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Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

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  1. Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: Mingfu 19.02.18 - 15:48

    Die Leute, die sich so wichtig vorkommen, dass sie angeblich keine Zeit zum Einkaufen haben, leben nun einmal üblicherweise in den Trend-Großstädten.

    Jetzt könnte man argumentieren, dass sich vielleicht auch die Oma auf dem Dorf ohne Laden dafür interessieren könnte, nur überlegt es sich die Oma spätestens beim Preis. Denn das individuelle Zusammenstellen und Ausliefern, insbesondere von kühlpflichtigen Waren, verursacht nun einmal hohe Kosten, die sich im Vergleich zum Umfang der Bestellung üblicherweise nicht rentieren werden. Da lässt sich die Oma dann doch lieber was mitbringen oder fährt eben selbst mit dem Nachbarn mit oder mit dem Bus.

  2. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: Squirrelchen 19.02.18 - 15:53

    Selten so einen Blödsinn gehört.
    Ich wohne in der Stadt und habe kein Auto. Die Monatslieferung wird seit Monaten problemlos durch Rewe übernommen. Preislich kein Unterschied zum regulären Einkauf, dass ich jedoch keine Treppen schleppen muss, dass ich keine 3 Kästen durch die Gegend hieven muss ist und bleibt ein absoluter Vorteil.

    Aber hey, yeahh ich bin ein Hipster... weil ich mir Nahrung liefern lasse...

    Und ja, grade für Ältere oder auch Personen, die es körperlich nicht schaffen ist dies eine ERHEBLICHE Erleichterung, aber hey, lass ruhig die Scheuklappen auf.

    ------------------
    - Du wirst nicht glauben, was Golem User dann erlebten!
    - Als Golem User dies sahen waren Sie den Tränen nahe!
    - Diese 10 Dinge hast du nicht erwartet! Vor allem Punkt 11 wird dich überraschen!
    - Und was dann geschah, hat Golem User total überrascht!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.18 15:57 durch Squirrelchen.

  3. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: Overlord 19.02.18 - 15:57

    Ein Blick über den Tellerrand genügt meist schon für eine plausible Antwort.

    -Singles die längerfristig krank sind*
    -Für Rentner (sofern die überhaupt das Geld haben) ideal**
    -Ideal um stressfrei nach dem Urlaub den Kühlschrank zu füllen***
    -usw.

    Alles 3 schon selbst erlebt:
    * = Lebensmittelvergiftung - konnte das Haus nich verlassen, hatte aber auch nichts daheim was ideal zum Essen gewesen wäre

    ** = Seitdem bei mir in der Gegen der Kaisers weg ist, ist es ein relativ weiter Weg zum nächsten Lädchen. Für mich geht es, die alten Leute bei mir kacken aber alle ab. Sehe deswegen ziemlich oft Lieferdienste was anliefern bei den alten Leuten bei mir im Haus.

    *** = Schön entspannt im Urlaub ausm Hotelzimmer aussuchen, zeitlich terminieren und ab gehts. Abends gelandet, morgens klingeln die Einkäufe

  4. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: sneaker 19.02.18 - 15:58

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Leute, die sich so wichtig vorkommen, dass sie angeblich keine Zeit zum
    > Einkaufen haben, leben nun einmal üblicherweise in den Trend-Großstädten.
    >
    > Jetzt könnte man argumentieren, dass sich vielleicht auch die Oma auf dem
    > Dorf ohne Laden dafür interessieren könnte, nur überlegt es sich die Oma
    > spätestens beim Preis.
    Du verwechselst Bedarf und Nachfrage. Bedarf ist da, Nachfrage u.a. dank der Kosten aber nur begrenzt.

  5. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: chefin 19.02.18 - 16:13

    Oma ist Froh, wenn sie mal raus kommt. Single die krank sind, haben nur in der Großstadt das Problem, das sie nicht einkaufen können.

    Auf dem Land ist das einfacher. Und ja, wer kein Auto hat, wird einen Lieferdienst schätzen. Aber wer kein Auto hat, wird auch wenig seine Bude verlassen. Wohin soll er den auch? Sport machen und dann stinkend und schweissnass im Bus hängen? Danke, aber da liebe ich mein Auto, wo ich nicht neben so jemanden sitzen muss.

    Die Argumente ziehen nicht, zumal der kranke Single jahrhunderte ohne Lieferdienst überlebt hat. Lieferdienst befreit lediglich davon soziale Kontakte zu pflegen. Wer wegen Krankheit Lieferdienst nutzen muss, tut das weil er mit keinem Menschen so gut klar kommt, das er ihn um Hilfe bitten kann oder weil er selbst niemanden helfen will und deswegen dann auch keine Hilfe bekommt.

    Ansonsten funktioniert das alles ohne Lieferdienste, weil die Menscheit ja auch Jahrtausende ohne ausgekommen ist. Lebensmittellieferungen werden seit es Internet gibt propagandiert und haben sich bis heute nicht durchsetzen können. Menschen die es nutzen, machen es aus obigen Gründen oder um anzugeben, also aus Prestigegründen.

  6. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: ChoTimberwolf 19.02.18 - 16:18

    Es gibt noch eine geniale Erfindung...nennt sich Fahrrad, ich wohne in der Stadt habe ein Rad mit zwei Satteltaschen reicht vollkommen für alle meine Einkäufe ansonsten könnte ich noch einen Rucksack mit nehmen, in der Regel ist man mit dem Rad in etwa 5min bei einem Supermarkt

  7. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: Teebecher 19.02.18 - 16:20

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Argumente ziehen nicht, zumal der kranke Single jahrhunderte ohne
    > Lieferdienst überlebt hat. Lieferdienst befreit lediglich davon soziale
    Jahrhunderte?
    Alleine wohnende Singles gibt es eher seit einem halben Jahrhundert, vorher war das nicht die Regel.

  8. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: Teebecher 19.02.18 - 16:22

    ChoTimberwolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt noch eine geniale Erfindung...nennt sich Fahrrad, ich wohne in der
    > Stadt habe ein Rad mit zwei Satteltaschen reicht vollkommen für alle meine
    Wenn ich die sehe, fahre ich mit meinem SUV immer bis auf 0 mm an den Bordstein ran, und lasse mir gaaaaanz viel Zeit beim losfahren.

  9. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: Teebecher 19.02.18 - 16:23

    Klar besteht Bedarf.

    Die ganzen Hofläden (ok, die größeren) auf dem Land liefern mittlerweile auch.
    Frisch, gekühlt, gefroren.
    Was man haben will.

    Ok, da dann wirklich nicht zum Discounterpreis, aber ist halt auch keine Discounterware.

  10. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: Herr Unterfahren 19.02.18 - 16:28

    Squirrelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selten so einen Blödsinn gehört.
    > Ich wohne in der Stadt und habe kein Auto. Die Monatslieferung wird seit
    > Monaten problemlos durch Rewe übernommen.

    Ich habe zu meinen Single- Zeiten das Einkaufen immer mit einem entspannten Spaziergang verbunden. In der Stadt ist der nächste Rewe selten weiter als 500m entfernt.
    Der nächste Aldi war dann aber in der Tat zu weit für einen Spaziergang - ca. 3km. Dafür bot sich dann eher das Rad an, mit Gepäcktaschen.

    > Preislich kein Unterschied zum
    > regulären Einkauf,
    Das steht schon im Artikel anders. Offenbar verzichten die Lieferdienste allgemein auf die Hausmarken. Wenn ich "Ja"- Mlich gewohnt bin, bringt es mir die Aussage wenig, daß die Tüte von Müller-Weihenstephan das Gleiche kostet wie im Laden.

    > dass ich jedoch keine Treppen schleppen muss, dass ich
    > keine 3 Kästen durch die Gegend hieven muss ist und bleibt ein absoluter
    > Vorteil.
    Ja, 3 Kisten auf einmal schleppen kann schon schlauchen. Ich hatte in meiner Stadtwohnung gar keinen Platz für 3 Getränkekästen, deswegen kenne ich das Problem nicht. Eine einzeln Kiste oder auch ein 6er- Träger Mineralwasser sind für einen gesunden Menschen kein Problem. Notfalls kann man das Mineralwasser jedoch auch selbst aufsprudeln, hab ich mal gehört.

    > Aber hey, yeahh ich bin ein Hipster... weil ich mir Nahrung liefern
    > lasse...
    Hipster ist wer "hippe" Sachen tut.

    > Und ja, grade für Ältere oder auch Personen, die es körperlich nicht
    > schaffen ist dies eine ERHEBLICHE Erleichterung, aber hey, lass ruhig die
    > Scheuklappen auf.

    Bist du älter oder körperlich eingeschränkt?

    Um diese Zielgruppen könnte sich auch ein wohltätiger Verein kümmern. Zumindest im Stadtgebiet. Auf dem Land kommt es eben weiter auf gute Nachbarschaftsverhältnisse an.

  11. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: ssj3rd 19.02.18 - 16:29

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oma ist Froh, wenn sie mal raus kommt. Single die krank sind, haben nur in
    > der Großstadt das Problem, das sie nicht einkaufen können.
    >
    > Auf dem Land ist das einfacher. Und ja, wer kein Auto hat, wird einen
    > Lieferdienst schätzen. Aber wer kein Auto hat, wird auch wenig seine Bude
    > verlassen. Wohin soll er den auch? Sport machen und dann stinkend und
    > schweissnass im Bus hängen? Danke, aber da liebe ich mein Auto, wo ich
    > nicht neben so jemanden sitzen muss.
    >
    > Die Argumente ziehen nicht, zumal der kranke Single jahrhunderte ohne
    > Lieferdienst überlebt hat. Lieferdienst befreit lediglich davon soziale
    > Kontakte zu pflegen. Wer wegen Krankheit Lieferdienst nutzen muss, tut das
    > weil er mit keinem Menschen so gut klar kommt, das er ihn um Hilfe bitten
    > kann oder weil er selbst niemanden helfen will und deswegen dann auch keine
    > Hilfe bekommt.
    >
    > Ansonsten funktioniert das alles ohne Lieferdienste, weil die Menscheit ja
    > auch Jahrtausende ohne ausgekommen ist. Lebensmittellieferungen werden seit
    > es Internet gibt propagandiert und haben sich bis heute nicht durchsetzen
    > können. Menschen die es nutzen, machen es aus obigen Gründen oder um
    > anzugeben, also aus Prestigegründen.

    Die Menschen sind auch Jahrtausende ohne Auto ausgekommen und haben Kutschen benutzt um bei deinen vollkommen bekloppten Zeitbeispiel zu bleiben...

    Was für ein blödsinn, man kann sich auch mit den Haarsträubendsten Argumenten gegen etwas Neues zu Wehr setzen... Übel

  12. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: Squirrelchen 19.02.18 - 16:29

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oma ist Froh, wenn sie mal raus kommt. Single die krank sind, haben nur in
    > der Großstadt das Problem, das sie nicht einkaufen können.

    Soso, die Oma auf dem Land, dies es kaum schafft, ohne irgendwelches Gepäck durch den Tag zu kommen, ist ja sooo froh und dankbar, dass Sie Ihre Wasserkästen und alles schleppen darf. Genau deswegen haben wir als Kinder auch immer die Einkäufe für die Omas unseres Dorfes gemacht, weil die sooo gerne Großeinkäufe alleine machen wollten...

    >
    > Auf dem Land ist das einfacher. Und ja, wer kein Auto hat, wird einen
    > Lieferdienst schätzen. Aber wer kein Auto hat, wird auch wenig seine Bude
    > verlassen. Wohin soll er den auch? Sport machen und dann stinkend und
    > schweissnass im Bus hängen? Danke, aber da liebe ich mein Auto, wo ich
    > nicht neben so jemanden sitzen muss.

    Keine Ahnung, aber Sport, wie joggen und Co. macht man doch eher da, wo man ist und nicht erst in der Nachbarstadt, oder?

    >
    > Die Argumente ziehen nicht, zumal der kranke Single jahrhunderte ohne
    > Lieferdienst überlebt hat. Lieferdienst befreit lediglich davon soziale
    > Kontakte zu pflegen. Wer wegen Krankheit Lieferdienst nutzen muss, tut das
    > weil er mit keinem Menschen so gut klar kommt, das er ihn um Hilfe bitten
    > kann oder weil er selbst niemanden helfen will und deswegen dann auch keine
    > Hilfe bekommt.

    Und deswegen ziehen die Argumente nicht? Was ist das Problem, muss ich mir nach Ihrer Definition nun einen großen Freundeskreis in meinem direktem Umkreis aufbauen, nur falls ich mal krank werde? Sorry in was für einer Welt leben Sie? Meine Bekanntschaften sind international, im direkten Umkreis (1 - 5 km) kenne ich bis auf 2 Leute niemanden, ist halt so... und ist auch gut so.

    >
    > Ansonsten funktioniert das alles ohne Lieferdienste, weil die Menscheit ja
    > auch Jahrtausende ohne ausgekommen ist. Lebensmittellieferungen werden seit
    > es Internet gibt propagandiert und haben sich bis heute nicht durchsetzen
    > können. Menschen die es nutzen, machen es aus obigen Gründen oder um
    > anzugeben, also aus Prestigegründen.

    Joa und vor 1000 Jahren gab es keine Bahn, kein Flugzeug, keine Autos... Alles Teufelszeug... Verbrennt alles neumodische Zeugs, vor allem diese Computer und Tablets, dann müsste man nicht mehr so einen Schmarn lesen.

    ------------------
    - Du wirst nicht glauben, was Golem User dann erlebten!
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    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

  13. Eindeutig ja. Aber.

    Autor: senf.dazu 19.02.18 - 16:34

    Ja. Ich betreue seit mehreren Jahren eine demente Angehörige zu Haus. Ohne Verwandte in der Nähe, die mal die Betreuung übernehmen könnten. Will damit sagen das ich so praktisch selbst ans Haus gefesselt bin - oder für eine Vertretung während des Einkaufs zahlen müßte - allein lassen kann man demente Personen nicht. In einem 500 Haushalte Schlafdorf - der nächste Supermarkt ist 6 km entfernt.

    Auf die Art benutz ich den REWE Lieferservice bereits länger als ein Jahr - für wirklich alle Einkäufe. Bin heilfroh darüber das es den Service gibt - und er ist an sich wirklich gut, das Lieferprogramm ist etwas beschränkt aber trotzdem so das man alles findet - bis hin zu Obst und Gemüse - Salat ist meist frischer als im Supermarkt (ununterbrochene Kühlkette). Auch das Müllproblem hat REWE halbwegs im Griff - mit Lieferung in Papiertüten (Wocheneinkauf in so 10 Tüten für 2 Pers.) - die lassen sich gut zusammenfalten und in die Tonne werfen. Bislang kamen die Waren wohl aus einem bestehenden Supermarkt - inzwischen aus einem eigenen Lager - leider ist dadurch die Frische-Abteilung (Fleisch, Käse, und besonders ärgerlich auch frisches Brot) gestrichen worden und das Angebot etwas geschrumpft. Als abgepackte Regalware gibt's das aber natürlich immer noch - nicht schön aber man wird's überleben. Gebühren fallen beim Wocheneinkauf eher nicht auf (40 min 3.90 / ab 65 2.90 / ab 120 0 + Getränkezuschlag bei mehr als 2 Kisten.

    .. Lieferservices die DHL nutzen gibt's auch ein paar, die bieten hier aber ein extrem eingeschränktes und bei frischeren Waren völlig überteuertes Angebot, damit würde man wohl nicht überleben. Und die Müllmenge geht garnicht - so einfach nicht benutzbar. Nicht mal für Regalware. Die Kartons kriegt man nicht auf, und hinterher nicht klein (für die Tonne) und man bräuchte faktisch ne 2. Tonne.
    Es gibt wohl im Augenblick nicht viele Landeier die den Service nutzen - obwohl er an sich ermöglichen würde auch auf dem Land ohne Auto klarzukommen .. oder ab einem gewissen Alter auf diese Fahrten und die Schlepperei zu verzichten. Der größte Teil der Lieferungen geht wohl eher in die Stadt - warum auch immer.

    Die Summe der vielen kleinen Ärgernisse wie - beim Wocheneinkauf sind meist 4..5 Artikel nicht verfügbar bzw. es gibt Ersatzartikel - jetzt fehlendes frisches Brot - manche gewohnten Artikel gibt's einfach nicht - Verpackungsmüll statt Wechselkisten - 3 Bestelltermine in der Woche, aber der nächste ist üblicherweise immer schon ausgebucht (= effektive Lieferzeit > 4 Tage), keine regelmäßige Terminreservierungsmöglichkeit - wenn mal ein Termin ausfällt steht man etliche Tage ohne Warennachschub dar und nicht nur ein Woche - ewig Ärger mit den gelben Säcken - manche Artikel die man wöchentlich braucht verschwinden auch schon mal mehrere Wochen aus dem Programm und man muß eigene Vorratshaltung anfangen - würden mich allerdings wohl wieder zum Fahren in den Supermarkt bewegen - wenn ich mal nicht mehr angebunden bin ..



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.18 16:54 durch senf.dazu.

  14. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: Squirrelchen 19.02.18 - 16:37

    Herr Unterfahren schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Squirrelchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Selten so einen Blödsinn gehört.
    > > Ich wohne in der Stadt und habe kein Auto. Die Monatslieferung wird seit
    > > Monaten problemlos durch Rewe übernommen.
    >
    > Ich habe zu meinen Single- Zeiten das Einkaufen immer mit einem entspannten
    > Spaziergang verbunden. In der Stadt ist der nächste Rewe selten weiter als
    > 500m entfernt.
    > Der nächste Aldi war dann aber in der Tat zu weit für einen Spaziergang -
    > ca. 3km. Dafür bot sich dann eher das Rad an, mit Gepäcktaschen.

    Das freut mich für Sie, dass Sie die Zeit dazu haben. Ich habe Sie nicht.

    >
    > > Preislich kein Unterschied zum
    > > regulären Einkauf,
    > Das steht schon im Artikel anders. Offenbar verzichten die Lieferdienste
    > allgemein auf die Hausmarken. Wenn ich "Ja"- Mlich gewohnt bin, bringt es
    > mir die Aussage wenig, daß die Tüte von Müller-Weihenstephan das Gleiche
    > kostet wie im Laden.

    Wie wäre es, wenn Sie sich selbst ein Bild machen? Ich kann nur für den Rewe Lieferservice reden, alle anderen nutze ich nicht. Dort sind in der Regel immer die Eigenmarken vertreten und wenn ich die monatlichen Gutscheine mit rein rechne, ist der Einkauf sogar noch günstiger als regulär. Habe kein anstehen in der Schlange, muss mich nicht Menschenmassen (Samstags) etc. quälen, und dann noch zuschauen wie Oma Anneliese mühsam 30¤ in 2 Cent Stücken zusammenbastelt.

    >
    > > dass ich jedoch keine Treppen schleppen muss, dass ich
    > > keine 3 Kästen durch die Gegend hieven muss ist und bleibt ein absoluter
    > > Vorteil.
    > Ja, 3 Kisten auf einmal schleppen kann schon schlauchen. Ich hatte in
    > meiner Stadtwohnung gar keinen Platz für 3 Getränkekästen, deswegen kenne
    > ich das Problem nicht. Eine einzeln Kiste oder auch ein 6er- Träger
    > Mineralwasser sind für einen gesunden Menschen kein Problem. Notfalls kann
    > man das Mineralwasser jedoch auch selbst aufsprudeln, hab ich mal gehört.

    Und? Es gibt auch anderes als Mineralwasser. Es gibt übrigens auch Singles die älter als 30 sind und keine 14 qm Besenkammer als Wohnung haben.
    >
    > > Aber hey, yeahh ich bin ein Hipster... weil ich mir Nahrung liefern
    > > lasse...
    > Hipster ist wer "hippe" Sachen tut.

    Ich tue es nicht, weil es "hipp" ist, sondern praktisch und mein Leben erheblich vereinfacht.
    >
    > > Und ja, grade für Ältere oder auch Personen, die es körperlich nicht
    > > schaffen ist dies eine ERHEBLICHE Erleichterung, aber hey, lass ruhig
    > die
    > > Scheuklappen auf.
    >
    > Bist du älter oder körperlich eingeschränkt?

    Spielt das eine Rolle? Es war ein Beispiel, was vom TO als abwegig dargestellt worden ist, weil das Online Nahrungsmittel kaufen ja soooo teuer wäre.

    >
    > Um diese Zielgruppen könnte sich auch ein wohltätiger Verein kümmern.
    > Zumindest im Stadtgebiet. Auf dem Land kommt es eben weiter auf gute
    > Nachbarschaftsverhältnisse an.

    Könnte, könnte Fahrradkette. Diese Art von Service bekommt man erst, wenn man eigentlich gar nichts mehr kann oder darf es privat bezahlen. Da könnte man mal kurz nachrechnen, was günstiger ist.

    ------------------
    - Du wirst nicht glauben, was Golem User dann erlebten!
    - Als Golem User dies sahen waren Sie den Tränen nahe!
    - Diese 10 Dinge hast du nicht erwartet! Vor allem Punkt 11 wird dich überraschen!
    - Und was dann geschah, hat Golem User total überrascht!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

  15. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: Herr Unterfahren 19.02.18 - 16:40

    Teebecher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChoTimberwolf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt noch eine geniale Erfindung...nennt sich Fahrrad, ich wohne in
    > der
    > > Stadt habe ein Rad mit zwei Satteltaschen reicht vollkommen für alle
    > meine
    > Wenn ich die sehe, fahre ich mit meinem SUV immer bis auf 0 mm an den
    > Bordstein ran, und lasse mir gaaaaanz viel Zeit beim losfahren.

    SUV- Fahrer sind nicht nur zu blöd, die Haltelinie zu finden, und blockieren dann den Haltebereich vor der Ampel. Wenn man richtig viel Pech hat, entscheidet sich das verfettete Herz des Fahrer auch noch just in dem Moment dazu, einen Infarkt zu haben, und dann blockiert diese CO²- und NOx- Schleuder die Kreuzung stundenlang. Versierte Radfahrer erkennen diese Gefahr aber bereits im Voraus und umfahren das Verkehrshindernis deshalb großräumig. ;)

  16. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: da1jo 19.02.18 - 16:43

    senf.dazu schrieb:

    > Es gibt wohl im Augenblick nicht viele Landeier die den Service nutzen -
    > obwohl er an sich ermöglichen würde auch auf dem Land ohne Auto
    > klarzukommen .. oder ab einem gewissen Alter. Der größte Teil der
    > Lieferungen geht wohl eher in die Stadt - warum auch immer.


    Ja es gibt auch Städter die halt Abends nach der Arbeit nicht noch Bock haben durch irgendein Supermarkt zu stiefeln und Zeit zu verschwenden. Ich hasse halt einkaufen sorry mag Leute geben die das toll finden ich nicht ist Notwendiges übel. Wäre aber auch ausreichend wenn ich mir aus dem Büro oder sonstwo mein Einkauf vorbestellen kann und ich einfach hinfahre und es abholen kann bezahlen und weg fertig... In Frankreich soll es das ja schon da so geben. Ausserdem bin ich der Meinung das evtl. ein Kühlauto das in einem Gebiet 25 Kunden beliefert effektiver ist wie wenn die 25 Leute irgendwohin mit dem Auto fahren...

  17. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: Teebecher 19.02.18 - 16:44

    Herr Unterfahren schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Schleuder die Kreuzung stundenlang. Versierte Radfahrer erkennen diese
    > Gefahr aber bereits im Voraus und umfahren das Verkehrshindernis deshalb
    > großräumig. ;)

    Na, dann habe ich doch mein Ziel erreicht, wenn ich dieses Verkehrshindernis zu einem Umweg gezwungen habe :)

    Ich wäre ja immer noch für:
    - Führerscheinpflicht
    - Versicherungspflicht (inkl. Kennzeichen!)
    - Ahnden von Verstößen gegen die StVO.

    Ein Großteil dieser Rambos wäre dann für lange Zeit weg von der Straße.

  18. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: Herr Unterfahren 19.02.18 - 16:48

    @Squirrelchen

    Sorry, aber ich verstehe es immer noch nicht.
    Wir haben mittlerweile von 8 bis 22 Uhr offene Läden.

    Irgendwann in diesem Zeitraum sollte jeder mal 30min Zeit haben, um einen kleinen Einkauf zu tätigen. Da kenne ich von früher her noch ganz andere Zeiten, und auch da bin ich nie verhungert. Der Samstag ist auch für mich nicht der priorisierte Tag für einen Einkauf, auch wenn sich das mittlerweile - inzwischen habe ich Familie - nicht immer vermeiden läßt.

    So bleibt halt letztlich nur eine Mischung aus überkandidelter Bequemlichkeit und eine Phobie vor ganz normalen Menschen über, die Du als Argument aufführst. Und das erfüllt nunmal das "Täterprofil" des Feld- Wald- und Wiesen- Hipsters ;)
    Steht dazu!

  19. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: xxsblack 19.02.18 - 16:51

    Ich wohne in einer 25k Einwohner Stadt. Habe zwar Rewe, Netto, Kaufland, Aldi, Lidl in einem Umkreis von max. 6 Minuten Fußweg in der Nähe, nutze aber dennoch einen "Lieferservice". Eigentlich ist es nur ein Onlineshop aus Österreich, der österreichische Lebensmittel liefert, aber sollte auch zählen. Ach ja...manchmal lasse ich mir auch große Säcke Hundefutter, aus dem örtlichen Tierfachhandel liefern.
    Bedarf an sowas ist auf jeden Fall da.
    Ich habe kein Auto und gehe im Prinzip täglich einkaufen. Würde ein Rewe-Lieferdienst bei uns existieren, ich würde ihn nutzen, auch wenn Rewe nur 1. Minute entfernt ist.
    Ich könnte so gleich alles bestellen von Essen und Trinken. Momentan kaufe ich mir jede Woche ne Kiste Wasser und muss sie schleppen. Mit Lieferdienst könnte ich mir gleich mal 4 Kisten kaufen.
    Wenn man es zu nutzen weiß, besteht Bedarf, auch als Single!

  20. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern überhaupt Bedarf?

    Autor: senf.dazu 19.02.18 - 16:59

    Kann ich bestätigen - bei REWE online gibts reichlich Eigen (REWE) und Billig (Ja) Artikel. Reiche Auswahl an Mineralwasser wenn auch fast nur PET. Das Preisniveau ist nicht viel anders als im Supermarkt - wenn man das ganze Jahr ausschließlich bei REWE online bestellt und keinen Supermarkt mehr von innen sieht macht einen das nicht arm.

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