles weitere ist meiner Ansicht nach nur Datensammel- und Horterei und passt nicht zu einem seriösen Zahlungsdienstleister.

  3. Re: Noch nie Probleme gehabt...

    Autor: AllDayPiano 12.08.19 - 17:14

    Es ist nicht nur ein Unding, es ist durch die AGB der Bank schlichtweg verboten!

    Wenn Missbrauch auftritt, dann stehen der Bank alle Türen und Tore offen, jegliche Regulierung des Schadens abzuwenden.

    Man vergisst es gerne, aber beim Onlinebanking wird absolut jeder Mausklick mit genauem Zeitstempel protokolliert. Man sieht sofort, ob ein Zugang automatisiert, oder durch einen Menschen stattgefunden hat.

    Wurde automatisiert zugegriffen, und zwar nicht durch die einzige freigegebene spezielle Banksoftware für Firmenkunden, dann *müssen* die Zugangsdaten weitergegeben worden sein. Wenn also bei einem sog. "Fintech" die Daten gestohlen werden, weil diese unzureichenden Schutz der Daten gewährleistet haben, dann hat man ganz ganz schlechte Karten, jemals einen Schaden reguliert zu bekommen. Per Gesetz ist man faktisch anspruchslos, denn der Beweis ist kaum zu erbringen.

    Und was hinter den Türen einer GmbH, wie Sofortüberweisung, tatsächlich passiert, kann auch niemand kontrollieren, da Dienstleister, und keine Bank, die der Bankenaufsicht unterstellt ist.

  4. Re: Noch nie Probleme gehabt...

    Autor: robinx999 12.08.19 - 17:16

    Hier muss man wohl die verschiedenen Dienstleistungen differenzieren. Einen Dienst der auf mein Konto schauen kann kommt für mich nicht in Frage. Ein abwickeln eines Rechnungskaufs ja warum nicht. Evtl normale Schufa abfrage, wie sie ja viele Anbieter wohl machen. Für kleine Händler wohl von Vorteil Klarna die Gebühren zu bezahlen und dafür nichts mit dem Inkasso zu tun zu haben. Dem Kunden kann es eigentlich egal sein wohin das Geld überwiesen wird. Das Ratenkauf mit hohen Zinsen angeboten wird ist im Vergleich zum traditionellen Handel auch nicht so ungewöhnlich. Wenn man wirklich etwas dringend haben will und auf den Lohn wartet so kann man das Zahlungsziel ja gerne mit einer Termin Überweisung ausnutzen.

  5. Re: Noch nie Probleme gehabt...

    Autor: Avarion 12.08.19 - 17:53

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist nicht nur ein Unding, es ist durch die AGB der Bank schlichtweg
    > verboten!

    Ja, und die AGB sind durch das Bundeskartellamt verboten.

    https://etailment.de/news/stories/Banken-muessen-Sofortueberweisung-zulassen-16951

  6. Sofortüberweisung

    Autor: quark2017 12.08.19 - 20:32

    Snowi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von irgendwelchen Inkassosachen weiß ich nichts. Kaufe regelmäßig über
    > Klarna, sowohl via Sofortüberweisung als auch via Kredit bzw. zeitlich
    > verzögerter Rechnung.

    Wow!
    Eigenes Konto nur für Sofortüberweisung oder "nichts zu verbergen"?

    In mein Girokonto würde ich mir nicht reinschauen lassen wollen. Da macht man sicht ja komplett nackig:
    - Arbeitgeber
    - sämtliche Versicherungen
    - Vermieterangaben bzw. Info, ob man Wohneigentum hat
    - persönliches Konsum- und Mobilitätsverhalten
    - politische Einstellung

    Man stelle sich mal vor, die Supermarktkassiererin würde vor Kartenzahlung darauf bestehen, sämtliche Daten auf dem eigenen Handy zu sichten - wobei, gäbe bestimmt auch genug Leute, die das mit sich machen lassen würden .... haben ja nichts zu verbergen.

  7. Re: Noch nie Probleme gehabt...

    Autor: Faksimile 12.08.19 - 20:39

    Aber man muss es ja selber nicht benutzen.

  8. Re: Noch nie Probleme gehabt...

    Autor: Faksimile 12.08.19 - 20:46

    Wenn Du mit einem Fintech mal gearbeitet hast, wird es schwer.
    Warum, glaubst Du gibt es auf dem Markt große Werbung für Kredite mit negativen Zinsen, wie sie z.B. durch Vergleisportale die 24 Stunden verfügbar sind, beworben werden?

    Dadurch bekommen die Unternehmen Erlaubnis, auf Deine Finanzdaten zuzugreifen. Irgendwie muss der Kredit ja finanziert werden. Und nur mit negativen Zinsen wird das schwer.

  9. Re: Sofortüberweisung

    Autor: Faksimile 12.08.19 - 20:47

    So sieht es aus ...

  10. Re: Noch nie Probleme gehabt...

    Autor: AllDayPiano 12.08.19 - 20:55

    Eben. Klarna verdient sein Geld nicht durch die 1% Provision.

  11. Re: Noch nie Probleme gehabt...

    Autor: Proctrap 12.08.19 - 21:25

    noch eins mehr, klarna hat jetzt 'ne offizielle API der Banken eingeklagt.
    Die haben nämlich gesagt sie dürfen nicht deren Websites crawlen, Europa sagt dann müsst ihr ne offizielle API anbieten.

    ausgeloggt kein JS für golem = keine Seitenhüpfer

  12. Re: Sofortüberweisung

    Autor: HeroFeat 13.08.19 - 00:50

    Es ist ja noch nicht mal so, das man etwas zu verbergen hätte. Aber auch eigentlich harmloses kann im falschen Kontext potenziell schädlich werden.

    Und gerade die Masse der Informationen ist gefährlich. Einzelinformationen sind es selten.

    Aber das sehen viele leider nicht. Aber mein Eindruck ist, das einige das so langsam doch etwas begreifen.

  13. Re: Noch nie Probleme gehabt...

    Autor: 1ras 13.08.19 - 02:15

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier muss man wohl die verschiedenen Dienstleistungen differenzieren. Einen
    > Dienst der auf mein Konto schauen kann kommt für mich nicht in Frage. Ein
    > abwickeln eines Rechnungskaufs ja warum nicht. Evtl normale Schufa abfrage,
    > wie sie ja viele Anbieter wohl machen. Für kleine Händler wohl von Vorteil
    > Klarna die Gebühren zu bezahlen und dafür nichts mit dem Inkasso zu tun zu
    > haben. Dem Kunden kann es eigentlich egal sein wohin das Geld überwiesen
    > wird.

    Es kann dir als Kunde nicht wirklich egal sein, wenn der Händler noch vor der Lieferung seine Forderung an einen Inkassodienstleister abtritt, denn damit sind Lieferung und Zahlung plötzlich zwei völlig voneinander entkoppelte Vorgänge. Klarna ist nicht ohne Grund in der Vergangenheit damit bekannt geworden, Rechnungen für nie versandte oder längst zurückgesendete Waren weiterhin einzutreiben.

  14. Re: Noch nie Probleme gehabt...

    Autor: AllDayPiano 13.08.19 - 07:55

    Nein! Dem Kunden ist es nicht egal!

    Es ergeben sich dadurch komplett unklare Schuldverhältnisse. Durch die Abtretung der Forderung des Verkäufers an einen Inkassodienst bleibt das Schuldnerverhältnis trotzdem zwischen Kunden und Verkäufer. Einzige Ausnahme: Der Inkassodienst zeigt an, dass er die Forderung übernommen hat, und ANSTATT des Verkäufers als Gläubiger auftritt.

    Wenn ein Versandhändler seine Rechungsstellung an einen Dienstleister abtritt, ist das ein Zweiter Vertrag mit dritten, der den Kaufvertrag zwischen Kunden und Händler nicht berührt!

  15. Re: Noch nie Probleme gehabt...

    Autor: Peter Brülls 14.08.19 - 14:21

    Proctrap schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > noch eins mehr, klarna hat jetzt 'ne offizielle API der Banken eingeklagt.
    > Die haben nämlich gesagt sie dürfen nicht deren Websites crawlen, Europa
    > sagt dann müsst ihr ne offizielle API anbieten.

    Wäre gar keine schlechte Sache, vor allem wenn es mit per-App/Anwendungsspezifschen Passwörter daherkäme.

    Es ist ja echt ein Krampf, als Endkunde über seine diversen Banken an seine Daten zu kommen. Überall unterschiedliche Klickwege und dann auch oft nicht mal CSV/XML/JSON sondern Text als PDF.

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