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Haushalte = unsinnige Messeinheit

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  1. Haushalte = unsinnige Messeinheit

    Autor: /mecki78 03.05.19 - 15:52

    Es ist schön, wenn man 98% der Gebiete abdeckt, wo Menschen wohnen, nur halten sich die meisten Menschen eher sehr begrenzt tagsüber dort auf, wo sie wohnen, sondern eher in der Arbeit, in der Schule, beim Einkaufen oder auf dem Weg von der Wohnung dorthin oder von dort zurück zur Wohnung. Und gerade immer dann, wenn Menschen fort von daheim sind, wollen sie doch schnellen Mobilfunkempfang haben. Daheim kann man sich auch einen Internetanschluss holen, dann kann man per WLAN surfen bzw. per VoIP telefonieren, daheim ist eine gute Mobilfunkabdeckung also eher zweitrangig, weil da gibt es oft bessere, einfachere und kostengünstigere Wege. Wo ich auf Mobilfunk angewiesen bin, das ist doch unterwegs.

    Was habe ich also davon, wenn ich daheim schnelles LTE hab, wo ich nur per WLAN surfe, wenn ich auf den Weg in die Arbeit mehrfach gar kein Mobilfunknetz oder nur Edge habe und auch in der Arbeit bestenfalls noch einen Strich LTE Empfang an guten Tagen, einen Strich Edge an normalen Tagen und gar kein Netz an schlechten Tagen habe? Da hätte ich lieber sehr guten Empfang in der Arbeit, guten Empfang auf dem Weg dahin und gar keinen Empfang zu Hause.

    Daher finde ich "Haushalte" ist keine sinnvolle Messgröße. Die Frage muss doch lauten, wie Prozent aller Nutzer eines Mobilfunknetzes, haben zu mehreren zufällig gewählten Zeitpunkten eines Tages, schnellen Zugang zu diesem Mobilfunknetz von dem Ort aus, wo sie sich gerade zu diesem Zeitpunkt am Tag befinden? Ich wette, da kommen weitaus schlechtere Zahlen als 90% bei raus und das sind aber die realistischen Zahlen auf die es ankommt. Auf eine Haushaltsabdeckung kommt es nicht an.

    /Mecki

  2. Re: Haushalte = unsinnige Messeinheit

    Autor: randya99 03.05.19 - 17:39

    Naja. Wenn man einen Haushalt irgendwo in der Pampa anbindet, inkludiert das sicher auch die Gegend drumherum.

    Insofern führt eine Erhöhung der versorgten Haushalte automatisch zu einer besseren Netzabdeckung auf der Wiese neben dem Haus und beim Supermarkt in der Nähe.

  3. Re: Haushalte = unsinnige Messeinheit

    Autor: Tpircs Avaj 03.05.19 - 19:43

    randya99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja. Wenn man einen Haushalt irgendwo in der Pampa anbindet, inkludiert
    > das sicher auch die Gegend drumherum.
    >
    > Insofern führt eine Erhöhung der versorgten Haushalte automatisch zu einer
    > besseren Netzabdeckung auf der Wiese neben dem Haus und beim Supermarkt in
    > der Nähe.

    Eben nicht. Der Netzbetreiber stellt eine Antenne im Dorfzentrum auf und hat damit > 90% der Haushalte abgedeckt. Damit gibt er sich zufrieden. Wenn du aus dem Haus trittst und einen Spaziergang machst, hast du kein Netz.

    Ist mir erst gestern wieder passiert. Stadt mit > 100.000 Einwohnern, Stadtrandgebiet (nicht Umland!). Zwar bin ich bei dem schlechtesten der drei Anbieter (Telefonica), aber trotzdem hat es mich (wenn ich ehrlich bin: nicht wirklich) überrascht, dass ich bei einem Spaziergang im Grünen - vielleicht 500m von der Bebauung weg - mein Gegenüber beim Telefonieren überhaupt nicht mehr verstehen konnte, weil ständig abgehakt und Störgeräusche. Mobiltelefonie in Deutschland ist eine Zumutung.

  4. Re: Haushalte = unsinnige Messeinheit

    Autor: 486dx4-160 03.05.19 - 20:54

    Tpircs Avaj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist mir erst gestern wieder passiert. Stadt mit > 100.000 Einwohnern,
    > Stadtrandgebiet (nicht Umland!). Zwar bin ich bei dem schlechtesten der
    > drei Anbieter (Telefonica), aber trotzdem hat es mich (wenn ich ehrlich
    > bin: nicht wirklich) überrascht, dass ich bei einem Spaziergang im Grünen -
    > vielleicht 500m von der Bebauung weg - mein Gegenüber beim Telefonieren
    > überhaupt nicht mehr verstehen konnte, weil ständig abgehakt und
    > Störgeräusche. Mobiltelefonie in Deutschland ist eine Zumutung.

    Und das ist GSM. Kein 5G, kein LTE, kein UMTS, kein GPRS.

  5. Re: Haushalte = unsinnige Messeinheit

    Autor: franzropen 04.05.19 - 06:40

    +1

  6. Re: Haushalte = unsinnige Messeinheit

    Autor: Faksimile 04.05.19 - 09:26

    +10

  7. Re: Haushalte = unsinnige Messeinheit

    Autor: Faksimile 04.05.19 - 09:29

    Um so schlimmer, wenn bei einem LTE-Phon zum telefonieren auf GSM zurückgestuft wird. Was ist mit den Geräten, wenn GSM abgeschaltet wird/würde? Dann nur noch surfen?

  8. Re: Haushalte = unsinnige Messeinheit

    Autor: u21 04.05.19 - 09:33

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tpircs Avaj schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist mir erst gestern wieder passiert. Stadt mit > 100.000 Einwohnern,
    > > Stadtrandgebiet (nicht Umland!). Zwar bin ich bei dem schlechtesten der
    > > drei Anbieter (Telefonica), aber trotzdem hat es mich (wenn ich ehrlich
    > > bin: nicht wirklich) überrascht, dass ich bei einem Spaziergang im Grünen
    > -
    > > vielleicht 500m von der Bebauung weg - mein Gegenüber beim Telefonieren
    > > überhaupt nicht mehr verstehen konnte, weil ständig abgehakt und
    > > Störgeräusche. Mobiltelefonie in Deutschland ist eine Zumutung.
    >
    > Und das ist GSM. Kein 5G, kein LTE, kein UMTS, kein GPRS.

    Wer sagt denn sowas??
    Du meinst also auch, wenn GSM abgeschaltet wird, gibt es keine Telefonie mehr!?

    Viel Spaß beim Lesen:
    https://www.pcwelt.de/ratgeber/VoLTE-im-Test-Telefonieren-mit-4G-LTE-9979947.html
    https://www.teltarif.de/umts-handy-telefonie/news/33921.html

  9. Re: Haushalte = unsinnige Messeinheit

    Autor: Anonymer Nutzer 04.05.19 - 10:26

    randya99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja. Wenn man einen Haushalt irgendwo in der Pampa anbindet, inkludiert
    > das sicher auch die Gegend drumherum.
    Cool

    >
    > Insofern führt eine Erhöhung der versorgten Haushalte automatisch zu einer
    > besseren Netzabdeckung auf der Wiese neben dem Haus und beim Supermarkt in
    > der Nähe.
    Nein.
    Denn würde der Supermarkt mitten in der pampa liegen könnte er pech haben und gar nicht oder ganz zum Schluss mal erschlossen werden. Ein Supermarkt ist nämlich kein Haushalt. Ebenso wie es Straßen, Parks, Bahnstrecken.u.s.w. nicht sind.

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