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Vorsicht bei Holvi, keine Einlagensicherung

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  1. Vorsicht bei Holvi, keine Einlagensicherung

    Autor: Geistesgegenwart 14.05.19 - 12:34

    "Holvi Payment Services Oy wird von der Finnischen Finanzaufsichtsbehörde „FIN-FSA“ als autorisiertes Zahlungsinstitut beaufsichtigt. Das von Holvi angebotene Konto ist ein Zahlungskonto und die auf dem Konto gehaltenen Einlagen werden als getrennte Kundengelder geführt. Einlagen, die sich auf Zahlungskonten befinden, sind nicht über die Einlagensicherung geschützt, ebenso erhalten die Einlagen keine Verzinsung."

    (steht im Kleingedruckten)

    Reguläre Konten sind in Deutschland über den Einlagensicherungsfond bis 100.000¤ geschützt bei Insolvenz des Kreditinstituts. Wer Holvi also sein Geld anvertraut und die gehen pleite (nächster Bankencrash kommt bestimmt) verliert sein Geld.

  2. Re: Vorsicht bei Holvi, keine Einlagensicherung

    Autor: alex2980 17.05.19 - 11:23

    Wenn Du wirklich an den Einlagensicherungsfonds glaubst, dann glaubst Du auch noch an den Weihnachtsmann.
    Also sollte es mal wirklich zu einem Bankencrash kommen reicht das Geld das in dem Fond steck bei weiten nicht. Ja ich weiß Merkel hatte dem Volke damals erzähl Ihre Einlagen sind sicher. Aber wirklich haftbar wäre sie mit dieser Aussage auch nicht gewesen.
    So gesehen kann man darauf gut und gerne Verzichten. Und wie gesagt er haftet nur bis 100 000 EUR. Mal ehrlich was soll das bringen ? Wenn Du 500k auf deinem Konto hast sind 400 davon weg.

    In der Regel tut man gut daran keine größeren Beträge auf der Bank zu parken sofern man sie nicht für sein tägliches Geschäft benötigt.
    Und sollte mal der Fall eintreten das man die Fond wirklich benötigt dann kann man sich gut und gerne auf ein paar Jahre einstellen bis dieser überhaupt erst zahlt. Dazu muss erstmal die Bank abgewickelt werden, das dauert schon mal einige Zeit dann werden deine Anträge geprüft etc etc etc. Ich habe dies bereits bei einem Broker erlebt und da waren die ersten Gelder nach 4 Jahren geflossen.

    Fazit daraus ist nun mal, habe kein Geld auf der Bank auf das Du nicht verzichten kannst.

  3. Re: Vorsicht bei Holvi, keine Einlagensicherung

    Autor: Geistesgegenwart 17.05.19 - 11:44

    alex2980 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Du wirklich an den Einlagensicherungsfonds glaubst, dann glaubst Du
    > auch noch an den Weihnachtsmann.
    > Also sollte es mal wirklich zu einem Bankencrash kommen reicht das Geld das
    > in dem Fond steck bei weiten nicht. Ja ich weiß Merkel hatte dem Volke
    > damals erzähl Ihre Einlagen sind sicher. Aber wirklich haftbar wäre sie mit
    > dieser Aussage auch nicht gewesen.
    > So gesehen kann man darauf gut und gerne Verzichten. Und wie gesagt er
    > haftet nur bis 100 000 EUR. Mal ehrlich was soll das bringen ? Wenn Du 500k
    > auf deinem Konto hast sind 400 davon weg.

    Falls der Einlagensicherungsfonds nicht ausreicht, haftet für Konten bei deutschen Kreditinstitut die BRD, also der Steuerzahler. Und ja, ich glaube da fest daran - oder glaubst du die Merkel oder Rest-CDU würde bei einem derartigen Crash den Kleinspareren sagen "Tja euer Geld is nu weg"? Niemals, die machen Kientelpolitik.

    Bei Holvi gehst du in jedem Falle leer aus. Und die Aussage "der Einlagensicherungsfonds haftet sowieso nur bis 100.000¤ und kannst dir daher gleich schenken" ist quatsch. Falls du mehr als 100k hast, ja, mach dir gedanken das sicherer anzulegen. Die mehrheit, zu denen ich mich auch zähle, hat gar kein Barvermögen von 100.000¤. Und wenn, lege ich das sicher nicht auf ein N26 oder Holvi Konto....

  4. Re: Vorsicht bei Holvi, keine Einlagensicherung

    Autor: DavidGöhler 21.05.19 - 13:30

    Vorsicht: Der Einlagensicherungsfonds gilt meines Wissens nur für Privatkonten – nicht für Geschäftskonten. Darauf hat mich meine Steuerberaterin aufmerksam gemacht. Ich bin mit meinem Geschäftskonto als Freelancer bei N26.

    Was in dem Artikel allerdings kann nicht zur Sprache kommt, ist eine HBCI-Anbindung. Die fehlt bei N26 und die Anbindung an LexOffice (nutze ich auch) ist mehr als wackelig. Jeden Monat darf ich meine Konto-Zugangsdaten neu eingeben, weil LexOffice nicht mehr an N26 rankommt. Trotz zig Mails mit dem Support ist das seit Monaten nicht besser geworden ...

  5. Re: Vorsicht bei Holvi, keine Einlagensicherung

    Autor: Geistesgegenwart 21.05.19 - 13:43

    DavidGöhler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorsicht: Der Einlagensicherungsfonds gilt meines Wissens nur für
    > Privatkonten – nicht für Geschäftskonten. Darauf hat mich meine
    > Steuerberaterin aufmerksam gemacht. Ich bin mit meinem Geschäftskonto als
    > Freelancer bei N26.

    Da hat dir dein Stb quark erzählt. Auch Kapitalgesellschaften haben einen gesetzlich Anspruch auf bis zu 100.000¤, für die immer aller äussersten Notfall die BRD haften muss.
    Siehe hierzu die BaFin: https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/BaFinVerbraucherschutz/Schieflage/Einlagensicherung/einlagensicherung_node.html (Punkt: "welcher personenkreis ist abgesichert")

    Zitat: "Die Einlagen von Privatkunden, Personen- und Kapitalgesellschaften sind nach dem Einlagensicherungsgesetz geschützt. Nicht gesetzlich geschützt sind u.a. die Einlagen institutioneller Kunden, wie beispielsweise die Einlagen von Kreditinstituten, Finanzdienstleistern, Versicherungen, Kapitalanlagegesellschaften sowie Einlagen der öffentlichen Hand. Ein Auflistung nicht entschädigungsfähiger Einlagen, zumeist Einlagen von institutionellen Anlegern, findet sich in § 6 Einlagensicherungsgesetz (EinSiG)."

    Wirklich NICHT geschützt sind Wertpapiergeschäfte oder Einlagen von KapitalANLAGEgesellschaften. Das ist auch korrekt so, denn die ganzen Unternehmen deren Business ist mit Kapital zu zocken anstatt "echte" Wertschöpfung zu betreiben gelten als nicht abgesichert.

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