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  1. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 18.04.22 - 12:42

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  2. Re: Was war der Plan?

    Autor: NeuerManuel 18.04.22 - 14:49

    Zwei Cryptos? Warum nicht gleich 5? Habe gehört, IT Projekte sollten heutzutage auch immer 5 Blockchains haben?

    Da steckt nicht weniger als die Rettung der Welt drin? Spannend. Kannst auch sagen warum? Also mal abgesehen von dem "Die phösen Amis zwingen uns den imperialistischen Dollar auf, wenn wir alle auf Crypto umsteigen herrscht für immer Frieden?"

    Übrigens ist niemand gezwungen den $ zu verwenden. Auch die Türkei nicht. Warum läuft Wirtschaft in der Türkei dennoch über den $? Ob die türkische Wirtschaft mit Gold, Bitcoin, Euro oder sonst was handelt ist eigentlich Schnuppe. Die möchten einfach eine stabile Währung.

    Das Beispiel El Salvador zeigt mir besonders eins: Für alltägliche Transaktionen ist Bitcoin sehr schlecht geeignet. Die Probleme die Bitcoin lösen soll, löst es nicht. Einige Punkte (Zentralisierung) sind sogar noch schlimmer. Mit der Ursprungsidee einer unabhängigen und dezentralen Währung, hat die tatsächliche Umsetzung wenig zu tun.
    Ist ja nicht so, dass die Leute dort beim Bäcker ihr Brötchen aus der lokalen Wallet in Bitcoin bezahlen...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.04.22 14:50 durch NeuerManuel.

  3. Re: Was war der Plan?

    Autor: jo-1 18.04.22 - 14:57

    Boandlgramer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube, dass El Salvador den Bitcoin unter suboptimalen Prämissen
    > eingeführt hat, nämlich vor allem mit dem Ziel, sich über die werthaltigste
    > und stabilste Kryptowährung an das Währungssystem der westlichen
    > Industriestaaten anzukoppeln, aber den Einfluß der Amerikaner zu
    > minimieren. Das war das eigentliche Ziel und dafür ist der Bitcoin
    > wahrscheinlich sogar eine gute Wahl.
    >
    > Weil aber El Salvador - mim Gegensatz etwa zu China - nicht einfach große
    > Mengen der Fremdwährung kaufen und horten kann, war vermutlich die Idee,
    > wenn man das zu einem Teil der Binnenwirtschaft macht, dass Teile der
    > Wertschöpfung der Binnenwirtschaft immer größere Teile davon bezahlt oder
    > deckt. Und dafür ist der Bitcoin aber nicht wahnsinnig gut geeignet.
    >
    > Wiederum recht ordentlich geeignet ist Bitcoin, wenn das Ziel ist, mit
    > grünem/billigem Strom zu schürfen und damit wiederum Fremdwährung ins Land
    > zu holen.
    >
    > Jeder von diesen drei Aspekten ist an sich legitim, hängt dann aber
    > vollständig von der Akzeptanz ab - und da ist der Bitcoin halt eine
    > schwierige Währung. Nicht zuletzt, weil selbst Hotelzimmer nur Bruchteile
    > eines Bitcoins kosten. Es ist nicht ganz aus der Luft gegriffen, dass die
    > meisten Währungen ein- oder zweistellige Preise bei den Produkten des
    > täglichen Bedarfs ergeben und letztendlich auch höherwertige Güter in der
    > Regel (niedriges) Vielfaches davon kosten. Ripple oder Cardano hätten fast
    > Dollar-Parität - das hilft wahnsinnig bei der Akzeptanz.
    >
    > Ich halte es für möglich, dass sich El Salvador damit übernommen hat,
    > obgleich ich die Idee für Schwellen- und Entwicklungsländer für durchaus
    > geeignet halte. Es geht ja nicht darum, die gesamte Wirtschaft auf
    > Kryptowährungen umzustellen, sondern einen Teilbeitrag zur
    > volkswirtschaftlichen Entwicklung zu leisten. In der Größenordnung halte
    > ich's dann auch für vertretbar Risiken einzugehen.
    >
    > Ich hätt's wahrscheinlich mit zwei Kryptowährungen versucht - eine für die
    > Ankopplung an internationale Märkte und eine für den Binnenmarkt. Für die
    > Binnenkryptowährung hätte ich einem begrenzten Umfang staatliche Garantien
    > formuliert und den Tausch zwischen den drei Währungen zur
    > Standarddienstleistung von heimischen Banken gemacht. Man bezahlt in
    > Ripple, aber man spart oder tätigt große Ausgaben in Bitcoin.
    >
    > Der venezolanische Bolivar ist bei den dortigen Inflationsraten ohnehin
    > kaum noch handhabbar, Venezolaner zahlen ohnehin schon digital.
    >
    > Dass das Venezuela so nicht gemacht hat, liegt nicht daran, dass ich klüger
    > bin, sondern dass die sicher auch noch andere Aspekete zu berücksichtigen
    > haben, die für mich in der Außenperspektive unwichtig erscheinen oder die
    > ich einfach nicht kenne. Aber die Diskrepanz zeigt dann eben auch, dass man
    > mit der Bewertung wahnsinnig vorsichtig sein muss.
    >
    > Ich würde das Projekt noch nicht abschreiben und es wird wohl auch nicht
    > das letzte sein:
    >
    > cryptomonday.de
    >
    > Einige afrikanische Länder betreiben schon seit Jahren eigene,
    > zentralisierte Digitalwährungen bzw. eher niedrigschwellige Online-Banken.
    > Die Versuchung, sich aus der Abhängigkeit vom Dollar zu befreien, ist bei
    > allen latent vorhanden...
    >
    > Die Bedrohung des Dollars als unmittelbare imperiale Währung durch die
    > Kryptowährungen könnte sich zur zentralen Bedrohung der Supermacht
    > auswachsen - wenn die USA nicht wiederum eine dominante Rolle im Handel mit
    > Kryptowährungen erringen und halten.
    >
    > Politisch und volkswirtschaftlich sind das rasend spannende Themen... Da
    > steckt nicht weniger als die Rettung der Welt drin.

    Wozu muss man die Welt retten? Vor allem vor was? Zudem wird die Sonne in ein paar tausend Jahren das Leben wie wir es kennen unmöglich machen.

    Die Welt wird auch ohne uns prosperieren - oder ggfls. besser ,-)

  4. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 18.04.22 - 23:22

    [gelöscht]

  5. Re: Was war der Plan?

    Autor: NeuerManuel 19.04.22 - 09:42

    Boandlgramer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NeuerManuel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Übrigens ist niemand gezwungen den $ zu verwenden.
    >
    > Damit hast Du dir jede Satisfaktionsfähigkeit versaut.

    Ok.
    Nichts anderes erwartet. Cryptobro eben. Viel Text, wenig Inhalt, viel Ideologie. Die Gläubigen sind leicht zu erkennen, beantworten nicht eine kritische Frage und weichen aus.

    Persönlich finde ich, wir sollten andere auch online zuerst grundsätzlich ernst nehmen. Häufig weiss die Person mehr als ich selbst und ich kann davon lernen. Benefit of the doubt. Jetzt sind bei Crypto aber viele Jünger unterwegs. Mit denen möchte ich nicht seitenweise über technisches schreiben, nur um dann festzustellen, dass sie noch nicht mal die Blockchain verstanden haben. 99% der Diskussionspartner in Crypto können mit einem ganz einfach Trick gefiltert werden. Frag mal nach ob das NFT selbst auch dezentral auf der Blockchain gespeichert ist. Ist unglaublich wie viele meinen, ein Bild sei auf der Blockchain und nicht ein Token.
    Besonders krass ist es dann bei Storage Anwendungen wie Storj oder Sia. Da trifft man in Foren regelmässig Leute die glauben, die Daten selbst lägen auf der Blockchain...

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