Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Kontist, N26, Holvi: Neue Banking…

Ich weiß nicht ob der Autor Selbständig ist

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ich weiß nicht ob der Autor Selbständig ist

    Autor: alex2980 14.05.19 - 14:21

    aber wenn war er wohl bei keiner dieser Angeboten jemals Kunde.
    Ich habe sie alle bisher getestet, Kontist , Holvi und auch N26. Was alle gemeinsam haben ist, das man relativ schnell ein Konto eröffnet hat. Das geht sogar gut und ist sehr unkompliziert.
    Braucht man ein Konto mit dem man NUR Geld Empfangen kann und Überweisung tätigen möchte ist man hiermit gut bedient.
    Das Haupt Problem aller Konten ist in erster Linie, das man keine einheitliche Schnittstelle zu anderen Systemen hat. Bei einer "normalen" Bank habe ich den HBCI Standard mit dem ich meine beliebige Software anbinden kann. Bei den neuen Bankingsystemen gibt es sowas nicht und ich bin darauf angewiesen das mir einer von beiden (bank oder Software Hersteller) eine Anbindung baut. Wenn er kein Interesse daran hat wird es diese nicht geben. Ich bin daher auf teure Systeme für meine Buchhaltung angewiesen für die ich monatlich zahlen muss.
    In der Summe bin ich dann auch bei den kosten einer "normalen" Bank.

    Was alle gemein haben ist der schlechte Support. Bei Kontist kommt noch erschwerend hinzu das sie nur ein Systemanbieter sind. Bei Problemen mit dem Konto läuft dann alles über die Solarisbank. Und das kann dauern ... Auch hier habe ich bisher mit einer "normalen" Bank bessere Erfahrungen gemacht.

    Was noch hinzu kommt ist das man in dem Bericht hier so ziemlich die teuersten Anbote genommen hat. Es gibt Angebote der Postbank, netbank etc und auch anderer die günstiger sind. Wenn ich dann noch die Zusatzkosten hinzurechne für Mastercard, SEPA-Firmenlastschrift (geht aktuell bei N26 und Holvi gar nicht wo ich mir dann die Frage stelle wo das ein Businesskonto sein soll ) etc. etc. kann ich keine Vorteile erkennen. Der einzige ist, das ich eine tolle Handyapp habe.

    Diese Beiträge lesen sich für mich wie gute Werbeartikel, überall steht das selbe drin doch wer einmal etwas genauer hinschaut wird feststellen das dem nicht so ist. Interessant ist das es sich fast mit dem Werbematerial gleicht ....

    PS: ich lass mich gerne vom gegenteil überzeugen

  2. Re: Ich weiß nicht ob der Autor Selbständig ist

    Autor: demonkoryu 14.05.19 - 15:02

    Das kann ich bestätigen.
    Sowohl Kontist wie N26: Kontakt nur über Chat, bei dringenden Sachen kann es lange dauern, bis etwas üpassiert. Wenn dann was passiert, kriegt man eine Mail ohne Begründung, dass jetzt ein Vorgang durchgeführt wurde. Erklärungen - Fehlanzeige.
    Bei Kontist ist auch noch das Problem, dass man keine Webseite hat - nur eine App. Mehrere Überweisungen an unbekannte Empfänger sind mobil eine Qual.
    Das Kontist-Konto wurde mir von der SolarisBank gekündigt - ohne Angabe von Gründen. Ich vermute, es liegt an den Barabhebungen, aber ich weiß es halt nicht.
    Ich werde demnächst zu einer Bank gehen, die wenigstens telefonisch erreichbar ist.

  3. Re: Ich weiß nicht ob der Autor Selbständig ist

    Autor: alex2980 14.05.19 - 16:08

    ja von so einem Vorgehen bei Kontist/Solarisbank habe ich auch schon öfters gehört.
    Und ja das mit der nur APP bei Kontist finde ich auch echt ein Problem. Gerade wenn man mal viele IBANS abtippen oder kopieren muss ist das lästig. Es war mal die rede davon das sie an einer Webapp arbeiten, ist aber auch schon "jahre" her. Was die Antworten seitens Support angeht kann ich das auch bestätigen. Es ist echt eine qual mit denen (Kontist/N26/holvi...). Alles sehr allgemein gehalten man muss tausendmale nachacken bis sich was bewegt und teils musste ich schon einen Anwalt einschalten. Aus sicht eines Freelancer kann ich da aktuell nur warnen. Ich würde bei denen auch nicht zu viel Geld liegen haben. Nur so viel das es gerade reicht. Wenn es wirklich mal ein Problem gibt wird es Wochen oder gar Monate dauern bis man an sein Geld kommt. Bei N26 ließt man ja wie die Konten von Hackern leer geräumt wurde und wie träge N26 da reagiert. Alles in allem sehe ich das ganze aktuell eher als eine Verschlechterung zu einem sehr hohen Preis.

  4. Re: Ich weiß nicht ob der Autor Selbständig ist

    Autor: ldlx 14.05.19 - 16:47

    Für Banking per Desktop nimmst du https://hibiscus-mashup.derrichter.de/index.php (ein Plugin für Jameica/Hibiscus), damit geht z. B. N26.

    Bei N26 gibts nicht nur gratis eine Mastercard aus Plastik, sobald die ersten 100 ¤ eingegangen sind kannst du eine gratis Maestro-Card beantragen.

    Was bei N26 blöd ist: Hab zum Ausprobieren ein Privatkonto bei denen eröffnet. Das spätere Eröffnen eines Geschäftskonto auf die gleichen Daten scheiterte. Der Support meint: Privatkonto schließen, dann gehts (ja klar...). Die haben das aber als Feature Request aufgenommen, mal schauen wanns kommt...

  5. Re: Ich weiß nicht ob der Autor Selbständig ist

    Autor: alex2980 14.05.19 - 16:57

    ldlx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Banking per Desktop nimmst du hibiscus-mashup.derrichter.de (ein Plugin
    > für Jameica/Hibiscus), damit geht z. B. N26.
    >
    > Bei N26 gibts nicht nur gratis eine Mastercard aus Plastik, sobald die
    > ersten 100 ¤ eingegangen sind kannst du eine gratis Maestro-Card
    > beantragen.
    >
    > Was bei N26 blöd ist: Hab zum Ausprobieren ein Privatkonto bei denen
    > eröffnet. Das spätere Eröffnen eines Geschäftskonto auf die gleichen Daten
    > scheiterte. Der Support meint: Privatkonto schließen, dann gehts (ja
    > klar...). Die haben das aber als Feature Request aufgenommen, mal schauen
    > wanns kommt...

    Bis ende letzten Jahres war bei N26 nicht mal das möglich. Hast Du einmal ein Konto bei denen gehabt war es dir nicht möglich nochmal eines zu eröffnen. Warum keine Ahnung aber.
    Das man Business und Privat hat ist bei denen schon öfters angefragt worden. Auch dies will man schon seit längeren ermöglichen. Ich verstehe zwar bis heute nicht warum es NICHT geht aber gut das ist deren Problem. Solange sie keine echten Business Funktionen anbieten ist das Business Konto eh nicht zu gebrauchen. Es Unterscheidet sich rein gar nicht, nur das man eben die Meastro mit dazu bekommt. Diese habe ich bisher jedoch nie gebraucht ich zahl schon lange alles mit der Mastercard

  6. Re: Ich weiß nicht ob der Autor Selbständig ist

    Autor: ldlx 14.05.19 - 16:59

    Die Maestro bekommst du auch mit dem Privatkonto. Auf dem häng ich ja auch fest.

  7. Re: Ich weiß nicht ob der Autor Selbständig ist

    Autor: waterwalker 14.05.19 - 17:51

    der Artikel liest sich eher, als ob ein Angestellter oder Privatmann auf die Kosten für einen Selbständigen/Freiberufler schaut - da wird dann viel miteinander vermischt.

    Ein Selbständiger kann die Kosten für ein Konto absetzen und mindern damit den zu versteuernden Anteil. Somit sind das Betriebsausgaben, genauso wie Telefon, Handy etc.

    Wenn Leute in die Selbständigkeit starten, sparen leider viele an den Falschen stellen, die Kosten für ein anständiges Bankkonto mit einem persönlichen Berater für 10,- ¤ im Monat sind solche, ebenso der Steuerberater oder auch die Versicherung (Berufshaftpflicht)

    Die Schnittstelle zu Lexoffice oder anderne Online Rechnungsprogrammen ist schön, diese Kosten aber auch Geld - also nichts gesparrt. Zudem binde ich mich dabei immer mehr an einen Anbieter.

    Wenn ich mit offenen Schnittstellen arbeite (HBCI oder auch CSV), kann ich sowohl Bank als auch Buchhaltungsprogramm einfacher austauschen.

    Und das wichtigste:

    Bei den Banken kann ich meist nur ein Konto eröffnen, also entweder Business Konto oder Privat Konto. Damit kann ich meine Ein/Ausgaben aus dem beruflichen nicht von meinen Privaten Ein/Ausgaben trennen - und das bringt schnell Ärger mit dem Finanzamt, das die beruflichen Ausgaben nicht mehr anerkannt werden (leider zu oft bei kleinen Selbständigen schon gesehen) und das kostet dann mehr als die 10,- EUR Konto Gebühr

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. S. Siedle & Söhne Telefon- und Telegrafenwerke OHG, Freiburg im Breisgau, Furtwangen im Schwarzwald
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg
  3. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  4. Autobahn Tank & Rast Gruppe, Bonn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 999€ (Vergleichspreis 1.111€)
  2. 88€
  3. 579€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Vernetztes Fahren: Wer hat uns verraten? Autodaten
    Vernetztes Fahren
    Wer hat uns verraten? Autodaten

    An den Daten vernetzter Autos sind viele Branchen und Firmen interessiert. Die Vorschläge zu Speicherung und Zugriff auf die Daten sind jedoch noch nebulös. Und könnten den Fahrzeughaltern große Probleme bereiten.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
    2. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos
    3. Autonomes Fahren Halter sollen bei Hackerangriffen auf Autos haften

    Digitaler Knoten 4.0: Auto und Ampel im Austausch
    Digitaler Knoten 4.0
    Auto und Ampel im Austausch

    Auf der Autobahn klappt das autonome Fahren schon recht gut. In der Stadt brauchen die Autos jedoch Unterstützung. In Braunschweig testet das DLR die Vernetzung von Autos und Infrastruktur, damit die autonom fahrenden Autos im fließenden Verkehr links abbiegen können.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. LTE-V2X vs. WLAN 802.11p Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
    2. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
    3. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

    1. Videostreaming: Netflix und Amazon Prime Video locken mehr Kunden
      Videostreaming
      Netflix und Amazon Prime Video locken mehr Kunden

      Der Videostreamingmarkt in Deutschland wächst weiter. Vor allem Netflix und Amazon Prime Video profitieren vom Zuwachs in diesem Bereich.

    2. Huawei: Werbung auf Smartphone-Sperrbildschirmen war ein Versehen
      Huawei
      Werbung auf Smartphone-Sperrbildschirmen war ein Versehen

      Besitzer von Huawei-Smartphones sollten keine Werbung mehr auf dem Sperrbildschirm sehen. Der chinesische Hersteller hatte kürzlich Werbebotschaften auf seinen Smartphones ausgeliefert - ungeplant.

    3. TV-Serie: Sky sendet Chernobyl-Folge mit Untertiteln einer Fanseite
      TV-Serie
      Sky sendet Chernobyl-Folge mit Untertiteln einer Fanseite

      Der Pay-TV-Sender Sky hat die Serie Chernobyl in der Schweiz mit Untertiteln ausgestrahlt, die von einer Fan-Community erstellt wurden. Wie die inoffiziellen Untertitelspur in die Serie gelangt ist, ist unklar.


    1. 12:24

    2. 12:09

    3. 11:54

    4. 11:33

    5. 14:32

    6. 12:00

    7. 11:30

    8. 11:00