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Sozialphobiker können endlich hoffen

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  1. Sozialphobiker können endlich hoffen

    Autor: Umaru 04.03.19 - 18:46

    Es ist ja nie wirklich die Arbeit scheisse, sondern dass man da 8 Stunden mit anderen festsitzt, weil es viele Leute noch geil finden, genau 8 Stunden zu arbeiten, deswegen müssen das alle machen. Ja, isso: für untere Berufe (für die ich in Frage komme), gibt es eher konservative Arbeitszeiten. Und falls es mal flexibel ist, heißt dass eher, dass sie dich jederzeit heranziehen können.
    Was machen aber Handwerker? Wir brauchen also nicht nur Homeoffice, sondern endlich eine Arbeitszeitreform, bei der sich der Arbeiter überall aussuchen darf, was er arbeitet (Mindestzeit von 20 Stunden festlegen und gut). Ne, lieber 15. Oder 10. Dann gibt's auch weniger Arbeitslose. Ist das wirklich so schwer? Mal entgegen kommen? Ich kann auch minimalistisch leben. Aber alle guten Minijobs gehen an Studenten oder sonstige Leute, ich habe noch niemals einen bekommen. Würde vermutlich nur so Malocher-Arbeit kriegen, und ich sehe nicht ein, mich kaputtzumachen. Aber wenn's nur ein paar Stunden sind, kann man auch malochen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.19 18:49 durch Umaru.

  2. Re: Sozialphobiker können endlich hoffen

    Autor: Anonymer Nutzer 04.03.19 - 19:13

    viel besser: finde mal ne arbeit in der du nicht bescheissen/gegen dein gutes gewissen handeln musst um dabei zu bleiben ^^

    oder noch viel besser: finde mal eine für dich wirklich sinnvolle beschäftigung (selbsterhalt außen vor) ohne dich selbst zu verarschen!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.19 19:17 durch ML82.

  3. Re: Sozialphobiker können endlich hoffen

    Autor: JouMxyzptlk 04.03.19 - 19:24

    @Umaru: Du hast die Ironietags vergessen. Und das "Ta-taa" dahinter.

  4. Re: Sozialphobiker können endlich hoffen

    Autor: jake 04.03.19 - 19:26

    wie soll das denn auf der baustelle funktionieren? jeder handwerker kommt gelegentlich mal rein - natürlich nur, wenn er bock hat und es ihn auch ja nicht zu stark belastet? das sind doch alles idealistische träumereien - aber symptomatisch für die deutsche arbeitswelt, wo einfach keiner mehr bock hat, sich anzustrengen.

    wir haben hier im office die meisten neueren errungenschaften der arbeitswelt durchprobiert: gleitzeit, home office, arbeitszeitkonten usw. das meiste davon war ein totaler flop, da wurde am ende mehr zeit auf die orga verwendet als aufs arbeiten. wir sind mittlerweile zur klassischen kernzeit 9-to-5 mit anwesenheit im büro zurück. teilzeit ist dabei kein problem, und wird auch respektiert.

  5. Re: Sozialphobiker können endlich hoffen

    Autor: Raenef 04.03.19 - 19:58

    Wir haben gleitzeit funktioniert wunderbar

    Aber es kommt immer auf den Job drauf an, ich könnte sicher größtenteils von zuhause arbeiten

    Andere Aufgabenbereiche nicht

    Und nicht jeder mag es in der eigenen Wohnung zu arbeiten / bringt die gleiche Leistung

  6. Re: Sozialphobiker können endlich hoffen

    Autor: Anonymer Nutzer 04.03.19 - 20:12

    oder ständige erreichbarkeit wird zusätzlich ausgenutzt, also auch nicht die gleiche ^^

  7. nicht nur Sozialphobiker

    Autor: Anonymer Nutzer 04.03.19 - 20:47

    Home-Office ist gerade für Familien sehr nützlich, um nach einer längeren Auszeit wieder allmählich in den Arbeitsalltag zurückzufinden z.B.

    Oder, man (und frau) arbeitet komplett von zuhause evtl. sogar gemeinsam. Natürlich funktioniert das nicht in sämtlichen Branchen so gut wie in der IT.

    Zudem dürften soziale Jobs, bei denen man nunmal Patienten hat, nicht für Home-Office in Frage kommen. Außer, man arbeitet beim Patienten zuhause - am PC... ich spinne grad etwas rum...

    Home-Office bietet viele Vorteile und wird für die Zukunft unvermeidbar sein. Auch für Unternehmen. Stell Dir mal vor, Du könntest als Chef doppelt so viele Leute einstellen, wenn Du die eine Hälfte einfach zuhause arbeiten lässt und die andere Hälfte im Büro. Und nächste Woche dann andersrum. Ach, jetzt spinne ich schon wieder rum...

    Ideen über Ideen...

  8. Re: Sozialphobiker können endlich hoffen

    Autor: Kleba 04.03.19 - 20:51

    jake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wir haben hier im office die meisten neueren errungenschaften der
    > arbeitswelt durchprobiert: gleitzeit, home office, arbeitszeitkonten usw.
    > das meiste davon war ein totaler flop, da wurde am ende mehr zeit auf die
    > orga verwendet als aufs arbeiten.

    Das klappt tatsächlich nicht überall. Bei uns klappt es recht gut. Einige machen Home Office (ich z.B.), andere arbeiten vom Büro aus. Einige arbeiten bevorzugt früh am Tag bis frühen Nachmittag,, andere zwischen 11 und 20 Uhr. Ich organisiere meine Arbeit aber auch größtenteils selbst, sprich da ist kein Vorgesetzter (auch wenn ich offziell natürlich einen habe) der mir reinredet.

    > wir sind mittlerweile zur klassischen kernzeit 9-to-5 mit anwesenheit im büro zurück.
    > teilzeit ist dabei kein problem, und wird auch respektiert.

    Ich finde das ziemlichen Quatsch und würde heute auch nicht mehr in einem Unternehmen arbeiten, bei dem das so unflexibel gehandhabt wird. Bei meinem letzten Job im Büro gingen im Schnitt 40h im Monat nur für den Arbeitsweg drauf (bei ~12km Arbeitsweg) - das ist eine ganze Arbeitswoche nur für das Hin- und Herfahren.
    Auch das klassische 9-to-5 finde ich unsinning. Wir arbeiten nicht alle jeden Tag 8h gleich gut. An manchen Tagen arbeite ich nur 5h, anderen wiederum 11h wenn ich gerade "im Fluss bin" - das passt auch nicht so recht zusammen.

    Natürlich gibt es auch Termine die außerhalb meiner "üblichen Arbeitszeiten" liegen. Ich fange normalerweise gegen 9 Uhr an zu arbeiten und höre gegen 19 Uhr auf. In der Zwischenzeit war ich aber Einkaufen, hab die Wohnung auf Vordermann gebracht, Wäsche gewaschen, Abendessen vorbereitet... irgendwas in der Richtung. Der Unterschied ist da halt, dass ich mit allem fertig bin, wenn ich Feierabend mache. Wenn ich früher von der Arbeit nach Hause gekommen (durch den Verkehr auch erst meist um 18 - 18:30 Uhr) und dann bspw. noch eine Ladung Wäsche gemacht habe, war es etwa 22 Uhr bis der Trockner durch war.

    Ich bin froh, dass das heute so flexibel möglich ist. Klar gehört da auch viel Disziplin zu, aber mir gefällt es so besser.

  9. Re: nicht nur Sozialphobiker

    Autor: derKlaus 04.03.19 - 20:54

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Home-Office bietet viele Vorteile und wird für die Zukunft unvermeidbar
    > sein. Auch für Unternehmen. Stell Dir mal vor, Du könntest als Chef doppelt
    > so viele Leute einstellen, wenn Du die eine Hälfte einfach zuhause arbeiten
    > lässt und die andere Hälfte im Büro. Und nächste Woche dann andersrum. Ach,
    > jetzt spinne ich schon wieder rum...
    Wie finanzierst Du sowas? In den Firmen, in denen ich gearbeitet habe, gibt es ein Gehaltsbudget. Davon ist abhängig, wie viele Personen man einstellen kann. Ich habe nie in 25 Jahren erlebt, dass die Mitarbeiterzahl von den Freien Schreibtischen im Büro abhängig war.

  10. Re: nicht nur Sozialphobiker

    Autor: Faksimile 04.03.19 - 20:56

    Könntest ja. Aber genau das Gegenteil ist ja der Trend. Arbeit zu verdichten um Personalkosten zu sparen.

  11. Re: nicht nur Sozialphobiker

    Autor: Umaru 04.03.19 - 21:40

    Himmel, ich habe dass/das verwechselt. Das kommt von zuviel Arbeit!

  12. Re: Sozialphobiker können endlich hoffen

    Autor: Hotohori 04.03.19 - 21:42

    Eben. Da haben doch alle etwas davon. Wenn ich nicht täglich Stunden für Hin-/Rückweg hinter mich bringen muss, egal welches Sauwetter draußen gerade herrscht, dann ist man doch auch auf Dauer viel besser gelaunt und kann daher seine Arbeit auch viel besser erfüllen und Gott bewahre... man hat vielleicht sogar Spaß an seiner Arbeit... wäre ja furchtbar.

    Vor allem dürfte auch das Leben an sich deutlich stressfreier verlaufen und damit auch deutlich gesünder. In den eigenen vier Wänden fühlt man sich normal auch wohler als auf Arbeit und vor allem verschwendet man nicht derart viel Freizeit für den Beruf. Wenn man täglich 2 Stunden für den Weg zur Arbeit verschwendet, geht bei ~50 Berufsjahren extrem viel Freizeit nur für den Weg zur Arbeit drauf. Freizeit, in der man viel besseres machen könnte, z.B. mehr Zeit mit seiner Familie verbringen.

  13. Re: nicht nur Sozialphobiker

    Autor: Hotohori 04.03.19 - 21:45

    derKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > azeu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Home-Office bietet viele Vorteile und wird für die Zukunft unvermeidbar
    > > sein. Auch für Unternehmen. Stell Dir mal vor, Du könntest als Chef
    > doppelt
    > > so viele Leute einstellen, wenn Du die eine Hälfte einfach zuhause
    > arbeiten
    > > lässt und die andere Hälfte im Büro. Und nächste Woche dann andersrum.
    > Ach,
    > > jetzt spinne ich schon wieder rum...
    > Wie finanzierst Du sowas? In den Firmen, in denen ich gearbeitet habe, gibt
    > es ein Gehaltsbudget. Davon ist abhängig, wie viele Personen man einstellen
    > kann. Ich habe nie in 25 Jahren erlebt, dass die Mitarbeiterzahl von den
    > Freien Schreibtischen im Büro abhängig war.

    Naja, das mit dem wechseln ist vielleicht jetzt nicht so optimal. Aber Büros wollen auch gemietet werden und kosten Geld, wenn man auf große Büros verzichten könnte, würde man auch einiges sparen.

  14. Re: nicht nur Sozialphobiker

    Autor: Hotohori 04.03.19 - 21:47

    Wir müssten unbedingt mal wieder davon abkommen überall Gewinnmaximierung zu betreiben. So ein Konzept kann auf Dauer gar nicht gut gehen.

  15. Re: nicht nur Sozialphobiker

    Autor: Anonymer Nutzer 04.03.19 - 22:40

    Dadurch könnte man als Unternehmer mehr Arbeitnehmer haben als man "halten" kann und trotzdem wäre alle glücklich; im Idealfall natürlich.

  16. Re: Sozialphobiker können endlich hoffen

    Autor: Anonymouse 04.03.19 - 23:49

    jake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    >
    > wir haben hier im office die meisten neueren errungenschaften der
    > arbeitswelt durchprobiert: gleitzeit, home office, arbeitszeitkonten usw.
    > das meiste davon war ein totaler flop, da wurde am ende mehr zeit auf die
    > orga verwendet als aufs arbeiten. wir sind mittlerweile zur klassischen
    > kernzeit 9-to-5 mit anwesenheit im büro zurück. teilzeit ist dabei kein
    > problem, und wird auch respektiert.

    Dann hattet ihr wohl einfach ein schlechtes System gehabt. Bei uns funktioniert das alles wunderbar. Ganz ehrlich, feste Arbeitszeiten wären für mich definitiv ein Negativpunkt für einen Job.
    Ob ich morgens nun einfach mal eine halbe Stunde länger brauche um rauszukommen, oder lieber Abends arbeite , weil ich dann beim Kunden meine Ruhe habe.
    Auch die Wahl zwischen Home Office oder Firma kann ich jeden Tag entscheiden. Und es hat beides seine klaren Vorteile. Ich finde auch den Kontakt und Austausch mit meinen Kollegen sehr wichtig - nicht nur auf beruflicher Ebene. Natürlich hängt das auch von der Terminplanung ab, aber auch da bin ich zum größten Teil mein eigener Herr.
    Freitag früher Feierabend machen, weil ich mit Freunden wegfahren möchte? Kein Problem. Homeoffice weil der Heizungsmensch kommt oder es mir nicht ganz so gut geht? Auch kein Problem. Besser als unnötig ein Urlaubstag zu vergeuden oder sich wegen Kleinigkeiten krankschreiben lassen zu müssen.
    Ich genieße das sehr und würde nur ungern anders arbeiten wollen. Klar, geht natürlich nicht überall so. Ich bin in meinem Job größtenteils unabhängig von anderen.
    Natürlich muss ich auch meine Leistung erbringen und die Stunden erwirtschaften - das tue ich aber auch problemlos mit den Freiheiten die ich habe.

  17. Re: Sozialphobiker können endlich hoffen

    Autor: Anonymer Nutzer 05.03.19 - 04:28

    wozu hast du deinen ag überhaupt, zum abgeben eines zolls? ;-)

  18. Re: nicht nur Sozialphobiker

    Autor: Anonymer Nutzer 05.03.19 - 04:45

    max. wenn der ag den büro-teil meines wohnraumes als ortsübliche geschäftsfläche zahlt plus abnutzung meines mobiliars, energie und wasser anteilig ...

  19. Re: Sozialphobiker können endlich hoffen

    Autor: Anonymouse 05.03.19 - 08:25

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wozu hast du deinen ag überhaupt, zum abgeben eines zolls? ;-)


    Nunja, es gehört noch einiges mehr dazu, als nur meine Arbeit ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.19 08:32 durch Anonymouse.

  20. Re: nicht nur Sozialphobiker

    Autor: Anonymouse 05.03.19 - 08:33

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > max. wenn der ag den büro-teil meines wohnraumes als ortsübliche
    > geschäftsfläche zahlt plus abnutzung meines mobiliars, energie und wasser
    > anteilig ...


    Dafür ist die Steuererklärung da. Aber wenn der Arbeitsgeber das zahlt, umso besser.
    Und ja, das gibt es sogar.

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