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  5. › Landkreis Cham: Insolvenzgerüchte…

Die sind einfach ne Nummer zu klein

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  1. Die sind einfach ne Nummer zu klein

    Autor: chefin 16.01.19 - 11:50

    10.000 FTTH Kunden im Münchner Raum...bei der Menge an Haushalten ist viel zu wenig um in der Oberliga mitzuspielen.

    Und dann mit 8-9 Millionen Jahresumsatz (10.000 Anschlüsse a 70-80 Euro mtl) ein 150 Millionen Euro Projekt stemmen wollen ist Bullshit. Und dabei nur 8000 neue Haushalte anschliessen. Wie soll sich das Amortisieren? Und die 1000 Unternehmen werden das auch nicht rausreisen können. Man bekommt ja wohl kaum eine 100% Anschlussquote hin. Und selbst dann, in 10 Jahren kommt die erste Nachrüstung, weil die Technik ja nicht still steht. Welche Bank möchte da sich auf 30 Jahre an sowas binden?

    Da ist doch absehbar, das die Pleite gehen müssen und irgendwer sich das ganze dann billig aus der Insolvenzmasse krallt. Zumal die aktuellen Kunden ja auch erst das Geld der Baumassnahmen einspielen müssen.

  2. Re: Die sind einfach ne Nummer zu klein

    Autor: ikhaya 16.01.19 - 12:22

    Sie haben auch in Hessen nen ganzen Landkreis angebunden und sind daran ned gescheitert

  3. Re: Die sind einfach ne Nummer zu klein

    Autor: theWaver 16.01.19 - 12:26

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Und dann mit 8-9 Millionen Jahresumsatz (10.000 Anschlüsse a 70-80 Euro
    > mtl)

    Binnen Sekunden findet man Fakten:
    Jahresumsatz von M-net: 244 Millionen (2017)

  4. Re: Die sind einfach ne Nummer zu klein

    Autor: Frank 16.01.19 - 12:33

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und dann mit 8-9 Millionen Jahresumsatz (10.000 Anschlüsse a 70-80 Euro
    > mtl) ein 150 Millionen Euro Projekt stemmen wollen ist Bullshit.

    Laut M-net-Website lag der Jahresumsatz 2017 bei 244 Millionen Euro, die Zahl aktiver Glasfaser-Anschlüsse ist mit 180.000 angegeben.

  5. Re: Die sind einfach ne Nummer zu klein

    Autor: charlemagne 16.01.19 - 19:37

    Es wird ja gerne gelästert. Wie es wirklich aussieht interessiert keinen. In der Nachbargemeinde Heßdorf bietet M-Net sogar DSL 1.000.000 an:

    https://www.internetanbieter-plz.de/region/91093-hessdorf/

    Selbst der Weiler Obermemach mit seinen 11 Häusern hat eine eigene Glasfaser. Der ansässige Wirt freut sich nun über über die Steigerung von 0,15 auf 50 Mb/s.

  6. Re: Die sind einfach ne Nummer zu klein

    Autor: quark2017 16.01.19 - 19:41

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dann mit 8-9 Millionen Jahresumsatz (10.000 Anschlüsse a 70-80 Euro
    > mtl) ein 150 Millionen Euro Projekt stemmen wollen ist Bullshit.

    Bitte keine Fake-News verbreiten.
    Danke!

  7. Re: Die sind einfach ne Nummer zu klein

    Autor: spezi 16.01.19 - 20:30

    ikhaya schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie haben auch in Hessen nen ganzen Landkreis angebunden und sind daran ned
    > gescheitert

    Wobei man sagen muss, dass der Main-Kinzig-Kreis von der "Breitband Main-Kinzig GmbH" ausgebaut wurde, und die gehört dem Landkreis. Der Landkreis hat also den Ausbau selbst bezahlt (eventuell auch mit Hilfe von weiteren Fördergeldern) und ist Eigentümer des Netzes. M-Net ist der Pächter, und zahlt pro Anschluss eine Nutzungsgebühr.

    Trotzdem ist es natürlich richtig, dass M-Net wesentlich größer ist als vom OP behauptet.

  8. Re: Die sind einfach ne Nummer zu klein

    Autor: ikhaya 16.01.19 - 21:49

    Man mietet gerne passive Infrastruktur, nicht nur Mnet sondern auch andere kleine und große Provider. Hat dann aber immer noch das Problem aktive Infrastruktur aufzubauen, das ganze an den eigenen Backbone anzuschließen, das Zeug zu verkaufen und zu pflegen.

  9. Re: Die sind einfach ne Nummer zu klein

    Autor: spezi 16.01.19 - 22:03

    ikhaya schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man mietet gerne passive Infrastruktur, nicht nur Mnet sondern auch andere
    > kleine und große Provider. Hat dann aber immer noch das Problem aktive
    > Infrastruktur aufzubauen, das ganze an den eigenen Backbone anzuschließen,
    > das Zeug zu verkaufen und zu pflegen.

    Das ist richtig. Sollte nur ein Hinweis sein, dass der Ausbau im Main-Kinzig-Kreis und im Landkreis Cham nicht zu vergleichen sind.

  10. Re: Die sind einfach ne Nummer zu klein

    Autor: ikhaya 17.01.19 - 07:44

    Ich hötte gesagt man hat beim einen Erfolg gehabt insofern ist es realistisch das andere auch zu stemmen und nicht blind in Abgrund gerannt zu sein.

  11. Re: Die sind einfach ne Nummer zu klein

    Autor: park3r 17.01.19 - 11:24

    "die sind einfach 'ne Nummer zu klein" ... ist ganz richtig. Bei uns nennt sich so etwas "Wald und Wiesen Carrier". Bei einem Jahresumsatz von 244 Mio. mit eigenem Backbone, und fast nur Homies Anschlüssen (Heimnutzer). Der Markt ist heisst umkämpft, und viele Carrier/ISP's unterbieten sich in den Preisen. Fakt ist der Markt ist gesättigt. Die tun das schon richtig in die Infrastruktur zu investieren. Aber mit 244 Mio Jahresumsatz, da ist nicht viel zu machen.

    Das Problem ist wo sind die Gehälter der Mitarbeiter, wo sind investitionen in neues Equipment, Liegenschaften, Wartungsverträge.

    Ich wünsche der M-Net alles Gute, und hoffe sie bleiben am Markt, aber da hat sich wohl Jemand um eine bis 2 Stellen verrechnet.

  12. Re: Die sind einfach ne Nummer zu klein

    Autor: ikhaya 17.01.19 - 13:47

    Wie willst du das beurteilen? Ausbau in Bayern und anderswo geht voran, also in Liegenschaften und Equipment ist doch gegeben.

  13. Re: Die sind einfach ne Nummer zu klein

    Autor: park3r 17.01.19 - 18:00

    Es fehlen ca. 100 Millionen Euro, und die M-Net macht ca. 250 Mio Umsatz in Jahr.

    Ganz normal will ich das beurteilen. Du behauptest also dass die M-Net das Equipment schon im Lager/Keller hat wo noch kein Bacbkone ist? Das Equipment kostet 7- 8 stellige Eurosummen, bei der Anschaffung, nur das Netzwerkequipment. Das haben die nicht im Lager, ganz sicher nicht, wenn die das im Lager haben, dann verstehe ich dass sie kurz vor der Insolvenz stehen mögen?

    Eventuell kostet das Equipment soviel wie jetzt da fehlt.

    Das mit den Liegenschaften und dem Personal, das sind laufende Kosten. Wenn kein Backbone da ist dann kann man keine Umsätze generieren.

    > Wie willst du das beurteilen? Ausbau in Bayern und andero wo geht voran,
    > also in Liegenschaften und Equipment ist doch gegeben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.19 18:01 durch park3r.

  14. Re: Die sind einfach ne Nummer zu klein

    Autor: spezi 17.01.19 - 19:17

    ikhaya schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hötte gesagt man hat beim einen Erfolg gehabt insofern ist es
    > realistisch das andere auch zu stemmen und nicht blind in Abgrund gerannt
    > zu sein.

    Wäre die Konstellation im Landkreis Cham so wie in Deinem Beispiel, würde es diesen Artikel nicht geben. Oder er würde zumindest nicht von M-Net handeln, sonder von der Breitbandausbaugesellschaft des Landkreises Cham. Denn dann würde der Landkreis den Glasfaserausbau zahlen, und es könnte M-Net egal sein ob der Landkreis sich dabei verkalkuliert hat und alles teurer wird. In Hessen hatte M-Net geringes finanzielles Risiko. Hier hat M-Net ein hohes finanzielles Risiko. Deswegen sind die beiden Projekte nicht vergleichbar.

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