Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Kryptowährung: Bitcoin-Erfinder…

Ist der Erfinder so wichtig?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ist der Erfinder so wichtig?

    Autor: Hanse_Davion 09.12.15 - 11:19

    Was bringt es zu wissen, wer nun der eigentliche Erfinder ist?
    440Millionen Dollar in Bitcoins ist zwar schön und gut, aber die kann er ohnehin nie umtauschen ohne damit den Kurs komplett zu zernichten.

  2. Re: Ist der Erfinder so wichtig?

    Autor: Flasher 09.12.15 - 11:36

    Ich versteh auch nicht was das soll. Lasst doch den Erfinder in Ruhe wenn er sich nicht öffentlich zeigen will. Möglicherweise bringt man ihn dadurch sogar in Lebensgefahr. Ich will nicht wissen, wer alles bei einem Menschen an der Tür klopfen würde, wenn bekannt wäre, dass er a) stinkreich und b) der Erfinder der Bitcoins ist.

  3. Re: Ist der Erfinder so wichtig?

    Autor: Bill Carson 09.12.15 - 12:00

    Wenn man 1,1 Mio Bitcoins in einer Börse anbieten würde, wäre der Preis erstmal auf diesem Niveau festgenagelt (ähnlich wie damals beim Bearwhale-Event, es sei denn jemand unterbietet den Preis dann noch), und der Bitcoinmarkt wäre um einiges liquider.

    Aber wozu alles auf einmal raushauen – eine monatliche Sofortrente durch Bitcoinverkauf hat auch was für sich :)

    #nurmeinemeinung

  4. Re: Ist der Erfinder so wichtig?

    Autor: MasterBlupperer 09.12.15 - 12:22

    Hanse_Davion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was bringt es zu wissen, wer nun der eigentliche Erfinder ist?
    > 440Millionen Dollar in Bitcoins ist zwar schön und gut, aber die kann er
    > ohnehin nie umtauschen ohne damit den Kurs komplett zu zernichten.

    ... aber natürlich ist das wichtig ... und zwar, wie man sieht, dem Finanzamt. Bestimmt ist das (in diesem Fall) australische Finanzamt nämlich der Meinung, dass auf die Bitcoin-Gewinne entsprechend Steuern anfallen und würde es sicher gerne bei Bedarf auf ein Musterprozess ankommen lassen. Natürlich muss man aber jetzt erst einmal Beweise finden, dass ihm die Bitcoins gehören - aber notfalls findet man sicher was ;-)

    Ob im Falle einer Verurteilung der Bitcoin-"Gründer" die fälligen Steuern allerdings in Bitcoins bezahlen darf? ich bezweifle es ;-)

  5. Re: Ist der Erfinder so wichtig?

    Autor: Vanger 09.12.15 - 12:41

    Ja, die Steuerbehörden haben ein berechtigtes Interesse daran die Identität des Gründers bzw. vielmehr den Eigentümer dieser 1,1 Millionen Bitcoins zu kennen - wobei das natürlich auf die konkrete Ausgestaltung des Steuerrechts ankommt, wäre er ein Deutscher, kann das ja sogar auf Steuerfreiheit hinauslaufen.

    Zweifelhaft ist aber welches Interesse die Medien an der Identität haben. Klassische Boulevardmedien dürften daran kaum ein Interesse haben (der typische RTL-Zuschauer ist eh zu dämlich zu verstehen was Bitcoins sind) und IT-Medien sollten sich nicht auf dieses Niveau herab begeben. Wenn der Mann seine Ruhe haben möchte ist das sein gutes Recht.

  6. Re: Ist der Erfinder so wichtig?

    Autor: felix.schwarz 09.12.15 - 13:56

    Vanger schrieb:
    > Ja, die Steuerbehörden haben ein berechtigtes Interesse daran die Identität
    > des Gründers bzw. vielmehr den Eigentümer dieser 1,1 Millionen Bitcoins zu
    > kennen - wobei das natürlich auf die konkrete Ausgestaltung des
    > Steuerrechts ankommt, wäre er ein Deutscher, kann das ja sogar auf
    > Steuerfreiheit hinauslaufen.

    Warum steuerfrei? Der Umtausch wäre mW nach USt-frei. EkSt oder Abgeltungssteuer werden natürlich trotzdem fällig.

  7. Re: Ist der Erfinder so wichtig?

    Autor: ripmav 09.12.15 - 14:14

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, die Steuerbehörden haben ein berechtigtes Interesse daran die Identität
    > des Gründers bzw. vielmehr den Eigentümer dieser 1,1 Millionen Bitcoins zu
    > kennen - wobei das natürlich auf die konkrete Ausgestaltung des
    > Steuerrechts ankommt, wäre er ein Deutscher, kann das ja sogar auf
    > Steuerfreiheit hinauslaufen.

    Dass ist nicht richtig. Der Umtausch von und nach Bitcoin ist in der EU nur MwSt.-frei (durch ein Urteil des europäische Gerichtshof)
    Das BMF hat Bitcoin als privat Währung anerkannt, dass heißt dass Gewinne durch Bitcoin-Handel privatrechtlich auf jedenfall versteuert werden müssen unter der Voraussetzung dass der Gewinn über dem Freibetrag von 600¤ liegt und der/die verkaufte/n Bitcoin/s weniger als 12 Monate gehalten wurde.

  8. Re: Ist der Erfinder so wichtig?

    Autor: smirg0l 09.12.15 - 14:28

    ripmav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > und der/die verkaufte/n Bitcoin/s weniger als 12 Monate gehalten wurde.

    Das ist der Knackpunkt. Verhält sich hier meines Wissens nach wie Gold - 12 Monate halten, danach kapitalertragssteuerfrei (inkl. der ganzen Bonussteuern wie "Soli" und Kirchensteuer) veräußerbar.

    Am besten die BC-Transaktion 12 Monate lang nicht anfassen (nach dem Transfer in eine Cold Wallet), regelmäßig nachkaufen, so dass man immer über eine gewisse Menge Bitcoins verfügt, die nachweisbar älter als 12 Monate sind.

  9. Re: Ist der Erfinder so wichtig?

    Autor: Vanger 09.12.15 - 14:42

    > > und der/die verkaufte/n Bitcoin/s weniger als 12 Monate gehalten wurde.
    > Das ist der Knackpunkt.
    Genau darauf wollte ich hinaus - und diese 1,1 Millionen Bitcoins werden ziemlich sicher schon länger als 12 Monate gehalten...

  10. Re: Ist der Erfinder so wichtig?

    Autor: Hanse_Davion 09.12.15 - 20:53

    smirg0l schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ripmav schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > [...]
    > > und der/die verkaufte/n Bitcoin/s weniger als 12 Monate gehalten wurde.
    >
    > Das ist der Knackpunkt. Verhält sich hier meines Wissens nach wie Gold - 12
    > Monate halten, danach kapitalertragssteuerfrei (inkl. der ganzen
    > Bonussteuern wie "Soli" und Kirchensteuer) veräußerbar.
    >
    > Am besten die BC-Transaktion 12 Monate lang nicht anfassen (nach dem
    > Transfer in eine Cold Wallet), regelmäßig nachkaufen, so dass man immer
    > über eine gewisse Menge Bitcoins verfügt, die nachweisbar älter als 12
    > Monate sind.

    Wie wird das denn gemessen? Wird dann anhand der Blockchain nachgewiesen wie lang jemand den jeweiligen Bitcoin in der Wallet behalten hat, oder wird einfach nur die Summe Bitcoins angeschaut?
    Mir scheint dieses halten ein äusserst schwieriges Unterfangen. Andererseits gehts ja bei Aktien auch irgendwie...

  11. Re: Ist der Erfinder so wichtig?

    Autor: Vanger 09.12.15 - 21:50

    Es gilt das FIFO-Prinzip (First In, First Out), genauso wie bei der Bemessung des Gewinns.

    Beispiel (Zahlen unrealistisch): Du kaufst am 1.1. für 10 ¤, am 1.6. für 20 ¤ und am 1.12. für 30 ¤ jeweils ein Bitcoin und verkaufst am 1.3. des Folgejahres zwei Bitcoins für jeweils 25 ¤. Das sind dann 15 ¤ Gewinn steuerfrei (Bitcoin vom 1.1.) + 5 ¤ zu versteuernder Gewinn (Bitcoin vom 1.6.). Den am 1.12. gekauften Bitcoin hältst du noch. Die Freigrenze von 600 ¤ klammern wir fürs Beispiel mal aus...

  12. Re: Ist der Erfinder so wichtig?

    Autor: goto10 09.12.15 - 23:12

    felix.schwarz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum steuerfrei? Der Umtausch wäre mW nach USt-frei. EkSt oder
    > Abgeltungssteuer werden natürlich trotzdem fällig.

    Soweit ich gelesen haben, gibt es keine Steuern die auf das Mining erhoben werden. Ist wohl noch Neuland und die entsprechende besteuerbare Einkunftsart fehlt (noch). Ist wohl wie beim Glücksspiel, da gibt es auch keine Steuerlast. Es sei denn, du legst dann deinen Gewinn an.

  13. Re: Ist der Erfinder so wichtig?

    Autor: Hanse_Davion 10.12.15 - 10:43

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gilt das FIFO-Prinzip (First In, First Out), genauso wie bei der
    > Bemessung des Gewinns.
    >
    > Beispiel (Zahlen unrealistisch): Du kaufst am 1.1. für 10 ¤, am 1.6. für 20
    > ¤ und am 1.12. für 30 ¤ jeweils ein Bitcoin und verkaufst am 1.3. des
    > Folgejahres zwei Bitcoins für jeweils 25 ¤. Das sind dann 15 ¤ Gewinn
    > steuerfrei (Bitcoin vom 1.1.) + 5 ¤ zu versteuernder Gewinn (Bitcoin vom
    > 1.6.). Den am 1.12. gekauften Bitcoin hältst du noch. Die Freigrenze von
    > 600 ¤ klammern wir fürs Beispiel mal aus...


    Vielen Dank für diese Erklärung. :)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Handwerkskammer Düsseldorf, Düsseldorf
  2. PSYCHIATRISCHE KLINIK UELZEN gemeinnützige GmbH, Uelzen
  3. BWI GmbH, Meckenheim, München, deutschlandweit
  4. über 3C - Career Consulting Company GmbH, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 149,90€ + Versand
  3. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

Autonomes Fahren: Per Fernsteuerung durch die Baustelle
Autonomes Fahren
Per Fernsteuerung durch die Baustelle

Was passiert, wenn autonome Autos in einer Verkehrssituation nicht mehr weiterwissen? Ein Berliner Fraunhofer-Institut hat dazu eine sehr datensparsame Fernsteuerung entwickelt. Doch es wird auch vor der Technik gewarnt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Apple kauft Startup Drive.ai
  2. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
  3. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos

Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
Doom Eternal angespielt
Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

  1. Sigil John Romero setzt Doom fort

  1. Funklöcher: Telekom weist Vorwürfe zu schlechtem Antennenstandort zurück
    Funklöcher
    Telekom weist Vorwürfe zu schlechtem Antennenstandort zurück

    Nach den Vorwürfen eines Ortsteilbürgermeisters bei der Standortauswahl in einem Ort in Thüringen sieht sich die Telekom missverstanden. Auch sei die Ausleuchtung beider Ortsteile mit einer Antenne nicht möglich, sagt ein Sprecher.

  2. Bethesda: Wolfenstein Youngblood erscheint mit Nazis und Hakenkreuzen
    Bethesda
    Wolfenstein Youngblood erscheint mit Nazis und Hakenkreuzen

    Kein anonymes Regime, sondern Nazis und keine erfundenen Symbole, sondern Hakenkreuze: Wolfenstein Youngblood und das VR-Actionspiel Cyberpilot erscheinen auch in Deutschland in einer ungeschnittenen Version.

  3. Roli Lumi: Mit LED-Keyboard und Guitar-Hero-Klon musizieren lernen
    Roli Lumi
    Mit LED-Keyboard und Guitar-Hero-Klon musizieren lernen

    Roli will Anfängern den Einstieg in das Musikmachen erleichtern und finanziert deshalb auf Kickstarter das Roli-Lumi-Keyboard mit passender App. Nutzer lernen damit, Lieder zu spielen, indem das Keyboard die richtigen Tasten aufleuchten lässt. Es lassen sich zwei Keyboards zu einem größeren zusammenstecken.


  1. 18:13

  2. 17:54

  3. 17:39

  4. 17:10

  5. 16:45

  6. 16:31

  7. 15:40

  8. 15:27