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Da waren scheinbar keine Bitcoin experten unter den Wissenschaftlern

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  1. Da waren scheinbar keine Bitcoin experten unter den Wissenschaftlern

    Autor: Peter-Lustig 21.12.21 - 12:58

    Ich habe das Gefühl das die Wissenschaftler dieser Studie nicht verstanden haben was an Bitcoin dezentral ist.
    Es kommt auf die möglichst dezentrale Verteilung der Hashrate im Netzwerk an.
    Bitcoin nutzt Proof of work für die Konsensus Findung.
    Daher ist es für die Stabilität und Zensurresistenz erstmal vollkommen irrelevant wie die Verteilung der Coins ist.
    Bei Cryptowährungen die Proof of Stake nutzen ist das sehr wohl ein Problem.
    da sollte man sich eher mal um die Verteilung der Coins und damit der Stimmrechte im Netzwerk Gedanken machen.
    Bei Etherium wird dies bei der Umstellung von Proof of work zu Proof of Stake ein richtig großes Problem. Da liegen nämlich die meisten Coins bei den Entwicklern.

  2. Re: Da waren scheinbar keine Bitcoin experten unter den Wissenschaftlern

    Autor: KOTRET 21.12.21 - 13:11

    das Problem liegt darin, dass diese 0,1% einen großen Anteil am überhaupt handelbaren Gesamtvolumen haben. Wenn diese Akteure also nicht am Zahlungsverkehr teilnehmen (oder nicht mehr teilnehmen können), liegt 1/4tel des Geldes brach. Und bei Digitalwährungen kommt halt keiner mehr an das Konto ran.

  3. Re: Da waren scheinbar keine Bitcoin experten unter den Wissenschaftlern

    Autor: Bermuda.06 21.12.21 - 13:15

    KOTRET schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das Problem liegt darin, dass diese 0,1% einen großen Anteil am überhaupt
    > handelbaren Gesamtvolumen haben. Wenn diese Akteure also nicht am
    > Zahlungsverkehr teilnehmen (oder nicht mehr teilnehmen können), liegt
    > 1/4tel des Geldes brach. Und bei Digitalwährungen kommt halt keiner mehr an
    > das Konto ran.

    Das ist doch eher ein Vorteil für einen Anleger, da diese 25% an BTC schwierig zu liquidieren sind. Ist ja bei Aktien ähnlich. Bspw. Besitzen 2 Personen fast 50% der BMW Aktien.

  4. Re: Da waren scheinbar keine Bitcoin experten unter den Wissenschaftlern

    Autor: KOTRET 21.12.21 - 13:24

    Deine Antwort trifft den Kern: für Anleger. Bitcoin soll aber Zahlungsmittel sein, und das wird damit schwierig. Ich bin nicht im Aktiengeschäft tätig und kann dazu nichts sagen, aber kennst du z.B. Leute, die auf einen steigenden EUR-USD-Kurs setzen und Währungen tauschen?

  5. Re: Da waren scheinbar keine Bitcoin experten unter den Wissenschaftlern

    Autor: chefin 21.12.21 - 13:52

    Peter-Lustig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe das Gefühl das die Wissenschaftler dieser Studie nicht verstanden
    > haben was an Bitcoin dezentral ist.
    > Es kommt auf die möglichst dezentrale Verteilung der Hashrate im Netzwerk
    > an.
    > Bitcoin nutzt Proof of work für die Konsensus Findung.
    > Daher ist es für die Stabilität und Zensurresistenz erstmal vollkommen
    > irrelevant wie die Verteilung der Coins ist.
    > Bei Cryptowährungen die Proof of Stake nutzen ist das sehr wohl ein
    > Problem.
    > da sollte man sich eher mal um die Verteilung der Coins und damit der
    > Stimmrechte im Netzwerk Gedanken machen.
    > Bei Etherium wird dies bei der Umstellung von Proof of work zu Proof of
    > Stake ein richtig großes Problem. Da liegen nämlich die meisten Coins bei
    > den Entwicklern.

    Nun ist es ja wohl so, das die Miningfirmen immer weniger werden, die aber immer größer sind. 75% der Hashrate liegt in Händen von ungefähr 20 Unternehmen. 1000 Weitere haben 24% und weitere 100.000 Miner haben 1%.

    Natürlich ist das noch dezentral, aber bei weitem nicht mehr so, wie man es sich wünscht. Nämlich das mehr als die Hälfte der Hashleistung sich auf mehr als die Hälfte der Nutzer verteilt und nur der rest sich bei großen Firmen ansammelt.

    Diese Wissenschaftler sehen das schon ganz richtig. Auch wenn man wie du es definierst, in einzelaspekten sich etwas streiten kann. Ich habe 2012 angefangen mich damit zu beschäftigen, damals auch Konto bei Bitcoin.de gemacht. Alkohol produziert und verkauft, legal, weil Honigwein. Und immer so 20-40l weise. Brachte mir so um die 20 Bitcoin insgesamt, wobei als ich den Honigwein angesetzt habe, der Coin bei 1 Euro stand(wollte damals 8 btc pro Flasche) aber als er fertig war, waren wir bereits bei 10 euro/btc und mein VK war dann entsprechend 0,85btc. Später dann Getauscht, neuen Honig gekauft, neuen Wein gemacht, weiter gehandelt. So 2014 oder 2015 dann meine letzten btc verkauft. Bereits damals war abzusehen, das Handel keine Rolle spielen wird. Einige Enthusiasten hatten noch ihre Angebote, es gab hier und da versuche mit Exchangeautomaten.

    Alles in allem aber schon damals reine Spekulation, Geldmacherei, irgendwer zahlt ein, irgendwer anderes bekommt es. Keine echte Wertschöpfung mehr, nichtmal die Mininghardware konnte man dann noch per btc bezahlen, man musste in Dollar tauschen vorher und ganz normal via Bank überweisen.

    Und daher glaube ich das diese Studie sehr realistisch ist, vieleicht hier und da ein paar Prozente Abweichung als Fehlerquote, aber im kleinen einstelligen Bereich.

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