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Milchmädchenrechnung?

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  1. Milchmädchenrechnung?

    Autor: katze_sonne 02.08.22 - 11:55

    Wie kann man den CO2-Ausstoß eines Unternehmens mit dem eines ganzen Landes vergleichen? Das reicht für ein grobes Abschätzen der Größenordnung, mehr nicht. Schon gar nicht der skandalös anmutende Duktus des Artikels.

    In den österreichischen Pro-Kopf-Zahlen müssen Amazons Emissionen ja bereits enthalten sein - schließlich dürften die Amazon-Bestellungen der Bürger und Bauten von Amazon in Österreich bereits im Landesausstoß bereits enthalten sein.

    Eine weitere Rechnung: Amazon übernimmt inzwischen sehr viel der Logistik selber. Natürlich steigt dann der CO2-Ausstoß, weil er nun Amazon statt einer Drittreederei oder DHL zugeordnet wird. Gesamt wird deswegen aber nicht unbedingt direkt mehr ausgestoßen.

    Der Artikel stellt die Ziele ja als quasi schon jetzt gescheitert hin, aber das würde ich aus genannten Gründen nicht sagen. Es kann nämlich gut sein, dass der tatsächliche Gesamt-CO2-Ausstoß pro Lieferung inzwischen gesunken ist, aber einfach mehr CO2 der Lieferkette Amazon zugerechnet werden. Noch ein besseres Beispiel sind doch die Amazon-Eigenmarken: Bei ner Maus von Logitech wird genauso CO2 ausgestoßen wie bei einer Maus, die mit Amazon-Branding im Auftrag von Amazon gebaut wird. Nur wird letztere dem Amazon-CO2-Budget angerechnet (ja, lt. Grafik/Tabelle im Artikel wird das angerechnet). Klar müssen auch solche Punkte angegangen werden - aber deswegen sind YoY-Vergleiche bei solchen Zahlen hier tatsächlich relativ nutzlos.

    Dass der Bausektor wahnsinnig CO2-intensiv ist ja bekannt und wird auch hier wieder eindrucksvoll gezeigt. Leider gibt es da bisher kaum sinnvolle Einsparpotentiale. Hoffentlich ändert sich sowas zukünftig!

  2. Re: Milchmädchenrechnung?

    Autor: Kirschkuchen 02.08.22 - 12:25

    Für Medien und empörende Headlines reicht der Vergleich, darum geht's doch.
    Wer liest schon neutrale Headlines wie "CO2-Ausstoß von Amazon angestiegen"?

  3. Re: Milchmädchenrechnung?

    Autor: Dwalinn 02.08.22 - 13:42

    Interessanter wäre wohl eher co2 pro Kunde gewesen. Wie du schon sagst wächst Amazon und macht immer mehr selbst.

    Wobei es auch Dinge gibt die ganz klar schlechter funktionieren, früher konnte man bequem angeben das Dinge möglichst zusammen versandt werden heute kommen da häufig einzeln an. (also nicht nur 3 Pakete sondern tatsächlich 3 verschieden Personen bzw. Zeiten)

  4. Re: Milchmädchenrechnung?

    Autor: ishan 02.08.22 - 13:49

    Einen hohen Anteil habe die Herstellung von Gebäude und Fahrzeugen.
    Heißt das Amazon hat mehr Gebäude und Fahrzeuge als Österreich (bzw. baut im Jahr mehr davon)?
    Das Österreich die Gebäude und Fahrzeuge CO2 schonenden hergestellt hat, kann ich mir nicht vorstellen, weil viele Gebäude sind alt, da hat man auf so etwas bestimmt ncht geachtet.
    Kann ich mir kaum vorstellen.

  5. Re: Milchmädchenrechnung?

    Autor: Thamdar 02.08.22 - 13:50

    Das funktioniert immer noch ganz bequem. Voraussetzung ist, dass alle Produkte aus dem selben Versandlager kommen.

  6. Re: Milchmädchenrechnung?

    Autor: Dwalinn 02.08.22 - 14:12

    Also die Auswahl habe ich schon lange nicht mehr bei der Bestellung gehabt.
    Mag ja sein das das aus verschiedenen Versandzentren kommt aber woran das liegt ist mir egal was zählt ist das dann bspw 5 BluRays auf 3 Tage verteilt ankommen. Früher ist sowas nur vorgekommen wenn etwas wirklich erst eine Woche später geliefert werden konnte.

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