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Ist doch völlig klar...

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  1. Ist doch völlig klar...

    Autor: demon driver 19.02.18 - 17:20

    Das Kapital sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands, d.h. der geringsten Kosten. Mit der Zeit wird sich das Angebot in den großstädtischen Bereichen praxistautglich durchsetzen, und die traditionelle Verkaufsschiene wird dank abnehmenden Volumina immer teurer aufrechtzuerhalten. Am Ende sind die Gearschten nicht Wohlhabende in "Speckgürteln", sondern diejenigen, die mit begrenzten Mitteln und ohne Auto jottwede wohnen und denen ihr letzter Supermarkt abgerissen wird. Und die Fluchbewegungen vom ländlichen Raum in die Städte verstärkt sich weiter. Wer das nicht will, müsste eigentlich schon *jetzt* politische Gegenmaßnahmen einleiten.

  2. Re: Ist doch völlig klar...

    Autor: elcaron 20.02.18 - 10:38

    Supermärkte scheinen ziemlich lukrativ zu sein, wenn ich mir die Paläste ansehe, su denen die beiden lokalen EDEKA-Betreiber hier langsam aufrüsten.
    Was sollte "das Kapital" davon abhalten, jottwede wieder einen Supermarkt hinzustellen und sich dumm und dämlich zu verdienen.

    Der Vorteil am "Kapital" ist, dass es immer auch einen anderen gibt, der die Lücke schließt. Deswegen hält die Pharmaindustrie auch keine keine Krebsmittel zurück, weil Langzeittottherapieren lukrativer ist. Sonst kommt nämlich der nächste damit um die Ecke und dann hat man gar nix mehr.

  3. Re: Ist doch völlig klar...

    Autor: VigarLunaris 20.02.18 - 11:33

    elcaron schrieb:
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    > Supermärkte scheinen ziemlich lukrativ zu sein, wenn ich mir die Paläste
    > ansehe, su denen die beiden lokalen EDEKA-Betreiber hier langsam
    > aufrüsten.
    > Was sollte "das Kapital" davon abhalten, jottwede wieder einen Supermarkt
    > hinzustellen und sich dumm und dämlich zu verdienen.


    Der Markt selbst ist kaum der Rede wert. Der kostet vielleicht mal 4/5 Millionen und gut ist. Der Markt selbst wird aber auch für ca. 10-20 Jahre in seiner Form bestehen, daher sind das Kosten, die in der gesamt Rechnung untergehen.

    Unterhaltung, Personal, Wartung usw. das frisst das Geld am Ende weg.

    Ja man kann sich "dumm und dämlich" im Einzelhandel verdienen. Aber für das dumm und dämlich muss auch viel und jeden Tag gemacht werden. Die Edeka z. B., weil du diese genannt hast, fährt JEDEN! Tag ihre Waren durch DE von Lager zu Lager und natürlich zum stationären Einzelhandel.

    Wenn Sonntags "die Türen zu sind" wird im inneren durchgeführt, wofür man einen leeren Laden braucht. Hardware erneuern, Renovierung aber auch Regalbefüllung und Co.

    So ein Markt ist somit rund um die Uhr "besetzt" und es wird gearbeitet. Also nix mit dumm und dämlich. Damit sich das wirklich lohnt muss der Markt schon seine 2-3 Millionen um Monat durchsatz haben.

  4. Re: Ist doch völlig klar...

    Autor: demon driver 20.02.18 - 12:11

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Supermärkte scheinen ziemlich lukrativ zu sein, wenn ich mir die Paläste
    > ansehe, su denen die beiden lokalen EDEKA-Betreiber hier langsam
    > aufrüsten.
    > Was sollte "das Kapital" davon abhalten, jottwede wieder einen Supermarkt
    > hinzustellen und sich dumm und dämlich zu verdienen.

    Das funktioniert heute, weil z.B. Edeka elftausend Märkte in Deutschland hat mit einer entsprechenden Logistik im Hintergrund, die man sich dort genau deswegen leisten kann, und weil man aufgrund der Mengen enstprechend günstig einkaufen kann. Wenn das wegbricht, weil in den Ballungsgebieten jeder nur noch online bestellt, wird es auf dem Land keine Märkte mehr geben können, die eine vergleichbare Versorgung mit Neu- und Frischware bekämen oder diese auch nur annähernd zu heutigen Preisen anbieten könnten.

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