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Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

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  1. Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: Vögelchen 08.09.21 - 16:01

    "Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können. "

    Und seit wann sind Bitcoin-Überweisungen energiesparend und kostengünstig?

    https://www.dw.com/de/energie-stromverbrauch-bitcoin-mining/a-56589030
    "Damit hatte 2018 eine Bitcoin-Transaktion den gleichen Energie-Fußabdruck wie 80.000 Transaktionen mit einer Kreditkarte. Jetzt verbraucht eine einzige Bitcoin-Transaktion denselben Strom wie 453.000 solcher Transaktionen"

    Stand Februar 2021.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 08.09.21 16:06 durch Vögelchen.

  2. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: Allandor 08.09.21 - 16:16

    Tja, je höher der Kurs ist, desto teurer ist die Überweisungsgebühr. Aber es entfallen ggfs. Zölle oder sonstige Sanktionen etc können umgangen werden.

    Aber das das Geld das dann überwiesen wird ruck zuck weniger wert sein kann ...
    Wer macht das schon, wenn man seinen Familienangehörigen $1000 schicken möchte, teuer Bitcoin kaufen und ankommen tun dann umgerechnet nur $700.

    Hilft einmal als Zahlungsmittel halt auch nicht wenn man davon nicht kleines wie ein Brot etc kaufen kann ohne das die Transaktionsgebühren höher sind als der Preis für das Brot.

  3. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: Brainfreeze 08.09.21 - 16:21

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren
    > gespart werden können. "

    Es geht hierbei vor allem um Gebühren, die bei Überweisungen aus dem Ausland durch die Banken verlangt werden

    https://cvj.ch/aktuell/news/bitcoin-gesetz-in-el-salvador-stoesst-auf-widerstand/
    "Präsident Bukele sagte, dass die neue Bitcoin-Gesetzgebung den Bürgern ermöglichen soll, bei grenzüberschreitenden Überweisungen zu sparen. Laut Bukele gibt das lateinamerikanische Land jährlich über 400 Millionen Dollar für Überweisungskosten aus. Salvadorianer, die im Ausland leben, könnten die Chivo-Wallet nutzen, um rasch und gebührenfrei Geld an ihre Familie in der Heimat zu schicken."

    > Und seit wann sind Bitcoin-Überweisungen energiesparend und kostengünstig?
    Hier geht es um die "Überweisungskosten" und nicht um das Minen. Allerdings kann ich Dir nicht sagen, wieviel eine Überweisung bei Bitcoin und wieviel beim "klassischen" Finanzsektor kosten.

    > www.dw.com
    > "Damit hatte 2018 eine Bitcoin-Transaktion den gleichen Energie-Fußabdruck
    > wie 80.000 Transaktionen mit einer Kreditkarte. Jetzt verbraucht eine
    > einzige Bitcoin-Transaktion denselben Strom wie 453.000 solcher
    > Transaktionen"
    >
    > Stand Februar 2021.

  4. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: ashahaghdsa 08.09.21 - 16:39

    Das Minen sichert die Transaktionen ab. Also muss man das schon in relation setzen.

    Eine TX in Bitcoin kostet momentan im Schnitt 3-4$. Aber auch mit 1$ wird man noch ausreichend schnell bestätigt. Auch 10ct sollte mit Verzögerungen reichen.

    El Salvador will aber stark auf Lightning setzen. Das geht nicht direkt über die Blockchain, ist damit (fast) kostenlos und kann auch nicht so einfach in den Energieverbrauch eingerechnet werden.

  5. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: sigii 08.09.21 - 16:40

    Die verwenden lightning Network und hier werden die ganzen Transaktionen gebündelt.

    Lightning nutztnunden drunter btc.bwie das genau zusammenspielt bekomm ich gerade nicht hin

  6. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: nuclear 08.09.21 - 16:46

    Aber bringt Lightning da überhaupt was? So wie ich die Unterlagen verstehe bringt es mir doch nur was, wenn ich mehrere Zahlungen zwischen den Teilnehmern habe.
    Wenn ich aber sowas wie hier habe, dass eine Seite immer Sender ist und die andere das Geld bei vielen kleinen Unternehmen nutzt, dann kann ich keinen Vorteil sehen.

  7. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: Shturman 08.09.21 - 17:03

    Hier tummeln sich welche rum, die weder selbstständig Recherche über Bitcoin treiben, noch "Der Bitcoin Standard" gelesen haben...

    Immer heißt es, Bitcoin verbraucht unmengen an Strom, Klimawandel, Energieverschwendung, etc. aber fahren selbst Kurzstrecken mit ihrem 3 Liter Diesel Motor.

    ashahaghdsa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine TX in Bitcoin kostet momentan im Schnitt 3-4$. Aber auch mit 1$ wird
    > man noch ausreichend schnell bestätigt. Auch 10ct sollte mit Verzögerungen
    > reichen.

    Auf die Blockgröße kommt es an, man kann es nicht pauschalisieren und sagen, dass es 3-4$ pro transaktion kostet.

    Dank des Lighnining Netzwerkes zahlt man in sekundenschnelle und die Gebühren sind extrem niedrig, im August 2021 betrugen die Gebühren 1 Satoshi, umgerechnet 0,04 $ Cent also 0,0004 $.

  8. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: Ossikaka 08.09.21 - 17:06

    Das Lightning Netzwerk funktioniert wie ein Netz aus miteinander verbundenen Knoten, so muss der Sender nicht zwangsläufig mit dem Empfänger einen Channel offen haben sondern nur zu einem Knoten im Netzwerk welcher am besten mehrere Channel zu verschiedenen anderen Teilnehmern offen hat.

  9. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: nuclear 08.09.21 - 17:25

    Klar. Es ist ein Mesh Netzwerk. Aber dennoch verstehe ich nicht wie das in dem Fall funktionieren soll. Denn der eine Teilnehmer, der Sender, kauft ja wohl sehr wahrscheinlich BTC außerhalb des Lightning Netzwerkes.
    Also, damit es funktioniert, muss jedes Mal wenn das Geld geschickt wird, ein neuer smart contract erstellt werden, oder? Demnach muss das gleiche dann ja auch für jeden Smart Contract gelten, der zwischen dem Empfänger und den anderen benachbarten Knoten gilt.
    Oder verstehe ich das nun falsch?

  10. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: JohnD 08.09.21 - 17:34

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar. Es ist ein Mesh Netzwerk. Aber dennoch verstehe ich nicht wie das in
    > dem Fall funktionieren soll. Denn der eine Teilnehmer, der Sender, kauft ja
    > wohl sehr wahrscheinlich BTC außerhalb des Lightning Netzwerkes.
    > Also, damit es funktioniert, muss jedes Mal wenn das Geld geschickt wird,
    > ein neuer smart contract erstellt werden, oder? Demnach muss das gleiche
    > dann ja auch für jeden Smart Contract gelten, der zwischen dem Empfänger
    > und den anderen benachbarten Knoten gilt.
    > Oder verstehe ich das nun falsch?

    Soweit ich das Verstanden habe muss jeder Output bzw coin der im Lightning Netzwerk verwendet werden soll einmal per Smart contract "dahin" gebracht werden.
    Sobald der einmal im Lightning Netzwerk ist kann er quasi unbegrenzt zu sehr geringen Gebühren dort genutzt werden.

  11. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: berritorre 08.09.21 - 19:27

    Das ist schon mal eine nette niedrige Gebühr. Meine Sorge würde also aktuell vor allem den extremen Kursschwankungen gelten. In der Firma kommt viel aus dem US$ und Euro-Bereich herein und wir haben natürlich Wechselgebühren. Allerdings sind das meist 1-3% Spread des kommerziellen Dollars oder Euros. Das ist zwar viel im Vergleich zu den Cent-Bruchteilen die du nennst, dafür habe ich habe ich aber keine so extremen Währungsschwankungen.

  12. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: Boandlgramer 08.09.21 - 20:58

    Das Hauptproblem an diesen - populistischen und populären - Vergleichen, ist, dass der Fussabdruck der Kryptowährungen relativ gut abschätzbar und berechenbar ist, während wir bei den Transaktionskosten bei den Banken vollkommen im Dunkeln tappen.

    Das geht schon damit los, dass bei diesen Vergleichen quasi der nackte Stromverbrauch verglichen wird - aber praktisch kein Primärenergiebedarf in Form von Herstellung oder Gebäuden. Und schon gar nicht der Aufwand an Personal, der bei Banken - die würden als reine IT ja auch gar nicht existieren können - exorbitant ist.

    Ein richtiger, ökologisch orientierter Vollkostenvergleich ist faktisch nicht möglich...

    Das bedeutet nicht, dass Bitcoin ein ökologischer Heilsbringer ist, aber wie Vergleiche mit Cardano, Ravencoin, Polygon aussehen würden, wissen wir einfach nicht. Aber die Chancen stehen gut, dass viele Kryptowährungen das klassische Finanzsystem schon heute schlagen können.

    Wer das trotzdem versucht, beweist nur, dass er vom Thema keine Ahnung und auch nicht über genug naturwissenschaftliche Bildung verfügt, um eine satisfaktionsfähige eigene Schätzung einzubringen.

  13. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: Beteigeuze 08.09.21 - 21:52

    Boandlgramer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >... , während wir bei den Transaktionskosten bei den Banken
    > vollkommen im Dunkeln tappen.
    ...
    > Aber die Chancen stehen gut, dass viele Kryptowährungen das
    > klassische Finanzsystem schon heute schlagen können.
    ...
    > Wer das trotzdem versucht, beweist nur, dass er vom Thema keine Ahnung und
    > auch nicht über genug naturwissenschaftliche Bildung verfügt, um eine
    > satisfaktionsfähige eigene Schätzung einzubringen.

    Du versuchst gerade das reguläre Bankensystem mit Kryptowährungen zu vergleichen, obwohl du selbst zugibst nicht zu wissen, was alles im Hintergrund des Bankensystems abläuft.

    Vielleicht solltest du über deinen letzten Absatz noch einmal in Ruhe nachdenken.

  14. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: JohnD 09.09.21 - 15:33

    Beteigeuze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Boandlgramer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >... , während wir bei den Transaktionskosten bei den Banken
    > > vollkommen im Dunkeln tappen.
    > ...
    > > Aber die Chancen stehen gut, dass viele Kryptowährungen das
    > > klassische Finanzsystem schon heute schlagen können.
    > ...
    > > Wer das trotzdem versucht, beweist nur, dass er vom Thema keine Ahnung
    > und
    > > auch nicht über genug naturwissenschaftliche Bildung verfügt, um eine
    > > satisfaktionsfähige eigene Schätzung einzubringen.
    >
    > Du versuchst gerade das reguläre Bankensystem mit Kryptowährungen zu
    > vergleichen, obwohl du selbst zugibst nicht zu wissen, was alles im
    > Hintergrund des Bankensystems abläuft.
    >
    > Vielleicht solltest du über deinen letzten Absatz noch einmal in Ruhe
    > nachdenken.

    Naja auch ohne vollständige Informationen kann man sich wohl denken dass beispielsweise das massenhafte ausbuddeln und prägen von Metal Münzen um die dann in schwer gepanzerten wagen quer über den Kontinent zu kutschieren nicht unbedingt der umweltschonenste (und auch günstigste) weg ist....
    Insgesamt ist der Aufwand den wir für unser Bankensystem betreiben was schon recht extrem.

  15. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: Beteigeuze 09.09.21 - 18:04

    > Insgesamt ist der Aufwand den wir für unser Bankensystem betreiben was
    > schon recht extrem.

    Wie hoch war nochmal gleich die Transaktionsgeschwindigkeit beim Bitcoin und wie passt dazu der Stromverbrauch? Extrem ist ein passendes Wort, aber dann bitte für den Bitcoin.

    Und ja, ich weiß, dass es Lightning gibt und wofür es gut ist und auch, dass es total notwendig ist, dass der Bitcoin so viel Strom verbraucht, damit dieser ganz doll sicher ist.

  16. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: JohnD 09.09.21 - 21:37

    Beteigeuze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Insgesamt ist der Aufwand den wir für unser Bankensystem betreiben was
    > > schon recht extrem.
    >
    > Wie hoch war nochmal gleich die Transaktionsgeschwindigkeit beim Bitcoin
    > und wie passt dazu der Stromverbrauch? Extrem ist ein passendes Wort, aber
    > dann bitte für den Bitcoin.
    >
    > Und ja, ich weiß, dass es Lightning gibt und wofür es gut ist und auch,
    > dass es total notwendig ist, dass der Bitcoin so viel Strom verbraucht,
    > damit dieser ganz doll sicher ist.
    Dann verstehe ich nicht wirklich was du sagen willst.... Klingt unlogisch.

  17. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: Bluejanis 09.10.21 - 16:29

    Shturman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer heißt es, Bitcoin verbraucht unmengen an Strom, Klimawandel,
    > Energieverschwendung, etc. aber fahren selbst Kurzstrecken mit ihrem 3
    > Liter Diesel Motor.

    Whataboutism hilft uns nicht weiter.

  18. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: Bluejanis 09.10.21 - 16:32

    Die Währungsschwankungen bei Crypto müssten sich doch minimieren lassen, indem Crypto nicht gehalten wird, sondern sofort wieder in Fiat gewandelt wird.

  19. Re: Demnach sollen jedes Jahr 400 Millionen US-Dollar an Überweisungsgebühren gespart werden können.

    Autor: Bluejanis 09.10.21 - 16:43

    Beteigeuze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ja, ich weiß, dass es Lightning gibt und wofür es gut ist und auch,
    > dass es total notwendig ist, dass der Bitcoin so viel Strom verbraucht,
    > damit dieser ganz doll sicher ist.
    \s vergessen?

    Immerhin zeigen ja etliche andere Cryptos, dass es ohne extremen Stromverbrauch auch möglich ist.

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