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Kryptowährungen sind asozial

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  1. Kryptowährungen sind asozial

    Autor: spambox 17.07.17 - 09:54

    Es wird Geld generiert, ohne dass jemand Arbeit leistet. Dieses Vorgehen greift in das soziale Gefüge des Menschen ein, kompromittiert Wirtschaft und Industrie, und forciert die Bewegung von Kapital weg von den Armen hin zu den Reichen.

    Was als Experiment begann hat mittlerweile Ausmaße erreicht, die definitiv schon schädigend sind.

    #sb

  2. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: Dwalinn 17.07.17 - 09:58

    Es wird durchaus noch gearbeitet nur machen das die Maschinen... nicht anders als zu industriellen Revolution.... noch brauchen diese Maschinen also GPUS usw. noch weniger Betreuung durch den Menschen.

    Als Problem sehe ich eher das das eine einzige Spekulationswährung ist. Wie soll sich eine Währung etablieren wenn die Schwankt als ob man Deflation und Inflation neu ausloten möchte.

  3. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: Dieselmeister 17.07.17 - 10:01

    Echt? Frage mal deine Bank, wie die Geld "generiert".

    Kleiner Tipp: Arbeit ist das nicht.

  4. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: NoxEerie 17.07.17 - 10:03

    Ich sehe das ganze auch eher unkritischer. Da es eben eine Spekulationswährung ist kann man da sehr viel verlieren, oder eben gewinnen. Es ist zwar etwas anderes als Aktien, aber im Grunde war das schon früher die Möglichkeit um ohne zu Arbeiten an Geld zu kommen.
    Es ist ein Risiko, was jeder für sich beurteilen muss.
    Im Vergleich zu ungerechter Arbeit sehe ich viel eher überbezahlte Sportler, Schauspieler oder einige Firmenchefs als ungerecht.
    Letzten Endes ist es aber immer an jedem selbst, was man macht. Investiert man und geht ein Risiko ein, kann man gewinnen. Geht man Lotto spielen kreuzt man ein paar Zahlen an und kann gewinnen. Es ist alles eine Frage des Risikos.

  5. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: FriedrichH 17.07.17 - 10:06

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird Geld generiert, ohne dass jemand Arbeit leistet...>
    > #sb

    Guten Tag,
    bevor sie solche Behauptungen in die Welt setzen empfehle ich diesen Artikel mal kurz zu überfliegen: https://de.wikipedia.org/wiki/Geldsch%C3%B6pfung
    Zum einen wird unser Giralgeld per se einfach "gedruckt" zum anderen ist die Idee mit der Blockchain wesentlich durchdachter als alle bisherigen Geldsysteme.
    Achso: Der Gegenwert ist Energie.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.17 10:07 durch FriedrichH.

  6. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: ti-sign 17.07.17 - 10:14

    IMHO nicht ganz korrekt.

    Bitcoin weist sehr viel Ähnlichkeit zu gängigen Fiat-Währungen auf. Die Unterschiede liegen in der dezentralen Kontrolle (anders als Währungen mit Zentralbank/Nationalbank) und - offensichtlich - in der geographischen und gesetzlichen "Unabhängigkeit" (kein Staat/Staatenbund hat Bitcoin als Landeswährung).
    Allerdings ist Bitcoin in einigen Bereichen sozialer als Fiat-Geld, da "neues" Geld aufgrund mathemarischer Prozesse entsteht und nicht durch den Entscheid einer Zentralbank/einer Regierung. Das ganze System der Cryptowährung ist demokratischer als jedes andere (mir bekannte) Finanzsystem, da Transaktionen und neues Geld vom Netzwerk bestätigt werden müssen.

  7. FALSCH!

    Autor: dabbes 17.07.17 - 10:19

    Du hast du ein grundlegend fundamentales Missverständnis der Materie.

    Es wird kein Geld generiert, es werden Bitcoins generiert.

    Die haben zunächst mal den Wert 0.

    Wenn jemand Bitcoins kaufen will und Summe X bietet, DANN haben Bitcoins einen Wert.

    Das Geld was die Person bietet kommt aber nicht aus der Luft, sondern ist im realen Leben erarbeitet.

    Also ich bin nicht Reich, hab aber gemint und mir hat jemand meine Coins abgekauft, wo ist der Reiche denn jetzt damit Reicher geworden, oder wo bin ich damit Reich geworden? Das passiert erst, wenn ihm ein noch reicherer die Coins abkauft.

  8. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: dabbes 17.07.17 - 10:19

    Banken bzw. Zentralbanken der Staaten sind die einzigen, die Geld aus dem nichts erschaffen.

  9. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: picaschaf 17.07.17 - 10:35

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Banken bzw. Zentralbanken der Staaten sind die einzigen, die Geld aus dem
    > nichts erschaffen.


    Nein, das tun sie nicht. Bitte mal mit unserem Währungssystem auseinandersetzen anstatt hohle Stammtischparolen nachzuplappern.

  10. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: mnementh 17.07.17 - 10:38

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird Geld generiert, ohne dass jemand Arbeit leistet.
    Also wie jede bestehende Währung. Wirklich, was denkst Du wie Euro entstehen? Weil Banken mit Banklizenz das Geld in ihren Büchern erzeugen wenn jemand bei ihnen einen Kredit aufnimmt.

    > Dieses Vorgehen
    > greift in das soziale Gefüge des Menschen ein, kompromittiert Wirtschaft
    > und Industrie, und forciert die Bewegung von Kapital weg von den Armen hin
    > zu den Reichen.
    >
    Also wie jede andere bestehende Währung.

    > Was als Experiment begann hat mittlerweile Ausmaße erreicht, die definitiv
    > schon schädigend sind.
    >
    Also wie jede verdammte andere Währung auf diesem Planeten. Ok, nicht alle begannen als Experiment. Viele waren schon von anfang an schädigend.

  11. Re: FALSCH!

    Autor: spambox 17.07.17 - 10:39

    Diese Definition hat ein durchaus interessante Logik. Das ist wie bei Geldscheinen. Nach dem Schöpfen des Papiers aus der Fasermasse hat der Scheinen einen Wert von 0. Erst wenn Jemand dafür bietet, z.B. ein Staat, dann bekommt der Schein einen Wert.

    Mit deiner Erklärung kannst du im Grunde jegliche Art von Objekt im Universum bescheiben. Ich finde die Erklärung also letztlich zu dürftig, um sie als Wahrheit zu akzeptieren.

    #sb

  12. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: spambox 17.07.17 - 10:42

    Wenn Maschinen arbeiten, was macht dann der Mensch?

    Ich bin ja FÜR solche Entwicklungen, weil ich recht faul bin.
    Allerdings wird die Versorgung des Menschen, d.h. der Lebensunterhalt nicht definiert.

  13. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: thecrew 17.07.17 - 10:48

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Maschinen arbeiten, was macht dann der Mensch?
    >
    > Ich bin ja FÜR solche Entwicklungen, weil ich recht faul bin.
    > Allerdings wird die Versorgung des Menschen, d.h. der Lebensunterhalt nicht
    > definiert.

    Eigentlich ganz einfach. Die Maschinen werden bezahlt wie ein echter Arbeiter mit einem Stundenlohn. Und das Geld fließt dann in den Topf zu denen die wegen der Maschinen nicht mehr arbeiten. So würde im Grunde auch ein BGE funktionieren.

  14. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: AllDayPiano 17.07.17 - 10:48

    Natürlich erzeugen Banken das Geld! Und zwar enorm viel!

    Gute Banken haben eine Barreserve von 5%. 1% ist Vorschrift. Was denkst DU, woher die anderen 95-99% kommen, mit denen die Bank arbeitet? Richtig - sie existieren gar nicht.

    Das System beruht darauf, dass die Anleger und Kapitalgeber der Bank darauf vertrauen, dass sie jederzeit ihr Geld wieder zurückholen können. Und solange sie diesem Glauben erliegen, funktioniert das System auch.

    Es gab in den 70ern/80ern eine Bank in England - da kam ein Pleitegemunkel auf (das nicht stimmte). In Folge dessen fingen die Anleger an, ihr Geld aus der Bank zu ziehen. Die Bank hatte aber gar nicht die Barreserven, um allen Kontoinhabern das Geld auszuzahlen. Das Ergebnis war, dass die Bank kurzerhand geschlossen wurde. Durch die englische Zentralbank wurde dann Geld nachgedruckt, das dann an die Bankkunden ausgegeben wurde. Diese trugen es zu einer anderen Bank, zahlen es ein, und die Zentralbank zog das frisch gedruckte Geld wieder ein. Die Bankkunden wurden also mit Geld befriedigt, das es eigentlich gar nicht gab und waren alle wieder glücklich.

    Genau das ist nebenbei der Grund, warum kein einziger reicher Mensch dieser Welt sein Geld nur auf einer Bank anlegt. Nicht nur wegen der lächerlichen Verzinsung, sondern auch, weil das Geld dort eben nicht sicher ist, sondern wir nur im Glauben leben, dass es sicher sei.

    Doch solange es keinen Run gibt, spielt das auch überhaupt keine Rolle. Denn solange funktioniert das System.

  15. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: mnementh 17.07.17 - 10:51

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Banken bzw. Zentralbanken der Staaten sind die einzigen, die Geld aus dem
    > nichts erschaffen.
    Die Zentralbanken sind die einzigen die die Erstellung neuen Bargelds beauftragen können. Aber alle Banken mit gültiger Banklizenz im jeweiligen Währungssystem können Geld schöpfen - also Geld aus dem Nichts erschaffen. Allerdings Buchgeld, welches auf einem Konto liegt. Die Zentralbanken tauschen aber besagtes Buchgeld gegen das von ihnen gedruckte Bargeld.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Geldschöpfung
    Und hier ein Graph der Entwicklung der Geldbasis (das ist das von der Zentralbank erzeugte Geld) gegenüber der gesamten geschätzten Geldmenge M3 in der Eurozone:
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5d/Geldbasis_M3.png
    Du kannst sehen dass die gesamte Geldmenge ein Vielfaches des Zentralbankgelds ist.

  16. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: mnementh 17.07.17 - 10:54

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Maschinen arbeiten, was macht dann der Mensch?
    >
    > Ich bin ja FÜR solche Entwicklungen, weil ich recht faul bin.
    > Allerdings wird die Versorgung des Menschen, d.h. der Lebensunterhalt nicht
    > definiert.
    Lebensunterhalt des Menschen und Währungen stehen nur in Verbindung zueinander, wenn Menschen eine schaffen, indem sie dem Lebensunterhalt (Nahrung, Wohnraum etc.) einen Wert in der Währung zuordnen. Währung selbst schafft aber nie Lebensunterhalt und kann sich durch Spekulation stark vom selbigen entkoppeln (also der Wert der Währung nimmt stark zu oder ab, obwohl die Produktion von tatsächlich konsumierten Werten stabil ist).

  17. Re: FALSCH!

    Autor: LH 17.07.17 - 10:57

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde die Erklärung also letztlich zu dürftig, um sie als Wahrheit zu akzeptieren.

    Dennoch ist es korrekt. Eine Sache an sich hat keinen Wert, der Wert wird nur durch uns Menschen definiert. Entsprechend haben auch Bitcoins keinen Wert, bis zu dem Moment, wo wir Menschen ihm einen solchen geben.

  18. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: x2k 17.07.17 - 10:59

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird Geld generiert, ohne dass jemand Arbeit leistet. Dieses Vorgehen
    > greift in das soziale Gefüge des Menschen ein, kompromittiert Wirtschaft
    > und Industrie, und forciert die Bewegung von Kapital weg von den Armen hin
    > zu den Reichen.
    >
    > Was als Experiment begann hat mittlerweile Ausmaße erreicht, die definitiv
    > schon schädigend sind.
    >
    > #sb

    Das problem löst sich in luft auf sobald dem letzten dämmert das bitcoin nichts wert ist. Es ist eine zeichenkette mehr nicht.

  19. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: mnementh 17.07.17 - 11:01

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spambox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es wird Geld generiert, ohne dass jemand Arbeit leistet. Dieses Vorgehen
    > > greift in das soziale Gefüge des Menschen ein, kompromittiert Wirtschaft
    > > und Industrie, und forciert die Bewegung von Kapital weg von den Armen
    > hin
    > > zu den Reichen.
    > >
    > > Was als Experiment begann hat mittlerweile Ausmaße erreicht, die
    > definitiv
    > > schon schädigend sind.
    > >
    > > #sb
    >
    > Das problem löst sich in luft auf sobald dem letzten dämmert das bitcoin
    > nichts wert ist. Es ist eine zeichenkette mehr nicht.
    Wie praktisch jede andere Währung in Existenz. Wodurch sind denn exakt Euro gedeckt? Im Endeffekt doch durch nichts weiter als das Vertrauen dass ich auch morgen dafür noch ein Brot bekomme.

  20. Re: Kryptowährungen sind asozial

    Autor: jsm 17.07.17 - 11:04

    Du hast offensichtlich keine Ahnung wovon du schreibst. Informiere dich doch erst mal ein bisschen und stelle nicht einfach solche Behauptungen auf. Danke.

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